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Wie kann man nicht an Gott glauben?

953 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Glaube, Universum, Wissenschaft, Physik, Existenz, Materie, Verstand, Beweis,

Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:14
Vernunft ist das einzigst richtige Mittel, wenn es darum geht, eine zufriedenstellende Ethik aufzubauen.


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:18
Aber auch eine vernunftorientierte Ethik muss auf grundlegenden axiomatischen Werten aufbauen, aus denen man Schlüsse ziehen kann.

Ein solcher Wert kann etwa das Vermeiden von Leid sein oder der Überlebenswille, der ja nicht unbedingt vernünftig erklärbar ist.


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:20
Aber auch eine vernunftorientierte Ethik muss auf grundlegenden axiomatischen Werten aufbauen, aus denen man Schlüsse ziehen kann.

Ein solcher Wert kann etwa das Vermeiden von Leid sein oder der Überlebenswille, welcher ja nicht unbedingt vernünftig erklärbar ist.
Wieso ist der Wunsch zu leben und das Vermeiden von Leid nicht vernünftig?


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:22
@Holzer2.0
nee glaube er meinte den Überlebenswillen mit nicht vernünftig erklärbar, oder?.....


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:22
Hab es mal versucht mit dem "an Gott glauben"...hat irgendwie nicht geklappt.

Hintergrund war der, dass meine Eltern mir damals, also zu dem Zeitpunkt, als die Anmeldungen zum Konfirmantenunterricht anstanden, gesagt haben: "Das musst Du nicht machen. Wir haben sowieso keine große Familie. Glaub nicht, dass Du annähernd soviel Geld bekommst wie die anderen." ;)
Irgendwie habe ich das damals noch nicht reflektiert. Ich mache meinen Eltern keinen Vorwurf, die sind eben beide nicht gläubig, aber irgendwann hatte ich halt das Bedürfnis, herauszubekommen, was das denn genau ist, was sovielen Menschen auf der Welt Kraft gibt.

Hab mich dann irgendwann (mit Anfang 20) ein Vierteljahr Sonntags in die Kirche gesetzt und mir die Predigen angesehen.
Ich muss schon sagen, ich war beeindruckt. Vor allem von den Menschen um mich herum, die einfach andächtig waren, dem Pastor gelauscht haben und von der Atmosphäre allgemein. Habe dann auch damit angefangen die Bibel zu lesen (nicht viel allerdings, das heißt weniger erfolgreich) und auch bemerkt, dass vieles darin einem Trost und Hoffnung spenden kann.

Trotzdem kam ich nicht dazu, meinen Glauben zu entwickeln. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass da "jemand" sein soll, der uns "lenkt".

Ich kam auch nicht umhin, die Besuche in der Kirche als etwas anderes als eine "Unternehmung mit Entertainment-Faktor" zu sehen. Es war gute Unterhaltung und gab mir ein gutes Gefühl, aber das tun viele andere Dinge in meinem Alltag auch.
Ich glaube, dass jemand, der nicht mit "Gott aufgewachsen" ist, es um einiges schwerer hat, zu einem Glauben zu "finden". Vielleicht muss da erst ein "Zeichen", "Wunder" oder einschneidendes Erlebnis im Leben passieren...


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:26
Agent_Elrond schrieb:@Holzer2.0
nee glaube er meinte den Überlebenswillen mit nicht vernünftig erklärbar, oder?.....
Ja okay, aber wieso ist es nicht vernünftig Überleben zu wollen. Ich sterbe ja viel schneller, wenn ich nicht überleben will. Ist nicht der Sinn des Lebens - zu leben?


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:27
@Holzer2.0
ähm du, frag ihn?!?...


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:28
Ja, die Frage geht natürlich an @neurotikus


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:33
@Holzer2.0
Holzer2.0 schrieb:Wieso ist der Wunsch zu leben und das Vermeiden von Leid nicht vernünftig?
Holzer2.0 schrieb:Ist nicht der Sinn des Lebens - zu leben?
Es ist halt axiomatisch, d.h. es braucht keine Begründung und ist in so fern nicht vernünftig, weil unbegründet. Das Axiom kann aber die Grundlage einer vernünftigen Ethik sein, in dem man die Ethik zur Erfüllung des Axioms ausrichtet.

Ebensogut kann man aber auch ein anderes Axiom als Grundlage einer vernünftigen Ethik setzen, welches es in bestimmten Situationen notwendig macht zu leiden und oder auch 'für einen höheren Zweck' zu sterben.


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

14.11.2011 um 21:43
@neurotikus

Ah, okay. Also eine Frage der Wortdefinition. Und der Tatsache das nicht vernünftig in diesem Falle nicht "unvernünftig" bedeutet. :)


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

15.11.2011 um 12:36
neurotikus schrieb:Es ist halt axiomatisch, d.h. es braucht keine Begründung und ist in so fern nicht vernünftig, weil unbegründet.
Doch natürlich gibt es einen Grund leben zu wollen.
Denn alle Lebewesen die den Drang verspüren leben zu wollen und zu überleben werden sich gegenüber denen die nicht leben wollen auf jeden Fall durchsetzen und demnach sich auch häufiger fortpflanzen und ihre Gene weitergeben.
Also ist dieser Überlebensdrang ganz sicher genetisch vorgegeben, also ist es auch vernünftig, weil aussterben ja ganz sicher unvernünftig ist :)


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

15.11.2011 um 15:47
kastanislaus schrieb:Also ist dieser Überlebensdrang ganz sicher genetisch vorgegeben, also ist es auch vernünftig, weil aussterben ja ganz sicher unvernünftig ist
Der Tod hat aber ebenso seinen Zweck im Sinne der Evolution, sonst wäre er ja längst abgeschafft worden. Und ausgestorben sind schon viele Dinge auf diesem Planeten.

Die Natur entwickelt sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten, das macht sie aber noch nicht vernünftig. Jenes Leben verbreitet sich, welches sich am erfolgreichsten reproduziert, wenn man dies als vernünftig betrachtet und den selben Maßstab auf Ideen anwendet (Memetik), dann müsste man ja sagen, das Religionen, welche ja oft reproduzierte Ideen sind, vernünftig wären.

Man kann natürlich das biozentrische Axiom akzeptieren, dass das gut ist, was zur möglichst breiten Weitergabe des eigenen Erbguts an die nächsten Generationen beiträgt, aber es bleibt wieder nur ein Axiom.


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Wie kann man nicht an Gott glauben?

15.11.2011 um 16:58
neurotikus schrieb:Man kann natürlich das biozentrische Axiom akzeptieren, dass das gut ist, was zur möglichst breiten Weitergabe des eigenen Erbguts an die nächsten Generationen beiträgt, aber es bleibt wieder nur ein Axiom.
Naja das muss mehr oder weniger gut sein denn wenn die Weitergabe des Erbgutes nicht mehr stattfindet dann gibt es bald auch keine Menschen mehr die etwas für gut oder schlecht befinden können :)
neurotikus schrieb:Der Tod hat aber ebenso seinen Zweck im Sinne der Evolution, sonst wäre er ja längst abgeschafft worden. Und ausgestorben sind schon viele Dinge auf diesem Planeten.
Ja aber erst NACH der Fortpflanzung, vor der Fortpflanzung hat er logischerweise einen äußerst negativen Einfluss auf diese Erblinie.


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