@Grishnakh84 Da ich annehme, dass Dir der Zugang zu Reportagen, die sich bemühen den Menschen dahinter zu verstehen, verwehrt ist, möchte ich auf eine Reportage hinweisen, die ich vorbildlich finde:
Über Monate hat der Film zwei Freunde begleitet, die politisch völlig unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Thomas und Andreas haben früher beide die SPD gewählt. Heute wählt der eine die AfD, der andere Die Linke. Trotz ihrer politischen Entfremdung verbindet sie eines weiter: die Leidenschaft für den FC Schalke 04. Der Film begleitet Thomas und Andreas am Rande von Heim- und Auswärtsspielen während des Aufstiegskampfes vom FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga. Die Kamera ist dabei, wenn sie über die SPD, die AfD und die politische Lage diskutieren. Dabei wird sichtbar, was Statistiken allein nicht zeigen können: Erfahrungen, die ihr Vertrauen in die SPD erschüttert haben. Und: Zukunftsängste und Sorgen vor sozialem Abstieg.
Wie wirken sich Strukturwandel und die Veränderungen der Arbeitswelt auf politische Einstellungen aus? Im Interview mit Franz Müntefering (SPD) fragen die Reporter*innen auch, welche Verantwortung die SPD selbst für die Stimmenverluste in dieser Wählergruppe trägt.
Quelle:
https://www.ndr.de/fernsehen/alternative-fuer-arbeiter-mein-kumpel-waehlt-afd,alternative-fuer-arbeiter-sdg-100.htmlMünte, der hier OT ist, war jedenfalls sprachlos in dem Zusammenhang.
Ich informiree mich jedenfalls auf solche Weise!