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Guter Gott - Böser Gott

Guter Gott - Böser Gott

01.10.2009 um 14:10
Niselprim schrieb:Hmm...GOTT braucht(e) sich nicht selbst erkennen, weil ER es als DAS BEWUßTSEIN längst getan hat. Und Nein, ER spiegelte sich nicht in den Wassern - viel eher selektiert(e) ER sich aus den Wassern und hat SEINEN Anspruch daraus! Durch SEIN Denken (was wir hier als Weisheit bezeichnen dürfen!) schuf ER das Leben und die Schöpfung, nicht aber kam ER aus einem Nichts
hi @Niselprim

Im Moment, als Gott (Kether) sich selbst erkannte, war die "Spiegelung" (Chokmah) gegeben, welche eine Form (Binah) annahm.

Die Spiegelung ,welche Chokmah "ist", ist der Geist Gottes, welcher über den Wassern (von Binah) schwebte. Kannst Du das nicht darin erkennen? Ist doch eigentlich ganz einfach zu entschlüsseln.
Aus 1 entsteht 2 + 3, was 6 ergibt. Zahl der Sonne und Christus. Was in Linien dargestellt einen Pfeil nach oben zeigt. Wobei das Prinzip des Christus auch im Geist enthalten ist, was jener auf einer anderen Ebene "darstellt".
Niselprim schrieb:Ansonsten kann selbst der Mensch sich Dinge vorstellen, ohne etwas zu spiegeln,
sonst kämen wohl keine Ideen und Erfindungen zustande Da wir im Odem Vorstellungskraft und Krativität erhalten haben, kann man davon ausgehen,
dass der VATER dieses auch kann
ich meinte das eher so, dass, im Moment der Vorstellung einer Idee, ist es bereits schon die, in eine "Form" gebrachte "Spiegelung" eines "Ideenimpulses". Diese Vorgänge geschehen in Sekundenbruchteilen und sind vllt daher nicht so zu bemerken.
Dieser Ideen-impuls, entspricht Kether . Die ganze Vorstellung entspricht dem "göttlichen Dreieck".
Damit könnte man die erste Voraussetzung der Möglichkeit des Erschaffens bezeichnen. Da hierin bereits die Potenz der Dualität, welche diese Möglichkeit enthält, in einer Einheit erscheint.
Und dies ist was Gott genannt wird. oder auch ein Ausdruck der Trinität. Somit ist es auch im Menschen im Verhältnis von Macrokosmos zu Microkosmos vorhanden.
snafu schrieb:
Vom Impuls ("oben") bis zur Sichtbarkeit ("unten"), in welchem der hermetische Grundsatz ewig gültig ist, wie oben so unten. und wie unten so oben.
Das Ungleichgewicht wird immer ausgeglichen, gemäss diesem Gesetz.

Niselprim schrieb:
Wo hast denn diesen Trugschluss her? @snafu
Wo ist der Trugschluss?
Niselprim schrieb:Bestehend aus der Schlange (Wurzel), Lilith (Stamm) und Anzu (Wipfel)?
Weshalb sollte das schlecht sein?. Es ist ein Symbol des Lebensbaumes, eine seiner verschiedenen Formen von der Urgeschichte bis heute.


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Guter Gott - Böser Gott

01.10.2009 um 14:32
snafu schrieb:
Gerade die abrahamitishen Religionen sind eindeutig gleichen Ursprungs, und ich verstehe nicht, weshalb man sich so auf Buchstaben und Übersetzungen fixiert, wenn es doch das Ganze ist, welches betrachtet werden will. Ich denke das ist der Weg und auch Sinn, dies zu vereinen. auf tolerante Art und Weise.

Niselprim schrieb:
Genau das denke ich nicht @snafu lies Dir nochmal in der 'Offenbarung durch Johannes' das Zeugs mit der Hure Babylon durch und überdenk Deine Aussage!
@Niselprim , meine Aussage beruht auf oftmaliges Lesen und Überdenken. Lies und überdenke jetzt Du bitte:

Diskussion: Die Offenbarung des Johannes
Niselprim schrieb:Buhh! Wie kann man Mohammed und JESUS auf gleiche Ebene stellen?!?!
Und wo übernahm Noah die Kompetenz des VATERs? Weil er einen Fluch aussprach?
Ich stelle auch andere Propheten auf gleiche Ebene. ich denke, in Jesus wurde die Heiligkeit der damaligen Propheten vereint, da manche seiner Zitate auch anderen zugeschrieben werden.
Noah übernahm die Kompetenz, Noah ist eine symbolische Figur. Indem eine neue Menschheit aus den Wassern entstand, und er deren "Vater" war. Und auch dem Fluch entsprechend, die Anweisungen einer Hierachie gab.
“Wahrlich, diejenigen, die nicht an Gott und Seine Gesandten glauben und eine Trennung zwischen Gott und Seinen Gesandten machen und sagen: "Wir glauben an die einen und verwerfen die anderen" und einen Zwischenweg einschlagen möchten, diese sind die Ungläubigen im wahren Sinne, und bereitet haben Wir den Ungläubigen eine schmähliche Strafe. Diejenigen aber, die an Gott und Seine Gesandten glauben und zwischen ihnen keinen Unterschied machen, sind es, denen Er ihren Lohn geben wird, und Gott ist Allvergebend, Barmherzig.” (Qur'an 4:150-152)


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Guter Gott - Böser Gott

01.10.2009 um 15:26
@Niselprim
@snafu
@kore


Ischtar
(Istar, Ishtar; Inanna)
Babylonisch-assyrische Hauptgöttin vermutlich semitischen Ursprunges. Ischtar ist Göttin des Krieges, der Liebe und der Mutterschaft. Sie ist Verkörperung des Planeten Venus. Ihr heilig ist die Myrte.

Sie gilt als Tochter des Mondgottes Sin.
Ischtar stieg in die Unterwelt herab, wo die Herrscherin, ihre Schwester Ereschkigal, sie gefangensetzte. Daraufhin starb auf der Erde die Vegetation ab. Doch der Gefährte der Ischtar, der Frühjahrsgott Tammuz, vertrat sie dort als Unterpfand. Im Jahreslauf vollzieht sich das Drama jährlich aufs neue. Immer wenn Tammuz stirbt, verdorrt die Vegetation. Wenn er aufersteht und mit der Ischtar (Inanna) Heilige Hochzeit feiert, beginnt das Leben wieder zu erblühen und Fruchtbarkeit kommt über das Land.

Der Kult der Ishtar war orgiastischer Natur. Die Frauen Babels gaben sich hierfür fremden Männern gegen Entgelt hin, die Einnahme wurden dem Tempel der Göttin gestiftet.

Alljährlich vollzog der König auf der obersten Plattform des Ishtar-Tempels in Babylon mit der Oberpriesterin der Ishtar den rituellen Geschlechtsakt, wodurch das Fest zu Ehren der Göttin eingeleitet wurde.

Ischtar wurde als Grosse Göttin weithin verehrt. Im Alten Testament ist sie auch die Astarte der Kanaanäer. Sie gilt auch als Vorbild für die iranische Anahita. Sie ähnelt der griechischen Aphrodite und der römischen Venus und ist auch Namensgeberin des Planeten Ischtar (=Venus)

Babylonien
Auf dem Boden des zunächst von den Sumerern, dann von den Akkadern besiedelten Mesopotamiens, dem „Zweistromland” zwischen Euphrat und Tigris (überwiegend im heutigen Irak) gründeten um 1900 v. amoritische Einwanderer eine Herrschaftsdynastie, deren Reich unter König Hammurabi zur Grossmacht wurde. Religiöses und politisches Zentrum des Babylonischen Reichs wurde Babylon im südlichen Mesopotamien, nahe der heutigen irakischen Hauptstadt Bagdad.

Hammurabi wird das älteste verschriftlichte Gesetzbuch der Menschheit zugeschrieben, das auf einer zwei Meter hohen, in Babylon aufgestellten Säule eingraviert war.
Die Macht Babylons verfiel schon wenig später. Das Herrscherhaus Hammurabi wurde um 1595 v. bei einem Einfall der Hethiter unter Mursili gestürzt. Danach eroberten die Kassiten das ganze Land und beherrschten es etwa 300 Jahre. Seit 1350 v. stieg der Einfluss Assurs. Tiglatpileser I. von Assyrien eroberte Babylon, das in der späteren Zeit durch Kriege, Aufstände und Wechsel der Herrscherhäuser verfiel. 1107 v. vereinigte der Assyrerkönig Tiglatpileser III. Babylon mit seinem Reich.

Erst Nabopolassar (625-605) befreite Babylon von der assyrischen Herrschaft (Neubabylonisches Reich). Sein Sohn Nebukadnezar II. (604-562) eroberte die westlichen Provinzen des Assyrerreiches, Syrien und Palästina, führte Babylonien zu neuer Blüte und machte Babylon zur Weltstadt. Aber bereits 539 v. wurde das babylonische Heer von den Persern unter Kyros vernichtet und Babylon erobert.

Damit verschwand Babylonien als selbständiges Reich aus der Geschichte.

Religion
Die Religion Babyloniens ist die der Sumerer; die eingewanderten Semiten übernahmen viele ihrer Götter. Jede Stadt hatte ihren eigenen Gott. Mit der Erhebung Babylons zur Hauptstadt (um 1700 v.) wurde der Stadtgott von Babylon, Marduk, zugleich auch oberster Reichsgott. Viele Naturgewalten wurden vergöttlicht. Die meist verehrten Gottheiten waren: Anu von Uruk, der Himmelsgott, Eas (Enki) von Eridu, der Gott der Wassertiefe und der Weisheit und Ellil von Nippur, der Gott des Festlandes. Die Zahl der akkadischen Götter war gering: An erster Stelle standen Schamasch, der Sonnengott und Ishtar, die Liebes- und Kriegsgöttin.

Eine zahlreiche, reichgestufte und mächtige Priesterschaft besorgte den Kult. Die babylonischen Mythen (Weltschöpfung, Sintflut) haben auf viele vorderasiatische Völker, auch auf die Juden, gewirkt.

Ninive
(akkad. Ninua) Eine uralte Stadt in Mesopotamien, heute Irak, Ruinenhügel Kujundschik und Nebi Junus am linken Ufer des Tigris, gegenüber Mossul.
Ninive benannt nach der Göttin Nina, die eine Version der sonst Ischtar, Astarte, Ma, Kybele usw. genannten Grossmutter ist.

Ausgrabungen ergaben Spuren von fünf prähistorischen Siedlungsschichten aus der Zeit von 5.000 bis 2.800 v.

Von 700 bis 612 war Ninive die Hauptstadt Assyriens, ehe die Stadt 612 v. vom babylonischen König Nabupolassar und verbündeten Medern erobert und 606 v. vom Mederkönig Kyaxerxes zerstört wurde.

Archäologische Arbeiten förderten Reste eines doppelten Mauerrings, etliche Tempel und mehrere Paläste zutage. Viele schmückende Reliefplatten und Keilschrifttexte konnten geborgen werden. Von besonderer Bedeutung ist die 1853 gefundene, vom assyrischen König Assurbanipal angelegte Bibliothek, die sich im Tempel des Nabu, des Gottes der Schreibkunst, befand.

Unter den Texten fand sich insbesondere ein Tafelfragment, das von Utnapischtim erzählt, der in seiner Arche der Sintflut entrann (UHLIG (2002), S. 101).

In der Bibel hat Ninive als Hauptstadt der Israel bedrohenden Assyrer einen schlechten Ruf. Gleich zwei Propheten, Nahum und Zephania, prophezeien ihren Untergang.

Besser ergeht es der Stadt Ninive im Buch Jona, worin zu lesen ist, wie der Prophet Jona auf Geheiss des Herrn die Stadt aufsucht und ihr das Verderben binnen vierzig Tagen ankündigt, sofern die Einwohner nicht Busse üben.
Die Menschen von Ninive beherzigen die Warnung, sie selbst und sogar ihre Tiere üben sich in strengem Fasten und kleideten sich in Säcke und das Unheil wird abgewendet (Jona 3).

Laut diesem Bericht soll Ninive damals über 120.000 Einwohner gehabt haben (Jona, 4,11).

Gründer von Ninive
In der modernen Altorientalistik gibt es unterschiedliche Deutungsversuche.
Der britische Assyriologe George Smith (1840-1876) identifizierte Nimrod mit dem sumerischen Sagenkönig Gilgamesch; Archibald Henry Sayce (1845-1933) betrachtete ihn als Verkörperung des Gottes Marduk.

Nach Ephraim Avigdor Speiser (1902-1965) lebt in der Figur die Erinnerung an Tukulti-Ninurta I. (1244-1208 v. Chr.) fort, der auch mit Ninus, dem sagenhaften Gründer von Ninive, identifiziert wird.

Wolfram von Soden (1908-1996) sieht in dem biblischen Nimrod den sumerischen Gottkönig Ninurta.

Der israelische Archäologe Yigal Levin vermutet in dem Namen Nimrods eine Erinnerung an Naram-Sîn (2260-2223 v. Chr.), den Grosskönig des Reiches von Akkad. Die biblische Beschreibung Nimrods als ersten Herrscherder Weltgeschichte enthält in diesem Fall vielleicht eine Reminiszenz an dessen Großvater Sargon (ca. 2324/34-2279 v. Chr.), den Gründer der Dynastie von Akkade und einen der bedeutenden Könige des ersten zentral verwalteten Territorialstaates der mesopotamischen Geschichte.


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kore
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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 08:59
@Niselprim

Innerhalb des christlichen Wertesystems, wenn ich es so nennen darf, ist das hier auf der Erde so beabsichtigt. In der geistigen Welt ist es bereits durch Christus.


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A.Darko
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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 09:05
Wenn Gott gut sein kann, kann er theoretisch auch böse sein. Wenn Gott existiert ist wohl die Wahrscheinlichkeit keine Ahnung!^^


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02.10.2009 um 11:17
snafu schrieb:Im Moment, als Gott (Kether) sich selbst erkannte, war die "Spiegelung" (Chokmah) gegeben, welche eine Form (Binah) annahm.
Du spiegelst zu viel rum ;) @snafu Lass IHN einfach so, wie ER ist!
snafu schrieb:Die Spiegelung ,welche Chokmah "ist", ist der Geist Gottes, welcher über den Wassern (von Binah) schwebte. Kannst Du das nicht darin erkennen? Ist doch eigentlich ganz einfach zu entschlüsseln.
Nein, nicht den Wassern (von Binah), sondern der GEIST GOTTES ist selbst Binah :)
snafu schrieb:Wo ist der Trugschluss?
Oben ist der Himmel, Unten ist die Hölle - also nix mit 'sowie als auch'!
snafu schrieb:Weshalb sollte das schlecht sein?. Es ist ein Symbol des Lebensbaumes, eine seiner verschiedenen Formen von der Urgeschichte bis heute.
Der Baum des Lebens ist nicht wie der Baum der Erkenntnis :ok:
Das sind zwei verschiedene Bäume!
Auch in den Apokryphen des Johannes (!) wird Barbelo erwähnt, in der Geschichte der Schöpfung, in welcher der Schöpfer selbst geschaffen wurde, von der Weisheit (Sophia) sie ist seine 'Mutter'. Der Schöpfer wird als Drache mit Löwengesicht, auf einem Thron in einer Wolke beschrieben, welcher mit seinen sieben Kräften (Planeten) die Erde, und schliesslich den Menschen schafft. Sein Name ist Jaldabaoth. Welcher der Kreator ist, jedoch nicht der höchste Gott.

Jenes Christentum, welches verbreitet werden sollte, distanzierte sich von dem jüdischen Glauben, welche Jesus nicht anerkannten, und genauso von dem gnostischen, welches besondere Abscheu erweckte, nachdem altes Wissen aus Mesopotanien, die auch Sexalmagie enthielt, praktiziert wurde.

So wurde die höchste Gottheit dieser Gnostiker, Barbelo, in Verbindung mit Babylon gebracht, als Warnung für dieses, in den Augen von Johannes von Patmos, sündiges Verhalten.

Das Tier, welches aus dem Meer steigt, ist der Sohn des Jaldabaoth, welcher genauso wie Jesus, erwartet wurde, nicht von den Gnostikern, sondern von jenen redlichen Christen. Nachdem Jesus als Sohn des Gottes Jhvh erschienen war, nahmen sie an, es würde auch ein Sohn des Schöpfers in der Form von Jaldabaoth erscheinen. Dies ist dann der ANTI-Christ.
Du verdrehst die Tatsachen wie ein Spiegel!
Das Tier aus dem Meer ist aus dem Menschenmeer!
Das Tier aus der Erde ist ein Erdteil, Staat, Nation!

Was denn, erschuf der Drache mit Löwenkopf? Er verfiel der Finsternis!



Jaja @DonFungi alle sind der Meerstern und die Himmelskönigin.
Inanna, Ishtar, Astarte, Isis, Sophia stella mare, wenn's sein muss auch Frau Holle ;)
- sie sind auch die Königin von Babylon.

Wenn Gilgamesch der Nimrod ist, wer ist dan En-Ki-Du?
A.Darko schrieb:Wenn Gott gut sein kann, kann er theoretisch auch böse sein. Wenn Gott existiert ist wohl die Wahrscheinlichkeit keine Ahnung!^^
Hmm @A.Darko
Frage mich, wo Dein Sinn für die Ewigkeit und Das Ewige Leben ist?
Auch wenn man böse sein kann, muss man es nicht wollen oder tun!


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A.Darko
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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 11:19
@Niselprim

Ich will nicht böse sein und ich hoffe nicht, dass Gott böse ist, aber es ist doch naheliegend, dass wenn Gott ausschließlich gut sein kann, er auch genauso gut ein böser Gott sein könnte.


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 11:27
ich hoffe nicht, dass Gott böse ist
IHN nennt man ja auch: "Lieber Gott" :D

Naja @A.Darko zornig kann ER sicherlich sein, vor allem, wenn man nicht nach SEINEM WILLEN denkt und und tut - wobei, das nicht nach SEINEM WILLEN das böse ist!
So sind es die gefallenen Engel, welche den Menschen zum Bösen verleiten!


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A.Darko
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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 11:33
@Niselprim

Ich rede jetzt nicht von dem was ist (das kann ich nicht wissen) oder was sein soll. (was in der Bibel über Gott steht), sondern, was sein könnte. (Alternative)

Wenn Gott in der Bibel als gut beschrieben wird, kann er auch genauso "gut" böse sein. D.h. ausschließlich böse, wobei er das Gute zulässt. Er lässt uns in dem Glauben leben er wäre ein guter Gott um uns nach unserem Tode doppelt zu enttäuschen. Es gibt keinen lieben Vater, sondern nur die Ewigkeit in Enttäuschung und Qual.

Das ist nicht meine Sicht der Dinge, aber wenn man davon ausgeht, dass Gott ausschließlich gut ist, muss man sich mal überlegen, ob es nicht genau andersrum sein könnte.


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 12:45
@A.Darko

gute frage. ;)


Ich könnt z.b. spontan die gabe deines freien Willens als offizielles "gut" sein heranziehen.

böse würde das unterdrücken. nach meinem verständniss und erkenntnis von g & b.

____________
so wie ich das sehe drehst du das ganze um..

Anstatt das wir in dem glauben gelassen werden das alles aus enttäuschung und qual besteht, sagst du uns wird das gegenteil vorgegaukelt, wo soll ich das bitte sehen?


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 14:08
@Niselprim
Gilgameschs Mutter, der alles kund ist, sprach zu Gilgamesch:
„Vielleicht, Gilgamesch, wurde einer wie du
In der Steppe geboren,
Heranwachsen ließ ihn das Steppenland —
Siehst du ihn, so wirst du Freude haben;
Die Mannen küssen die Füße ihm!
Du wirst ihn umarmen, ihn zu mir führen!
Der starke Enkidu ist‘s,
Ein Gesell, der dem Freund aus der Not hilft!
Der Stärkste im Land ist er, Kraft hat er,
Gleich der Feste des Anu gewaltig ist seine Stärke!
Wie über einem Weib hast du über ihm geraunt,
... er aber wird dich immer wieder erretten.“
Enkidu „Mann der guten Erde"
Auf die Bitte der gebeutelten Untertanen Gilgameschs in Uruk wurde Enkidu auf Anweisung Anus von der Göttin Aruru als Wilder mit dichtbehaartem Körper, mit den Tieren lebend, erschaffen; er war zum Gegenspieler Gilgameschs bestimmt. Durch den Geschlechtsverkehr mit einer Schamkat (Tempeldienerin), wird er jedoch kultiviert und hat sich ne Geschlechtskrankheit eingefangen.

Nimrod
Figur aus der Bibel (AT/ Genesis 10, 8-9), „der erste, der Macht gewann auf Erden" und „gewaltiger Jäger vor dem Herrn" . Er war der Sohn des Ham und Enkelsohn des Noah und der mythische Begründer eines Reiches, zu dem auch große Teile des südlichen Mesopotamiens gehörten. Die Gestalt des Nimrod könnte ihren Ursprung durchaus in der mesopotamischen Mythologie haben. Das Attribut „gewaltiger Jäger" war sprichwörtlich und wird üblicherweise als Anspielung darauf interpretiert, dass „seine Beute Menschen waren".

In Miltons Werk Das verlorene Paradies erscheint Nimrod als der Typ des gesetz- und gottlosen Tyrannen.

Enkidu „Mann der guten Erde"
Auf die Bitte der gebeutelten Untertanen Gilgameschs in Uruk wurde Enkidu auf Anweisung Anus von der Göttin Aruru als Wilder mit dichtbehaartem Körper, mit den Tieren lebend, erschaffen; er war zum Gegenspieler Gilgameschs bestimmt.
Durch den Geschlechtsverkehr mit einer Schamkat (Tempeldienerin) wurde er kultiviert!
Ne ne! kein Antichrist höchstens Wiedersacher!
Die Zeit der „göttlichen Menschen“ neigt sich dem Ende zu.
Gilgamesch, nur zu einem Drittel Mensch, und Eabani (En-Ki-Du), ganz und nur Mensch, begegnen einander. Zwei Männer also, die sowohl in ihrer Stärke, als auch in ihrer Schwäche präsentiert werden. Sind sie es, die uns das Ur-Bild der Freundschaft schenken? Einer Begegnung mit Folgen? Gleichzeitig zeigen sie uns, dass ihre Freundschaft ein unmögliches Unterfangen ist.

Die Götter zürnen ihnen und lehnen sich gegen die Freundschaft auf.
Freundschaft und Schmerz, Gilgamesch und Eabani, Leben und Tod – das ist das Schiff auf dem wir durch das Leben segeln. Die unvergessenen Wortklänge in unseren Herzen weisen uns den Weg durch Tragödien und Dramen, Liebe und Erfüllung.


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02.10.2009 um 14:28
Der Baum des Lebens ist nicht wie der Baum der Erkenntnis
Das sind zwei verschiedene Bäume!
Der Baum des Lebens, @Niselprim , ist auch der Baum der Erkenntnis.

Es sind zwei Bäume welche in Einem sind.

Die Erkenntnis, wird erreicht, von der Wurzel zur Spitze. (10 - 1)

Das Leben wird gegeben von der Spitze in die Wurzel. (1 - 10)


@DonFungi
Besser wenige eigene Worte, als viele kopierte. ;)


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02.10.2009 um 15:24
@snafu

Es ist mir hier lieber das geschriebene Wort zu zeigen als mich in einen offene Schlagabtausch zu begeben. Ich spüre bzw. weiss schon wie hier gestrickt wird.

Übrigens ist nicht alles kopiert.
Einige Worte sind schon von mir. Es geht mir hier „gerade nicht um meine Worte“ sondern um die Definition. Man kann in allem die göttliche Allmacht sehen, ich eben nicht!

Wenn man mir Unterstellungen anhaftet mit der Begleiterscheinung, davon keine Ahnung zu haben, und man von Euch Seitenweise Prosa und Huldigungen in Reinkultur zu lesen bekommt, kann dir gerne mal ein paar raus kopieren, find ichs für mich gscheiter sich am geschriebene Wort zu orientieren.

Vielleicht erinnerst du dich noch an den Spruch, „ Na!... seid ihr durch mit der Bibelstunde!“

Kann euch aber gerne alleine lassen hier.
Mystisch ist nur die Sprache, nicht der Sinn. Wer nicht die Gegebenheit im zeitlichen Geschehen sucht, wird sich mit Prosa und Psalmen in der fehlerhaft interpretierten Welt des geistigen Intellekts verfangen.

Beispiel Huluppu-Baum
axis mundi „Weltachse“

Ich kanns auch ganz kurz machen.
Es geht nicht um Götter und der Gleichen sondern um die Mystische, verschlüsselte Bildsprache des damaligen Volkes.

Nicht Götter sondern Menschen! Voila!
Somit ist man mit ganz kurzen Wortet bestens bedient!

Übrigens hab ich mit Niselprim gequatscht der es ja offensichtlich darauf angelegt hat.

Hab diesen Post selbst geschrieben, habe keinen Text gefunden der wissenschaftlich Fundiert meiner Aussage nahe kommt. :D


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02.10.2009 um 15:49
DonFungi schrieb:Es ist mir hier lieber das geschriebene Wort zu zeigen als mich in einen offene Schlagabtausch zu begeben. Ich spüre bzw. weiss schon wie hier gestrickt wird.
verstehe Dich schon @DonFungi , ist ja auch ok, doch ist es gern gesehen, wenn dieses
als solches bezeichnet wird. War nur nett gemeint, und sollte auch so rüberkommen. :)
DonFungi schrieb:Ich kanns auch ganz kurz machen.
Es geht nicht um Götter und der Gleichen sondern um die Mystische, verschlüsselte Bildsprache des damaligen Volkes.
Damit hast Du es wirklich ganz kurz gemacht, bin ganz Deiner Meinung. Diese zu entschlüsseln, ist, was mich interessiert. Und durch jenes Etwas, was alle vereint, in einem planetaren 360° Blickwinkel versuchen zu sehen. wobei hier immer wieder Ouroboros auftaucht. :D


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 16:03
Hab das mit dem smiley schon richtig verstanden @snafu

Werd in Zukunft die Option „Zitieren“ anwenden.
Hatte aber schon den Eindruck, dass es ersichtlich ist, welcher Teil meine Ansichten beschreibt.


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 16:42
@snafu

Als Ouroboros bezeichne ich wiederkehrendes. Der Natur gegebene Zyklus, die vier Jahreszeiten, den Zyklus des Universum, gegensätze wie das Gute und das Böse.

Am 21.Dezember (Winter Sonnenwende) Fängt das neue Jahr an.
Die Tage werden länger und die Sonne Spendet vermehrt wärme. Die Natur erwacht langsam aus seinem Winterschlaf und beginnt erneut das Leben zu gestalten.
Es wird Frühling – Sommer – Herbst und Winter!
Ischtar stieg in die Unterwelt herab, wo die Herrscherin, ihre Schwester Ereschkigal, sie gefangensetzte. Daraufhin starb auf der Erde die Vegetation ab.
Doch der Gefährte der Ischtar, der Frühjahrsgott Tammuz, vertrat sie dort als Unterpfand.
Im Jahreslauf vollzieht sich das Drama jährlich aufs neue.
DonFungi schrieb:Immer wenn Tammuz stirbt, verdorrt die Vegetation. Wenn er aufersteht und mit der Ischtar (Inanna) Heilige Hochzeit feiert, beginnt das Leben wieder zu erblühen und Fruchtbarkeit kommt über das Land.


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 16:54
snafu schrieb:Damit hast Du es wirklich ganz kurz gemacht, bin ganz Deiner Meinung. Diese zu entschlüsseln, ist, was mich interessiert. Und durch jenes Etwas, was alle vereint, in einem planetaren 360° Blickwinkel versuchen zu sehen. wobei hier immer wieder Ouroboros auftaucht.
Ist doch klar @snafu @DonFungi dass wir zwei Teile vom VATER und einen Teil vom Satan haben ;)


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 17:50
Wie kann ich an das Eine glauben wenn ich das Andere anzweifle?! @Niselprim

Satan ist für mich irreal!
Nicht die Verkörperung eines Widersachers sonder ein Bestandteil unseres Ichs, bzw. die Rückseite der Medaille. Das Erbe der Schöpfung und der darauf folgenden Evolution, die ca. alle 1`000 Jahre eine Supermutation hervor bringt.

Also gibts nicht 1/3 hier und 2/3 davon.
Wenn, dann alles vom Gleichen. Sozusagen die Psyche der Schöpfung! :)


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 18:03
@snafu

Ausser man nehme die Gestaltung des Primaten-Menschen für Wahr, und glaube an die Formung durch Lehm und die Spende des Blutes. Dann stehen wier doch wieder dort wo der Menschen-Primat als Arbeitstier bzw. Als Mittel zum Zweck erschaffen wurde.

Auch hier sehe ich keine Götter sondern eher Ausserirdische.
Kein Paradies sondern Versklavung.

@Niselprim hätte gerne mal ne allumfassende Aussage deinerseits.
à la freie Schnauze so zu sagen?!


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Guter Gott - Böser Gott

02.10.2009 um 22:39
hi @DonFungi

Es geht aus dem Gedanken hervor, dass diese alten Mythen, welche alle die Schöpfung und die Entstehung des Lebens beschreiben, auch ganz einfach am Werden des menschlichen Lebens abgelesen werden können.

Auf diese Weise sind sie auch leichter zu entschlüsseln, da , ( wie wie damals am Rosetta Stone, ) die Geschichte schon in anderer, lesbaren Schrift geschrieben steht.

Die Urzelle, die grosse Mutter oder, die Urzelle IN der großen Mutter, (welche nicht das Universum ist, sondern allerhöchstens den Keim des Gedanken in sich trägt,) welche befruchtet wird. Die Teilung der Zellen, das Wachsen zu einer Form, im Urmeer (Gebärmutter) . Das Leben im Meer. wobei ja das Leben aus dem Meer kommt, aus dem Wasser.
Das Leben im Ur-Meer als Leviathan und Behemot. Die beiden Urdrachen/Schlangen. Daher kommt das Ur-bild der Schlange und des Drachen. Sie sind der Ur-sprung des Lebens selbst. Auch ein menschliche Fötus hat ein Schwänzchen in den ersten Wochen. Wie ein kleiner Drache. ;)

Die Schlange ist das Wässrige und der Drache ist das Feurige. Doch haben sie beide den gleichen Ursprung.

Doch der Moment DAVOR, ist was ich mit Ouroboros bezeichne. Die Schlange, welche sich in den Schwanz beisst, ist das Symbol dafür. Da es immer wieder zu der gleichen "Stelle" führt. Woher kommt die Idee welche die Mutter SELBST gebiert und das, was sie befruchtet? Das ist wohl, was das Unsichtbare Unnennbare genannt werden kann.
Was für mich über den Begriff "Gott" noch weit hinausgeht.


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