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Vögel

4.744 Beiträge, Schlüsselwörter: Verschwunden, Vögel, Singvögel, Ausgestorben Greifvogel

Vögel

25.07.2016 um 11:36
@WildeStadtente
WildeStadtente schrieb:Ist hoffentlich nicht zu sehr Offtopic aber Siegerflieger bei der WM 2014?^^
Schicke ich dir mal gleich per PN - war so ähnlich :D ...

Ich weiß ja nicht, wie alt Amseln werden, aber als ich noch Platz hatte auf meiner Balkonbrüstung, habe ich sie immer mit Würmchen und Mückenlarven gefüttert,
Die Altvögel waren schon richtig halbzahm, sind auf dem Napf sitzen geblieben, wenn ich Futter reingetan habe. Wobei die auch manchmal Körner fressen, nicht nur Insekten.
Die Vogelbabys saßen dann immer unter Nachbars Hecke und haben gepiepst :) .
Ich dachte, ich hätte die Bilder von damals schon gepostet :)
Amsel 1.JPG

Hier macht er eine gemütliche Pause in seinem Fütterstreß und ruht sich aus :D
Amsel 2.JPG


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Vögel

25.07.2016 um 12:13
@Thalassa
Klar sich das Futter direkt am Imbiss (also bei dir^^) zu holen spart Zeit und Mühe; da sind wir den Tieren ja gar nicht so unähnlich *grins*

Hier schau mal dort gibts ziemlich gute Infos und Bilder:
http://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/amsel.html


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Vögel

25.07.2016 um 12:43
@WildeStadtente
@NONsmoker

Eben ein Rums und Amselbaby wieder da :) - ohne Blitz durch die Scheibe natürlich ...
DSCI3714.JPG
Amselkueken.JPG


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Vögel

25.07.2016 um 14:14
@Thalassa
Der Kleine ist ja echt putzig...scheint als ob er auf was wartet^^


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Vögel

25.07.2016 um 14:20
@WildeStadtente

:) Süß, was? Hab aber diesmal durch die (ungeputzte) Scheibe vom Kakteenfenster geknipst, als ich rausging und es nochmal knipse wollte - husch, wieder in den Balkonkasten und danach in die Büsche.
Von mir aus können die Winzlinge auf dem Balkon bleiben - bei der Affenhitze gehen wir sowieso nicht raus, vielzu warm.


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Vögel

25.07.2016 um 14:24
@Thalassa
Der ist wirklich sehr süß :) Ein kleines Amselleben mehr in unserer Welt^^
Hier siehts eher nach Regen aus, zum Glück. Wenns regnet freuts die Enten, dann gehts wieder auf Schneckenjagd was auch immer sehr drollig ausschaut *lach*


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Vögel

25.07.2016 um 16:07
@Thalassa
Das ist wirklich ein putziger Kleiner. Wenn man dann auch noch diese direkte Beziehung dazu hat, ist es doppelt schön.
Die Bilder von deiner Napf-Amsel hatte ich noch nicht gesehen, glaub ich.


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Vögel

25.07.2016 um 18:00
@NONsmoker
NONsmoker schrieb:Die Bilder von deiner Napf-Amsel hatte ich noch nicht gesehen, glaub ich.
:) Das war noch ein Napf von Strolchi, den ich im Schrank ganz hinten irgendwo gefunden hatte - alles andere haben wir von ihm entsorgt, wegen der traurigen Erinnerungen - zum Wegschmeißen zu schade. Sie konnten auch gut auf dem Rand sitzen, mit ihren dünnen Füßchen oder drin sitzen, wenn er leer war, und Pause machen :D .


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Vögel

25.07.2016 um 19:05
Ein schöner Text zum Thema Amseln:
Sie entzücken nicht wie die Nachtigallen, wenn sie die duftende Dämmerung mit ihren wilden Kehllauten tränken. Ihren betäubenden Gesang meinen wir nicht. Auch nicht die Musik der zarten Grasmücken, die unschuldig und aus allen Kräften singen und Augen haben, die wie lebende Maulbeerkörner sind, nicht die läutenden Meisen, ihr spaßhaftes Krakehlen, das vors offene Mittagsfenster gehört, zwischen Zäune und ins gepuderte Haselgebüsch. Auch die samtene Lerche, die selige Jublerin, wollen wir hier nicht loben. Wir gehen dem Rufen melodischer Schwermut nach.

Amseln haben eine sentimentale Melodie. Das einfache Draufloszwitschern liegt ihnen nicht. Sie machen das Zuhören beinahe schwierig. Es ist ein süßes; kunstvolles Flöten, und wenn der Regen dazu rauscht und die Nußbaumblätter reden, ein Zapfen ins Gras klopft und pralle Schoten knallen, leistet man ihm keinen Widerstand mehr, und das Ohr nimmt es willig hin. Ein schwerer, umwölkter Gesang ist es, der mitunter trostlos abbricht, aber ebensogut ohne Ende sein könnte, unabsehbar helldunkel, und dem Geraune eines fernen Brunnens nicht unähnlich. Etwas Verzehrendes liegt ihm zugrunde, etwas vom Wesen scheuer Klage und uneingestandener, halber Hoffnung. Oder es rührt einen mit geheimnisvoller Lieblichkeit an. Vor der Eindringlichkeit eines zarten Gesichtes mag man sich plötzlich dieses Amseltones erinnern.

Ganz still verhalten sich die Amseln nur während der kurzen und hinfälligen Tage des Spätjahres. Schon im Januar, wenn der Polarwind sich eben gelegt hat, der sprühenden Schneestaub über die Welt warf, können sie mit vorsichtigem Schreien aus dem Baum huschen. Aber sie wagen sich immer lauter hervor; und wenn der betäubend gewürzte Seidelbast seine blauen Lichter ausruft, ist die Heiserkeit von ihnen gewichen und sie versuchen sich mit rührendem und ganz sprödem Gesinge, das wie leises Locken anzuhören ist. In sanftem, melodischem Wiegen sind sie befangen. Bald wählen sie die Spitzen alter Giebel, den Knauf des Pumpenschwengels oder ein braunes Gatter zu ihren Versuchen, die weiter tragen als der Singsang des schnell fertigen Meisenvolkes, das sich besonders hervortut, weiter auch als der unbeschwerte Kehllaut der Finkenhähne und der eigensinnige Gimpelpfiff. Bald haben sie alle anderen Übenden eingeholt; und wenn die müde Luft die Spiräen und Forsythien angezündet hat, die ersten Mückenschwärme überm Gartenbeet tanzen und abends der wachsende Mond im zarten Dunst leuchtet, jagen sie einander mit ungewissem und verdorbenem Geschrei, das an trockenen und heißen Spätmärztagen etwas Fiebriges bekommt.

Wochen folgen, in denen sie süß und schmerzlich rufen wie nie wieder. Ihr Gesang bekommt an seinen schönsten Stellen zierlichen Geist. Wenn man an Grabenrändern Schlehen pflückt, die Kastanienblätter breit werden und wilde Kirschen und Birnen im Walde strotzend blühen, die Tage gesegnet sind mit leisem Äther und die Tulpen im Freien geschnitten werden, haben die Amseln ihre höchste Zeit fast überschritten. Sie sind tätiger denn je, und die Brutgeschäfte gehen nun vor. Lange noch kommt ihr zuweilen stundenlanges Konzert aus breiten Alleebäumen, ulmenbestandenen Parks und verlassenen Kirchhöfen. Aber es scheint, als ob das ungemein Volle ihrer Sprache sich allmählich verlöre und dünner würde.

Wenn nach Johanni die meisten Vögel verstummen, und die Hornissen aus dem Gedörne brausen, versuchen sie sich tapfer weiter und es gelingt immer noch auf Monate, vorzüglich, wenn die Sommer Feuchtigkeit bringen. Verregneter August erschallt gelegentlich noch rein von Amselrede, und die entkernte Pflaume, die entkernte Nuß erleben es, wie die Zeit ihnen durch den Zuspruch der schwarzen Melancholiker verkürzt wurde.

Die Amseln sind Gewittervögel. Nichts belebt sie so wie ein aufziehendes schweres Wetter. Dann werfen sie sich von Ast zu Ast, und es ist zum erstenmal Jauchzen in ihrer Kehle und unterdrückte Lust. Wie ohne Besinnung sitzen sie und atmen und sperren die Schnäbel. Beinahe schrill tönt es aus den seufzenden Ahornen, die sich in der Regenbö biegen. Den Sonnenbogen grüßen sie nach dem Vorbeizug des Unwetters von allen Enden und haben dabei alle Kunstfertigkeit, das Sentimentale ihres Temperaments.

Wenn zum Amseljahr etwas gehört, ist es dies: eine Luft, die getränkt ist von Feuchtigkeit und von feinen’ Regenstrichen durchzogen wird, schrägstehende Sonne, die ohne Kraft ist und rötlich in Hollergräben versinkt, mit einem Licht, in dem sich die zarten Blumen des Frühjahrs drehen, die wilden und prächtigen des Sommers und die schönen, vergänglichen Herbstgeschöpfe. Hinter ihnen allen hat man den runden Vogelkopf auftauchen sehen: hinter dem starken Pfingstrosen mit den breiten, gesunden Gesichtern, dem schweren, violetten Flieder, der von Nässe schäumte, den fleischigen, weißen Tuberosen, deren heimtückischer Duft einschläfert, hinter der fahlen und verzehrenden Belladonna, die ihren Namen davon hat, daß in abgelebten Zeiten Kurtisanen ihre Gifte nahmen, um ihre ohnehin schon gefährlichen Augen zu vergrößern. Der von Regen überschüttete Oleander hatte die schwarzen, singenden Vögel aufgenommen, der in seinen zähen, faltigen Blättern das Wasser sammelt. Bis man eines Tages ihre leblosen Bälge findet und die dunklen Körper von Wind und Erde begraben werden, auf die neuer Regen fällt, in dem andere Vogelkehlen süß und wehmütig den Amselreim zu sprechen anheben.
Quelle:
http://www.zeit.de/1949/17/die-amseln


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Vögel

25.07.2016 um 21:23
Die Liebeshormone des Storchen, lernte ich gerade, können mitunter problematisch sein:
Storch Ronny nervt ein ganzes Dorf
Sein unerbittlicher Kampf gegen sein eigenes Spiegelbild, dem immer wieder Fenster und Autos zum Opfer fallen.
Naturschützer führen das zerstörerische Verhalten des Storchs auf Liebeshormone zurück.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/brandenburg-storch-ronny-nervt-ein-ganzes-dorf-1.3093578


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Vögel

26.07.2016 um 12:08
@Dogmatix
Cooler Artikel :)
Wohnst du auch dort bei Ronny? Schön wie die Menschen dort reagieren und es ja auch mit Humor nehmen.

Lg


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Vögel

26.07.2016 um 12:46
Auch Amseln sind gelegentlich etwas sonderbar^^
Wer kennt es nicht: Manchmal will man mit dem Kopf durch die Wand – und bisweilen können Autos auch nerven. Ähnlich geht es vielleicht jener Amsel, die seit über zwei Wochen in Oberstotzingen einen gleichsam dickköpfigen wie aussichtslosen Kampf gegen einen Pkw führt.
Quelle:
http://m.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/Aggro-Amsel-attackiert-seit-zwei-Wochen-Auto;art1168195,3133790


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Vögel

26.07.2016 um 13:00
@WildeStadtente

Fand den Artikel auch toll :) aber leider nein, lebe doch um einiges weiter westlich und bei uns im Dorf -- auch dies voller eigenartiger und eigenwilliger Gestalten, Obelix ist da noch harmlos :-) und hat von Liebeshormonen auch nicht viel Ahnung :-) -- hieße er wohl Ronnix :-) Aber war idT angetan und berührt von so viel Verständnis in Glambeck.

Danke für den Link!

Das allerdings ...
Der Vogel könnte also schlicht einen „Vogel“ haben.
möchte ich kategorisch ausschließen. Anthropomorphisches Irr-Fliegen, ist das!
und parkt seinen Wagen jeden Tag wieder an der selben Stelle.
Hat Wagen-Parker/Besitzer keine Garage?
Wer kann, parkt sein Auto im brandenburgischen Glambeck nicht mehr auf der Straße, sondern in der Garage.
Da erscheinen mir die Glambeckianer doch um einiges sympathischer!


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Vögel

26.07.2016 um 13:07
@Dogmatix
Ich würde mein Auto (wenn ich eines hätte) auch "verstecken" bzw erstmal woanders parken. Erstmal dem Lack zu liebe und natürlich auch um das Tier zu schützen das ja in seiner Welt völlig Normal handelt. Da der Besitzer dies nicht tut gönne ich es ihm lach


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peggy_m
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Vögel

26.07.2016 um 16:57
Hier sind meist die Krähen die Frechen, die hier allerdings ist lieb. Aber auf den Autodächern hab ich auch schon welche scharren gesehen :D

Nebelkraehe - Kopie.JPG


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Vögel

26.07.2016 um 17:08
@peggy_m
Die schaut wirklich lieb aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben aber man könnte auch denken sie heckt was aus *lach*

@alle
Eben einen interessanten Artikel in der Welt gelesen:
Die Niederländerin Fiona Bottema kaufte in einem Supermarkt der Kette Albert Heijn 24 Wachteleier. Nicht um sie zu essen – obwohl Wachteleier im Nachbarland eine beliebte Spezialität sind –, sondern um sie in eine Brutmaschine zu legen. Eigentlich sollte es nur ein Test sein. Bottema ging davon aus, dass die Supermarkteier unbefruchtet waren. Umso überraschter war sie, als nach zwei Wochen tatsächlich sieben Wachtelküken schlüpften.
Quelle: http://m.welt.de/vermischtes/article153522110/Ganz-Holland-bruetet-Eier-aus-aus-dem-Supermarkt.html

Sachen gibts^^


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Vögel

26.07.2016 um 17:17
@WildeStadtente


Ist ja ein Ding... :D

Das wird wohl mit den normalen Hühnereiern von Aldi ;) nicht klappen ?


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Vögel

26.07.2016 um 17:21
@peggy_m
Klappen sollte das eigentlich nicht. Aber wer weiß ^^
Der Betrieb der die Wachteleier liefert meinte es sei nicht möglich da Hahn und Henne getrennt leben...tja da wird sich wohl nen Hahn als Henne getarnt haben


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Vögel

26.07.2016 um 17:22
@WildeStadtente
Du solltest @peggy_m nicht anstiften :D

Billiger Hühnerhof aus Aldieiern :D


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peggy_m
ehemaliges Mitglied

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Vögel

26.07.2016 um 17:25
@NONsmoker

was soll man dann bloß den Küken erzählen, wenn sie groß sind...


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