Agrimony schrieb:Seit dem Fall Hanna W. würde ich, falls ich als Zeuge vorgeladen würde, einen Anwalt mitnehmen, wenn auch nur die kleinste Möglichkeit bestehen könnte, dass ich selbst unter Verdacht geraten könnte.
Das hat hier mit dem Fall überhaupt nichts zu tun. Bei dem Fall von Hanna W. handelt es sich um einen Justizirrtum, an dem bei den beteiligten Verfahren, jedem die Schuld trifft weil alle alles falsch gemacht haben. Es war doch offensichtlich dass der Angeklagte der Täter nicht war.
Was hier andauernd versucht wird ist den sehr tatverdächtigen Schwager immer als Unschuldslamm darzustellen.
Agrimony schrieb:Kein noch so glaubwürdiger Grund für die Kesy-Fahrten könnten ihn entlasten bzw. ihm ein Alibi verschaffen.
Er bräuchte ein Alibi zwischen 7.00 Uhr, als seine Frau mit Tochter das Haus verließ und 8.37 Uhr, als er mit dem Twingo von der Bauhüttenweg Kamera aufgenommen wurde. Besser sogar noch, für die gesamte Zeit von 7.00 Uhr bis zu ersten Kesy-Aufzeichnung.
Und bitte les dir mal den Beitrag von Rick_Blaine durch. Am besten alle Beiträge, die er hier im Thread geschrieben hat. Da erklärt er alles super, auch mit Beispielen, die eigentlich auch jeder verstehen müsste.
Doch es gibt zig Alibis für sowas, aber er hat keins daher versucht man so einen Kram. Das ist alles völliger Schwachsinn. Obwohl er hat doch ein Alibi? Angeblich wurde uns der wahre Grund nicht mitgeteilt.
Agrimony schrieb:Die EB haben nix, was ihn eindeutig als Täter überführt, dafür bräuchte es zumindest ihre Leiche mit DNA verwertbaren Spuren, oder eine beweisbare Aussage eine Mitwissers.
Es wird schon einiges vorliegen, sonst hätte es keine großen Suchaktionen wie Ermittlungen auf Grundstücken Dritter gegeben. Der einzige Grund warum es noch zu keiner Anklage ist, weil man keinen Freispruch wegen zu wenig Beweisen erreichen möchte, da dann der TV niewieder für diese Tat angeklagt werden könnte.
emz schrieb:Warum so herablassend?
Petra Klein, ehemalige Kriminaldirektorin, jetzt als Strafverteidigerin tätig, sie kennt die Arbeitsweise beider Seiten. Wenn du sie bislang nicht kanntest, ist das ja nicht schlimm, mir war sie lang zuvor ein Begriff. Wenn man bedenkt, dass Florians Mutter selbst bei der Polizei tätig war, ist es nicht verwunderlich, dass die Wahl auf die Beste gefallen ist. Schau in den § 140 StPO rein, dann weißt du, dass sie selbstverständlich seine Pflichtverteidigerin ist, und für die trägt ja erst mal der Staat die Kosten. Wenn sie ihm zum Schweigen rät, auf Anfragen der Medien nicht eingeht, dann weiß sie schon, warum sie das macht.
Es ist die Wahrheit. Ich halte von der Anwältin überhaupt gar nichts, sie hat ihn durch ihre Ratschläge noch verdächtiger gemacht. Mir ist egal wer wann wie wo bei der Polizei war oder gewesen ist. Wer schweigt, und auf Anfragen der Medien nicht (mehr) eingeht hat etwas zu verbergen und das ist in diesem Fall eindeutig der Fall. Ich rolle unserem TV hier nicht den roten Teppich aus. Einige glauben ja alle Erklärungen und dass die Staatsanwaltschaft sich das Tatgeschehen ausgedacht hat, und alles zum Spaß macht. Wir werden irgendwann sicherlich sehen wer im Recht war.
fortylicks schrieb:ja, das denke ich auch. Aber die Antwort war - gerade weil sich die StA öffentlich bedeckt gibt - eben diese Standardauskunft. Im übrigen kann jeder ein Auskunftsersuchen an die StA Berlin stellen. Man bekommt dann ebenfalls eine wahrscheinlich gleiche Antwort..
Dr.Doyle schrieb:Ich gehe mal wohlwollend davon aus dass der Merkur eine Anfrage an die StA geschickt und diese Antwort
bekommen hat.
Etwas Offizielles werden wir wohl nicht bekommen, denn wenn es nichts zu berichten gibt, was sollte man
berichten?
"Untersuchungen beendet" deutet der Merkur, und ich schließe mich da an, dass sämtliche Spuren
und Hinweise abgearbeitet sind und sich daraus nichts ergeben hat.
Ansonsten wäre ja wohl Jemand verhaftet worden.
Ist aber nur eine Interpretation meinerseits.
Das heißt alles gar nichts, als ob sie mitteilen würden wenn sie ihm nah auf den Fersen und auf der Spur sind... diese Aussagen der StA sind genau so anzusehen als gäbe es keine. Wir wissen nicht alles. Abwarten.