Cachalot schrieb am 22.06.2026:Schau mal Nachts in den Himmel. Und du siehst nur einen Bruchteil dessen was da so los ist.
Mir geht seit längerer Zeit durch den Kopf, dass die Größe des Universums auch eine Art Übermacht Darstellung sein könnte, einer (negativen) Seite von Gott.
Die Absichten, und alles damit Zusammenhängende, ist mir bis jetzt nicht gelungen.
Der Ausdruck negativ kann auch beim lesen ausgelassen werden, weil es ja eine gewisse Denk-Richtung möglicher Absichten durch diese Formulierung sozusagen halb unterschwellig vorgibt.
Auf einem daneben liegenden Blatt Papier, könnte ich zu dem letzten Abschnitt noch vermuten, dass, –und das mein ich meistens bei so Themen–, es besser ist, nicht in der Ferne Antworten zu suchen, sondern in sich selbst. Der Austausch mit anderen Meinungen und Perspektiven ist da mit Sicherheit von großem Nutzen. Vielleicht aber auch eine Belastung.
Alles ist etwas,–jenachdem wie man "etwas" definiert. Phantasie oder Illusionen sind somit auch etwas.
Von um die Ecke gefragt:
Wenn für uns unsere Gedanken, Phantasien, Illustrationen, von mir aus auch Gefühle, Einbildungen sind, könnte des Wurzels Grund nicht der sein, dass der Quell selbst, das Ich, eben auch genau das ist, eine vom Biosystem Körper hervorgerufene Illusion?
Am liebsten möchte ich es erstmal nicht genau wissen...
Aber was soll das bedeuten?
Ob das Universum nun 'die' Realität ist, oder nur eine Illusion, spielt keine Rolle, denke ich, was das Thema angeht.
Gleiches vermute ich mit immer stärker werdenden Indizien bei der Ich-Wahrnehmung.
_~Von etwas weiter vorne beim Ich-Thema angefangen, wollte ich lieber schreiben, dass mir die Frage nach: Ist unser Ich unendlich, sterblich, oder nur teils sterblich
‐Seelenkern-Überleben, was weis ich–,
irgendwie zunehmend am entgleiten.
Ist das Ich nun überhaupt eine Realität?
Könnte es sein, dass wir alle diese Frage nicht beantworten können? Limitiert es uns schon an dem Punkt?
Und wie wohl manche jetzt richtig Fragen:
Was soll das gequatsche?
Ich halte es nur für schwierig das Universum und einen möglichen Gott zu charakterisieren, ihn als existent, oder nicht, zu grammatikulieren, wenn ich selbst nicht weis was, und ob ich bin.