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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

89 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Eltern, Baby ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

10.07.2026 um 17:23
@Photographer73
Seine äußerlichen Blessuren/ Entstellungen und die damit einhergehenden motorischen Krämpfe usw, das alles konnte von Ärzten u Gutachtern im Vorfeld schon auf Misshandlungen zurückgeführt werden.
Auch wenn die Mutter H. nun felsenfest behauptete, sie hätte ihren Mann nie gesehen, wie er Hand an die Kinder anlegt.
Na wenigstens ist das überlebende Mädchen nun sicher vor dem Elternpaar. Der einzige Trost. Und wenn diese beiden jemals rauskommen, sind sie hoffentlich viel zu alt, um nochmals Kinder in die Welt zu setzen.
Zum Schluss hat sich die Mutter ja selbst als Opfer dargestellt, daß ihrem Mann nicht entkommen konnte usw. Egal, unter den gegebenen Umständen, der nicht ganz so starken Indizien und Beweise für Mord, da ist das Ergebnis ( Strafmaß) noch zumindest irgendwie erträglich.
Der Vater hat sich für Mord, assault/ Angriffe auf ein Kind unter 8 J, und Falschaussage bei der Police bekannt. Er hat 25 to life bekommen. Also frühestens nach 25 Jahren darf er mal höflich vorsprechen bzgl Parole. Aber die Erfahrung sagt, es besteht kaum eine Chance beim ersten Parole hearing. Es sei denn, ihm wachsen Engelsflügel u der Heiligenschein.

Bei R.Haro bin ich überzeugt, die 12 Jahre plus 8 Monate muss sie voll absitzen. Zu Mord hat sie sich nicht bekannt, aber eben Gewalt Angriffe auf das Kind, Vernachlässigung des Kindes, es nicht vor dem Vater beschützt zu haben.
Und zur Krönung noch eine Story fabriziert, Vertuschung zur Verdeckung eines Mordes/ einer Straftat.
Warscheinlich waren 12 plus 8 Monate, schon das höchste Strafmaß für alles zusammen, in dem Bundesstaat.


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 03:36
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Sind die Strafmaße hier gegen die Eltern mit Parole? Man müsste mal wissen wie die Gesetzeslage ist, wieviel Zeit mindestens verbüßt werden muss, bevor die jemals vor einem Parole Board vorsprechen dürfen. Wobei ich mir gar nicht vorstellen kann, dass es hier Parole inclusive geht. Strafmaß im Deal muss in Volker Höhe abgesessen werden, wäre vorstellbar. Teil des Deal, sie verzichten auf Appeal und den restlichen Schnickschnack.
In manchen Bundesstaaten und dem Bund selbst ist das oft so, aber nicht im liberalen Californien.

Ausser wenn spezifisch eine Strafe "without possibility of parole" verhängt wird, was es nur bei lebenslanger Freiheitsstrafe gibt, stehen prinzipiell allen Verurteilten Möglichkeiten zur Verfügung, auf Bewährung frühzeitig entlassen zu werden.

Dabei gibt es aber feste Mindestverbüssungszeiten je nach Art der Straftat und des Strafmasses:

1) Im Fall des Vaters wurde eine indeterminate sentence verhängt, das heisst, es wurden nur Mindest- und Maximalverbüssung entschieden und der Zeitpunkt, wann entlassen wird, wird allein vom parole board festgelegt. In diesem Fall also früherstens nach 25 Jahren.

2) Im Fall der Mutter ist eine determinierte Strafe festgelegt worden: allerspätestens nach 12.5 Jahren muss sie entlassen werden. Per Gesetz kann aber bei guter Führung, und wird in der Regel, ein bestimmter Prozentsatz erlassen: bei solchen Verbrechen wie hier normalerweise ein Drittel. Das bedeutet, sie kommt wahrscheinlich in etwa 8 Jahren frei. Zeit in U-Haft wird normalerweise angerechnet.


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 05:46
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Er hat 25 to life bekommen.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:In diesem Fall also früherstens nach 25 Jahren.
Ich las von 35 to live. In einem anderen Artikel dann wieder von 32 to live.
Emmanuels Vater, der 33-jährige Jake Mitchell Haro, bekannte sich im Oktober des Mordes zweiten Grades, der Kindesmisshandlung und der Abgabe einer falschen polizeilichen Anzeige schuldig. Er wurde im November zu einer Haftstrafe von 32 Jahren bis lebenslänglich verurteilt .
Er wird also so oder so sehr lange sitzen.
Zitat von Rick_BlaineRick_Blaine schrieb:Fall der Mutter ist eine determinierte Strafe festgelegt worden: allerspätestens nach 12.5 Jahren muss sie entlassen werden. Per Gesetz kann aber bei guter Führung, und wird in der Regel, ein bestimmter Prozentsatz erlassen: bei solchen Verbrechen wie hier normalerweise ein Drittel. Das bedeutet, sie kommt wahrscheinlich in etwa 8 Jahren frei. Zeit in U-Haft wird normalerweise angerechnet.
Ja, so hatte ich mir das gedacht. Mit ~ 8 Jahren ist sie ziemlich gut weggekommen.


https://abc7.com/post/baby-emmanuel-case-rebecca-haro-mother-missing-yucaipa-due-court-new-details-emerge/19192574/


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 08:11
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ich las von 35 to live. In einem anderen Artikel dann wieder von 32 to live.
Was auch immer die korrekte Zahl ist, wenn eine Strafe xx to life ist, dann ist xx die Mindeststrafe, die verbüsst werden muss.


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 08:21
@Rick_Blaine

Warum gibt es bei Vereinbarungen anscheinend so selten irgendwelche Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, bevor es überhaupt dazu kommt?


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 08:34
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Warum gibt es bei Vereinbarungen anscheinend so selten irgendwelche Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, bevor es überhaupt dazu kommt?
Die sind gar nicht so selten, wie es manchmal den Anschein hat. Allerdings ist es für die Staatsanwaltschaft immer eine Abwägung. Beim plea agreement geht es in erster Linie um das Erreichen einer Verurteilung ohne den Aufwand eines grossen Prozesses. Je mehr Bedingungen man stellt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Vereinbarung platzt, z.B. weil der Täter sich nicht an den genauen Ort erinnern kann und nichts gefunden wird. Dann müsste am Ende der Prozess doch stattfinden, daher schrecken einige Staatsanwälte davor zurück, zu enge Bedingungen zu stellen. Für den Staatsanwalt ist oft wichtiger, die Verurteilung ohne aufwändigen Prozess und vor allem ohne die Möglichkeit einer Revision zu erreichen.

Aber es gibt diese Fälle mit Bedingungen durchaus: z.B. der "Green River Killer" Ridgway bekamm den "deal," die Todesstrafe zu vermeiden, nur unter der Bedingung, dass er alle seine Taten zugab und die Verbringungsorte seiner Opfer nach bestem Wissen preisgab.


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 08:59
@Rick_Blaine
Herzlich danke, wie immer. Diese 12 Jahre 8 Monate lassen sich also reduzieren, durch gutes Benehmen oder andere soggn so Credit points? Dieses Strafmaß war doch sicher das maximale, was unter California law herauszuholen war. Wie wird das gehandhabt? Jeder einzelne Punkt, dessen sie angeklagt war, erfordert ein Strafmaß von -bis Jahre? Geht man dann in die Addition, um auf 12 J 8 Monate zu kommen?
Zumindest ist nun mal klar, es liegt an ihr, ob sie die volle Zeit absitzen muss. ( siehe P. Diddy)

@Photographer73
Ich kann es mir nur so erklären, der Vater will es nicht sagen, egal was passiert. Warum? Warscheinlich haben ihm seine Anwälte klargemacht, es könnte noch schlimmer kommen, wenn man den Body findet. Dann könnte man ihm handfest nachweisen, was er dem Baby angetan hat. Oder wie er zu Tode kam. Das wäre bei weitem
schlimmer für Jake Haro in jeder Hinsicht. Dann wären seine Situation. in Haft nochmal schrecklicher, weil man weiß, im Knast steht er ganz unten in der Hackordnung. Er hat eine Zielscheibe auf dem Rücken.
Die Staatsanwaltschaft wird abgewogen haben, was bringt ein Prozess im Ergebnis im ungünstigsten Fall, dagegen der Deal ist was handfestes. Zumindest schon mal eine stabile Basis 25 Jahre. Bei seiner Vorgeschichte an Missbrauch u Misshandlungen an Kindern und seiner vorherigen Bewährung, da sehe ich nicht, dass der Typ nach 25 Jahren rauskommt. Der wird sich von Parole zu Parole schleppen und sich jedesmal rauswinden, wenn es um Emanuel geht.
Sein Bekenntnis als Bedingung zum Deal? Das wird er schnell relativieren, machen sie alle…. Mit welchem Argument, hätte man ihm zwingen wollen, Emanuels Ablageort preiszugeben? Wir klagen Dich an und ordentlicher Prozess? Der Prozess hätte ja auch mit einem geringeren Strafmaß enden können… Jury ? Da reicht ein Juror der berechtigte Zweifel hat und dann?


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 09:12
@Rick_Blaine

Vielen Dank für die Erklärung. Dass es rein um die Verurteilung geht, Vermeidung eines Prozesses etc, war mir klar, aber oftmals habe ich mich gefragt, warum sich die Staatsanwaltschaft anscheinend scheut Bedingungen zu stellen, da sie (bei guter Beweislage usw) ja eigentlich aus einer Position der Stärke heraus agieren könnten.
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Sein Bekenntnis als Bedingung zum Deal?
Bei ihm gab es keinen Deal, nur bei RH.


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Emmanuel Haro (7 Monate) vermisst, Eltern unter Mordverdacht

gestern um 13:00
Zitat von calligraphiecalligraphie schrieb:Herzlich danke, wie immer. Diese 12 Jahre 8 Monate lassen sich also reduzieren, durch gutes Benehmen oder andere soggn so Credit points? Dieses Strafmaß war doch sicher das maximale, was unter California law herauszuholen war. Wie wird das gehandhabt? Jeder einzelne Punkt, dessen sie angeklagt war, erfordert ein Strafmaß von -bis Jahre? Geht man dann in die Addition, um auf 12 J 8 Monate zu kommen?
Zumindest ist nun mal klar, es liegt an ihr, ob sie die volle Zeit absitzen muss. ( siehe P. Diddy)
Ja, sie hat die Höchststrafe für die Verbrechen erhalten, die sie im Rahmen ihres deals zugegeben hat (Totschlag, Gefährdung des Kindeswohls und Beihilfe nach der Tat). Vorher allerdings war sie beschuldigt des Mordes, das hätte also das gleiche Strafmass wie für ihren Ehemann bedeutet, also minimum 25 Jahre, maximal lebenslang. Insofern hat sie einen "guten deal" für sich gemacht.

Der Ehemann hat kein plea agreement abgeschlossen, sondern einfach die Tat zugegeben und die normale Strafe bekommen.


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