Niselprim schrieb:Kannst du bitte mal zusammenfassen, was du darüber denkst? Schreib doch bitte einen kleinen zusammenfassenden Absatz zur Erläuterung.
Was ich denke, was die Bibel lehrt: die toten Christen sind bei Jesus. Wenn der wiederkommt, werden zuerst die Christen auferweckt und dann all die
Anderen. Sie bekommen einen neuen Leib, den neuen Körperanzug, wie ich das oben flapsig genannt habe und dann das ist noch das Gericht. Bei Christen, ob ihr Werk Bestand hat, bei den Anderen, ob sie im Buch des Lebens stehen. Beziehungsweise, ob sie Gutes getan haben.
Was ich persönlich von Auferstehung und ewiges Leben halte: nichts. Ich glaube, meine Existenz erlischt mit meinem Tod und wird nicht mehr erweckt.
Niselprim schrieb:Wo? Zeig doch mal bitte auf, damit man nachvollziehen kann, was du meinst.
In der Bibel kommt bspw. der Begriff "Auferstehung" an die 40 mal vor. Wo siehst du darin Widersprüche und warum?
Also bitte, das ist Allgemeinwissen. Das stammt nicht von mir, schon seit der Antike weiß man um die Widersprüche. Nicht die breite Masse, aber die Theologen. Selbst Kirchen wie die EKD geben zu, dass die Bibel nicht inspiriertes Wort Gottes sein kann und betrachtet sie als religiöses menschliches Zeugnis, die Gotteserfahrungen gemacht haben. Was davon historisch ist, versucht man mit der historisch kritischen Methode festzustellen.
Ein Beispiel für so einen Widerspruch ist, dass in einem Evangelium die Jünger sofort nach Galiläa fliehen, in dem anderen Evangelium bleiben sie in Jerusalem, wo sie dem Auferstandenen Jesus begegnen. Weitere Widersprüche findest Du im Netz.