EdgarH schrieb:Das ist ein weiterer Punkt der den ortsunkundigen, nicht lokalen Täter weiter unwahrscheinlich macht.
Ortskundigkeit ist unabdingbare Voraussetzung, diese Tat durchzuführen.
EdgarH schrieb:Ich denke das war nicht der Grund für die Verurteilung.
Man darf aber nicht unterschätzen, was der persönliche Eindruck ausmacht. Ob man einen Typen intuitiv eine Tat zutraut oder nicht. Profis wissen natürlich, dass ein solcher Eindruck täuschen kann. Deshalb war der Bart von M. sicher nicht ausschlaggebend für seine Verurteilung. Aber zum Vorteil ist er ihm sicher nicht gereicht, wie auch der Hund in der Gefriertruhe.
Rigel92 schrieb:das sind nur Vermutungen, welche da @RickBlaine aufstellt. Wie groß der Einfluss des Gerätes und des Kaufes auf dem Flohmarkt war, kann auch ein @RickBlaine nicht abschätzen. In den Kopf der Richter kann niemand sehen.
Ja. Wobei ich es bei diesem User mit einem Profi zu tun habe, der Strafverteidiger war und sicher viele Urteile sehr genau gelesen hat. Weil das sein Job war. Auch wenn er nicht in den Kopf der Richter sehen kann, so kann er grundsätzlich besser als andere einschätzen, was wohl in diesem Kopf vorgegangen ist. Zumal die Urteilsbegründung ja offen legen muss, wie Beweismittel bewertet und gewichtet worden sind.
Es ist aber nur ein Hypothese, die man aufstellen kann, egal ob Profi oder nicht.
Ich meine jedenfalls: Hätte es das TK 248 nicht gegeben, wäre es für das Gericht deutlich schwerer geworden M. zu verurteilen. Und hätte man ihn verurteilt, wäre das Urteil in der Öffentlichkeit wesentlich kontroverser beurteilt worden. Hätte die Aussage des P. erheblich größeres Gewicht bekommen und evtl. kritischer gewürdigt werden müssen. Wären Rechtsfehler wahrscheinlicher geworden.
Und persönlich ist für mich der Schuldnachweis nicht mehr gegeben, seitdem ich um die fragwürdige Rolle des TK 248 weiß.