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Methan aus dem Permafrost

55 Beiträge, Schlüsselwörter: Physik, Methan, Permafrost

Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 13:09
Ich erachte Goethes Werke nicht umbedingt als höchste Meiner Prioritäten und willdas
Wissen daher geschenkt haben :p


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 13:13
@Übermensch

mhh ich denke schon das eine große Anzahl von Menschen überlebenkann. Falls die Temperatur um bis zu 15° Steigt, gibt es immernoch genug Gebiete miteinem Jahreswert von 10-20° in welchen die Menschheit ganz gut überleben kann. Mal ganzzu schweigen von verschiedenen Untergrundeinrichtung, welche natürlich nicht für diebreite Masse zugänglich gemacht werden.


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 13:19
das Permsterben gab es schonmal und es wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch durchMethan ausgelöst....so lächerlich finde ich das jetzt ehrlich gesagt nicht...


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 13:19
@ interpreter und kairi

Na dann habe ich für Sie beide einen guten Vorschlagfür die Urlaubslektüre:

When Life Nearly Died -The Greatest Mass Extinction ofAll Time von M. J. Benton

Vielleicht gibt es das auch auf Deutsch.


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 13:33
@Übermensch

ich schreibs mal mit auf meine "zu lesen" liste^^

Imübrigen schließe ich keinesfalls aus das viele Populationen und Arten sterben werden,aber irgendwie bezweifle ich noch das alle Menschen sterben würden.
Beziehungsweisefalls wir bei der Erwärmung der Erde überhaupt noch hier weilen.


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 17:02
@interpreter

"Ich erachte Goethes Werke nicht umbedingt als höchste MeinerPrioritäten und will das
Wissen daher geschenkt haben :p"

Also wenn hierschon Buchtipps vergeben werden: Goethes Faust sollte eigentlich jeder mal gelesen haben.Das ist deutsche Allgemeinbildung und auch ein saugutes Buch dass, obwohl in Reimformgeschriebeb, gut und spannend zu lesen ist.

Auerdem hat man damit gleich mal neganze Ladung Zitate:
z:B.:

"Aha, dies also ist des Pudels Kern!"

Noch wer ein paar Faust Sprüche ;-)


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Methan aus dem Permafrost

28.07.2006 um 17:06
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt


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Methan aus dem Permafrost

07.01.2012 um 15:01
Um den Thread mal aus aktuellen Gründen zu beleben.

Methan ist ein gefärliches Treibhausgas. Es ist auf dem Grund des Ozeans in Form sogenannter Clathrathe gebunden.

Wikipedia: Methane clathrate


Methanclathrate werden auch als eine der Ursachen für das Paläozän Eozän Temperaturmaximum diskutiert:


1 Das Paläozän/Eozän Wärmemaximum (PETM) auf Karbonatplattformen
Das frühe Paläogen (65 Mill. – 50 Mill. Jahre) ist innerhalb des Känozoikums (65 Mill. Jahre bis heute) die Zeitperiode mit der größten langfri- stigen Erwärmung (Grafik rechts), die durch eine kurzfristige Erwärmung an der Paläozän/Eozän Grenze (vor 55 Mill. Jahren), dem sogenannten PETM (Paläozän/Eozän Temperatur Maximum) überlagert wird. Letzteres stellt eines der spek- takulärsten Beispiele für einen rapiden Klima- umschwung in der Erdgeschichte dar. Parallel zur kurzfristigen Temperaturerhöhung von 4° - 5°C in den Tropen bzw. von 8° - 10° in den hohen Breiten verlief eine große negative Kohlenstoff- isotopenanomalie, die auf eine dramatische Stö- rung im Kohlenstoffkreislauf hinweist. Sie wur- de wahrscheinlich durch Dissoziation von Me- thanhydraten aus dem Ozeanboden im Zusam- menhang mit der Aufwärmung des Tiefenwassers hervorgerufen und ist sowohl in terrestrischen als auch in marinen Systemen nachweisbar.

Aus:
http://www.geo.uni-bremen.de/geochronologie/staff/Bilder/Kuss_72.pdf

Aus derartigen Klimaerwärmungen kann ein anoxisches ozeanisches Ereigniss resultieren:

Wikipedia: Ozeanisches anoxisches Ereignis

Daher finde ich eine aktuelle Meldung aus FOKUS interessant:

Als die Mitglieder einer US-russischen Polarexpedition im Spätsommer 2011 ihr Forschungsgebiet auf dem arktischen Schelf Nordsibiriens erreichten, waren sie erst verblüfft, dann aber sehr bestürzt. Von Bord des Forschungsschiffs „Akademik Lawrentiew“ aus beobachteten sie, wie Blasen des Treibhausgases Methan zur Meeresoberfläche perlten.

Das Phänomen kannten sie zwar schon von früheren Expeditionen, erklärte Expeditionsleiter Igor Semiletow vom International Arctic Research Centre der University of Alaska in Fairbanks gegenüber der britischen Zeitung „The Independent“. Doch früher hätten die Gasfontänen nur einige zehn Meter Durchmesser gehabt. „Jetzt entdeckten wir erstmals kontinuierliche, mächtige und sehr eindrucksvolle Quellstrukturen von über eintausend Meter Durchmesser.“

Methanfreisetzungen vom arktischen Meeresboden in einem solchen Ausmaß und mit solcher Stärke habe er noch nie gesehen. „Ich war tief beeindruckt von der Größe und Dichte der Blasen“, so Semiletow weiter. „Auf einer relativ kleinen Fläche fanden wir über hundert davon, doch in einem größeren Meeresgebiet sollte es Tausende geben.“...
Bedenkliche Entwicklung: Riesige Methanfontänen in Nordsibirien entdeckt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/klimawandel/tid-24641/bedenkliche-entwicklung-riesige-methanfontaenen-in-n...


Das könnte dafür sprechen,das es recht schnell noch wärmer werden kann,schneller als die Modelle prognostizieren. Insofern ist das Scheitern der Klimakonfrerenz eine Schande!


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Methan aus dem Permafrost

08.01.2012 um 00:54
Die Methanproblematik bezieht sich nicht nur auf die Ozenae deren Meeresboden und Schelfgebieten, in den Permafrostböden der Landmassen wie in weiten Teilen Russlands sind auch gigantische Mengen Methan eingelagert. Ein wenig buddeln und ein Test mit dem Feuerzeug sagt alles. Die Permafrostböden sind auch durchsetzt mit Blasen von eingeschlossenem Methan. Es geht hier um eine Fläche die größer als Nord und Mittelamerika zusammen ist.

Na ja wenn juckts schon, ob das eine Gefahr birgt solange die Kasse stimmt.....

Bezüglich des Paläogens, es gab auch schon prähistorische Zeiträume in denen unterhalb 50 Jahren eine Temperaturerhöhung im Erdmittel von 12 Grad Celsius nachgewiesen werden konnte, ohne zutun des Menschen.


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Methan aus dem Permafrost

08.01.2012 um 01:49
Zitat von ZhannonZhannon schrieb:Bezüglich des Paläogens, es gab auch schon prähistorische Zeiträume in denen unterhalb 50 Jahren eine Temperaturerhöhung im Erdmittel von 12 Grad Celsius nachgewiesen werden konnte, ohne zutun des Menschen.
Hast du einen Link zu dieser Aussage?


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Methan aus dem Permafrost

08.01.2012 um 05:54
Zitat von ZhannonZhannon schrieb:Bezüglich des Paläogens, es gab auch schon prähistorische Zeiträume in denen unterhalb 50 Jahren eine Temperaturerhöhung im Erdmittel von 12 Grad Celsius nachgewiesen werden konnte, ohne zutun des Menschen.
Wie hat sich diese Temperaturerhöhung dann auf die Temperatur auf der Erdoberfläche ausgewirkt?


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Methan aus dem Permafrost

08.01.2012 um 23:29
@RageInstinct

2 Grad führen schon dazu das Permafrost sich auflöst und Milliarden von Tonnen Methangase frei gibt was den Aufwärmeffekt dann circa in Intervallen immer verdoppelt 2,4,8,16 usw...

12 Grad allerdings naja ein Atmosphäre in der es einem vorkommt als hätte man schweres asma und einen Meeresspiegel der um 18 m höher ist als jetzt,ungefähr.

Wenn wir Glück haben brechen noch viele oder wenige große Vulkane aus und tragen zum "Global Dimming" Effekt bei.Das könnte etwas zeit bringen.aber Erntebeinbußen müssen wir so oder so hinnehmen.


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Methan aus dem Permafrost

09.01.2012 um 00:55
@Michael.

Vergess bei deinen 2 Grad mal nicht das Permafrostböden bis zu einem Km dick sein können und das Methan in der heutigen Atmosphäre aufgrund Oxidationsprozessen bestenfalls 10 Jahre überlebt.
Da ist nix mit berechenbarer Verdoppelung. Eine Methanproblematik ist aber nicht abzustreiten.

@RageInstinct
@Celladoor

Bei diesem Phänomen handelt es sich bezogen auf Mitteleuropa um das sogenannte Riß/Würm Interglazial. Vernünftige Links im Inet die das Thema komplett abhandeln sind mir nicht bekannt.
Sehr grob ist das Thema auf Wiki behandelt.

Die Temperaturerhöhung von mindestens 12 Grad Celsius mehr als Initialtemperatur erfolgte abrupt, über einen kurzen Zeitraum von höchstens 50-100 Jahren.

Zur Folge gab es am Beispiel Mitteleuropa eine Trockenheitsphase von fast 500 Jahren.
Riesige Mitteleuropäische Wälder wandelten sich in 100 Jahren in eine Steppe um.
Die Temperatur der Nordsee war um 10 Grad Celsius gegenüber heute erhöht.
Die Durchschnittstemperatur der Erde lag in einem 11000 jährigen Mittel 5 Grad Celsius höher als heute.
Teile des Grönland Eisschildes und der Antarktis schmolzen ab.

Die genannten Punkte sind durch Bohrkern und Sedimentsuntersuchungen nachgewiesen worden. Die damalige Fauna in der Nordsee entspricht der heutigen Fauna an Teilen der Küste Portugals und dem Mittelmeer.
Das Phänomen trat nicht nur in Mitteleuropa auf, sondern Global. Das bestätigte sich auch in Bohrkern und Sedimentsuntersuchungen auf der ganzen Erde, außer den Polregionen und deren naher Umgebung.

Dieses Szenario benötigte eine Anschiebtemperatur, die wesentlich über dem Mittel von 5 Grad Celsius Temperaturerhöhung der gesamten Periode gelegen haben muss. Dazu sind mindestens 12-15 Grad Celsius nötig. Mit einer Temperaturerhöhung die während der 11000 jährigen Wärmeperiode nie mehr als 5 Grad Celsius betrug, läßt sich z.B. eine Aufheizung der Nordsee um 10 Grad im 11000 Jahres-Mittel nicht erklären.

Die Hochtemperatur Phase von mindestens 12 Grad Celsius mehr als heute, kann wiederum nur höchstens 50-100 Jahre betragen haben. Hätten diese Phasen länger Bestand gehabt, wäre mehr als nur der südliche Eisschild Grönlands abgeschmolzen. Selbiges trifft auf die Antarktis zu, deren Eischild nur in Küstennähe abschmolz.

Abrupte Temperaturerhöhungen im zweistelligen Bereich sind dementsprechend möglich, eine langsame Erhöhung ist für die Riß/Würm Periode ausgeschlossen.

Andererseits scheint es aber auch so sein, das eine 11000 jährige Erhöhung der Globalen Temperatur um 5 Grad Celsius im Mittel nicht die Eisschilde Grönlands und der Antarktis abzuschmelzen vermag.

Eine Erklärung wie dieses Temperaturphänomen auftreten konnte gibt es nicht.

Es bestehen nur multifaktoriellen Hypothesen.


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Methan aus dem Permafrost

06.08.2014 um 10:59
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/krater-in-sibirien-methan-soll-loch-in-die-erde-gerissen-haben-a-984317.html

Das Rätsel um den Krater in Sibirien scheint gelöst: Messungen haben den Verdacht erhärtet, dass eine Methanexplosion das Loch in die Erde gerissen hat. Und es ist nicht das einzige.


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