Kriminalfälle
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

12.176 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Entführung, München ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 08:37
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Durch Ursula selbst - das wäre auch eine Möglichkeit
Das hatte ich auch schon immer überlegt, es wäre denkbar gewesen, dass die Nummer unmittelbar bei der Tat in Erfahrung gebracht wurde. Nur wäre das sehr riskant, wenn dass schief geht, das Kind die Nummer nicht oder in der Aufregung falsch nennt. Andererseits wären die Anrufe ja nicht unbedingt nötig gewesen zunächst, man kommunizierte über Brief.


1x zitiertmelden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 08:40
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:Eigentlich hätte man da schon den oder die Täter finden müssen, wenn man am richtigen Ort gesucht hätte, denn Späne kann man in der Regel nie restlos beseitigen. In den M zur Verfügung stehenden Räumen hat man nichts gefunden. I
Das finde ich auch einen bemerkenswerten Aspekt. In einem Interview hatte auch der Staatsanwalt (? Kann auch ein anderer Vertreter der Anklage in Prozess gewesen sein, finde ich grad nicht mehr) ausgeführt, dass aufgrund der umfassenden Durchsuchungen von WMs Räumlichkeiten ein Bau der Kiste dort de facto ausgeschlossen werden kann.

Wenn er dennoch die Kiste gebaut haben soll, muss das wohl an den Ermittlern unbekannten Räumen geschehen sein. Und dies dann auch von Dritten unbemerkt. Die Kiste ist ja nicht gerade unauffällig.


melden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 08:40
Zitat von PhischPhisch schrieb:Konnte den nachgewiesen werden, dass WM die Telefonnummer zum Tatzeitpunkt kennen musste? Vielleicht über die Ex-Frau? Aber das lag ja wohl auch schon Jahre zurück.
Das ist natürlich sehr gut möglich. Aber soweit ich weiß ist das nicht tiefer ausermittelt.


melden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 08:49
Ergänzen möchte ich: die Erpresserbriefe waren an den Vater adressiert, darunter stand „Lehrer“. Also muss dem Entführer nicht nur die Nummer sondern auch der Beruf bekannt gewesen sein, den der Vater ausübte. Das ist ein weiterer Punkt der den ortsunkundigen, nicht lokalen Täter weiter unwahrscheinlich macht.


1x zitiertmelden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 09:49
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Das ist ein weiterer Punkt der den ortsunkundigen, nicht lokalen Täter weiter unwahrscheinlich macht.
Ortskundigkeit ist unabdingbare Voraussetzung, diese Tat durchzuführen.
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Ich denke das war nicht der Grund für die Verurteilung.
Man darf aber nicht unterschätzen, was der persönliche Eindruck ausmacht. Ob man einen Typen intuitiv eine Tat zutraut oder nicht. Profis wissen natürlich, dass ein solcher Eindruck täuschen kann. Deshalb war der Bart von M. sicher nicht ausschlaggebend für seine Verurteilung. Aber zum Vorteil ist er ihm sicher nicht gereicht, wie auch der Hund in der Gefriertruhe.
Zitat von Rigel92Rigel92 schrieb:das sind nur Vermutungen, welche da @RickBlaine aufstellt. Wie groß der Einfluss des Gerätes und des Kaufes auf dem Flohmarkt war, kann auch ein @RickBlaine nicht abschätzen. In den Kopf der Richter kann niemand sehen.
Ja. Wobei ich es bei diesem User mit einem Profi zu tun habe, der Strafverteidiger war und sicher viele Urteile sehr genau gelesen hat. Weil das sein Job war. Auch wenn er nicht in den Kopf der Richter sehen kann, so kann er grundsätzlich besser als andere einschätzen, was wohl in diesem Kopf vorgegangen ist. Zumal die Urteilsbegründung ja offen legen muss, wie Beweismittel bewertet und gewichtet worden sind.

Es ist aber nur ein Hypothese, die man aufstellen kann, egal ob Profi oder nicht.

Ich meine jedenfalls: Hätte es das TK 248 nicht gegeben, wäre es für das Gericht deutlich schwerer geworden M. zu verurteilen. Und hätte man ihn verurteilt, wäre das Urteil in der Öffentlichkeit wesentlich kontroverser beurteilt worden. Hätte die Aussage des P. erheblich größeres Gewicht bekommen und evtl. kritischer gewürdigt werden müssen. Wären Rechtsfehler wahrscheinlicher geworden.

Und persönlich ist für mich der Schuldnachweis nicht mehr gegeben, seitdem ich um die fragwürdige Rolle des TK 248 weiß.


2x zitiertmelden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 10:00
Zitat von EdgarHEdgarH schrieb:Das hatte ich auch schon immer überlegt, es wäre denkbar gewesen, dass die Nummer unmittelbar bei der Tat in Erfahrung gebracht wurde. Nur wäre das sehr riskant, wenn dass schief geht, das Kind die Nummer nicht oder in der Aufregung falsch nennt.
War Ursula wirklich das richtige Kind, das der Entführer geschnappt hat?

Es wurde durch eine Doku doch mal in den Raum gestellt, dass die (neuerdings kurzhaarige) Ursula möglicherweise mit einem Jungen aus der Nachbarschaft verwechselst wurde.
Diese Familie soll auch vermögender gewesen sein.

Vielleicht mußten die Entführer (einer war es wohl nicht, wegen dem Klingeldraht - ich kann nicht glauben, dass dieser keine Funktion hatte) mehr improvisieren, als gedacht.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Und persönlich ist für mich der Schuldnachweis nicht mehr gegeben, seitdem ich um die fragwürdige Rolle des TK 248 weiß.
Dieses Tonband fand ich schon in dem Prozess äußerst dünne....warum hätte sich da einmal verstellen sollen und danach über all die Jahre wären alle Bauteile dann wieder konstant geblieben - das fand ich schon damals seltsam.

Ich frage mich, ob nicht dieser Polizist Ursula entführt hat.


melden

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

um 10:35
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Ortskundigkeit ist unabdingbare Voraussetzung, diese Tat durchzuführen.
Ich meine mit Ortskundig zweierlei: man muss Ortskunde über das Weingartengebiet haben, aber eben auch lokale Kenntnis von Gegebenheiten, wenn wir davon ausgehen, dass UH kein Zufallsopfer war, wie es das Gericht tat. Wenn UH ein Zufallsopfer war @Justsaying wirft die Frage auf, dann "reicht" geografische Ortskunde des Tatgebiets.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Kriminalfälle: Vermisste Yolanda K. aus Leipzig tot aufgefunden
Kriminalfälle, 3.387 Beiträge, am 19.03.2026 von __gans.ehrlich
Sherlocke am 08.10.2019, Seite: 1 2 3 4 ... 173 174 175 176
3.387
am 19.03.2026 »
Kriminalfälle: Vogelsberg: 19- Jährige aus Kiste befreit - was bislang bekannt ist
Kriminalfälle, 56 Beiträge, am 10.01.2026 von MarieLouise
Riavicto am 13.07.2025, Seite: 1 2 3
56
am 10.01.2026 »
Kriminalfälle: Mord an Herbert K. von 1983
Kriminalfälle, 2.107 Beiträge, am 31.01.2026 von swandive
kittyka am 09.05.2021, Seite: 1 2 3 4 ... 103 104 105 106
2.107
am 31.01.2026 »
Kriminalfälle: Mord an Frauke Liebs
Kriminalfälle, 98.265 Beiträge, um 09:20 von frauZimt
Able_Archer am 15.02.2009, Seite: 1 2 3 4 ... 4975 4976 4977 4978
98.265
um 09:20 »
Kriminalfälle: Frauenleiche in Forstenrieder Park, München
Kriminalfälle, 150 Beiträge, am 28.11.2025 von Bonnie.Voyager
Ziegenpetra am 21.11.2025, Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8
150
am 28.11.2025 »