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Das ägyptische Totenbuch

124 Beiträge, Schlüsselwörter: Ägypten, Totenbuch, Zeitgeistfilm
Aineas
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Das ägyptische Totenbuch

30.06.2008 um 22:37
ach das ganze... ich erinnere mich daran, dass ichs mal überflogen habe. Der Zeitgeist Film bezieht sich allerdings nur auf dieses "bei euch bleiben bis zum Ende der Welt" - somit hätten wir auch hier eine falsche oder ungenügende Aussage.

So gesehen, könnte das mit den 100 Millionen US Bürgern stimmen, allerdings heißt die Angehörigkeit einer Glaubensrichtung nicht gleich, dass man all ihren Thesen und Inhalten zustimmt und sie für wahr hält.


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Das ägyptische Totenbuch

30.06.2008 um 23:28
Es sind Amerikaner... was die im Geiste verbindet ist Baseball. ;-)

CU m.o.m.n.


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Das ägyptische Totenbuch

01.07.2008 um 00:35
Die "Zweiundvierzig Verneinungen"
Das Negative Glaubensbekenntnis aus dem Ägyptischen Totenbuch (ca.1500 v. Chr.)

1. Ich habe nie als gottloser gehandelt.
2. Ich habe nie grausame Gewalttaten verübt.
3. Mein Herz verabscheut die Rohheit.
4. Nie verübte ich Raub.
5. Den Mitmenschen habe ich wissentlich nie geschadet.
6. Den Kornscheffel habe ich niemals vermindert.
7. Nie habe ich wissentlich Betrug verübt.
8. Nie habe ich geraubt was den Göttern gehörte.
9. Nie habe ich wissentlich gelogen.
10. Meinen Mitmenschen habe ich nicht ihre Nahrung entzogen.
11. Nie habe ich jemanden verleumdet.
12. Nie bin ich streitsüchtig noch rechthaberisch gewesen.
13. Nie habe ich das den Tempeln gehörende Vieh getötet.
14. Nie habe ich begaukelt und beschwindelt die Menschen.
15. Nie nahm ich Äcker unbefugt mir.
16. An den Türen habe ich nie gelauscht.
17. Nicht habe ich durch zu viel Sprechen gesündigt.
18. Für einen an mir verursachten Schaden habe ich niemals die Menschen verwünscht.
19. Nie brach ich die Ehe.
20. Nie habe ich in der Einsamkeit aufgehört Keuschheit zu wahren.
21. Nie habe ich unter den Menschen Furcht und Schrecken verbreitet.
22. Nie störte ich die Ordnung der Zeiten.
23. Nie gab ich dem Jähzorn nach.
24. Nie war ich taub dem Ruf der Gerechtigkeit.
25. Nie war ich Zanksüchtig.
26. Nie war ich Schuld, das die Menschen Tränen vergossen.
27. Nie sündigte ich wider der Natur mit den Männern.
28. Nie erlag ich der Ungeduld.
29. Nie beleidigte, noch verhöhnte ich die Menschen.
30. Nie suchte ich Streitigkeiten noch Schlägereien.
31. Nie handelte ich mit Übereile.
32. Nie fehlte es mir vor den Göttern an Ehrfurcht.
33. In meinen Reden habe ich nicht durch Wortschwall gesündigt.
34. Nie handelte ich unehrlich, mit boshafter Absicht.
35. Nie habe ich den König verflucht.
36. Nie habe ich die Gewässer entweiht.
37. Meine Reden waren nie hochmütig.
38. Nie fluchte ich auf die Götter.
39. Ich war weder anmaßend noch übermütig.
40. Nie habe ich um mich zur Geltung zu bringen Ränke geschmiedet.
41. Ich habe mich nur auf erlaubte Weise bereichert.
42. Nie habe ich in meiner Stadt Götter mißachtet.


Die Suche nach der Wahrheit vor Gericht - sie ist nicht immer ganz leicht.
Die alten Ägypter waren - im Gegensatz zu den heutigen Polygraph - Befürwortern - davon überzeugt, das es nur den Göttern gegeben ist, die Wahrheit von der lüge zu unterscheiden.
Um die verstorbenen auf das Totengericht vorzubereiten,, gab man ihnen einen Papyrus mit einer Sammlung von Sprüchen mit ins Grab, die eigentlich "Buch des Herausgehens (aus dem Grab) bei Tag"
hieß und heute das ägyptische Totenbuch genannt wird.
Im Kapitel 125 finden sich die "Zweiundvieerzig verneinungen", die der Verstorbene vor seinem Göttlichen Ankägern aufsagen mußte.
Die Normen, um die es beim Totengericht ging, waren die des sozialen Lebens.
Zu Lügen war dabei unmöglich.
Denn die Herzwägung brachte alles an den Tag, und diese war schlimmer als jeder heutige Lügendetektortest:
Bei jeder Lüge würde die Waagschale mit dem Herzen darin sinken.
Nahmen die Lügen am Ende überhand, tauchte ein Monstrum auf und verschlang das Herz.
Die angeklagte Person verschwand unerlöst im Nichts.
Es war nicht zuletzt diese Vorstellung von einer Art letztinstanzlicher Lügendetektortest, die die Ägypter ohne offenbartes Gesetz einen Staat und eine Gesellschaft von von geradezu fabelhafter Stabilität aufbauen ließ, die weithin für ihre Weisheit, Gerechtigkeit und Frömmigkeit berühmt waren.

Quelle: Die Goldenen Regeln der Menschheit
von Bernd Harder.


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