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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

7 Beiträge, Schlüsselwörter: Meer, Beweis, Forscher, Moses, Teilen
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Asgaard
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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

24.09.2010 um 18:23
US-Forscher simulieren Bibeldarstellung vom Auszug aus Ägypten

Mit einer naturgetreuen Simulationen haben zwei US-Forscher nach eigenen Angaben gezeigt, wie der in der Bibel beschriebene Auszug der Israeliten aus Ägypten vonstatten gegangen sein könnte.

"Diese Untersuchung zeigt, dass sich die Darstellung eines sich teilenden Meeres tatsächlich eine physikalische Gesetzmässigkeit hat", sagte Studienleiter Carl Drews vom Zentrum für atmosphärische Forschungen am Donnerstag.

Zusammen mit seinem Kollegen Weiqing Han gelang es ihn demnach darzulegen, unter welchen natürlichen Gegebenheiten ein stürmischer Ostwind das Rote Meer geteilt und Moses seine Gefolgschaft trockenen Fusses zur anderen Seite führen konnte, bevor die Fluten über die ägyptischen Verfolger wieder hereinbrachen.

Suche nach geeigneter Stelle

Zuallererst machten sich die beiden Forscher auf die Suche nach einer geeigneten Wasserstelle, wie sie in ihrer Untersuchung beschrieben. Der Wasser musste dort einen gekrümmten Verlauf haben, nur in diesem Fall, so argumentieren Drews und Han, könnte ein starker Wind die Fluten wie im 2. Buch Mose beschrieben zu beiden Seiten auseinandertreiben.

Die Forscher konzentrierten sich auf ein Gebiet im östlichen Nil-Delta, genauer auf die archäologische Stätte Tell Kedua nördlich des Suezkanals am Mittelmeer. An dieser Stelle könnten ein früherer Nil-Arm und eine Küstenlagune sich einst zu einer U-Form vereint haben.

Mithilfe von Satelliten-Bildern fertigten die beiden Forscher ein Model von dem Gebiet und stellten eine Hypothese auf, wie es hier vor 3000 Jahren ausgesehen haben mag. Sie füllten Wasser ein und starteten ihren Wind-Versuch. Ein für zwölf Stunden mit gut 100 Stundenkilometer wehender Oststurm hätte demnach eine Schneise in ein etwa zwei Meter tiefes Wasser drücken können und so einen trockenen Übergang ermöglichen.

Tatsächlich wahr

Etwa vier Stunden, so mutmassen Drews und Han, hätten die fliehenden Israeliten Zeit gehabt, sich in Sicherheit zu bringen und das hätte ihrer Ansicht nach genügen müssen. Als der Sturm dann aber nachliess, seien die in der Bibel beschriebenen "Wasserwände" über die ägyptischen Soldaten hereingebochen und hätten die Verfolger vernichtet.

"Die Simulation passt ziemlich genau auf die Beschreibungen in der Bibel", sagte Drews. Seiner Ansicht nach liefert dies einen Beweis, das die 3000 Jahre alte Geschichte, in der Moses nach Aufforderung Gottes mit einem Handzeichen das Meer teilte, um seinem Volk die Flucht zurück ins gelobte Land zu ermöglichen, tatsächlich wahr sei.

Quelle: http://www.bluewin.ch/beta/de/index.php/25,320998/US-Forscher_simulieren_Bibeldarstellung_vom_Auszug_aus_Ägypten_/de/news/vermischtes/


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eyecatcher
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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

24.09.2010 um 18:35
Vielleicht hat er auch einfach nur ein Menschenmeer geteilt und ist dann hindurch gegangen ;)


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Asgaard
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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

24.09.2010 um 18:41
@eyecatcher
oder diese forscher sind spinner ;)


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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

24.09.2010 um 21:07
@Asgaard
Habe folgenden Auszug im I--Net dazu gefunden:

Für dieses Wunder tragen die Übersetzer, welche die Bibel ins Griechische übertrugen, die Verantwortung. Diese übersetzten nämlich das hebräische Wort 'Jam suph', welches Schilf/Reetmeer bedeutet, fälschlicherweise als 'Rotes Meer'. Das Schilfmeer, eine Sumpflandschaft im Nildelta, war den Israeliten wohlbekannt, denn ihre ehemalige Heimat lag in unmittelbarer Nachbarschaft. Für Moses war es also ein leichtes, seine Leute sicher durch den Sumpf zu führen, die Ägypter mit ihren Streitwagen und schwerer Ausrüstung blieben jedoch im Morast stecken und mußten die Verfolgung aufgeben.


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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

24.09.2010 um 21:20
Zum Thema folgendes gefunden!!!
Donnerstag, 23. September 2010
Biblisches Wunder: Winde könnten Schilfmeer geteilt haben

So stellen sich die US-Forscher die Teilung des Wassers vor (Illu.).

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Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen. | Copyright/Quelle: Nicolle Rager Fuller / ncar.ucar.edu


Boulder/ USA - Mit Computersimulationen haben US-Wissenschaftler nachgewiesen, dass starke Winde die Wasser eines einstigen Nilarms geteilt haben könnten und belegen damit auf naturwissenschaftliche Weise die Möglichkeit des in der Bibel beschriebenen "göttlichen Wunders" der Teilung der Wasser des sogenannten Schilfmeeres.


Das 2. Buch Mose, das auch als "Exodus" bekannt ist, beschreibt den Auszug der Israeliten aus Ägypten unter der Führung des Mose auf dem Weg in das von Yahwhe versprochene Land Kanaan. Beginnend mit der Geburt Moses, beschreibt es die aufkommenden Konflikte zwischen den in Ägypten versklavten Israeliten mit den Ägyptern. Nachdem Ägypten von den durch Moses vorhergesagten Zehn Plagen heimgesucht wurde, lässt der Pharao das Volk der Israeliten ziehen. Da dieser nach Abzug der Israeliten seine Entscheidung jedoch bereut, lässt er sie von seinem Heer verfolgen und es kommt zu der legendären Teilung und Durchquerung des Schilfmeeres, welches sich hinter den Israeliten wieder schließt und die Truppen des Pharaos in seinen Fluten verschlingt.

In der Bibel heißt es hierzu: "Mose streckte seine Hand über das Meer aus und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich. Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand. Die Ägypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein. Um die Zeit der Morgenwache blickte der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung. Er hemmte die Räder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sagte der Ägypter: Ich muss vor Israel fliehen; denn Jahwe kämpft auf ihrer Seite gegen Ägypten. Darauf sprach der Herr zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit das Wasser zurückflutet und den Ägypter, seine Wagen und Reiter, zudeckt. Mose streckte seine Hand über das Meer und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der Herr die Ägypter mitten ins Meer. Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die den Israeliten ins Meer nachgezogen war. Nicht ein Einziger von ihnen blieb übrig. Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand. So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. Israel sah die Ägypter tot am Strand liegen."

Tatsächlich belegen die Computermodelle von Forschern um Carl Drews von der "US National Center for Atmospheric Research" (NCAR) und Weiqing Han von der "University of Colorado" (CU), dass starke Winde für die Wasserteilung verantwortlich gewesen sein könnten. Die dabei entstehende Landbrücke könnte an der von den Forschern vermuteten Stelle tatsächlich eine sichere Durchquerung des Meeres ermöglicht haben. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler aktuell im Fachmagazin "Plos One" veröffentlicht.

Wie schon in der Bibel beschrieben, könnten nächtliche "starke Ostwinde" das Wasser an einer Stelle zurückgedrückt haben, an der Wissenschaftler heute den Zusammenfluss eines einstigen Arms des östlichen Nildeltas mit einer Küstenlagune, dem einstigen Tanis-See vermuten. "Eine Windstärke von rund 105 Kilometer pro Stunde über rund 12 Stunden könnte demnach ausgereicht haben, um die Wasser in das einstige Flussbett zu drücken und damit an U-förmigen Stelle eine Landbrücke entstehen lassen", so die Forscher. Mit Absterben des Windes wären dann auch die Wassermassen zurückgeflutet.

Die Studie der Forscher basiert auf einer Rekonstruktion der wahrscheinlichen Position und Tiefe des einstigen Nildeltas, dessen Wasserwege sich über die Jahrtausende teilweise deutlich verlagert haben.

"Unsere Simulationen decken sich ziemlich genau mit den Exodus -Beschreibungen", so Drews. "Die Teilung des Wassers kann durchaus mit Strömungsdynamiken erklärt werden. Der Wind bewegt das Wasser in Übereinstimmung mit physikalischen Gesetzen und lässt dabei eine sichere Passage mit Wasser zu beiden Seiten des Weges entstehen, der sich ganz abrupt auch wieder schließen kann." Nun erhoffen sich die Meteorologen durch Aufzeigen des möglichen Ortes der Durchquerung, auch Archäologen Hinweise für weitere Arbeiten geben zu können.


Bereits zuvor hatten unterschiedliche Forscher nach natürlichen Erklärungen für das göttliche Wunder gesucht und beispielsweise einen Tsunami für den plötzliche Rückgang und das ebenso unverhoffte gewaltige Zurückströmen der Wassermassen verantwortlich gemacht. Auch herabdrückenden Winde, die Wasserstände an einer Stelle erheblich absenken können, während sie das verdrängte Wasser an anderer Stelle auftürmen, wurden schon als Erklärung für die biblische Teilung des Roten Meeres diskutiert.

Youtube: Parting the waters, Part 2: Carl Drews on wind setdown research

Youtube: Parting the waters, Part 1: The physics of a land bridge
Quelle:www.grenzwissenschaft-aktuell.de


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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

25.09.2010 um 01:22
das heißt doch nur dass es theoretisch möglich gewesen wäre, nicht dass es zu genau diesem zeitpunkt an dieser stelle tatsächlich passiert ist.
von "wirklich wahr" keine spur.


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Beweis dafür, dass Moses das Meer teilte?

26.09.2010 um 18:13
Ich möchte mal sehen, wie diese Leute bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h noch locker durch die Gegend spaziert sind. Schon mal bei 100 km/h im Auto die Hand aus dem Fenster gehalten?

Abgesehen natürlich davon, das viele andere Dinge gegen den in der Bibel geschilderten Ablauf sprechen...


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