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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

697 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Urknall, Lichtgeschwindigkeit, Schwarzes Loch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

15.07.2026 um 20:07
Zitat von NexpertNexpert schrieb:Keine naturwissenschaftliche Theorie oder Hypothese beantwortet eine Warumfrage. Naturwissenschaften beschreiben, was passiert, mehr nicht.
ChatGPT, widerlege für mich den Schwachsinn, dass Naturwissenschaft angeblich keine Warumfragen stellen und beantworten würden...

SpoilerWarum gibt es mehr Materie als Antimaterie?
Warum ist die Gravitation im Vergleich zu den anderen Grundkräften so schwach?
Warum besitzen Elementarteilchen genau ihre beobachteten Massen?
Warum gibt es genau drei Generationen von Quarks und Leptonen?
Warum hat das Universum die beobachtete Materiedichte und Struktur?
Warum expandiert das Universum beschleunigt?
Warum besteht der Großteil der Materie aus Dunkler Materie?
Warum war das frühe Universum so homogen?
Warum gibt es auf der Erde fast ausschließlich linksdrehende Aminosäuren?
Warum altern Organismen?
Warum schlafen Tiere?
Warum träumen wir?
Warum blieb die Erde über Milliarden Jahre klimatisch relativ stabil?
Warum entstehen Superkontinente in bestimmten Zeitabständen?
Warum verletzen manche Prozesse die CP-Symmetrie?
Warum besitzen Neutrinos eine Masse?
Warum mischen sich Neutrinos zwischen ihren verschiedenen Zuständen?
Warum existieren genau vier fundamentale Wechselwirkungen?
Warum ist das Proton stabil (oder nahezu stabil)?
Warum besitzen viele Galaxien supermassereiche Schwarze Löcher?
Warum verlor der Mars den größten Teil seiner Atmosphäre?
Warum entwickelte die Venus einen extremen Treibhauseffekt?
Warum besitzt die Erde so viel flüssiges Oberflächenwasser?
Warum besitzt die Erde ein stabiles Magnetfeld?
Warum verlaufen manche chemische Reaktionen spontan, andere nicht?
Warum fallen Gegenstände nach unten?
Warum umkreisen Planeten die Sonne?
Warum gibt es Gezeiten?
Warum ist der Himmel tagsüber blau?
Warum ist der Sonnenuntergang rot?
Warum dehnen sich Stoffe beim Erwärmen aus?
Warum steigt warme Luft nach oben?
Warum entstehen Blitze?
Warum gibt es Magnetismus?
Warum leuchten Sterne?
Warum rostet Eisen?
Warum laufen manche Reaktionen schneller ab als andere?
Warum gibt es Erdbeben?
Warum entstehen Vulkane?
Warum bewegen sich Kontinente?
Warum bilden sich Gebirge?
Warum regnet es?
Warum schneit es?
Warum entstehen Hurrikane?
Warum gibt es Eiszeiten?
Warum atmen Tiere Sauerstoff?
Warum betreiben Pflanzen Photosynthese?
Warum entwickeln Organismen Resistenzen gegen Antibiotika?
Warum haben Giraffen lange Hälse?
Warum besitzen Vögel Federn?
usw.


Ja, ich würde mal sagen: Ziemlich blöd gelaufen für deine abstruse Behauptung. :D


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 04:23
Hallo erstmal miteinander. Ich bin neu hier im Forum und froh, euch gefunden zu haben.

Der Anfang dieser Diskusion schien ja nicht so prikelig verlaufen tu sein, daher fühlte ich genötigt, etwas die seiten zu überspringen, um im jetzt zu landen.

Die Frage nach dem anfang von allem ist aus meiner sicht ein gnadenlos hoffnungsloses unterfangen. Wer nicht an gott glaubt, denke ich wird sein leben lang verzweifelt danach suchen.

Womit unser verstand aber irgentwann zurecht kommen könnte, wäre die frage nach dem Anfang von UNSEREM universum.

Ich denke in letzter zeit extrem viel darüber nach , wie es zu unserem jetzigem sein gekommen ist.

Was konnte der auslöser für das entstehen unseres universums gewesen sein....?
Dafür muss man einfach das Vorhandensein eines gottes akzeptieren.

Hier meine basis religion (obwohl es mein eigener gottesglaube ist, und ich keonen anspruch auf richtigkeit beanspruche)

Stellt euch ein wesen vor, das absolut zeitlos ist . Es ist immer da. Weiss alles und weiss nichts. Es gibt kein wissen in die zukunft, oder in die vergangenheit da es für das wesen nur eine konstante gibt, die ewigkeit....Gott ist ewig .

Aber ist es nicht absolut schrecklich, alles zu wissen, nie überrascht zu werden, keine geheimnisse zu haben. Ja wirklich gott hatte keinerlei geheimnisse. Und ja ich spreche in der vergangenheit und das, obwohl gott doch zeitlos ist ?
Hier die erklärung: gott hatte es schlicht satt. Er war der ewigkeit überdrüssig geworden. Er wollte leben, spass haben, abenteuer spüren. Enddecken. Fühlen. Und vor allem ÜBERRASCHT WERDEN. weg aus der tristen ewigkeit.

Gott nimmt fast sein gesammtes sein und formt damit die zeit. Eine besondere zeit.
Die urform der zeit. Mit einer ganz besonderen eigenschaft. Sie ist UNZÄHLBAR. in sich verbunden ohne jeden anfang . Ewig UNZÄHLBAR. Gott hat sein instrument des lebens, seines ERLEBENS geformt. Und er macht etwas ganz besonderes mit der zeit. Er trennt sie schneidet sie auf, gibt ihr einen anfang und zeitgleich ein ende

Es eine ganz besondere zeit. Nicht wie viele gerne zeit interpretieren. Seine zeit ist "jetzt" und auch nur "jetzt" sie besteht aus dem "SEIN" und zugleich auch "NICHT-MEHR-NICHT-SEIN"
Die beiden, endlichen zustände bilden die perfekte waage. Aber die geborene zeit ist neu, extrem jung , 0 sekunden alt , 0 expansion, 0 prozent grade da anfang und ende ja grade noch eins waren.
Diese zeit ,vollgepumpt mit der energie gottes strotzt vor kraft, bereit neues zu bilden unbekanntes. Es gibt nichts vor der zeit, keinerlei zukunft. Eine zukunft würde bedeuten das es die zeit schon vorab gegeben haben würde, was aber nicht sein kann. Die zeit ist im jetzt,steht im jetzt und wird es immer bleiben. Ihre vergangenheit sind erinnerungen im jetzt.

Gott kann atmen, er lebt , er spürt. ENDLICH ( was ein wortspiel) und das wichtigste. Er wird überrascht. Er weis nie was kommen wird.

GOTT IST UNSER UNIVERSUM UND WIR SIND GOTT.

Ich finde das zu tiefst beruhigend. Gott führt nichts böses im schilde, aber er wird auch nicht eingreifen wollen, er will ja überrascht werden. Er hat für unser universum eine perfekte blaupause geschrieben. von quarks und gluonen, über die elemente bis hin zum geiheimnis der evolution. Ein unvorstellbar genialer bauplan.... er hatte ja die EWIGKEIT dafür zur verfügung.
Nun lehnt er sich zurück und geniest die Show.

Was denkt ihr ?


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 07:12
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Was denkt ihr ?
Ich denke immer warum Gott nur ein einzelnes omnipotentes Wesen sein muss.
Es könnte auch eine Spezies sein die einfach mal gucken wollen wie sich ein Universum entwickelt.
Vielleicht ist aktuell schon der 11. Projektleiter damit beauftragt weil seine Vorgänger verstorben sind. Vielleicht sind die Unterschiede in der Zeit auch noch grösser so das unser Universum für die erst 10 Sekunden alt ist und sie wissen gar nicht das da was lebt :D

Es gibt halt unzählige Möglichkeiten sich den Anfang des Universums vorzustellen. Alles kann, nichts muss...
Das schöne daran ist, jeder kann sich selbst was vorstellen mit dem er umgehen kann.


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 08:38
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Die Frage nach dem anfang von allem ist aus meiner sicht ein gnadenlos hoffnungsloses unterfangen. Wer nicht an gott glaubt, denke ich wird sein leben lang verzweifelt danach suchen.
Blöderweise kannste diese Frage nich mit...
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:GOTT IST UNSER UNIVERSUM
...beantworten, denn dann musst du ja fragen, wie entstand Gott und bist wieder genau da, wo du angefangen hast.
Dein Glaube an Gott löst das Problem leider auch nich, es wird nur verschoben.

mfg
kuno


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 09:36
Moin moin,

Zumindest ist die Physik so ehrlich und sagt das sie das nicht lösen kann. Und sie akzeptiert sowohl die eigene Unzulänglichkeit als auch die eigene Fehlbarkeit.

Im theologischen Bereich ist mir sowas bisher nur beim fliegen Spaghettimonster begegnet. Ansonsten kenne ich aus dieser Ecke tatsächlich nur religiöse und/oder esoterische Unfehlbarkeitsfantasien und allmachtsdenken. (Ohne Einschränkung der Allgemeinheit)

-rag-


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 10:09
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Weil aus dem Nichts kein Urknall möglich ist.
Definiere das "Nichts". Und dann die Folgefrage: Anhand welcher Eigenschaften des Nichts kannst du welche Aussagen über das Nichts machen?


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 10:41
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Blöderweise kannste diese Frage nich mit...
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:GOTT IST UNSER UNIVERSUM
...beantworten, denn dann musst du ja fragen, wie entstand Gott und bist wieder genau da, wo du angefangen hast.
Dein Glaube an Gott löst das Problem leider auch nich, es wird nur verschoben.
Ganz richtig,. Du hast es auf den punkt gebracht. Ich als Mensch , bereits eingeschränkt durch meine dreidimensionale existenz, kann maximal die vierte dimension wahrnehmen. Ich bin im jetzt gefangen... ich kann die zeit nicht vorspulen oder in ihr zurückwandern. Ich bin kein vierdimensionales Wesen. Daher kann ich , auch wenn ich ein teil von gott bin, nie mehr ergründen, ob etwas vor gott gewesen sein könnte oder ob gott einfach immer schon war

Gott hat sich zu dem geformt, was das universum nunmal nun ist. Unser Zehennagel wächst auch als teil von uns fröhlich weiter, ohne in der lage zu sein vorzuahnen ob es ihn nicht im nächsten moment gegen eine Wand schlägt... und der nagel weiss vieleicht nicht mal, dass es ihn gibt....


Sollte gottes plan , wenn er denn einen hat, aufgehen, fein.... am ende fügt sich alles wieder zusammen, wird wieder eins und ewig...

Hat gott sich verrechnet, wars das mit ihm, er hat verkackt... Aber Nach einer Ewigkeit vorher ? No Risk - No Fun.... würde ich sagen.


Ich hab für mich abgeschlossen: -gott ist- und punkt.

Über das "vor dem gott" zu sinnieren, halte ich für zeitverschwendung, da es, durch unsere beschränktheit, lediglich zu hypothesen führen kann, die wir nie beweisen können....


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 10:52
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Über das "vor dem gott" zu sinnieren, halte ich für zeitverschwendung, da es, durch unsere beschränktheit, lediglich zu hypothesen führen kann, die wir nie beweisen können....
Das gleiche gilt aber auch für das "davor vom Universum", nur um dann einen Gott vorschieben zu können :D


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 11:02
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Wer nicht an gott glaubt, denke ich wird sein leben lang verzweifelt danach suchen.
Da denkst Du falsch. Ich interessiere mich für Grundlagenphysik, aber 'verzweifelt' ist ein vollkommen unpassendes Attribut.
Ich erkenne einfach an, dass es ganz, ganz viele Dinge gibt, bei der am Schluss steht: Weiß ich nicht. Ich kann damit entspannt leben.
Zitat von DerWeltraumerDerWeltraumer schrieb:Dafür muss man einfach das Vorhandensein eines gottes akzeptieren.
Nein, das muss man nicht. :-) So ganz grob:

Variante I: (Gott => Universum)
Es gibt Gott und der ist die Ursache. Damit etwas Ursache sein kann, muss man seine Existenz beweisen. Gottes Existenz ist nicht bewisen.
=> kein gutes Argument

Variante II: (Universum => Gott)
Argumentum ad ignorantiam: Nur, weil Du es Dir nicht anders vorstellen kannst, muss (für Dich) Gott existieren. Funktioniert auch nicht.
=> kein gutes Argument

Variante III:
Man hätte da noch den Zirkelschluss (Gott <=> Universum), aber:
"Satz vom Zirkelschluss: Alle Zirkelschlüsse sind falsch, sagt der Satz vom Zirkelschluss."
=> kein gutes Argument


Du darfst gerne daran glauben (wir haben Glaubenfreihiet, ein hohes Gut!), aber das wäre dann nicht die Abteilung 'Wissenschaft', oder!?


Grüße
Omega Minus


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 11:24
Zitat von NemonNemon schrieb:Anhand welcher Eigenschaften des Nichts kannst du welche Aussagen über das Nichts machen?
Ein Nichts mit Eigenschaften wäre dann aber ein "Etwas", und kein "Nichts".


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 13:14
@DerWeltraumer

Mir ging’s ja nur um deine hier rein gestellte „verzweifelte Suche nach dem Anfang von Allem“ und wenn du als Anfang einfach Gott einsetzt, dann wird wohl eine ebenso verzweifelte Suche nach der Entstehung von Gott folgen müssen.

Sicher kannst du einfach ein „Gott is ewig und war immer schon da“ annehmen, aber das geht für das Universum genauso gut bzw. schlecht.

mfg
kuno


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

16.07.2026 um 13:58
Bitte haltet euch an die Vorgaben des Eröffnungsbeitrages:
Zitat von HydrodendronHydrodendron schrieb am 01.09.2015:Und kommt mir jetzt bitte nicht mit Gott, Religion & Spiritualität oder so, denn ich kann und will Gott nicht widerlegen, ich glaube einfach nicht dran. Wer nur über Theologie diskutieren will, der soll bitteschön einen eigenen Thread dafür aufmachen! Bei mir ist alles rein wissenschaftlich. Alles klar?



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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

17.07.2026 um 07:41
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:widerlege für mich den Schwachsinn, dass Naturwissenschaft angeblich keine Warumfragen stellen und beantworten würden..
Lach, das musst Du an die Naturwissenschaftler schreiben, ist schließlich Ihre Aussage und Ihr Anspruch, nicht meiner.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Spoiler
Ja natürlich darfst Du Warumfragen stellen und die Naturwissenschaften können Dir Antworten auf viele Fragen liefern, auf viele Fragen liefern sie Dir keine Antwort. Da ist kein Widerspruch. So what. Warumfragen sind subjektiv, ob Du mit einer Antwort und Erklärung zufrieden bist, ist allein Deine Sache.


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

17.07.2026 um 07:52
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Warumfragen
Meine Aussage bezieht sich auch auf Deinen Beitrag:
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Aber natürlich beantwortet auch dieses Modell nicht die Frage, warum es denn überhaupt ein Universum gibt, welches zeitlich unbegrenzt existiert und sich unendlich oft wiederholende Zyklen durchläuft...
Solche Fragen kann die Naturwissenschaft generell nicht beantworten, selbst wenn sie herausfinden würde, dass der Urknall von einem schwarzen Loch in einem anderen Universum verursacht worden wäre, denn dann gäbe es schon die nächste Warumfrage. Das eine ist die Frage nach der letzten Ursache und dem Sinn und das Andere ist eine Beschreibung dessen, was passiert ist.


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

17.07.2026 um 08:28
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Das ist eine unvorstellbar grosse Zahl
unvorstellbar klein


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

17.07.2026 um 08:40
Zitat von HydrodendronHydrodendron schrieb am 01.09.2015:Hallo Leute, ich bekomme immer mehr Zweifel an den offiziellen Darstellungen in Wissenschaft (und Politik)
Ist subjektiv. Deine Argumente ziehen nicht,mich habe mir von ChatGPT eine Antwort erstellen lassen:
Erstens behauptet die Urknalltheorie nicht, dass "Materie aus dem absoluten Nichts entstanden" sei. Sie beschreibt die Entwicklung des Universums ab einem sehr frühen, extrem heißen und dichten Zustand. Was – falls überhaupt – vor dieser Phase war oder wodurch sie ausgelöst wurde, beantwortet die Standard-Urknalltheorie gerade nicht. Die Aussage "alles entstand aus dem Nichts" ist eher eine populärwissenschaftliche Vereinfachung als der eigentliche Inhalt des Modells.

Zweitens war der "Stecknadelkopf" kein kleiner Körper im bereits existierenden Raum. Das gesamte beobachtbare Universum war damals selbst klein. Es gab also keinen riesigen leeren Raum, in dem ein winziger Materieklumpen lag. Deshalb lässt sich die Situation auch nicht einfach mit einem Schwarzen Loch vergleichen. Die Lösungen der Allgemeinen Relativitätstheorie für ein expandierendes Universum unterscheiden sich grundlegend von denen eines Schwarzen Lochs.

Drittens ist die kosmische Inflation keine Bewegung von Materie durch den Raum mit Überlichtgeschwindigkeit. Es expandiert der Raum selbst. Die Spezielle Relativitätstheorie verbietet nur, dass sich Objekte lokal schneller als das Licht durch den Raum bewegen. Sie verbietet nicht, dass sich die Abstände zwischen weit entfernten Punkten des Raums aufgrund der Expansion schneller als c vergrößern.

Viertens ist die Andromedagalaxie kein Gegenargument gegen den Urknall. Die Expansion des Universums wirkt vor allem auf sehr große Entfernungen. Innerhalb von Galaxienhaufen dominiert dagegen die Gravitation. Deshalb bewegen sich einige Galaxien lokal aufeinander zu. Andromeda ist gravitativ an die Milchstraße gebunden und kollidiert mit ihr voraussichtlich in einigen Milliarden Jahren. Das widerspricht der kosmischen Expansion überhaupt nicht.

Genau das beobachten Astronomen auch: Im Durchschnitt entfernen sich weit entfernte Galaxien umso schneller voneinander, je größer ihr Abstand ist (Hubble-Lemaître-Gesetz). Einzelne Ausnahmen durch lokale Gravitationswirkungen sind nicht nur erlaubt, sondern werden sogar erwartet.

Schließlich ist die Urknalltheorie nicht deshalb anerkannt, weil sie philosophisch attraktiv wäre, sondern weil sie gleichzeitig eine Vielzahl unabhängiger Beobachtungen erklärt: die kosmische Hintergrundstrahlung, die Häufigkeit der leichten Elemente wie Wasserstoff und Helium, die großräumige Verteilung der Galaxien und die beobachtete Expansion des Universums. Keine konkurrierende Theorie erklärt all diese Beobachtungen derzeit ebenso gut.

Man kann das Standardmodell der Kosmologie selbstverständlich kritisieren – Wissenschaft lebt von Kritik. Aber eine Kritik ist nur dann überzeugend, wenn sie das Modell korrekt wiedergibt. Viele der genannten Einwände richten sich gegen Aussagen, die die Urknalltheorie in dieser Form gar nicht macht.



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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

17.07.2026 um 09:14
Leider muss man das Gebiet des konkret Vorstellbaren verlassen und irgendwann ins Abstrakte, sonst limitiert das extrem die Fähigkeit die Welt zu beschreiben. Wir müssen uns von dem Gedanken loslösen, dass ein Universum so aufgebaut werden muss, dass jeder Mensch sich das vorstellen kann.

Wir können und sollen das versuchen, aber das muss halt nicht immer, überall und bei jedem klappen. Wie stellst Du Dir ein mol Gas vor, 6 * 10^23 Teilchen. Und der Phasenraum dazu: 6^(6 * 10^23) Dimensionen.

Ein Kumpel, Maschinenbauer, fragte mich: "Es gibt ja so transzedente Zahlen wie e oder pi ... gibt's da noch mehr?" Und ich antwortete: "Fast alle Zahlen sind transzendent. Denn es gibt überabzählbar viele reelle transzedente Zahlen, aber nur abzählbar viele algebraische." Er: <tilt>

Grüße
Omega Minus


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Das Märchen vom Urknall - die Urknalllüge

20.07.2026 um 08:00
@Nexpert
@Noumenon

Zur Warum-Frage und der Wissenschaft könnte das hier vielleicht eine kleine Inspiration sein:

xx01


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