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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

31 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisstenfall, Ted Bundy, Cold Case, Ann Marie Burr, 1961

Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

27.06.2016 um 22:23
Es ist verwirrend, dass scheinbar die Tür von innen geöffnet wurde und gleichzeitig ein Fenster zum Ein- und/oder Aussteigen benutzt wurde. Wieso nicht NUR das Eine oder das Andere, wieso Beides.

Da macht eigentlich nur folgendes Szenario Sinn: Ann Marie präparierte das Fenster für ihre Rückkehr, verließ das Haus aber durch die Haustür, die sie hinter sich zuzog (war die dann von außen noch zu öffnen oder nicht? Weiß man das?) Sie schob dann die Bank unter das Fenster, um auf diesem Weg wieder ins Haus zu gelangen. Für mich zeigt das, dass da niemand bei ihr war am Haus, der groß und stark genug war, ihr beim Rein- und Raussteigen zu helfen. Was nicht heißt, dass sie niemanden woanders traf. Der Fußabdruck könnte dann schon vorher zu einem anderen Zeitpunkt auch auf harmlose Weise dort hingekommen sein. Weiß man, wie groß der verdächtigte 17jährige war? Mit 17 ist man ausgewachsen, ein ausgewachsener Mann mit Schuhgröße 39/40 wäre ungewöhnlich.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

27.06.2016 um 23:06
Comtesse schrieb:Ann Marie präparierte das Fenster für ihre Rückkehr, verließ das Haus aber durch die Haustür, die sie hinter sich zuzog (war die dann von außen noch zu öffnen oder nicht? Weiß man das?)
ich spekulier mal: von dem was ich aus filmen und sonstigen bildmaterial aus den usa kenne, vor allem aus den 50ern, haben die türen meistens einen türknopf und keine türschnalle. unabhängig davon könnte man beide aber problemlos wieder von aus aufmachen und wieder in innere gelangen.
die modernen modelle die man hinter sich zu zieht und keine schnalle oder knopf haben, kann nur mit dem schlüssel aufmachen.

das tür/fenster-dilemma ist wahrlich mysteriös.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 07:56
@osttimor
Ja, so kennt man das aus Filmen, hier war die Tür aber von innen doppelt gesichert mit Schloss und Kette, was beides geöffnet werden musste, um rauszugehen. Ich könnte mir daher vorstellen, dass man evtl. auch ein entsprechendes Schloss hatte, was auch von außen nicht einfach auf Druck zu öffnen ist, denn scheinbar hatte man ja schon ein Sicherheitsbedürfnis im Haus.

Sollte es anders gewesen sein, macht die Fensteraktion tatsächlich null Sinn! Gerade das spricht aber auch dafür, dass sie einer kindlichen Logik entsprungen sein könnte, die wir evtl. nicht durchblicken.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 08:31
Also die Bank kann eigentlich nur Ann Marie vor dem Fenster deponiert haben. Bei einem Erwachsenen macht das wenig Sinn, der würde auch ohne Hilfe einsteigen können.

Wie hoch ist im Normalfall eine Fensterbank im Erdgeschoss? 1,30 Meter? Wenn ich nun meine Tochter als Beispiel nehme, dann könnte sie mit der Bank eine solche Höhe leicht überwinden, denn sie ist mit 9 Jahren knapp 1,30 Meter, was bei Ann Marie mit damals 8 Jahren ebenfalls hinkommen könnte.

Das Fenster links neben der Haustür stand offen. Ich gehe davon aus, dass die Eltern vielleicht auf der Rückseite des Hauses ihr Schlafzimmer hatten und die Kinder oben schliefen. So wäre es zumindest recht sicher gewesen, unbemerkt aus dem Haus und wieder rein zu kommen

burr-house

@Comtesse
Das Sicherheitsbedürfnis kommt vielleicht durch die ganzen Umstände...kleine Kinder im Haus, dann - wie bereits in einem anderen Beitrag von mir erwähnt - die Hafenstadt und damit ständig fremde Menschen im Ort etc.
Vielleicht haben die Nachbarn ihnen auch gesagt, dass jemand die Tage zuvor ums Haus schlich und zumindest die Kette wurde erst kurz vorher angebracht.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 09:08
Das Haus ist jedenfalls in massiver Bauweise und auch die Haustür sieht aus, aus wäre sie aus Massivholz. Hier macht es durchaus Sinn, ein Schloss zu verbauen, das man ohne Schlüssel von außen nicht aufkriegt. Bei der Fertigbauweise der Standardbilligbauten in den USA kann man sich sowas sparen, denn wenn da die Tür verschlossen ist, kann man einfach durch die Wand treten! ;)


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SCMP77
ehemaliges Mitglied

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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 09:28
Comtesse schrieb:Da macht eigentlich nur folgendes Szenario Sinn: Ann Marie präparierte das Fenster für ihre Rückkehr, verließ das Haus aber durch die Haustür, die sie hinter sich zuzog (war die dann von außen noch zu öffnen oder nicht? Weiß man das?) Sie schob dann die Bank unter das Fenster, um auf diesem Weg wieder ins Haus zu gelangen. Für mich zeigt das, dass da niemand bei ihr war am Haus, der groß und stark genug war, ihr beim Rein- und Raussteigen zu helfen.
So sehe ich das auch.

Die Kette mit dem Schloß wurde geöffnet. Die Frage ist, warum wurde die Eingangstür zusätzlich gesichert? War es wegen dem Sicherheitsbedürfnis oder wollten die Eltern vielleicht den Abenteuerdrang der Tochter zügeln? War der Schlüssel vielleicht im Schlafzimmer? Dann war die nächtliche Aktion mit der weinenden Schwester vielleicht nur ein erfolgreicher Versuch an diesen Schlüssel zu gelangen. Sicherlich nur eine Spekulation, das kann natürlich reiner Zufall sein, aber Kinder in diesem Alter sind sehr erfinderisch, wenn es darum geht ein gesetztes Ziel zu erreichen. Das sieht man vorliegend auch durch die vor das Fenster geschobene Bank und der Sicherung des Fensters mit einem Stoffknäul. Hier erfolgten viele Überlegungen um einen nächliche Ausflug ohne Wissen der Eltern zu Ende zu bringen.

Die Frage bleibt natürlich, was sie dort draußen wollte, war ein Dritter im Spiel oder ist sie dann draußen (vielleicht im Hafenbereich, auf der Baustelle oder wo auch immer) so verunfallt, dass man sie nicht mehr finden konnte? Aber die Sache mit der Bank zeigt ja schon eher, dass sie vorhatte, zumindest allein wieder zurück zu kommen, denn bei einer Beteiligung eines Dritten hätte sie sich nicht die Mühe machen müssen, die Bank vor das Fenster zu schieben. Es kann natürlich sein, dass sie bei ihrem nächtlichen Ausflug auf jemanden (planmäßig oder unplanmäßig) gestoßen war. Nach dieser langen Zeit wird man das kaum noch ermitteln können.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 10:29
@all

Was ist denn mit den Spuren die gefunden wurden? Die waren zu schlecht um Bundy auszuschliessen konnte man aber sagen, dass sie fremd sind und nicht zu einem der Familienmitglieder gehörte?


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 10:34
@SCMP77
Ja, das sehe ich alles auch so. Und dieses planvolle Vorgehen spricht für mich halt auch dafür, dass sie das evtl. nicht zum ersten Mal getan hat. Zumindest aber hat sie sich alles vorher genau überlegt, es setzt für ein Kind schon ein enormes Denkvermögen voraus, meine Tochter ist jetzt auch in dem Alter, und wenn Kinder diesen Alters spontan auf Ideen kommen, denken sie meiner Erfahrung und Einschätzung nach nicht so weit im Voraus. Meine Tochter würde sich, wenn sie spontan nachts einen Ausflug planen würde, jedenfalls sicher nur Gedanken machen, wie sie RAUS kommt, ohne dass wir sie erwischen, ich traue ihr aber nicht zu, dass sie in so einem Fall sich schon genau überlegen würde, wie sie danach auch wieder REIN kommt. Sie würde dann wahrscheinlich die Tür nicht hinter sich zu machen, aber sicher nicht soweit denken, dass sie dann durchs Fenster wieder reinkommen will/muss und dafür dann schon alles vorbereiten.

Und das spricht eben für mich dafür, dass sie das entweder nicht zum ersten Mal getan hat oder es im Vorfeld (evtl. mit jemand anderem?) genau durchgeplant worden ist. Denkbar wäre auch, dass jemand sie abholte da, nachdem man sowas schon vorher verabredete hatte, und derjenige ihr dann bei diesen Vorbereitungen half Vielleicht weil sie selbst beim Rausgehen (gelockt werden?) fragte, wie sie denn dann wieder reinkommen soll, und derjenige das dann alles mit ihr machte, um sie in der Sicherheit zu wiegen, dass sie natürlich wieder zurückkommen wird.

Dass jemand da gerade zufällig ums Haus schlich und dabei auf das wache Mädchen traf, kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, wenn Ann Marie eine fremde Person am Fenster erblickt hätte, hätte sie sich wohl sehr erschreckt und die Eltern geweckt, aber sicher nicht diesem Fremden noch das Fenster und die Tür geöffnet.

Gerade aktuell in der Schweiz gibt es den Fall eines 12jährigen, der tagelang geplant hatte, zu seinem erwachsenen "Chat-Freund" abzuhauen. Auch der Junge ging planvoll vor, kündigte sein Verschwinden an und strich die Tage im Kalender ab. Ich könnte es mir hier ähnlich vorstellen, dass Ann Marie schon im Vorfeld mit jemandem verabredet gewesen ist, jemand, der leicht und problemlos Zugriff auf sie hatte, ohne dass es jemandem auffiel, und der sie regelmäßig vorher an die getroffene Verabredung erinnert hat.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

28.06.2016 um 17:34
@MissGreen
Daran dachte ich auch schon. Wobei ich eher zu der Familie von Ted tendiere, in der der Täter zu finden wäre.

Die Bundy`s waren wohl nicht gerade das, was man eine Vorzeigefamilie nennt. Sie schienen auch einige Dinge "familienintern" zu regeln. Ich hab dazu noch etwas gefunden und pack auch mal die nicht wirklich tolle Google-Übersetzung dazu.

Hier ist der ganze Text zu finden:

http://www.crimetraveller.org/2016/02/ann-marie-burr-ted-bundy/

...Louises mother was a reclusive semi-invalid, while her father was vigorous man who relatives describe as an extremely violent and frightening individual. Louise and her two younger sisters lived in fear of him.

Ted Bundys father was never identified, but several family members felt that Louise Cowell`s father Sam would have been capable of raping his eldest daughter.


...Louises Mutter war ein zurückgezogenes Halbinvalide , während ihr Vater kräftig war ein Mann, der Verwandten als extrem gewalttätig und erschreckend einzelnen beschreiben. Louise und ihre beiden jüngeren Schwestern lebten in Angst vor ihm.

Ted Bundys Vater wurde nie identifiziert, aber mehrere Familienmitglieder waren der Meinung, dass Louise Cowell`s Vater Sam fähig gewesen wäre, seine älteste Tochter zu vergewaltigen...


....22 year old Louise gave birth in seclusion, returning home to raise the child as her adopted brother. Ted Bundy believed his mother was his sister and his grandparents were his parents.

...22-jährige Louise gebar in der Abgeschiedenheit das Kind und gab es nach der Rückkehr nach Hause als ihren Adoptivbruder aus. Ted Bundy glaubte, seine Mutter war seine Schwester und seine Großeltern waren seine Eltern.


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

15.07.2016 um 01:41
Ich habe mich auch mit dem Fall befasst, als ich mich um den Fall des Serienmörders Ted Bundy kümmerte. Jetzt sehe ich diesen noch recht neuen Thread.

Der Fall war lange unklar, aber inzwischen ist es sehr wahrscheinlich, dass auch hier Ted Bundy hintersteckte. Bestimmte Umstände der Tat sprechen dafür, aber auch die Tatsache, dass er in Haft dazu Andeutungen machte, die fast einem Geständnis gleichkommen.

Möglicherweise werden wir aber in diesem Spätsommer mehr wissen, denn dann soll das neue Buch von einem von Ted Bundys frühen Anwälten, John Henry Browne, herauskommen.
Er geht von > 100 Mordopfern Bundys aus und meinte, sein erstes Opfer sein männlich gewesen!


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Der Vermisstenfall Ann Marie Burr (Cold Case)

15.07.2016 um 03:55
Momjul schrieb:Möglicherweise werden wir aber in diesem Spätsommer mehr wissen, denn dann soll das neue Buch von einem von Ted Bundys frühen Anwälten, John Henry Browne, herauskommen. 
Ich weiß ja nicht, ob dann sehr viele neue Dinge ans Tageslicht kommen. Ann Rule, eine Kollegin und Freundin von Ted Bundy, hat schliesslich auch ein Buch herausgebracht, sie brachte erst einen richtigen Bezug von Ted Bundy zu Ann Marie Burr. Allerdings ist kaum einer schlauer dadurch geworden.

Ich bezweifel mal, dass der ehemalige Anwalt was wichtiges sagen kann, teilweise können noch Angehörige von besagten Opfern leben, ich würde als so ein Angehöriger ziemlich auf die Barrikaden gehen wenn ich aus einem Buch erfahren müsste, dass Ted Bundy damit was zu tun hat.

Und wann war das sein Anwalt? Du schreibst "früher" Anwalt, weisst du wann er genau Bundys Anwalt war. Bundy hat sich ja zeitweise selbst vertreten. Gerade in seinem "frühen" Prozess. Deshalb kann ich das nicht so zuordnen. Oder war das ein allgemeiner Anwalt der Familie?


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