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Wo ist Rebecca Reusch?

132.175 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Berlin, Verschwunden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wo ist Rebecca Reusch?

Wo ist Rebecca Reusch?

um 16:35
Zitat von watnuwatnu schrieb:Hättest du vor deinem "Mopper-Post" meinen Post richtig gelesen, bestünde zumindest diesbezüglich deine Wissenslücken nicht mehr.
:) :) ja, wenn du ihn richtig verstanden hättest...aber da du ja scheinbar in den Fall bestens involviert bist, möchte ich deine schwer zu lesenden Dauerergüsse nicht stören. Vielleicht machen das ja andere User und verstehen deine Ausführungen. Ich habe da zu große Wissenslücken und bin auch sicherlich nicht so schlau wie du...


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Wo ist Rebecca Reusch?

um 17:04
Zitat von watnuwatnu schrieb:Im Gegensatz zu dir kann der o. g. LKA-Beamte auf Fachwissen und Erfahrungen aufgrund durchgeführter Provider-Anfragen zurückgreifen
Ich würde gerne die durch Dirk B. (Alias) ausgelöste Causa der Vollständigkeit halber hier zusammenfassen:

Offizieller Stand:
Die Berliner Ermittler hatten unter anderem laut eines Berichts der Berliner Zeitung erklärt, nicht anhand von Handydaten feststellen zu können, ob Rebecca das Haus ihrer Schwester am Morgen verlassen habe – wie von Schwager Florian behauptet. Ermittler sollen im Herbst 2020 lediglich ein Ermittlungsersuchen an Google Europa in Dublin gestellt haben. Interessant seien dabei unter anderem der Google-Kalender von Rebecca gewesen, außerdem eingetippte Suchanfragen, Sprachnotizen oder von der Schülerin aufgerufene Google-Seiten.

Wie ein Ermittler damals gegenüber der BZ bestätigt hatte, seien auch Standort-Daten der Schülerin angefragt worden. Erst im Frühjahr 2021 habe Google allerdings einen aufwändig verschlüsselten USB-Stick mit den wichtigen Daten geliefert.

Fast zwei weitere Jahre bis 2023 habe die Decodierung durch die Sozialabteilung der Kriminaltechnik demnach gedauert. So weit der öffentliche Kenntnisstand über die Google-Daten. Der Fokus in Berlin, das darf man annehmen, lag da wohl schon auf anderen Fällen. Die Personalsituation in der Hauptstadt ist knapp – und damit die Ressourcen.
Zusammengefasst sei gesagt: Die Daten wurden offiziell also erst im Herbst 2020 angefragt. Schon das wirkt verspätet, Rebecca verschwand schließlich rund eineinhalb Jahre zuvor. Als die Daten dann endlich da waren (rund sechs Monate nach der womöglichen Anfrage), dauerte die Auswertung der elementar wichtigen Daten in einem der größten Vermisstenfälle Deutschland – fast zwei ganze Jahre.

„Das sind alles erschreckende Zeiträume. Ich frage mich, was die Kollegen da gemacht haben. Gerade in einem solchen Fall, wo ein Mädchen das Haus nicht lebend verlassen hat. Solche Daten müssten schnellst möglichst gesichtet werden. Das ist sehr irritierend“, meint Dirk B., der selbst in besonders schwerwiegenden Kriminalfällen aktiv ist.
Soweit der offizielle Stand den man erstmal hinnehmen muss, so schlecht er auch ist - Anforderung der Daten im Herbst 2020!

Was tatsächlich, zusätzlich verschärfen, dahinter stecken könnte aus Sicht des Beamten:
Doch hinter den Kulissen könnte der zeitliche Ablauf womöglich ein wenig anders ausgesehen haben. Und das dürfte Beobachter noch ein wenig ernüchternder zurücklassen. Nachdem die Schülerin im Februar 2019 verschwunden war, wunderte sich Dirk B. fast zwei Jahre später darüber, dass noch nichts über die Auswertung der Daten des Schwagers bekannt geworden sei. Das habe ihn im Frühjahr 2021 skeptisch werden lassen, berichtet B.: „Ich habe damals zum zweijährigen Verschwinden von Rebecca Medienberichte gelesen. Die Ermittler sagten so salopp, dass sie nichts auslesen konnten, das hat mich stutzig gemacht“, so der Insider in dem Gespräch mit IPPEN.MEDIA. Er kenne einen Fall, bei dem seine Einheit durch einen Emergency Call innerhalb von Stunden von Google ALLE Daten des Täters bekommen konnte.
Also informierte er nach seinen Angaben die EB und jetzt wird es kurios:
Wie der E-Mail-Verlauf zeigt, landeten B.‘s Bedenken bei den Berliner Ermittlern. Man habe längst alles in die Wege geleitet und ausgeschöpft, die Daten von Google seien jedoch noch nicht eingetroffen, hieß es dort – doch dann folgte tatsächlich die Wende.
Also die Daten sind noch nicht eingetroffen = sie sind also lt Aussage der EB (lt. Aussage Dirk B.) angefordert und siehe da:
„Genau einen Monat später steht öffentlich in der Presse, dass sie die Daten haben“, wundert sich B. Der zeitliche Zusammenhang lässt seine Zweifel wachsen. Haben die Ermittler in Berlin vielleicht erst durch diesen Anstoß bei Google nach den so wichtigen Standort-Daten und der Entschlüsselung des Google-Kontos gefragt?

Weshalb die Ermittler in Berlin erst im Frühjahr 2021 die Google-Ergebnisse erhielten, wo sie diese doch längst angefordert haben wollen, kann sich B. nicht erklären. „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie die Daten wirklich direkt nach dem Verschwinden angefordert haben.” Google sei da viel schneller, „bei einem solchen Delikt brauchen sie maximal zwei bis vier Wochen“. So kenne er das. In dringenden Fällen bekäme man durch den Emergency Call praktisch nach Stunden die Daten
Es dauerte dann noch 2 weitere Jahre um die Daten auszuwerten....

Warum eine schnelle Sichtung solcher Daten notwendig ist:
Der ehemalige Mordermittler und Fallanalytiker Axel Petermann kritisiert diese Zeiträume ebenfalls: „Die Ergebnisse über die Suchverläufe des Schwagers im Internet kamen erst vier Jahre später, und das bei solch relevanten Ermittlungen. Und dann kommt heraus, dass sich der Schwager für Atemkontrolle beim Sex interessiert hat.“ Dies seien enorm wichtige Erkenntnisse, die Hinweis auf sexuelle Präferenzen des Schwagers geben könnten und gleichzeitig die Frage aufwerfen, „ob er versuchte, mit Rebecca intim zu werden und auch seine Sexualfantasien zu realisieren“, sagte Petermann bereits im Februar zu IPPEN.MEDIA. „Vier Jahre später dürften Spuren, die diesen Verdacht bestätigen könnten, leider nicht mehr vorhanden sein.“
Quelle: https://www.fr.de/panorama/kollegen-vermisste-rebecca-reusch-brisante-mails-aufgetaucht-polizist-erhebt-schwere-vorwuerfe-zr-92903829.html


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um 17:05
Vielleicht hat F ja auch mit dem Fahrzeug der Großeltern die Leiche endgültig verbracht- insofern es eines gab. Hätte er Zutritt zum Haus und Autoschlüssel, wäre das bei Nacht und Nebel nicht mal bemerkt worden und wissentlich von Kesy erfasst worden- je nach Verbringungsort.


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um 17:08
Zitat von Pusteblume82Pusteblume82 schrieb:Vielleicht hat F ja auch mit dem Fahrzeug der Großeltern die Leiche endgültig verbracht- insofern es eines gab. Hätte er Zutritt zum Haus und Autoschlüssel, wäre das bei Nacht und Nebel nicht mal bemerkt worden und wissentlich von Kesy erfasst worden- je nach Verbringungsort.
Ist bekannt ob auch andere Autos (der Familie) auf Leichenspuren untersucht wurden?


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um 17:13
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ist bekannt ob auch andere Autos (der Familie) auf Leichenspuren untersucht wurden?
dafür sind die Anforderungen genauso hoch wie bei einer Hausdurchsuchung bei Dritten. Das wäre schwer ohne deutliche Indizien darauf, dass das so stattgefunden hätte. Und die "Großeltern-Spur" ergab sich ja erst durch Erkenntnisse vor Oktober 2025...


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um 17:21
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:. Das wäre schwer ohne deutliche Indizien darauf,
Ein aus meiner Sicht hartes Indiz wäre das Fehlen von Leichengeruch im dem Fahrzeug dessen Nutzung zentrales Element des Tatverdachtes gegen ihn ist. Bin ich davon überzeugt muss ich mich ernsthaft fragen, ob es nicht geboten ist, sämtliche Fahrzeuge im Wirkungskreis des TV mal zu sichten (zu dürfen).


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um 18:53
Zitat von emzemz schrieb:ist Beschuldigter, weil gegen ihn ermittelt wird, aber nicht, weil er eigentlich überführt wurde.
Die Ermittler halten ihn für den Täter.
Er wird als Beschuldigter geführt, weil sie weit und breit keinen anderen Tatverdächtigen ermitteln konnten.
Sie, die Ermittler, wie auch die Staatsanwaltschaft halten ihn für den Täter.
Alle anderen Möglichkeiten hält man für ausgeschlossen. Die Argumentation ist bekannt,
Zitat von Dr.DoyleDr.Doyle schrieb:s wurde nichts gefunden, gar nichts.
Aber es gab nochmal 50 Hinweise denen nachgegangen wurde.
Das war wahrscheinlich auch ein Sinn der Untersuchung.
Vielleicht fällt ja irgend jemanden ein Ort ein, in dem man in Jugend und Kindheit gespielt hat und der als Versteck infrage kommen würde
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Ohne Leiche und einen Ablageort, den der Tatverdächtige auch beweissicher aufgesucht hat, wird es für eine Verurteilung ziemlich sicher nicht reichen.
Ziemlich sicher würde ich das nicht sehen. Aber es wäre auch wahrscheinlich,. das die Beweise gegen F. eben nicht so ganz reichen um ihn juristisch einwandfrei die Tat nachzuweisen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Selbst wenn man die Leiche findet, bedeutet dies noch nicht abschließend, dass man ihm ein Tötungsdelikt beweiskräftig belegen kann.
Wenn man die Leiche an einem Ort finden würde, der mit Florian zu tun hat, so würde das sicherlich reichen.
Die Indizienkette wäre geschlossen, eine Verurteilung wahrscheinlich
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:das ist richtig. Wenn es dabei einen wichtigen Hinweis gab, der neu war, könnte dieser weitere Untersuchungen nach sich ziehen. Ob die abgeschlossen sind, kann niemand beurteilen.
So sehe ich es auch. Man hat auch ein Stück weit geglaubt, das jemand , der F. aus der gemeinsamen Jugendzeit kennt, hier vielleicht weiterte potentielle Verstecke preisgeben kann
Zitat von quaerere1quaerere1 schrieb:m Twingo bestimmt nicht denn dort haben die Hunde ja meines Wissens nicht angeschlagen, Und wenn sie auf dem Grundstück eine Zeitlang geljagert worden wäre, hätte auch dort die Leichenspürhunde anschlagen müssen.
Das ist ein Trugschluß
Müssen tun die gar nichts. Wenn ein Hund keine Spur einer Leiche wahrnehmen kann, bedeutet dies nicht automatisch, das dort keine Leiche war.
Kann ja auch sein, dem Beschuldigten standen irgend weiche Hilfsmittel zur Verfügung, um die Leichenspuren zu beseitigen oder zu überdecken.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Nur der Kennzeichenabgleich mit diesem Fahrzeug ist bekannt, nur zu diesem gibt es Aussagen.
Nein !
Soweit ich weis, hat man den Wagen fotografisch erfasst.
Ansonsten reicht wohl auch das Kennzeichen aus um nachzuweisen, das genau dieses Fahrzeug dort erfasst wurde.
Das Fahrzeug, das einzig Florian zur Verfügung stand, zu dem Zeitpunkt.
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:rgo muss er, wenn er es war, definitiv ein anderes Transportmittel zusätzlich gehabt haben.
Nein!
Das bedeutet es keinesfalls, wenn ein Leichenspürhund nichts findet, das dann nichts war.
Vielleicht wurden die Spuren ja vermieden oder hinterher gut beseitigt oder überdeckt.
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:da der Schwager das sicher auch selber wusste, wird er für eine weitere Verbringung sicher nicht seinen Twingo benutzt haben. Das dürfte klar sein.
Das ist nicht klar, weil ja der Twingo erfasst wurde.
Wer, wenn nicht F. soll den dann gefahren sein.
Zitat von watnuwatnu schrieb:ehrfamilienhäuser bzw. die 2025 durchsuchten Areale innerhalb der Ortschaften sind unsicherere Ablageorte. F. wäre zudem das Risiko eingegangen, dort erkannt zu werden. Willst du tatsächlich behaupten, dass es in den weitläufigen Naturlandschaften schwieriger ist, ein Versteck zu finden?
Ich kenne die Gegend gut.
Da gibt es so viele Versteckmöglichkeiten, wo es schwer wird die Leiche zu finden.
Die muss man aber kennen und auch ungesehen heran kommen.
Vielleicht wurde ihm das klar, als ihn die Reiterinnen begegnet sind.
Er musste,um sicher zu sein, die Leiche nachts verstecken, wenn auch in den Wäldern nichts los ist.
Ewig Zeit hatte er ja nicht,
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ist bekannt ob auch andere Autos (der Familie) auf Leichenspuren untersucht wurden?
Der Twingo wurde aber gesehen bzw erfasst.
Im Rahmen der Ermittlungen wird man auch überprüft haben, wo sich die anderen Familienmitglieder mit oder ohne ihre Autos an dem Tag befunden haben
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:in aus meiner Sicht hartes Indiz wäre das Fehlen von Leichengeruch im dem Fahrzeug dessen Nutzung zentrales Element des Tatverdachtes gegen ihn ist.
Das bedeutet es keinesfalls, wenn ein Leichenspürhund nichts findet, das dann nichts war.
Vielleicht wurden die Spuren ja vermieden oder hinterher gut beseitigt oder überdeckt.


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Wo ist Rebecca Reusch?

um 19:15
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Nur der Kennzeichenabgleich mit diesem Fahrzeug ist bekannt, nur zu diesem gibt es Aussagen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Nein !
Soweit ich weis, hat man den Wagen fotografisch erfasst.
Ansonsten reicht wohl auch das Kennzeichen aus um nachzuweisen, das genau dieses Fahrzeug dort erfasst wurde.
Das Fahrzeug, das einzig Florian zur Verfügung stand, zu dem Zeitpunkt
Ist doch kein Widerspruch. Die fotografische Erfassung des Wagens ist der erste Schritt um dann innerhalb dessen dann das Kennzeichen zu lokalisieren welches als einziges auch gespeichert wird, der Rest wird gecropt. Hatten wir schonmal ausgiebig. Spielt aber such keine Rolle, es ist das einzige Kennzeichen was öffentlich verlautbart gemessen wurde. Das bedeutet nicht das es nicht auch andere Kennzeichen gibt und auch nicht das man mglws nicht auch nach anderen Kennzeichen gesucht hat.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das bedeutet es keinesfalls, wenn ein Leichenspürhund nichts findet, das dann nichts war.
Vielleicht wurden die Spuren ja vermieden oder hinterher gut beseitigt oder überdeckt.
Ok, ich hatte da eigentlich gedacht das Leichenspürhunde eher hochsensibel darauf reagieren, erst Recht wenige Tage nach dem Verbringen.
Mit was kann denn ein Hans-Peter Leichengeruch manipulieren um Spürhunde zu täuschen?


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Wo ist Rebecca Reusch?

um 19:44
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das ist nicht klar, weil ja der Twingo erfasst wurde.
Wer, wenn nicht F. soll den dann gefahren sein.
Ich meinte es so, dass F. mit dem Twingo natürlich am Abend des Folgetages gen Lindenberg gefahren ist. Denn der Twingo wurde ja erfasst.
Dann könnte er zum Anwesen der Großeltern gefahren sein - wo er entweder dann das Auto der Großeltern benutzt haben könnte - oder er war verabredet mit jemandem, mit dessen Fahrzeug man dann die Leiche verbracht hat.
So könnte es gelaufen sein...
Ich denke, ihm war bewusst, dass er die Leiche nicht mehr transportieren durfte.


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Wo ist Rebecca Reusch?

um 20:27
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ok, ich hatte da eigentlich gedacht das Leichenspürhunde eher hochsensibel darauf reagieren, erst Recht wenige Tage nach dem Verbringen.
Mit was ka
Normalerweise schon.
Aber der Umkehrschluss bei Hundespuren ist eben so nicht richtig.
Wenn ein Hund keinerlei Spuren von jemanden (tot oder lebendig) feststellen konnte , schließt dies keinesfalls aus, das dieser (oder hier die Leiche ) am Suchort des Hundes war.
Zitat von fortylicksfortylicks schrieb:Dann könnte er zum Anwesen der Großeltern gefahren sein - wo er entweder dann das Auto der Großeltern benutzt haben könnte - oder er war verabredet mit jemandem, mit dessen Fahrzeug man dann die Leiche verbracht hat.
Möglich. Gerade was die Großeltern betrifft.
Aber, wie soll das gelaufen sein ohne das die Großeltern dies gemerkt hätten ?
Ich kann mir nicht vorstellen, das F. bei der Verbringung der Leiche überhaupt an Leichenspürhunde gedacht hat.
Vielleicht ( bestimmt) gibt es Mittel, bzw Gerüche, die gezielt eingesetzt wurden um Geruchsspuren zu überdecken.
Hat F. das Auto unmittelbar in Anschluss an die Fahrten gründlich gesäubert.?
Wurde da was ermittelt ?
Isopropanol habe ich mal gehört, vernichtet komplett alle möglichen Geruchsspuren.

Aber wie schon erwähnt, kann man das nicht anzeigen eines Leichenspürhundes nicht automatisch so auslegen, das dort auch keine Leiche gewesen sein kann.

Irgend welche Hilfskonstruktionen , mit anderen Fahrzeugen ist unrealistisch. F. hätte gar nicht die Zeit gehabt auf die Schnelle an so ein Fahrzeug zu kommen.
Ausserdem wurde nun mal der himbeerrote Twingo erfasst.


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um 20:49
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Warum sollten die EB eine Anklageerhebung verschleppen?
Das habe ich auch nicht geschrieben (s. ab "wäre dem so …" ). Wenn die StA genug "Substanz" auf der Hand hätte, hätte sie Anklage erhoben, weil sie ansonsten gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen würde. Deshalb versuchte ich zu eruieren, wie du zur u. g. Überzeugung kommst:
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Diese zwei Sachverhalte sind Hinweise darauf, dass die ermittelten Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt durch F. jetzt schon substanziell sind.
- - -
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:(…) dass Google und andere Internetdienste, die in Nordamerika oder auch nur in Irland ansässig sind, sich bei dem Verdacht einer Straftat gerne Zeit lassen mit der Bereitstellung von Mobilfunkdaten, aber inwiefern ist das für den Fall entscheidend?
Dann bist du sowohl bezüglich der Reaktion falsch* informiert als auch bezüglich der Relevanz der digitalen Spuren. Es geht v. a. nicht nur um Mobilfunkdaten. Z. B. sind auch die Inhalts- und Nutzungsdaten von Snapchat o. Meta wichtig. Wenn sie zu spät angefordert werden, sind sie auch aus der Cloud der Provider gelöscht.
*Siehe dazu u. a. "Emergency Call" und Beispiele relevanter Daten: Beitrag von behind_eyes (Seite 7.218)

- - -
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Es ist total egal, worüber sich ein Herr Petermann oder sonst wer gewundert hat, oder ob der ehemalige Ermittler Dirk B. angegeben hat,
Solange man nicht selbst betroffen ist, kann einem die Kritik der Experten egal sein, dass Routineermittlungen nicht zeitnah durchgeführt wurden. Und man kann sich der Illusion hingeben, dass alles immer gesetzeskonform abläuft, während die Vorsitzende am LG Berlin im Prozess um brutale Serienvergewaltigungen kritisierte:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 06.11.2024:
Unerträglich« seien aber auch die im Prozess ans Licht gekommenen Versäumnisse der Ermittlungsbehörden. »Wir mussten erkennen, dass Geld- und Personalmangel beim Landeskriminalamt die Aufklärung behindert haben«, sagte Wittkopf. Zumindest eine der Taten hätte womöglich verhindert werden können.
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-frauen-ins-auto-gezerrt-und-vergewaltigt-dreizehneinhalb-jahre-haft-a-e7d26dc5-a01e-407a-a72e-13a0f88e025f
- - -
Zitat von LeocadiaLeocadia schrieb:Wegen F.s Großmutter: Bei amtlichen Ermittlungen müssen Beschuldigte persönliche Nachteile wie hier die Offenlegung von Verwandtschaftsverhältnissen oder von möglichen Tatorten in Kauf nehmen. Davon ab ließe sich eine Durchsuchung mit Baggern und Bewegung von Erde sowieso nicht geheim halten.
Selbstverständlich hätte man das diskreter durchführen können. Die EB waren nicht verpflichtet (vorab?) zu veröffentlichen, um welchen konkreten Fall es sich handelt. Wenn überhaupt, hätten sie nachträglich die Info, dass die Durchsuchungen einen Vermisstenfall bzw. ein mutmaßliches Tötungsdelikt betreffen, aber die HausbewohnerInnen nicht unter Verdacht stehen, veröffentlichen können.


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um 20:54
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Normalerweise schon.
Aber der Umkehrschluss bei Hundespuren ist eben so nicht richtig.
Wenn ein Hund keinerlei Spuren von jemanden (tot oder lebendig) feststellen konnte , schließt dies keinesfalls aus, das dieser (oder hier die Leiche ) am Suchort des Hundes war.
Jep, hab mich gerade eingelesen und würde sagen, das ein abgeschlossener Raum mit viel Textil wie ein Auto deutlich schwerer einen Leichengeruch verbergen kann wie übliche Barrieren wie Beton oder meterhohe Wassersäulen. Aber klar, der Hund kann eben auch einen schlechten Tag gehabt haben.
Aber die EB werden schon wissen was sie tun.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen, das F. bei der Verbringung der Leiche überhaupt an Leichenspürhunde gedacht hat.
Vielleicht ( bestimmt) gibt es Mittel, bzw Gerüche, die gezielt eingesetzt wurden um Geruchsspuren zu überdecken.
Und genau das geht ja eben nicht. Hunde nehmen jeden einzelnen Geruchsstoff separat war, analytisch sozusagen. Das Prinzip "Parfüm" wie beim Menschen funktioniert nicht.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Isopropanol habe ich mal gehört, vernichtet komplett alle möglichen Geruchsspuren.
Hab ich zuhause... Funktioniert nichtmal beim Menschen.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Irgend welche Hilfskonstruktionen , mit anderen Fahrzeugen ist unrealistisch. F. hätte gar nicht die Zeit gehabt auf die Schnelle an so ein Fahrzeug zu kommen.
Ausserdem wurde nun mal der himbeerrote Twingo erfasst.
Dann muss es in den Ermittlungen eine große Wissenslücke geben, nämlich jene die nicht erklärt wie er sie im Auto transportieren kann ohne das in diesem Leichengeruch erfolgreich detektiert wurde. Diese ließe sich aber schon zum Zeitpunkt der KTU auffüllen indem man mit mehreren Hunden die Tests wiederholt hätte bis die Wahrscheinlichkeit einer false negativ Analyse verschwindend gering ist und man wirklich weiß, da war nie ne Leiche drin. Bezüglich Tag 2 sehr erheblich.
So wie es jetzt aussieht: in dem Twingo wurde an Tag2 nie ne Leiche transportiert.


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um 21:15
Wie lange später nach dem Verschwinden, wurde denn der Twingo untersucht?


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um 21:39
Zitat von Pusteblume82Pusteblume82 schrieb:Wie lange später nach dem Verschwinden, wurde denn der Twingo untersucht?
Kaum noch ermittelbar.

https://www.rtl.de/cms/chronologie-im-fall-rebecca-reusch-aus-berlin-vermisst-aber-nicht-vergessen-4704514.html?utm_source=chatgpt.com

Am 1.März wurde das Haus durchsucht, als ca. 12Tage nach ihrem Verschwinden.


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