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Abwehr möglich? Klimabedrohung durch Methan-Freisetzung in Permafrostböden

103 Beiträge, Schlüsselwörter: Klima, Lösungen, Methan, Permafrost

Abwehr möglich? Klimabedrohung durch Methan-Freisetzung in Permafrostböden

02.10.2017 um 23:09
Cosmo69 schrieb:Völliger Schwachsinn da ich auf dem Lande aufgewachsen bin und für mich ein direkter Zusammenhang zwischen Monokulturen und dem dahin schwinden der Singvögel besteht !
Ob das jetz Schwachsinn is oder nich sei mal dahingestellt, aber warum erzählst du das mir? Ich kann mich nich entsinnen anders lautendes behauptet zu haben.
Desweiteren gibts Monokulturen in D. wie schon erwähnt, bereits seit längerer Zeit, also warum wird da nun gerade der Mais für Biogasanlagen besonders erwähnt? Der Anteil an Biomasse für Biogasanlagen is in Deutschland unter 10%. Diese werden das Problem kaum kausal erzeugt haben.
Cosmo69 schrieb:Mittlerweile nicht mehr !
Haste da mal ne Quelle? Alles was ich zum Thema gefunden habe bezieht sich auf Zahlen von 2012 oder älter, wenn du aktuellere Zahlen hast, dann schau ich die mir gern an. Bis 2012 war es aber wohl so, dass ca. ein Drittel des angebauten Mais in D. als Energiepflanze genutzt wurde.

mfg
kuno


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Abwehr möglich? Klimabedrohung durch Methan-Freisetzung in Permafrostböden

02.10.2017 um 23:28
@Cosmo69
Cosmo69 schrieb:Phhu schrieb
Du meinst der Mensch könnte überleben und einen Großteil der Tier-und Pflanzenwelt als Animation betrachten?
Cosmo schrieb :
Ja !
Phhu schrieb:
Das wäre höchstwahrscheinlich nicht von Dauer.
Cosmo schrieb :
Wie meinst Du das , die Tiere werden nachgezüchtet ?  :)
Von was soll der Mensch sich ernähren. Sind der Großteil der Tiere und Pflanzen ausgestorben?
Am PC sitzen und Animationen betrachten langweilt doch auch auf die Dauer. 
Zudem kann das System mit Satelliten etc  durch Umweltschäden etc. auch zusammenbrechen.
Dann kommts wirklich so ähnlich wie @Blues666 beschrieb. 

Die Füller gehen aus, da diese und wie bald fast alles elektronisch hergestellt werden. 
Und sind die Gänse auch ausgestorben gibt's keine Schreibfederspitze mehr von denen.
Die Elektronischen Autos müssten auch erst auf Handbetrieb umgestellt werden...


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Abwehr möglich? Klimabedrohung durch Methan-Freisetzung in Permafrostböden

03.10.2017 um 12:36
[at_user schrieb:kuno7[/at_user] kuno7 id=20235971]Warum nur von Monokulturen für Biogasanlagen? Was is mit all den anderen Monokulturen?
Unsere gesamte Landwirtschaft besteht seit der Industrialisierung der Landwirtschaft fast ausschließlich aus Monokulturen und übrigens, der größte Teil des in Deutschland angebauten Mais wird als Tierfutter für die Massentierhaltung produziert und nich für Biogasanlagen.
Das ist das schlimme. Monokulturen führen zur Verdichtung der Böden. Auf riesigen Flächen werden sie mit schweren Landmaschinen abgeerntet.
Hinzu kommt bei Maisanbau ist das Feld für längere Zeit nicht bewachsen, da der Mais im Frühsomner den Boden noch nicht vollständig bedeckt hat.Das führt zur Bodenerosion bei Starkregen. Der Humus wird auch abgetragen.
http://www.maisfakten.de/story/Mehr%20Mais%20-%20mehr%20Erosion%20-%20Stimmt%20das%3F
Es gibt ein Bodenschutzgesetz in dem sind Maßnahmen beschrieben, um im Klimawandel der Bodenerosion entgegenzuwirken.
Das Bundes-Bodenschutzgesetz regelt neben der Abwehr von Gefahren für die öffentlichen Güter vor allem die Vorsorge vor schädlichen Einwirkungen auf den Boden. Für die landwirtschaftliche Bodennutzung wird dies im Paragraf 17 des BBodSchG mit der „Guten fachlichen Praxis“ (GfP) in der Landwirtschaft konkretisiert. Speziell für die Vermeidung von Bodenerosion sieht Paragraf 17 vor: „Bodenabträge durch eine standortangepasste Nutzung unter Berücksichtigung der Hangneigung, der Wasser- und Windverhältnisse sowie der Bodenbedeckung möglichst zu vermeiden“.
http://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/bodenbelastungen/erosion#textpart-7

Der Biosprit ist nicht so klimaschonend wie man annahm. 
Der Grund: Der Anbau der Pflanzen kostet viel Energie aus Kohle oder Erdöl. Dazu gehören die Bestellung der Felder, Erntemaschinen, Transport, Lagerung und die Verarbeitung zum Kraftstoff. Außerdem müssen die Felder gedüngt werden, um viel Ertrag zu bringen. Aus chemischem Dünger entweicht aber jede Menge Lachgas – und Lachgas heizt die Atmosphäre noch 300 mal stärker auf als CO2.

Nach einer im Juli 2013 veröffentlichten Greenpeace-Studie hat sich in den letzten beiden Jahren der Anteil von Palmöl im Biodiesel leider verdreifacht. Heimischer Raps im Tank ist dagegen stark zurückgegangen:
https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/biosprit

Inzwischen gibt es in Deutschland strengere Regeln für die Anwendung von Stickstoffdünger. Der die Lachgasemissionen unter anderem verursacht. 
Der Bundesrat hat am 31. März 2017 der Novelle der Düngeverordnung zugestimmt. Sie beinhaltet schärfere Regeln zugunsten des Gewässerschutzes und der Luftreinhaltung. Gemeinsam mit dem angepassten Düngegesetz gehört sie zum so genannten "Dünge-Paket". Mit diesem setzt Deutschland die EG-Nitratrichtlinie um.
https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ackerbau/_Texte/Duengepaket_Novelle.html
Vielleicht nützt es.Vielleicht ist es auch nur ein Hinauszögern der Klimaerwärmung.


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