eisbär schrieb:Es ist unangefochten, dass es nicht seine Aufgabe ist, seine Unschuld zu beweisen
Richtig.
eisbär schrieb:Es wäre nur in seinem Interesse.
Ja, wenn er es denn wirklich könnte. Und das auch vor allem auf den Zeitraum Morgens in dem Haus.
Wird er nur nicht können.
Also würde es doch auch nichts bringen, würde er aussagen. Also vor den Behörden. Würde er aussagen, würde es ihm im besten Fall nur nichts weiter nützen. Im schlimmsten Fall würde er sich damit sogar mehr schaden, würde er aussagen.
Und auch zum x‐ten Male, selbst wenn er irgendwelche Drogenfahrten wirklich unternommen hätte und seine Aussagen dazu auch irgendwie oder durch andere glaubwürdige Bezeugungen hätte untermauern können, so schließen diese eine Tat an seiner Schwägerin in dem Haus an dem Morgen ja nicht aus.
Im schlimmsten Fall hätte er den Behörden damit sogar ein Motiv liefern können, denn dann wäre es nicht abwegig gewesen, dass Rebecca an den Morgen etwas mitbekommen haben könnte, was sie nicht hätte mitbekommen sollen.
Das Wahrscheinlichste wäre aber so oder so gewesen, also nehme ich an, dass wenn er wirklich selbst was von Drogenfahrten gegenüber den Behörden ausgesagt hätte und diese auch nicht nachweisbar gewesen wären, sich nicht mal Zeugen hätten finden können, die seine Aussage dazu bestätigt und damit gestützt hätten, wäre seine Aussage dazu höchstwahrscheinlich eh nur als Schutzbehauptung von den Behörden eingestuft worden und hätte ihm somit gar nichts genützt.
Durch sein Zeugenaussageverhalten hat er ja eh schon an Glaubwürdigkeit eingebüßt.
Gut möglich daher, ja sogar wahrscheinlich für mich, dass die Behörden irgendwelche Aussagen über Drogenfahrten auch von ihm selbst nur als Schutzbehauptung angesehen hätten.