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Islam - Eine friedliche Religion?

7.651 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam

Islam - Eine friedliche Religion?

23.10.2014 um 23:28
Eine Religion sollte zum Leben und nicht das Leben zur Religion gehören....


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 14:50
Die Wahrheit ist, dass der Islam gerade zerbricht, weil die extremen Auslegungen ganz einfach auf Dauer nicht lebbar sind für eine Gesellschaft. Da wird es NIEMALS Frieden geben. Wie kann es Frieden geben, wenn ein anderer unglücklich mit der Situation ist? Eine Zeit lang andere zu unterdrücken funktioniert ja ganz gut, eine Gesellschaft in der Frauen aber keine Rechte haben, nicht mal alleine auf die Strasse dürfen, niemand mehr Musik mehr hören darf, kein Fernsehen, keine Bücher und keine Bildung, außer den ach so wahren Koran, was bringt uns das? Die Verblödung der Allgemeinheit, mehr nicht.. wer will denn (egal welche Religion) bitte so leben?

Jetzt sagen wieder einige, das hat nichts mit dem Islam zu tun, doch schon, weil auch das nur eine Auslegung des Korans darstellt. Kein Moslem kann sicher sein, wie sein eigener Sohn irgendwann mal den Koran auslegen wird, auch wenn er vielleicht ganz "normal" aufgewachsen ist frei von radikalem Gedankengut etc. das ist einfach eine Tatsache. Auch den Islam wird es nicht ewig geben und wenn einige Gruppen so weiter machen, bringen sie sich sowieso alle selbst um. Die Wahrheit ist, dass man ausflippen könnte, wie dumm ein Mensch im 21. Jahrhundert noch sein kann, wenn er tatsächlich glaubt, dass ein Wesen, das man "Gott" nennt tatsächlich Musik als verboten ansieht oder nicht will, dass Frauen Bildung erfahren. Aber zum *** sind sie dann wieder gut genug..

Auch der Islam bzw. der Koran war nicht von Anbeginn der Zeit auf dieser Erde und wurde nur von Menschen "erfunden", "geschrieben" etc. Mohammed war auch nur ein Mensch auch wenn das so viele nicht gerne hören. Auch Jesus war nur ein Mensch. Zu glauben, dass der Koran oder die Bibel in Stein gemeiselt sind und direkt von Gott persönlich kommen zeigt nur, dass Menschen der größte Fehler waren, den Gott oder Allah jemals geschaffen hat.


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 18:10
Der Islam ist so wenig friedlich wie die meisten Religionen. Besonders die Ein-Gott-Religionen (Monotheismus) sind unfriedlich. Sie neigen strukturell zu Radikalismus, weil sie ein einfaches Bild des Absoluten (Guten, Göttlichen) haben bzw. einen einfachen Dualismus zwischen Gut und Böse.

Wichtig ist auch der Begriff "Frieden". Der ist ja nicht immer gut.
Das Lateinische Wort "Pax" (f) kommt von pacare, also befrieden, mit Gewalt Frieden herstellen.
Es gibt ja auch so etwas wie "ungerechten Frieden" oder "Gewaltfrieden". Wenn man z. B. einem Land Gebiete raubt und dann Frieden herstellt, ist die Lage zwar friedlich, aber die Situation gleichzeitig ungerecht.

Dazu sind die meisten Aussagen von Religionen noch falsch, weil sie z. B. immer wieder ein Weltende ankündigen, das dann nicht eintritt. (Religionen mit einem "Kreis(lauf)-Weltbild" sind da etwas anders.)


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 18:32
Tankster schrieb:Alles gut und recht...aber das video unten zeigt meines erachtens genau wieso dies keine friedliche religion ist... Der ohne cap der den gelehrten wissenschaftler macht extrem auf verständnissvoll und gebildet. Jedoch bringt er immer wieder seitenhiebe gegen den christentum die lächerlich sind.
Weder gibt er "Seitenhiebe" gegen das Christentum, noch spricht er für einen Unfrieden. Seh dir das Gespräch noch mal gänzlich Vorurteile an und bedenke, die Ahmadiyya-Muslime befinden sich in einem respektvollen Dialog mit anderen Religionen. Sie sind sogar für den Laizismus.

Was du als "Seitenhiebe" auslegst gegenüber dem Christentum, sind eigentlich nur rationale Entzauberungen der vermeintlichen "Wunder". Ein Jesus ist weder ein Mensch gewesen der andere heilen konnte, noch ist er gen Himmel aufgefahren wie in einem Fantasieepos. Selbst moderne Christen glauben nicht mehr an solche Märchen.
Tankster schrieb:In einem teil spricht er von vernuft und aufklärung und sagt das es wohl klar ist das das man nicht dran glauben kann das jesus auferstanden ist und in den himmel aufgestiegen ist... Vergisst aber zu erwähnen das im islam geglaubt wird mohammed sei auf einem geflügelten pferd in den himmel gestiegen...
Dir ist hoffentlich klar das die Bibel und auch der Koran reich an Metaphern aller Art ist? Ich kenne kaum Muslime die diese Metaphern wörtlich nehmen. Genau das sind ja eben diese religiösen Märchen die zu den zahlreichen Missverständnissen führen.
Tankster schrieb:Wie kann er von vernunft reden und sagen die schöpfungstheorie sei mit der evulutionstheorie zu vereinbaren?
Ganz einfach, Ahmadiyya-Muslime haben erkannt das die Schöpfung keine abgeschlossene Sache ist, sondern ein stetiger Entwicklungsprozess der Natur ist. Die Formgebung in der Natur ist ihrer Sichtweise nach ein kreativer, schöpferischer Prozess. Natürlich steht das nicht so im Koran, doch die Muslime der Ahmadiyya-Gemeinde haben inzwischen erkannt das die Wissenschaft präzise Einblicke in die evolutionären Schöpfungsprozesse in der Natur geben hat. Gott wird als der kreative Impuls hinter jeder Schöpfung verstanden und alles unterliegt einer Entwicklung und auch der Kausalität. Vernunft ist in diesem Fall die Rationalität im Denken und das anerkennen wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Tankster schrieb:Eine friedliche Religion propagiert das zusammensein. Die nächstenliebe... Und nicht den kampf gegen ungläubige... Und das hat nichts mit kulturellen einflüssen zu tun. Wir sprechen von einem buch geschrieben von menschen jahrzehnte nach dem tod von mohammed der zum morden auffordert.
Du hast sicherlich nicht den Koran gelesen (in einer möglichst guten Übersetzung) oder? Weder wird da zum Mord aufgerufen, noch kann man die Suren in denen es tatsächlich um Gewalt zwischen Menschen geht aus dem Kontext reißen. Diese Suren beziehen sich auf zwischenmenschliche Konflikte und Kriege. Sprich, der Koran beschreibt nur Situationen die leider auch zur Menschheit dazu gehören.
Muslimische Autoren der Moderne sehen ausschließlich Kriege als legitim an, die der Verteidigung islamischer Staaten, der Freiheit der Muslime, den Islam außerhalb dieser zu verkünden, und des Schutzes der Muslime unter nicht-islamischer Herrschaft dienen. Deshalb liefern sie eine andere Interpretation von 9:5 als die klassischen Korankommentare, indem sie den Vers in einen historischen Kontext stellen: Den ersten Versen dieser Sure entsprechend beziehe sich der Vers auf die Quraisch, die ihr Waffenstillstandsabkommen mit Mohammed gebrochen hatten, und stelle somit - entgegen klassischer Korankommentare - kein Gebot zu einem allgemeinen Kampf gegen Andersgläubige dar. Die maßgeblichen Koranverse für die Beziehung von Muslimen mit Nicht-Muslimen seien solche wie zum Beispiel 8:61:

„Und wenn sie (d.h. die Feinde) sich dem Frieden zuneigen, dann neige (auch du) dich ihm zu (und lass vom Kampf ab)! Und vertrau auf Gott! Er ist der, der (alles) hört und weiß.“

– Übersetzung nach Paret
Wikipedia: Schwertvers

Auch sehr interessant ist der Aspekt das die Extremisten selbst scheinbar einige Stellen im Koran nicht kennen oder gar völlig falsch interpretieren/übersetzen, denn nur wenige sind des Altarabisch mächtig und leider lassen viele den Koran vorlesen und durch Prediger interpretieren. Meist sind es die radikalen Prediger die selbst Suren aus dem Zusammenhang reißen und das Bild verzerren. Aktuell kann man das am IS sehen, die Mehrheit der Muslime lehnt dieses Vorgehen ab und viele meinen sogar das sie bewusst lügen um eine unter dem Deckmantel des Islam getarnte, nationalistische Ideologie zu füttern. Denn am Ende ist dies kein Konflikt der Religion, sondern des Nationalismus. Staaten die sich islamisch nennen versuchen eine nationalistische Ideologie mit der Religion zu verbinden und erschaffen dabei völlig absurde Staatskonstrukte die mit den Prinzipien des Islam nicht konform gehen können.
lightshot schrieb:im Gegenteil! Der Islam ist eben nicht anpassungsfreundlich sondern extrem und radikal!
Nicht der Islam ist radial und anpassungsunfreundlich, es ist die Mentalität der Menschen. Das ist psychologischer und pädagogischer Natur. Das ist der große Denkfehler. Weder der Koran, noch der Islam als Religion sind für die Intoleranz und Ignoranz einiger Menschen verantwortlich. Das Sündenbockprinzip der Menschen lenkt von der eigenen Verantwortungslosigkeit ab. Denn am Ende ist es eine Frage des Verstandes, der Empathie und auch des Verantwortungsbewusstseins der Menschen selbst ob und wie die Gesellschaft gestaltet wird. Im Mittelalter war es die christliche Welt die in dem Zustand war in dem sich Teile der islamischen Welt heute befinden. Jedoch liegt dieser Zustand nicht an der Religion, sondern an den Institutionen die die Religion für eigene Ideologien missbrauchen.
lightshot schrieb:Die Muslime sind es die sich anpassen weil sie eben nicht nach der Lehre leben sondern moderat sind!
Gewiss gibt es sehr anpassungsfreundliche und sogar säkulare Muslime. Doch der Islam macht keine Vorschriften darüber wie fromm und an die Religion gebunden ein Mensch sein muss. Das liegt in der Hand jedes einzelnen.
lightshot schrieb:Frag Menschen aus Syrien oder Ägypten was Islam ist, dann wirst es sehen.
In Syrien war es lange Zeit ruhig, es lebten Christen, Muslime und sogar Juden zusammen und es gab kaum Konflikte. Doch Syrien war eben ein Freund Russlands und das haben die USA, Saudi Arabien und auch Israel nicht sonderlich gern gesehen. Assad war ein böser Diktator und die Freiheitskämpfer hatten durchaus ihre Berechtigung, doch schau mal wer gerade zu der Zeit des Arabischer Frühling Extremisten mit Waffen und Geldern versorgt hat?

In Ägypten hat das Volk auch unter einem Diktator gelitten der Jahrzehnte im Amt war und den Staat in die Korruption getrieben hat, dann kamen auch da Aufstände und die Regierung wurde durch die Muslimbrüder ersetzt, was dann wieder zu Unruhe geführt hat, denn die Bevölkerung wollte zwar durchaus einen islamisch geprägten Staat haben, jedoch gleichzeitig wollten sie auch einen säkularen Staat! Das Land ist nun in den Händen des Militärs und säkular.

Der Islam war jedoch NICHT der Auslöser für die Konflikte in den Ländern. Extremismus, Despotismus, Nationalismus, Ideologien und fehlende Aufklärung und ständiger, westlicher Einfluss sind die Problemquellen. Es wäre zu leicht den schwarzen Peter allein dem Islam zuschieben.
lightshot schrieb:Es gibt einen interessanten Vortrag von einem Islamkenner und Missionar aus Deutschland, mein Lieblingsprediger. Wenn es dich interessiert kannst es gerne sagen dann geb ich dir den Link.
Ich bin kein Freund von Missionaren und Predigern EGAL welcher Religion oder Region diese entstammen! Es sind Prediger und Missionare die die Hirne der Menschen vergiften. Sie sind meist wie Dealer für mentale Manipulation und das mag ich wirklich nicht!


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 18:40
dirkduisburg schrieb:Eine Religion sollte zum Leben und nicht das Leben zur Religion gehören....
Absolut richtig erkannt!
sadrose schrieb:Die Wahrheit ist, dass der Islam gerade zerbricht, weil die extremen Auslegungen ganz einfach auf Dauer nicht lebbar sind für eine Gesellschaft. Da wird es NIEMALS Frieden geben.
Diese Aussage ist falsch. Die betroffenen Regionen sind nicht repräsentativ für den Islam als Ganzes, sie umfassen vielleicht 5% aller Muslime auf der Welt und die Extremisten bilden vielleicht knapp 2% unter den Muslimen. Bedenke das Indonesien und Indien in Sachen Friedfertigkeit der Muslime sogar den überwiegenden Teil der Muslime stellen. Der Islam mag zwar aus dem arabischen Raum stammen, doch ist dieser nicht an spezifische Regionen gebunden. Der arabische Raum ist geopolitisch ein besonders heikler Raum und der Konflikt mit der westlichen Welt so auch mit den westlichen Werten hat seine Quelle nicht im Islam, sondern in Interessenkonflikten die sich schon seit vielen Jahren zuspitzen. Das hat die Mentalität der Menschen dort stark geprägt und verändert. Man muss das alles in einem größeren Kontext betrachten.
sadrose schrieb:Wie kann es Frieden geben, wenn ein anderer unglücklich mit der Situation ist?
Das Unglück kommt von verfehlter Interventionspolitik, von Extremisten, von Kriegen um Rohstoffquellen und deren Transportwege, von jahrzehntelangen Einmischungen in diese Region. Die Globalplayer haben das Feuer ins Öl gekippt.
sadrose schrieb:Eine Zeit lang andere zu unterdrücken funktioniert ja ganz gut, eine Gesellschaft in der Frauen aber keine Rechte haben, nicht mal alleine auf die Strasse dürfen, niemand mehr Musik mehr hören darf, kein Fernsehen, keine Bücher und keine Bildung, außer den ach so wahren Koran, was bringt uns das?
Im Koran sind Mann und Frau gleichgestellt, im Koran steht nichts von einem Verbot von Musik und Bildung, im Gegenteil die Künste der Menschen sind im Koran die Früchte der Menschen und die Bildung ist so wichtig wie sich seines eigenen Verstands zu bedienen.

“Der Koran drängt dazu, den Verstand zu gebrauchen”

http://tavhid.de/?p=787

Diese Verbote und die Entrechtung von Frauen kommt durch extremistische Psychopathen die in Folge des Bürgerkriegs in Syrien nen mentalen Totalschaden haben, leider haben auch in anderen Teilen der Welt Menschen geistige Totalschäden im Kopf. Daran ist nicht der Koran schuld, sondern die unterschiedlichsten Faktoren die sich auf die Psyche der Menschen auswirken können.
sadrose schrieb:Die Verblödung der Allgemeinheit, mehr nicht.. wer will denn (egal welche Religion) bitte so leben?
Im Bildungsdurchschnitt liegen die USA weit hinter Ländern wie in Skandinavien, Japan oder China und doch gelten die USA als Verfechter der Demokratie und Weltoffenheit. Die Verblödung findet sich auch in hirnlosen Konsumkulturen der westlichen Welt. Aber es gibt tatsächlich (zumindest in der arabischen Welt) einen Mangel an Bildung und generell bedarf die ganze Region einer dringenden Reform. Aber sonst sollte man auch bedenken das es mal die Blütezeit des Islams gab, auch im Hinblick auf Wissenschaft und Philosophie:

Wikipedia: Blütezeit_des_Islam

Sogar im Hinblick auf die heutige Zeit sieht es nicht gänzlich finster in der Region aus:

Wikipedia: List_of_Muslim_Nobel_laureates
sadrose schrieb:Jetzt sagen wieder einige, das hat nichts mit dem Islam zu tun, doch schon, weil auch das nur eine Auslegung des Korans darstellt. Kein Moslem kann sicher sein, wie sein eigener Sohn irgendwann mal den Koran auslegen wird, auch wenn er vielleicht ganz "normal" aufgewachsen ist frei von radikalem Gedankengut etc. das ist einfach eine Tatsache.
Es hat auch nichts mit dem Islam zutun, es hat etwas mit der Aufklärung, Weltoffenheit, Bildung, dem sozialen Umfeld, der wirtschaftlichen Situation und noch so einigen Faktoren zutun die zum Maßstab werden. Vergleiche z.B. die soziale und wirtschaftliche Situation des Iran, von Indonesien, von Saudi Arabien, mit der von Jemen, Syrien oder dem Irak. Die islamische Welt ist kein homogener Verbund. Die Unterschiede sind auch da stark spürbar. Die Auslegung des Koran kann nicht unterschiedlich sein, wenn man ihn denn wirklich verstanden hat. Die unterschiedlichen Auslegungen kommen durch kulturhistorische Unterschiede zwischen einzelnen Regionen zustande, so auch einem gewissen Machtspiel unterschiedlicher Strömungen und Institutionen. Sie alle weichen vom eigentlichen Islam ab. Das ist ja der Witz, würden alle mal den Koran wirklich lesen und verstehen, würden so einige merken wie sinnlos und selbstschädigend die einzelnen Strömungen und ihre Extremisten sind.
sadrose schrieb:Auch den Islam wird es nicht ewig geben und wenn einige Gruppen so weiter machen, bringen sie sich sowieso alle selbst um.
Den Islam wird es solange geben wie Menschen diese Erkenntnis oder Überzeugung verinnerlicht haben. Die Strömungen wird es hoffentlich irgendwann nicht mehr geben und die Offenheit für Reformen sollte auch wachsen. Nur muss man eben zwischen Kultur, Tradition, Nation, Region und Religion differenzieren.
sadrose schrieb:Die Wahrheit ist, dass man ausflippen könnte, wie dumm ein Mensch im 21. Jahrhundert noch sein kann, wenn er tatsächlich glaubt, dass ein Wesen, das man "Gott" nennt tatsächlich Musik als verboten ansieht oder nicht will, dass Frauen Bildung erfahren.
Wo steht das im Koran?

http://www.alrahman.de/musik-ist-nicht-verboten/
http://islam-auf-deutsch.de/erziehung-bildung/gesellschaft/563-die-rolle-der-frau-in-koran-und-gesellschaft
sadrose schrieb:Auch der Islam bzw. der Koran war nicht von Anbeginn der Zeit auf dieser Erde und wurde nur von Menschen "erfunden", "geschrieben" etc.
Absolut richtig, denn mit der Entwicklung des Menschen reiften auch Religionen und Philosophien, die Erkenntnisprozesse unterliegen einer Evolution so wie auch die Biologie. Zu bestimmten Zeiten hatten Menschen eine "Erleuchtung" und diese wurden dann weitergeben. Was damit dann Generationen später alles passieren würde hängt immer von den Menschen selbst ab.
sadrose schrieb:Mohammed war auch nur ein Mensch auch wenn das so viele nicht gerne hören.
Kein Moslem würde dem widersprechen, Mohammed war wie Jesus nur ein Mensch. Mit dem kleinen Unterschied das beide Propheten in ihrer Zeit waren. Im Prinzip kann jeder Mensch zum Propheten werden der die "Erleuchtung" erlangt. So wie jeder auch zu einem Buddha werden kann der zur Selbsterkenntnis gelangt.
sadrose schrieb:Zu glauben, dass der Koran oder die Bibel in Stein gemeiselt sind und direkt von Gott persönlich kommen zeigt nur, dass Menschen der größte Fehler waren, den Gott oder Allah jemals geschaffen hat.
Gott ist keine Person oder etwas das man personifizieren könnte. Wenn man an Gott denkt, sollte man nicht in Begriffen wie falsch und richtig denken. Fehler machen nur die die etwas machen was von anderen oder einem selbst als solcher wahrgenommen wird. In der Natur mag es Kuriositäten geben, doch Fehler gibt es in ihr nicht. Es ist was es ist. Der Koran ist ein zeitloses Werk das jedoch an historische Situationen gebunden ist und über einen längeren Zeitraum verschiedene Aspekte entwickelt hat, die natürlich von Menschen verfasst wurden. Doch die "Inspiration" dieses Werk zu schreiben ging von einem einfachen Menschen aus, der durchaus Fehler gemacht hat und seine Schwächen hatte.

Daher muss man zwischen dem Propheten und dem Menschen differenzieren. Die Werke des Menschen können widersprüchlich sein, doch in der Kunst, der Musik und auch der Lyrik spiegeln sich nur die Widersprüche des menschlichen Wesens wieder. Somit wird man immer in jedem Werk des Menschen einen gewissen Zwiespalt entdecken. Jedoch im Koran wird dies sogar akzeptiert, es liegt am Menschen wie er mit diesen Widersprüchen umgeht, Hauptsache er schadet keinem oder sich selbst nicht und achtet auf das innere Gleichgewicht.



"Zwischen anderen Versöhnung und Frieden herbeizuführen,
ist wertvoller als alles Beten und Fasten des Menschen."
~Mohammedt


Die heutigen Kriege und Konflikte zwischen den Völkern und Volksgruppen in der islamischen Welt, finden ihre Ursache nicht im Islam. Sondern in nationalistischen, ethnischen, wirtschaftlichen und ideologischen Konflikten die durch eine verfehlte Interventionspolitik des Westens ausgelöst oder verstärkt wurden. Der fehlende Dialog zwischen den Völkern und das fehlende Verzeihen sind rein menschliche Schwächen und liegen auch an der Einstellung derer, die lieber die Waffe als das Wort ergreifen.

Das Schachspiel stammt aus Persien und war das Spiel der Könige und Königinnen, bei dem es die Kunst ist, allein durch Weitsicht und Strategie und Zug um Zug zum Sieg zu kommen. Dabei war Schach ein Spiel des gegenseitigen Respekts und Verzeihens. Das Abendland und Morgenland könnten viel voneinander lernen, würde man statt Mauern lieber Brücken bauen, Inschallah.

Wer in diesem Spiel der wahre Verlierer ist, zeigt sich allein in seiner Unnachgiebigkeit als schlechter Gewinner oder Verlierer. Diese sind am Ende auch die Extremisten die Opfer ihrer eigenen Ideologie wurden. Ich respektiere jedenfalls den Islam und habe ihn verstanden. Islam bedeutet nichts anderes als die Hingabe zu Gott und im Kern dieser Religion steht diese Erkenntnis: Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)

Ich selbst finde diese Philosophie angenehm:

Wikipedia: Mittlerer_Weg


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 19:30
@cRAwler23
Weder gibt er "Seitenhiebe" gegen das Christentum, noch spricht er für einen Unfrieden. Seh dir das Gespräch noch mal gänzlich Vorurteile an und bedenke, die Ahmadiyya-Muslime befinden sich in einem respektvollen Dialog mit anderen Religionen. Sie sind sogar für den Laizismus.

Was du als "Seitenhiebe" auslegst gegenüber dem Christentum, sind eigentlich nur rationale Entzauberungen der vermeintlichen "Wunder". Ein Jesus ist weder ein Mensch gewesen der andere heilen konnte, noch ist er gen Himmel aufgefahren wie in einem Fantasieepos. Selbst moderne Christen glauben nicht mehr an solche Märchen.

Wieso entzaubert er den nicht den Islam?? Vieleicht weil ein Moslem nichts kritisches gegenüber der heiligen Schrift sagen darf??


Dir ist hoffentlich klar das die Bibel und auch der Koran reich an Metaphern aller Art ist? Ich kenne kaum Muslime die diese Metaphern wörtlich nehmen. Genau das sind ja eben diese religiösen Märchen die zu den zahlreichen Missverständnissen führen.

Und Dir ist hoffentlich klar das in der Bibel lauter Geschichten stehen, während der Koran eine regelrechte Anleitung ist wie man sich zu verhalten hat? Der Koran, anders als die Bibel ist eine Anleitung zur Machtübernahme. Das die Bibel in der Vergangenheit genutzt wurde um in Namen ihrer jegliche Schandtaten zu rechtfertigen steht auser Frage. Jedoch reden wir von einer Zeit in der niemand lesen und schreiben konnte und somit die "Mächtigen" die dem mächtig waren erzählen konnten was sie wollten....


Ganz einfach, Ahmadiyya-Muslime haben erkannt das die Schöpfung keine abgeschlossene Sache ist, sondern ein stetiger Entwicklungsprozess der Natur ist. Die Formgebung in der Natur ist ihrer Sichtweise nach ein kreativer, schöpferischer Prozess. Natürlich steht das nicht so im Koran, doch die Muslime der Ahmadiyya-Gemeinde haben inzwischen erkannt das die Wissenschaft präzise Einblicke in die evolutionären Schöpfungsprozesse in der Natur geben hat. Gott wird als der kreative Impuls hinter jeder Schöpfung verstanden und alles unterliegt einer Entwicklung und auch der Kausalität. Vernunft ist in diesem Fall die Rationalität im Denken und das anerkennen wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Damit kann ich leben


Du hast sicherlich nicht den Koran gelesen (in einer möglichst guten Übersetzung) oder? Weder wird da zum Mord aufgerufen, noch kann man die Suren in denen es tatsächlich um Gewalt zwischen Menschen geht aus dem Kontext reißen. Diese Suren beziehen sich auf zwischenmenschliche Konflikte und Kriege. Sprich, der Koran beschreibt nur Situationen die leider auch zur Menschheit dazu gehören.

Ich bin gerade den Koran am lesen... http://quran.com .... Also für mich sieht das nicht verzeert aus...

Muslimische Autoren der Moderne sehen ausschließlich Kriege als legitim an, die der Verteidigung islamischer Staaten, der Freiheit der Muslime, den Islam außerhalb dieser zu verkünden, und des Schutzes der Muslime unter nicht-islamischer Herrschaft dienen. Deshalb liefern sie eine andere Interpretation von 9:5 als die klassischen Korankommentare, indem sie den Vers in einen historischen Kontext stellen: Den ersten Versen dieser Sure entsprechend beziehe sich der Vers auf die Quraisch, die ihr Waffenstillstandsabkommen mit Mohammed gebrochen hatten, und stelle somit - entgegen klassischer Korankommentare - kein Gebot zu einem allgemeinen Kampf gegen Andersgläubige dar. Die maßgeblichen Koranverse für die Beziehung von Muslimen mit Nicht-Muslimen seien solche wie zum Beispiel 8:61:

„Und wenn sie (d.h. die Feinde) sich dem Frieden zuneigen, dann neige (auch du) dich ihm zu (und lass vom Kampf ab)! Und vertrau auf Gott! Er ist der, der (alles) hört und weiß.“

– Übersetzung nach Paret

Wikipedia: Schwertvers

Auch sehr interessant ist der Aspekt das die Extremisten selbst scheinbar einige Stellen im Koran nicht kennen oder gar völlig falsch interpretieren/übersetzen, denn nur wenige sind des Altarabisch mächtig und leider lassen viele den Koran vorlesen und durch Prediger interpretieren. Meist sind es die radikalen Prediger die selbst Suren aus dem Zusammenhang reißen und das Bild verzerren. Aktuell kann man das am IS sehen, die Mehrheit der Muslime lehnt dieses Vorgehen ab und viele meinen sogar das sie bewusst lügen um eine unter dem Deckmantel des Islam getarnte, nationalistische Ideologie zu füttern. Denn am Ende ist dies kein Konflikt der Religion, sondern des Nationalismus. Staaten die sich islamisch nennen versuchen eine nationalistische Ideologie mit der Religion zu verbinden und erschaffen dabei völlig absurde Staatskonstrukte die mit den Prinzipien des Islam nicht konform gehen können.

Sorry... aber das ist ein weiterer springender Punkt. Wer entscheidet was als ein Angriff auf einem islamischen Staat gilt? Was heist die Freiheit der Muslime? Wenn ich mit meinem Nachbarn der ein Muslime ist ein Streit habe, so kann der ganze Mob auf mich losgehen?

Abgesehen davon, IS ist sicherlich das jetzige extreme... aber ich red nicht von IS, ich rede von der gesamten Religion... die Unruhen aufgrund bescheuerter Karikaturen zb. Verhält sich so eine friedliche Religion. Natürlich, macht man das mit Jesus wird der Vatikan gross ausrufen, aber nie und nimmer Leute deswegen ermorden. Wie kann eine Religion friedlich sein die keine Kritik zulässt. Wieso darf ich nicht Kritik üben am Profeten, der bekanntlich eine 9 jährige heiratete? Wo ist der Frieden?


Nicht der Islam ist radial und anpassungsunfreundlich, es ist die Mentalität der Menschen. Das ist psychologischer und pädagogischer Natur. Das ist der große Denkfehler. Weder der Koran, noch der Islam als Religion sind für die Intoleranz und Ignoranz einiger Menschen verantwortlich. Das Sündenbockprinzip der Menschen lenkt von der eigenen Verantwortungslosigkeit ab. Denn am Ende ist es eine Frage des Verstandes, der Empathie und auch des Verantwortungsbewusstseins der Menschen selbst ob und wie die Gesellschaft gestaltet wird. Im Mittelalter war es die christliche Welt die in dem Zustand war in dem sich Teile der islamischen Welt heute befinden. Jedoch liegt dieser Zustand nicht an der Religion, sondern an den Institutionen die die Religion für eigene Ideologien missbrauchen.

Im Gegensatz zum Mittelalter, können heute viel mehr Leute lesen und schreiben. Und trotzdem lassen sich Leute von diesem Gedankengut infizieren.


Gewiss gibt es sehr anpassungsfreundliche und sogar säkulare Muslime. Doch der Islam macht keine Vorschriften darüber wie fromm und an die Religion gebunden ein Mensch sein muss. Das liegt in der Hand jedes einzelnen.

Der Koran sagt einfach das: Wenn Du nicht glaubst und nach meinen Lehren lebst landest Du in der Hölle. Ist das auch aus dem Kontex gezogen?


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 20:57
@Tankster ich glaube du musst hier mal Zitieren lernen, da bekommt man ja Augenkrebs, aber gut ich werd mich mal durchkämpfen, ist auch eine Form von Dschihad (arabisch für Anstrengung, Bemühung) :D
Tankster schrieb:Wieso entzaubert er den nicht den Islam?? Vieleicht weil ein Moslem nichts kritisches gegenüber der heiligen Schrift sagen darf??
Weil es da nichts zu entzaubern gibt, da Muslimen (mit Verstand) bewusst ist, das alle Metaphern rein sinnbildlicher Natur sind. Mohammed war ein einfacher Mensch, der wie alle Menschen auch Bedürfnisse hatte und sterblich war. Ein Prophet ist kein Wunder Gottes und hat auch keine übernatürlichen Kräfte, da die Schöpfung Allahs selbst auch die physikalischen Gesetze beinhaltet. Also ist jedes Lebewesen und jedes Ereignis im Kosmos und Mikrokosmos allein mit physikalischen und chemischen, also naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verbunden die sich entwickeln.

Also im Islam wird nichts von Wunderheilungen erzählt. Im Koran gibt es einfach nur einige metaphysische Metaphern, das liegt auch daran das der Koran eine Mischung aus Allegorien und Lyrik ist. Das ist ja eben das besondere am Koran, wer ihn ohne Herz und Verstand liest, wird das einfach nicht verstehen können. Ist ähnlich wie bei der Interpretation von Gedichten.
Tankster schrieb:Und Dir ist hoffentlich klar das in der Bibel lauter Geschichten stehen, während der Koran eine regelrechte Anleitung ist wie man sich zu verhalten hat?
Und ich hoffe dir ist bewusst das dies eine der wichtigsten Suren ist?

Es soll kein Zwang sein im Glauben (2:256)

Es ist weniger eine Anleitung, es ist mehr wie ein Rezept, das man befolgen kann aber nicht muss (das verstehen leider auch viele Muslime nicht). Es ist wie bei einem Kuchen, dieser kann nach Rezept gelingen, kann aber auch misslingen wenn man mal vom Rezept abweicht. Am Ende kommt es aber auf den Geschmack an und der kann von Mensch zu Mensch eben variieren. Ich denke mal wir sind uns einig das zur Zeit (besonders im arabischen Raum) einige Muslime mehr als stark vom eigentlichen Rezept abweichen, oder es einfach nicht verstehen. Zurzeit scheint bei vielen der Kuchen da regelrecht verbrannt zu sein.

Und du hast Recht, in der Bibel stehen schöne und verdammt blutige Geschichten/Märchen, voller Wunder und übernatürlicher Ereignisse (die jedoch KEINE Metaphern sind, sondern so gemeint sind wie sie geschrieben stehen). Daher ist die Bibel auch ein sehr widersprüchliches Werk:

http://bibviz.com/

Im Prinzip kehrt der Koran mehr zum Prinzip der Tora zurück und ist wie ein Update dieser Schrift. Der Koran greift auch nicht das Christentum an, sondern stellt einige Dinge richtig und konzentriert sich auf die Wesentlichkeit.
Tankster schrieb:Der Koran, anders als die Bibel ist eine Anleitung zur Machtübernahme.
Im Koran geht es nicht um Macht, sondern um Grundsätze im Leben selbst, es ist mehr eine Anleitung um Nähe zu Gott zu gewinnen. Macht ist weltlicher Natur und der Koran vermittelt keine Wertschätzung weltlicher Macht, im Gegenteil er macht bewusst das jeder Despotismus (also Macht die an den Egoismus gebunden ist) nur zum Scheitan führt. Also auch den Dschihad verstehen einige Muslime völlig falsch:
Der Begriff Dschihad (arabisch جهاد‎) bezeichnet im religiösen Sinne ein wichtiges Konzept der islamischen Religion, die Anstrengung/den Kampf auf dem Wege Gottes (al-dschihādu fī sabīli Llāh / ‏الجهاد في سبيل الله‎). Etymologisch steht er für eine auf ein bestimmtes Ziel gerichtete Anstrengung. Im Koran und der Sunna bezeichnet dieser Begriff primär militärischen Kampf. Aus dem Koran geht nicht eindeutig hervor, ob es sich dabei um einen universellen Kampf gegen Andersgläubige handelt oder ob dieser Kampf nur defensive Ziele verfolgt. Dem Angriff gegen den nicht-muslimischen Feind ging das Angebot voraus, zum Islam überzutreten oder einen Dhimma-Vertrag zu schließen. Eine Zwangsbekehrung zum Islam sieht die Dschihadlehre nicht als Zweck des Kampfes an.

„Was ist ‚Heiliger Krieg‘? Wir möchten betonen, daß der Begriff des ‚Heiligen Krieges‘ in islamischen Sprachen nicht existiert. Djihad, das muß ausdrücklich erklärt werden, bedeutet Einsatz, Engagement, Sich-Anstrengen, und insbesondere sich einzusetzen auf dem Wege Gottes. Wenn Djihad nun auch insofern heilig sein mag, als er auf ein heiliges Ziel gerichtet ist, so ist er nicht notwendigerweise ein ‚Krieg‘. Außerdem ist bemerkenswert, daß Manuel II Paleologus sagt, Gewalt widerspreche Gottes Wesen, setzte doch Christus selbst Gewalt ein gegen die Geldwechsler im Tempel und sagte: ‚Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert...‘ (Matthäus 10:34-36). Als Gott Pharao ertrinken ließ, widersprach Er da seinem eigenen Wesen? Vielleicht wollte der Kaiser ja sagen, daß Grausamkeit, Brutalität und Feindseligkeit Gottes Willen widersprechen, wobei das klassische geisteswissenschaftliche Konzept des Islam absolut mit ihm einig wäre. Sie sagen, der Kaiser habe ‚die Anweisungen zum Heiligen Krieg, die später entstanden und dann im Koran aufgezeichnet worden‘ seien, ‚sehr wohl gekannt‘. Doch wie wir bereits oben im Zusammenhang mit dem Vers ‚Es gibt keinen Zwang im Glauben‘ ausgeführt haben, sind die genannten Anweisungen keineswegs später entstanden. Darüber hinaus beweisen die Behauptungen des Kaisers über Zwangsbekehrung, dass er nicht wußte, worin diese Anweisungen bestehen und schon immer bestanden haben. Die maßgebenden überlieferten islamischen Regeln für Kriegsführung lassen sich in den folgenden Grundprinzipien zusammenfassen:

1) Zivilisten dürfen nicht das Ziel militärischer Aktion sein. Das wurde ausdrücklich immer wieder vom Propheten, seinen Gefährten und allen nachfolgenden Gelehrten betont.

2) Niemand wird allein aufgrund seiner religiösen Überzeugung angegriffen. Die muslimische Urgemeinde kämpfte gegen Heiden, die sie aus ihren Häusern vertrieben, sie verfolgt, gefoltert und ermordet hatten. Spätere islamische Eroberungen waren von politischem Charakter.

2) Muslime können und sollen friedlich mit ihren Nachbarn zusammenleben. Das schließt jedoch legitime Selbstverteidigung und Bewahrung der eigenen Souveränität nicht aus.
Wikipedia: Dschihad

Übrigens ein Scherz unter Muslimen, schon der morgendliche Kampf aus dem Bett aufzustehen ist ein kleiner Dschihad, denn man stellt sich der Anstrengung seinen Alltag zu bewältigen. Also wir alle sind dann und wann kleine Dschihadisten, das gilt für jede Anstrengung im Leben bei der wir uns unserem eigenen Ego stellen müssen oder auch den Herausforderungen im Leben, besonders dann wenn man uneigennützig Solidarität beweist ;)
Tankster schrieb:Damit kann ich leben
:)
Tankster schrieb:Sorry... aber das ist ein weiterer springender Punkt. Wer entscheidet was als ein Angriff auf einem islamischen Staat gilt? Was heist die Freiheit der Muslime? Wenn ich mit meinem Nachbarn der ein Muslime ist ein Streit habe, so kann der ganze Mob auf mich losgehen?
Meiner Meinung nach muss niemand aufeinander losgehen. Meiner Meinung sollte ein Staat auch laizistisch bzw. säkular sein. Staat und Religion sollten getrennte Wege gehen.
Tankster schrieb:Abgesehen davon, IS ist sicherlich das jetzige extreme... aber ich red nicht von IS, ich rede von der gesamten Religion... die Unruhen aufgrund bescheuerter Karikaturen zb. Verhält sich so eine friedliche Religion. Natürlich, macht man das mit Jesus wird der Vatikan gross ausrufen, aber nie und nimmer Leute deswegen ermorden. Wie kann eine Religion friedlich sein die keine Kritik zulässt. Wieso darf ich nicht Kritik üben am Profeten, der bekanntlich eine 9 jährige heiratete? Wo ist der Frieden?
Also im Falle der Karikaturen ist nicht die Kritik oder der Humor das gewesen das Muslime verärgert hat, sondern das Bildnis selbst! Also Mohammed soll nur für seine Prophezeiungen stehen und nicht für ein spezifisches Bildnis eines Menschen. Denn es ist das Bildnis und Sinnbild selbst das Einfluss auf das Denken anderer hat. Glaub mir die meisten Muslime die ich kenne haben Sinn für Humor und sogar etwas Selbstironie. Doch ein Bildnis ist eben etwas unschönes, wenn es das Denken verändert. Die Gefahr religiöser Bildnisse führt immer zum Missbrauch. Ich erinnere nur an das Glückssymbol des Swastika, welches durch Nazis pervertiert und gekippt wurde, so zum Symbol des Blutes wurde.

Im Islam gibt es nur eine zentrale Erkenntnis, der Mensch ist allein für seine Entscheidungen verantwortlich und muss mit den Konsequenzen leben. Jedes Sinnbild wird zum Götzen und jedes Sinnbild kann entfremdet werden. Ich wäre da zwar nicht so verärgert, kann es aber auch nachvollziehen. Ich mag schwarzen Humor, doch Entfremdung und Verdrehung bzw. Manipulation und Hype durch Sinnbilder find ich lästig.
Tankster schrieb:Im Gegensatz zum Mittelalter, können heute viel mehr Leute lesen und schreiben. Und trotzdem lassen sich Leute von diesem Gedankengut infizieren.
Das spricht eigentlich nur für die mentale Schwäche vieler Menschen. Wie ich schon sagte, nicht der Islam ist hier das Problem, es sind die Menschen selbst. Eine Religion wird nur dann zur Ideologie, wenn es Menschen gibt die sie für eigene Zwecke entfremden und missbrauchen. So war es bisher mit jeder noch so guten Idee von Menschen. Selbst die schönsten menschlichen Ideen wurden pervertiert und verdreht oder mit Absicht fehlinterpretiert. Die Folgen kann man an jeder blutigen Auseinandersetzung in der Geschichte dieser Spezies lesen.
Tankster schrieb:Der Koran sagt einfach das: Wenn Du nicht glaubst und nach meinen Lehren lebst landest Du in der Hölle. Ist das auch aus dem Kontex gezogen?
Der Koran sagt nichts derartiges, er ist wie gesagt nur ein Rezept um die Nähe zu Gott zu finden. Am Ende geht es da auch nur um die Abkehr vom weltlichen Egoismus hin zum metaphysischen und auch weltlichen Altruismus. Die Ahmadiyya haben die Essenz des Islam erkannt und auch erkannt das Weltlichkeit und Religion säkularer Natur sind und auch sein sollten.

„Liebe für Alle, Hass für Keinen!“

http://www.ahmadiyya.de/ahmadiyya/einfuehrung/

Der Kontext wäre den Weg zu erkennen, nicht aber einen möglichen Irrweg anderen aufzuzwingen. Das ist eben das was scheinbar einige Araber bis heute nicht verstanden haben. Ich bin der Meinung das all das Leid von einem arabischen Imperialismus und Nationalismus ausgeht und sich unter dem Deckmäntelchen des Islam bewegt. Ähnlich wie auch schon die Franzosen, Briten, Deutschen und andere Kolonialmächte und Imperien Religionen zur Legitimation ihres Expansionismus missbraucht haben. Man verfolge einfach die Wege des Geldes und finde die Quellen, da sitzen meist die wahren Teufel in Menschengestalt. Entweder reiche Säcke im Orient oder im Oxident. Das ist die bittere Wahrheit, Arschlöcher gab es schon immer, so auch den Missbrauch von Religionen.


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 21:11
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Diese Aussage ist falsch. Die betroffenen Regionen sind nicht repräsentativ für den Islam als Ganzes, sie umfassen vielleicht 5% aller Muslime auf der Welt und die Extremisten bilden vielleicht knapp 2% unter den Muslimen. Bedenke das Indonesien und Indien in Sachen Friedfertigkeit der Muslime sogar den überwiegenden Teil der Muslime stellen. Der Islam mag zwar aus dem arabischen Raum stammen, doch ist dieser nicht an spezifische Regionen gebunden. Der arabische Raum ist geopolitisch ein besonders heikler Raum und der Konflikt mit der westlichen Welt so auch mit den westlichen Werten hat seine Quelle nicht im Islam, sondern in Interessenkonflikten die sich schon seit vielen Jahren zuspitzen. Das hat die Mentalität der Menschen dort stark geprägt und verändert. Man muss das alles in einem größeren Kontext betrachten.
ummm sorry aber das ist doch Blödsinn. Schau dir mal islamisch geprägte Länder an. Was haben wir da: den Iran, Afghanistan, Iraq, Syrien, Jemen, Pakistan, Ägypten, Algerien, Saudi-Arabien usw. welches dieser Länder bitte achtet auf Menschenrechte, Religionsfreiheit etc.? Zu sagen, dass dies mit dem Islam nichts zu tun hat ist nicht zu 100% richtig. Natürlich treffen (auch wie in Syrien und dem Irak jetzt) viele Dinge aufeinander und der Westen war daran nicht unschuldig. Alles keine Frage, nur dennoch hat das sehr wohl, sehr viel mit der Einstellung der Menschen zu tun. Die Taliban sind auch ganz "normale" Menschen, die wollen halt einfach nur IHRE Ansichten durchsetzen und ob das Frauen passt oder nicht, ist denen völlig egal. Das Problem hier ist sehr wohl das Virus "Islam", denn ob sich Frauen verschleiern, zur Schule gehen oder nicht hat wohl absolut nichts mit irgendwelchen anderen Problemen des Landes zu tun. Die kommen dann zugegbenerweise noch hinzu, dennoch wirst du wohl nicht sagen, dass diese Länder kein gutes Beispiel für den Islam sind, denn die leben ihn ja, so wie sie ihn sich eben vorstellen.
cRAwler23 schrieb:so auch mit den westlichen Werten hat seine Quelle nicht im Islam, sondern in Interessenkonflikten die sich schon seit vielen Jahren zuspitzen.
Sorry aber das ist einfach falsch. Natürlich kann man nicht eine Religion hernehmen und sagen, alles an ihr ist schlecht oder es ist die Schuld der Religion. Wir haben das ja schon 100 mal besprochen, dass es immer auf die Auslegung ankommt. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass der Islam derzeit von einer großen Mehrheit so ausgelegt wird, dass man sich einfach nur aufs Hirn greifen muss. Macht das die Sache jetzt besser? Werte, die uns wichtig sind, müssen nicht für jeden Menschen auf dieser Erde dieselben sein, aber es besteht ein Unterschied darin, ob sie so stark in das Leben eines anderen eingreifen, dass das Leben nicht mehr wert zu leben ist oder nicht. Sag doch bitte mal den Frauen in Afghanistan, dass das dort nicht der Islam ist sondern nur irgendeine Ideologie. Mag vielleicht richtig sein, aber die werden dir sagen, dass das keinen Unterschied macht, denn die Taliban sind nun mal mit diesem "Virus" angesteckt, mag es nun der falsche oder richtige Islam sein.
cRAwler23 schrieb:Das Unglück kommt von verfehlter Interventionspolitik, von Extremisten, von Kriegen um Rohstoffquellen und deren Transportwege, von jahrzehntelangen Einmischungen in diese Region. Die Globalplayer haben das Feuer ins Öl gekippt.
Natürlich tragen diese Dinge dazu bei, aber das Musik deshalb verboten ist, weil Gott es so will hat wohl damit recht wenig zu tun oder nicht? Was hat die Verschleierung, die Steinigungen etc. mit diesen Dingen zu tun? Absolut gar nichts. Da geht es um ein ganz bestimmtes Gedankengut, von denen viele Menschen überzeugt sind, dass es Gottes Worte sind, und damit wird das ganze auch so gefährlich.
cRAwler23 schrieb:Im Koran sind Mann und Frau gleichgestellt, im Koran steht nichts von einem Verbot von Musik und Bildung, im Gegenteil die Künste der Menschen sind im Koran die Früchte der Menschen und die Bildung ist so wichtig wie sich seines eigenen Verstands zu bedienen.
Tja darüber können wir streiten, denn es gibt Suren (wenn du im Internet suchst, erklären dir einige Imame warum Musik verboten ist), die das bestätigen. Klar kann man alles rauslesen, was man will, da wären wir aber beim bekannten Problem.
cRAwler23 schrieb:“Der Koran drängt dazu, den Verstand zu gebrauchen”
Funktioniert ja wohl gerade bestens oder nicht?
cRAwler23 schrieb:Diese Verbote und die Entrechtung von Frauen kommt durch extremistische Psychopathen die in Folge des Bürgerkriegs in Syrien nen mentalen Totalschaden haben, leider haben auch in anderen Teilen der Welt Menschen geistige Totalschäden im Kopf. Daran ist nicht der Koran schuld, sondern die unterschiedlichsten Faktoren die sich auf die Psyche der Menschen auswirken können.
Ja aber schau mal, es ist doch völlig egal wie wir das ganze drehen. Ich gebe dir jetzt ein Beispiel. Stell dir mal vor ich erfinde eine Geschichte bzw. Regeln, und sage sie kommen von Gott. Ich schreibe aber nicht: "Tötet alle Ungläubigen" sondern ich schreibe nur "und die, die euch nicht glauben, die verfolgt und habt kein erbarmen mit ihnen und glauben sie euch so zeigt mitleid." jetzt wird ein teil der menschen sagen, es steht kein wort von töten der ungläubigen in meinen worten, dennoch wird ein anderer teil sich auf den teil des "habt kein erbarmem mit ihnen" berufen und somit einen grund für das töten der ungläubigen finden. Ist jetzt mein Buch schuld, wenn ungläubige getötet werden oder nicht? Ich sage dir ja auch. Nicht 100 % und vielleicht hatte ich das auch nie im Kopf als ich das Buch geschrieben habe, aber dennoch wurde es eben falsch ausgelegt, egal ob bewusst oder unbewusst. Schlussendlich tragt mein Buch aber dennoch eine Mitschuld an dem Ganzen. Das ist wie die Frage mit den Waffen. Ist die Waffe Schuld an einem Mord oder der Mörder? Der Mörder, dennoch ohne Waffe wäre der Mord nicht passiert, man kann das ganze dennoch nicht so einfach voneinander trennen.
cRAwler23 schrieb:Die Verblödung findet sich auch in hirnlosen Konsumkulturen der westlichen Welt. Aber es gibt tatsächlich (zumindest in der arabischen Welt) einen Mangel an Bildung und generell bedarf die ganze Region einer dringenden Reform. Aber sonst sollte man auch bedenken das es mal die Blütezeit des Islams gab, auch im Hinblick auf Wissenschaft und Philosophie:
Das ist richtig, Verblödung gibt es auch ohne Islam. In der arabischen Welt herrscht aber auch ein Mangel an Bildung wegen dieser fraglichen Ideologien, deren Wurzel der Islam ist, egal ob dies nun tatsächlich der Wahrheit des Islams entspricht oder nicht. Würden die Taliban für Rechte der Frauen und Bildung kämpfen, für eine neue Blütezeit wie du schreibst würde es dem Land auch besser gehen. Die Ideologien treiben das Land und die Kultur nur weiter nach unten. Wie viel könnten diese Länder alleine durch den Tourismus bitte verdienen wenn die Lage anders wäre? Die Länder weisen eine faszinierende Geschichte und Kultur auf, aber von dem ist bald nichts mehr über. Schau dir mal an wie viele Jahrtausende alte Denkmäler, Heiligtümer, Tempel etc. die IS gerade zerstört?
cRAwler23 schrieb:Es hat auch nichts mit dem Islam zutun, es hat etwas mit der Aufklärung, Weltoffenheit, Bildung, dem sozialen Umfeld, der wirtschaftlichen Situation und noch so einigen Faktoren zutun die zum Maßstab werden.
Umm ja schon, aber der Islam verbietet die Aufklärung und die Weltoffenheit und die westliche Bildung, jedenfalls in deren "Ideologien".
cRAwler23 schrieb:Vergleiche z.B. die soziale und wirtschaftliche Situation des Iran, von Indonesien, von Saudi Arabien, mit der von Jemen, Syrien oder dem Irak. Die islamische Welt ist kein homogener Verbund. Die Unterschiede sind auch da stark spürbar.
In keinem dieser Länder ist es ein Vergnügen zu leben, als Frau schon gar nicht. Vom Kopftuchzwang im Iran bis hin zum Auspeitschen und Gefängis bei einem Besuch von einem Volleyballspiel bis hin zu nicht alleine auf die Straße und ja kein Autofahren in Saudi Arabien. Und der Iran war früher einmal ganz anders. Noch gar nicht so lange her. Dann kam die Krankheit "Islam" hinzu und alles war vorbei. Und dies ist die Aussage meiner Freundin, die damals mit ihrer Familie vor der islamischen Revolution geflohen ist. Aber Hauptsache 5 Mal am Tag beten und da sagst du, das liegt nicht am Islam? An was bitte liegt es dann, dass sich die Bevölkerung ganzer Länder wieder wie im Mittelalter verhält? Die waren doch aufgeklärt!
cRAwler23 schrieb:Die unterschiedlichen Auslegungen kommen durch kulturhistorische Unterschiede zwischen einzelnen Regionen zustande, so auch einem gewissen Machtspiel unterschiedlicher Strömungen und Institutionen. Sie alle weichen vom eigentlichen Islam ab. Das ist ja der Witz, würden alle mal den Koran wirklich lesen und verstehen, würden so einige merken wie sinnlos und selbstschädigend die einzelnen Strömungen und ihre Extremisten sind.
Tja die lesen den Koran ja und verstehen ihn wohl nicht, weil er einfach zu undeutlich ist. Der eigene Bezug zu Gott fehlt im Islam gegenüber dem Christentum. Auch in der Bibel können wir alles drehen und wenden, wie wir wollen, doch man bekommt einen anderen Bezug zu Gott bzw. wie Gott sein soll als wenn man sich den Koran hernimmt. Ein Unterschied besteht schon einmal darin, dass Mohammed ja Teile aus dem Christentum und dem Judentum einfach übernommen hat, um auch diese Menschen zu gewinnen. Der Unterschied besteht darin, dass Mohammed jedoch nie gegen eine Steinigung zb. seine Stimme erhoben hat, hingegen Jesus spricht: "wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Ich bin kein Katholik, aber da sehe ich schon einen wesentlichen Unterschied.

Wo das mit der Musik steht im Koran?
https://www.facebook.com/muslimallhamdulillah/posts/302273026540575
cRAwler23 schrieb:Im Prinzip kann jeder Mensch zum Propheten werden der die "Erleuchtung" erlangt.
Wenn du so willst, ist jeder Mensch ein Prophet, weil jeder Mensch einen eignen Zugang zu Gott hat und sein Wesen in der Natur oder den Dingen erkennen kann. Wenn ich darüber berichte und überzeugt davon bin, dann bin auch ich ein Prophet. Einen einzelnen Menschen zu erheben und zu sagen, dass nur er die Wahrheit kennt ist ziemlich naiv. Und was die Erleuchtung angeht.. naja... Mohammed hatte auch seine eigenen Ziele und die haben auch wieder einmal vor allem die "Macht" betroffen.
cRAwler23 schrieb:Gott ist keine Person oder etwas das man personifizieren könnte.
Wer sagt das? Wir wissen alle nicht wer oder was Gott ist. Da fängt das ganze schon mal an..
cRAwler23 schrieb:"Zwischen anderen Versöhnung und Frieden herbeizuführen,
ist wertvoller als alles Beten und Fasten des Menschen."
Mohammed bezieht sich aber niemals auf alle Menschen, sondern nur auf Muslime. Das solltest du nicht vergessen.
cRAwler23 schrieb:. Ich respektiere jedenfalls den Islam und habe ihn verstanden. Islam bedeutet nichts anderes als die Hingabe zu Gott und im Kern dieser Religion steht diese Erkenntnis: Es soll kein Zwang sein im Glauben
Du musst differenzieren zwischen dem, wie du den Islam verstehst und wie er von Millionen Menschen verstanden und ausgelegt wird. Es gibt wohl keine absolute Wahrheit im Islam, weil jeder seinen eigenen Zugang finden muss. Ohne Zwang ja, dennoch gibt es Bestrafungen im Koran, die dem widersprechen. Vielleicht gibt dies auch zu denken:



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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 21:29
@sadrose
Mosab Hasan Youssef Wer soll das sein selbst ein Terrorist von Israel ?


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24.10.2014 um 21:30
@sadrose
Hz.Mohammed bezieht sich auf alle Menschen


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24.10.2014 um 21:30
@Irade77
der Sohn von einem Mitgründer der Hamas ja...


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24.10.2014 um 21:30
@sadrose
Also was kann man von dem erwarten?


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24.10.2014 um 21:31
@Irade77
ja gar nichts, ich sag ja auch nichts dazu, nur dass er von einem extrem ins andere gekippt ist, meiner meinung nach..


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 21:32
@sadrose
Umar ibn al-Chattāb war genauso


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24.10.2014 um 22:01
@cRAwler23
Sorry... das was Du da schreibst ist einfach Wunschdenken. Jaja... alle sind nett und alle sind lieb.... Es gibt einen Haken an der ganzen Sache, die Realität ist komplett anders wie Du da schreibst..


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 22:02
@Tankster

Pssst! Es ist nicht nett Menschen so aus ihren Tagträumen zu reißen


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 22:10
@Herbstblume

Naja, jetzt wird wieder ein gigantischer Aufsatz geschrieben der beweisen soll das alles wahr ist und versetzt mich im Nachttraumphase :)


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 22:17
@Tankster
Tankster schrieb: Jaja... alle sind nett und alle sind lieb....
hat mir meine mama auch gelernt :)


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24.10.2014 um 22:28
@cRAwler23
Nachtrag:
cRAwler23 schrieb:Was du als "Seitenhiebe" auslegst gegenüber dem Christentum, sind eigentlich nur rationale Entzauberungen der vermeintlichen "Wunder". Ein Jesus ist weder ein Mensch gewesen der andere heilen konnte, noch ist er gen Himmel aufgefahren wie in einem Fantasieepos. Selbst moderne Christen glauben nicht mehr an solche Märchen.
Vielleicht war's auch eine Astralprojektion? Außerdem, wieso soll das bitteschön als "Fantasie" abgestempelt werden, wärend Mohammed ja ganz sicher und zu 100 % den Mond gespalten hat? Verstehe ich nicht... aber das machen Muslime (und ja auch Nichtmuslime) gerne, andere Religionen werden halt einfach als 100 % Blödsinn angesehen wärend die eigene Religion der absoluten und reinen Wahrheit entspricht.


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Islam - Eine friedliche Religion?

24.10.2014 um 22:28
Das ist ein Auszug aus einem Interview im Spiegel Online an einem Salafisten der Leute für IS rekrutiert:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-streitgespraech-mit-einem-islamisten-a-998720.html

SPIEGEL ONLINE: Es gibt weltweit schätzungsweise 1,6 Milliarden Muslime. Viele sind sehr demokratisch, manche sind liberal, andere konservativ, und stellen Sie sich vor, es gibt Hetero- und Homosexuelle unter ihnen. Die meisten teilen Ihre Ideologie nicht. Sie aber tun so, als gäbe es nur eine Art von Muslimen, nämlich die, die denken wie Sie. Das ist doch absurd!

Abu Sattar: Demokratie ist etwas für Ungläubige. Ein echter Muslim ist kein Demokrat, weil ihn die Meinung von Mehrheiten oder Minderheiten nicht interessiert. Ihn interessiert, was der Islam zu sagen hat. Im Übrigen ist Demokratie ein Herrschaftsinstrument des Westens und das Gegenteil des Islam. Warum tun Sie so, als bräuchte die ganze Welt Demokratie? Und was Homosexualität angeht, das ist im Koran ganz eindeutig geregelt. Sie ist demnach verboten und zu bestrafen.

SPIEGEL ONLINE: Mit solchen Aussagen drängen Sie alle Muslime in die Terrorecke. In vielen Ländern wächst der Druck auf sie, sich gegen den "Islamischen Staat" zu bekennen, obwohl sie mit Terror nichts zu tun haben.

Abu Sattar: Und? Erheben sie ihre Stimme gegen uns oder nicht? (Er lacht.) Ich glaube, es gibt sehr viel mehr Unterstützung für uns, als Sie wahrhaben wollen. Diejenigen, die fordern, Muslime sollten Farbe bekennen, haben völlig recht. Wir gehen einen Schritt weiter: Alle Menschen sollen sich bekennen, ob sie sich Allah unterwerfen oder nicht. Wer gegen uns ist, ist unser Feind und muss bekämpft werden. Dazu zählen auch solche Leute, die sich Muslime nennen, aber ihr Leben nicht danach ausrichten, die Alkohol trinken, nicht beten, nicht fasten, die ständig wechselnde Partner haben und nicht den Koran rezitieren

Das was ich Fett markiert habe sollte zum nachdenken animieren...


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