Mordfall Fabian (8), aus Güstrow
25.09.2026 um 10:04Ah ok.Jesse6 schrieb:Soweit ich weiß, ist Ch.D. kein Berufsjäger.
Das wusste ich nicht.
Na dann.
Dennoch kann man sich wirklich fragen, wann die die Zeit dafür hatten.
Ah ok.Jesse6 schrieb:Soweit ich weiß, ist Ch.D. kein Berufsjäger.
Was ich jetzt beim Hören auch nochmal interessant fand, da ich das nicht mehr auf dem Schirm hatte (ab min 9:00):ZickiNici schrieb:
Aaah der klappt. ☺️ Super, danke. 😊jeangreen schrieb:https://www.ndr.de/radiomv/fall-fabian-13-alibi-absprache-mit-dem-nachbarn,audio-3303608.html
Wieso? Die Logik ist doch klar: sie hatte Panik, dass die Wildkameras sie im Tatzeitraum in Nähe des Tümpels aufgenommen haben könnten. Direkt gegenüber war ja auch diese Schafwiese (die Frau, die die Schafe für ihre Bekannten füttern sollte, hatte ja auch ausgesagt, Ginas Wagen dort gesehen zu haben und einen schwarzen SUV, meine ich). So wie ich es kenne, sind viele Wildkameras so ausgerichtet, dass sie bei Bewegung auslösen, egal, ob tagsüber oder nachts... Aber richtig, das kann man sicher einstellen und ist nicht immer der Fall. Unlogisch finde ich ihre offensichtlichen Bedenken daher nicht...Suppengespenst schrieb:Vermutlich hat sie einfach Panik bekommen.
Ich behauptete mal frech, dass tagsüber sowieso viele aus sind, je nach Funktion eben.
Nun ja, mit Ginas Logik ist das eh so ne Sache.
Das kommt immer drauf an was das für Kameras sind - bei den ganz einfachen Wildkameras, die mit Batterien/Akkus laufen, kann man meist nicht allzu viel einstellen. Aber ich glaube die benutzt auch kaum noch jemand, schon garnicht zur Überwachung.jeangreen schrieb:So wie ich es kenne, sind viele Wildkameras so ausgerichtet, dass sie bei Bewegung auslösen, egal, ob tagsüber oder nachts... Aber richtig, das kann man sicher einstellen und ist nicht immer der Fall. Unlogisch finde ich ihre offensichtlichen Bedenken daher nicht...
24/7 aufnehmen ist mir auch nicht bekannt. Und es besteht ja ein Unterschied zwischen Ringkameras am Haus und Wildkameras... Mein Bruder und 2 Freundinnen haben Wildkameras im Garten (bei meinem Bruder am Kaninchenstall, eine Freundin im Garten bei der Vogel- und Eichhörnchenfutterstelle und eine Freundin in einem Eulen-Nistkasten. Die nehmen alle nicht 24/7 auf, sondern eben bei Bewegung (ich bin per App sogar bei einer mit verbunden und kann es sehen, sobald die Eule z.B. in den Kasten fliegt. Da gibt's dann eine Nachricht aufs Hanfy und sie filmt dann für einige Minuten... Aber wie gesagt: ich kenne mich nicht aus, was es da alles gibt... Aus Naturdokus kenne ich es auch nur so, dass die Kameras bei Bewegung auslösen für einen kurzen Zeitraum (teilweise auch nur per Foto).wobel schrieb:Aber selbst die weniger luxeriösen Geräte der aktuellen Generationen kann man easy konfigurieren, eben auch die Uhrzeiten einstellen, den Bereich beschränken, bestimmte Kategorien ausschließen usw..
24/7 aufzunehmen wäre der pure Wahnsinn, man muß die ganzen Bilder ja auch alle durchschauen (was halt entsprechend Zeit kostet).
Ich weiß jetzt nicht was Du mit "Ringkameras" meinst, aber die Kameras, die man heute für sowas benutzt, sind doch eigentlich alle nicht mehr auf einen bestimmten Zweck ausgerichtet sondern können sowohl als Überwachungskameras als auch als Wildkameras genutzt werden (denen ist ja egal was sie aufnehmen). Direkt am Haus kann man da prima mit WLAN arbeiten.jeangreen schrieb:24/7 aufnehmen ist mir auch nicht bekannt. Und es besteht ja ein Unterschied zwischen Ringkameras am Haus und Wildkameras... Mein Bruder und 2 Freundinnen haben Wildkameras im Garten (bei meinem Bruder am Kaninchenstall, eine Freundin im Garten bei der Vogel- und Eichhörnchenfutterstelle und eine Freundin in einem Eulen-Nistkasten. Die nehmen alle nicht 24/7 auf, sondern eben bei Bewegung (ich bin per App sogar bei einer mit verbunden und kann es sehen, sobald die Eule z.B. in den Kasten fliegt. Da gibt's dann eine Nachricht aufs Hanfy und sie filmt dann für einige Minuten... Aber wie gesagt: ich kenne mich nicht aus, was es da alles gibt... Aus Naturdokus kenne ich es auch nur so, dass die Kameras bei Bewegung auslösen für einen kurzen Zeitraum.
Olaf wurde auch gewarnt und zwar von seinem Vorgänger, es hieß der vorige Haus- und Hofnarr. (Ich glaube sogar, dass das Marian war, den sie ja bei ihrem Satteldiebstahl hinhängen wollte.)jeangreen schrieb:Das war mit Christian. Der hatte aber am 15.10. bereits den Kontakt zu Gina abgebrochen, weil auch ihm das Ganze natürlich zu "heiß" wurde und er seine Familie schützen wollte. Denn bei ihm wurde ja auch durchsucht.
ja, richtig. Ich frage mich immer noch, wen sie am Morgen des 13.10. treffen wollte. Gina schrieb jemandem, dass sie losfahre und die Schafshirtin sichtete ihren Pick-up später auf Höhe des Tümpels Richtung Wald stehend sowie einen schwarzen SUV tiefer im Wald.wobel schrieb:Kurze Frage: Habe ich das richtig verstanden dass sowohl Olaf als auch Christian einen schwarzen SUV fahren?
Eine Wildkamera tagsüber laufen zu lassen, ist in vielen Situationen äußerst sinnvoll. Obwohl Wildkameras oft mit der Nachtüberwachung assoziiert werden, liefert der Tagesbetrieb klare, hochauflösende Aufnahmen in Farbe, die weit mehr Details verraten als nächtliche Infrarotbilder.
In folgenden Szenarien lohnt sich der Einsatz am Tag besonders:
1. Überwachung von tagaktivem Wild und Vögeln
Viele Tierarten sind primär oder ausschließlich tagsüber oder während der Dämmerung aktiv:
Reh- und Rotwild: Äst oft in den Morgen- und späten Nachmittagsstunden auf Lichtungen oder Waldinnenrändern.
Kleinwild & Raubzeug: Eichhörnchen, Feldhasen, Fasanen sowie Raubzeug wie Füchse und Marder (die oft auch tagsüber unterwegs sind).
Vogelbeobachtung: An Fütterungsstellen, Nistkästen oder Wasserstellen lassen sich Sing- und Raubvögel ideal dokumentieren.
2. Bestandsaufnahme und Verhaltensstudien
Wildbestand schätzen: Tageslichtbilder erleichtern das Erkennen von Individuen (z. B. Abnormitäten im Geweih, Zeichnung der Decke/des Balgs oder Verletzungen).
Führende Elterntiere: Beobachtung von Ricke mit Kitz oder Bachen mit Frischlingen zur Einschätzung der Nachwuchsrate.
Sozialverhalten: Interaktionen am Treffpunkt, Verfegestellen oder Malbäumen sind im Tageslicht wesentlich besser analysierbar.
3. Kontrolle von Revier- und Sachanlagen
Jagdeinrichtungen: Überwachung von Hochsitzen, Kirrungen, Salzlecken oder Wildäckern auf Beschädigung oder Frequenz.
Diebstahl- und Vandalismusschutz: Schutz von Bienenwagen, Brennholzlagern, Landmaschinen oder abgelegenen Grundstücken vor unbefugtem Betreten am Tag.
https://share.gemini.google/bdkPWRXuzXL7
Also ja, ich kann natürlich schon in gewisserweise nachvollziehen was sie zu dem Gedanken bewegt hat.jeangreen schrieb:Wieso? Die Logik ist doch klar: sie hatte Panik, dass die Wildkameras sie im Tatzeitraum in Nähe des Tümpels aufgenommen haben könnten.
Ach stimmt, die Nachfrage dazu von Frau Habetha wurde ja abgebügelt von der Verteidigung am verletzen (?) Verhandlungstag. Man verliert bei diesem (Spinnen) Netz manchmal glatt den Überblick...Goodbunny schrieb:Olaf wurde auch gewarnt und zwar von seinem Vorgänger, es hieß der vorige Haus- und Hofnarr. (Ich glaube sogar, dass das Marian war, den sie ja bei ihrem Satteldiebstahl hinhängen wollte.)
Jedenfalls wurde Olaf gesagt er solle aufpassen. Erst darf man alles machen und wenn man nicht springt hat man plötzlich eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung am Hals.
Naja, aber Du musstest doch auch erstmal die KI befragen...? Es geht doch gar nicht darum, ob oder wann es sinnvoll ist, sondern einzig und allein darum, warum Gina sich Sorgen machen sollte, wenn eine solche Kamera auch tagsüber aufzeichnet, wenn sie sagt, sie war nur mit dem Hund vorher (oder doch mit dem Kind?) spazieren in der Gegend und ansonsten nie (außer zum Schliten fahren natürlich)...Suppengespenst schrieb:Ich hoffe es ist ok hierfür Gemini zu fragen.
Meine Frage war:
Wann ist es sinnvoll eine Wildkamera tagsüber laufen zu lassen.
Das habe ich, damit es aufgelistet ist.jeangreen schrieb:Naja, aber Du musstest doch auch erstmal die KI befragen...?
Das beschäftigt mich auch immer noch.Jesse6 schrieb:Auch muss ja am 13.10. jemand ihre Autodaten rückwirkend gelöscht haben
Darüber stolpere ich tatsächlich auch... Die Zeugin gab an, es sei am 13.10. zwischen 9.00 und 11.00 Uhr gewesen...Jesse6 schrieb:ja, richtig. Ich frage mich immer noch, wen sie am Morgen des 13.10. treffen wollte. Gina schrieb jemandem, dass sie losfahre und die Schafshirtin sichtete ihren Pick-up später auf Höhe des Tümpels Richtung Wald stehend sowie einen schwarzen SUV tiefer im Wald.
Auch muss ja am 13.10. jemand ihre Autodaten rückwirkend gelöscht haben.
Die Ermittler müssen doch wissen, wem sie die Nachricht schrieb…
14:07 Uhr: fünfte Zeugin - hat ihr Fahrzeug gesehenQuelle:
Ulrike H. hat sich in Vertretung um die Schafe ihrer Nachbarin gekümmert
sie ist zwischen dem 05.10. und dem 17.10. vier Mal bei den Schafen gewesen
so war sie am 13.10. um 9 Uhr / 11 Uhr vormittags bei den Schafen, die in der Nähe des Tümpels standen (bei den Uhrzeiten besteht ein Widerspruch)
dabei hat sie dort einen schwarzen SUV und einen orangefarbenden Pick Up gesehen
sie meint den Pick Up später auch aus Pressefotos sicher wiedererkannt zu haben
auch am 10.10. um 9 Uhr ist sie da gewesen, dabei ist ihr aber nichts aufgefallen
Am 08.10. ist ihr aufgrund ihres Angel-Hobbys aufgefallen, dass in dem Tümpel ein niedrigerer Wasserstand war
sie ist bis ans Wasser rangegangen, um zu schauen, ob da Fische in Not sind, da war aber nichts Auffälliges
der Richter fragt sie nach ihren Schuhen an dem Tag, sie erinnert sich genau und hat die Stiefel auch noch.
Das wissen wir nicht - es könnte sein, dass die auch einfach nur automatisch überschrieben wurden. Wäre zwar auch so ein "verfickter Zufall" dass ausgerechnet die Daten aus der tatrelevanten Zeit gelöscht/überschrieben wurden, ist aber möglich.Jesse6 schrieb:Auch muss ja am 13.10. jemand ihre Autodaten rückwirkend gelöscht haben.
Ob das so clever wäre? Je nach Modell bzw. Technik könnte sie bei genau dieser strafbaren Handlung dann gefilmt worden sein.Suppengespenst schrieb:Bzw, wieso hat sie nicht versucht , diese Kameras ausfindig zu machen und deren Verlauf zu löschen, oder die Kamera zu zerstören?
Ah danke, ja, das meinte ich!Goodbunny schrieb:Olaf wurde auch gewarnt und zwar von seinem Vorgänger, es hieß der vorige Haus- und Hofnarr. (Ich glaube sogar, dass das Marian war, den sie ja bei ihrem Satteldiebstahl hinhängen wollte.)
Jedenfalls wurde Olaf gesagt er solle aufpassen. Erst darf man alles machen und wenn man nicht springt hat man plötzlich eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung am Hals.
Schon der richtige Ausdruck irgendwie. Ich glaube, fast jeder hat mal jemanden kennengelernt, der flunkert, lügt oder sich möglichst gut stellt, aber das ... hat auch niemand ausgebremst, klar, die Warnungen, aber da hatte G.H. diejenigen ja schon benutzt und ausgespuckt.jeangreen schrieb:Man verliert bei diesem (Spinnen) Netz manchmal glatt den Überblick...
Echt jetzt? Ohne zu wissen wo und ob überhaupt welche da waren? Und dabei auch nochmal gefilmt werden...? Das ist sehr unwahrscheinlich und würde niemand tun...! Das ist mMn ein Fall von zu viel Krimis geschaut...wobel schrieb:
Ob das so clever wäre? Je nach Modell bzw. Technik könnte sie bei genau dieser strafbaren Handlung dann gefilmt worden sein.Suppengespenst schrieb:Bzw, wieso hat sie nicht versucht , diese Kameras ausfindig zu machen und deren Verlauf zu löschen, oder die Kamera zu zerstören?
Man darf auch nicht vergessen: Auch Wälder sind Privatgrundstücke, in Deutschland gehört jeder Quadratmillimeter irgend jemandem.
Besorgte Gedanken machte sich Gina H. auch über möglicherweise belastende Spuren, die man sonst noch in ihrem Auto finden könnte, sowie über etwaige Aufnahmen von Wildkameras. „Mir geht der Arsch auf Grundeis“, erklärte die Angeklagte drastisch:Hexe40 schrieb am 06.06.2026:
Am 18. Oktober führt Gina H. ein weiteres, rund zweistündiges Telefonat mit einem Bekannten. Das Gericht spielt nur wenige Minuten daraus vor.Quelle: https://www.bild.de/regional/rostock/prozess-um-mord-an-fabian-freund-erzaehlt-von-gewalt-des-vaters-69f2f4ded6078134c45a3b9c
Darin sagt sie: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ich habe nichts getan … Scheiße, nicht dass ich den Brandbeschleuniger noch im Auto hab. Ich bete dafür, dass der nicht im Auto ist, sonst hängen die mir doch gleich den Scheiß an …“
Der Bekannte reagiert: „Und lag er noch im Auto? Oh Gina, Gina. Bete.“
Noch ergänzend dazu eine Aussage von Gina H., die Staatsanwalt Nowack in einer Stellungnahme zitierte:jeangreen schrieb am 29.08.2026:
In einem Telefonat mit Olaf K. berichtete Gina H., dass sie Angst davor habe, dass man Spuren an ihrem Auto finde. Zuvor hatte sie die Information von einer Person erhalten, dass Wildkameras ausgewertet werden. „Ich habe ihm gesagt, dass mir der Arsch auf Grundeis geht wegen meines Autos. Aber er meinte, wenn ich ordentlich gereinigt habe, dann finden die da eh keine Spuren. Dann meinte er, dass sie auch gucken wegen Wildkameras. Das wäre natürlich auch die Arschkarte“, so Gina H. in dem Telefonat mit Olaf K.Quelle: Allmystery Themenwiki (Bild-Zeitung Live-Ticker)
Da stellt sich doch die Frage, warum Gina H. Panik wegen einer möglichen Entdeckung von Grillanzünder in ihrem Ford-Ranger schieben musste?RitterTrenk schrieb am 16.06.2026:
Gina H. habe sich schon einen Tag nach dem Verschwinden Gedanken über ein Alibi gemacht. Wörtlich habe sie in einem Telefonat gesagt: "Ich bete zu Gott, dass da keine Kameras sind, und wenn, dass sie nur nachts aufnehmen."Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101297426/fall-fabian-im-liveticker-tuempelzeuge-sagt-im-prozess-zu-gina-h-aus.html (16:08 Uhr)