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Mordfall Charlotte Böhringer

19.592 Beiträge, Schlüsselwörter: Benedikt, Parkautomat, Parkgarage, Böhringer, Bence
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Mordfall Charlotte Böhringer

Mordfall Charlotte Böhringer

15.03.2019 um 20:02
Mark_Smith schrieb:Das ist aber nicht der springende Punkt. Tatsache ist, dass es offenbar dort üblich war, dass alle Mitarbeiter, wenn sie sich Zeitungen auslehnen, dies dem Kassier mitteilen.
Das ist allerdings ein eher schwaches Argument bezogen auf einen Mitarbeiter, der sich an den Parkautomaten schadlos hielt :-)

Die anderen Argumente überzeugen hingegen, da die drei Zeitungen eben genau der Kombination entsprachen die vor der Tür fehlte und darüber hinaus auch sogar die Verpackung gefunden wurde, wenn ich mich richtig erinnere.


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15.03.2019 um 20:05
Venice2009 schrieb:Vor allem verstehe ich den Unterschied nicht zu, wenn er fragte durfte er sich eine Zeitung nehmen ohne zu bezahlen zu: Er nahm sich eine Zeitung ungefragt. Machte für die Buchhaltung wohl kaum einen Unterschied.
Während man verwelkte Blumen wegwirft, gibt es bei Zeitungen Remittenden.


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15.03.2019 um 20:05
Falstaff schrieb:auch sogar die Verpackung gefunden wurde, wenn ich mich richtig erinnere.
Die Tüte wurde nicht gefunden, lediglich die Zeitungen.


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15.03.2019 um 20:07
Neuer Diskussionspunkt:

An der Wohnungsaußentür, wurden Spuren gefunden. Handschuh oder Hand, je nach Gutachten.


Warum gibt es diese Spuren?


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15.03.2019 um 20:10
Ja, so eine Tüte ist ja auch schwieriger zu entsorgen, als ein Uranbrennstab...
Was habt ihr nur immer mit der Tüte? Hätte er sich die innen an die Türklinke gehängt, wäre ein Geständnis überflüssig gewesen und auch Petermann wäre mit seinem Latein am Ende gewesen.


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15.03.2019 um 20:11
emz schrieb:Während man verwelkte Blumen wegwirft, gibt es bei Zeitungen Remittenden.
Wäre ich millionenschwer, dann würde ich die Zeitungen meines Neffen tatsächlich selber bezahlen. Dafür müsste ich nicht einmal so reich sein. Wir reden hier von geringen Eurobeträgen, die CB wahrscheinlich nicht hätten am Hungertuch nagen lassen. Für mich ist das jetzt etwas unverständlich, aber müssen wir nicht unbedingt weiter vertiefen.


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15.03.2019 um 23:36
Mark_Smith schrieb:Wenn er die Zeitungen ja nur geklaut hat, aber dies nix mit der Tat zu tun hat, dann hätte er dies ja sagen können. Wurde aber nicht so vorgebracht. :-)
Mark_Smith schrieb:Dann hätte er ja sagen können, dass er es geklaut hat. Wurde aber nie so vorgebracht.
Und das mit dem Geschenk haut halt auch nicht hin, weil er dies in dieser Grössenordnung auch nicht sagt. Er sagt, er habe es sich angespart oder aus Wettgewinnen, es fehlen jedoch jegliche Belege dafür.
@JameGumb
glaubst du wirklich BT hätte seine Diebstähle zugegeben können ohne sich auch des Mordes zu belasten?

du schreibst ja später selbst:
JameGumb schrieb:Was habt ihr nur immer mit der Tüte? Hätte er sich die innen an die Türklinke gehängt, wäre ein Geständnis überflüssig gewesen und auch Petermann wäre mit seinem Latein am Ende gewesen.
genau, wenn er im polizeilichen Verhör zugegeben hätte Gelder etc. gestohlen zuhaben, hätte er sich nicht entlastet. Während des Polizeiverhör hätte er doch noch vermuten könne, dass seine Diebstähle gar nicht bemerkt worden wären. Als er aber unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen wurde, war kein günstiger Moment mehr zu gestehen, dass er gestohlen hat. Das ist wohl Allen logisch nachvollziebar.


weiter schreibst du:
Mark_Smith schrieb:Wenn CB gewusst hätte, dass er ganz sicherlich nicht mehr studiert, würde es keinen Sinn machen, ihren Geschäftsführer kurz vor der Tat zu Bence T. zu schicken, um in Erfahrung zu bringen, wie der Stand des Studiums ist.
Ob sie ihn bereits enterbt hat, wissen wir nicht so genau. Bence T. kann ein Testament vernichtet haben.
der Geschäftführer sollte glauben, dass BT sein Studium erfolgreich abgeschlossen hätte. CB wollte doch BT in der Geschäftsleitung unterbringen. Geschäftsführer und Belegschaft der Tankstelle sollten doch glauben, das mit BT alles in Ordung ist und er sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Hat doch BT ein Weißwurstessen der Belegschaft spendiert.

Das ist meine Einschätzung der Situation. CB hat vom Studienabruch gewußt und sich schützend vor BT gestellt. Das hat sie vermutlich immer so gemacht.

CB hat ihn nicht enterbt, sondern ihm vertraut. Testamente die ihn begünstien hat sie nicht vernichtet, auch die Generalvollmacht nicht, außerdem hat sie Alles in einem Umschag mit seinem Namen gelassen bzw. gesteckt.

@all Gute Nacht!
Bin zu müde um weiter zu schreiben!


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16.03.2019 um 00:00
JameGumb schrieb:Ich finde die Grenze der Zumutbarkeit ist in diesem Fall schon lange überschritten.
Es ist Dein gutes Recht das zu Finden. Allerdings fällt auf, wie wenig Verständnis und wie wenig Willen Du zu haben scheinst, andere Argumente anzunehmen und zuzulassen. Das wirkt recht arrogant... und mit Deinen ewigen "der Mörder Bence Toth" Sätzen mutest Du auch uns stets viel zu. ;)
Andante schrieb:Niemand ist so nah dran am Sachverhalt, an unter Umständen zehntausenden von Aktenseiten, an den Gutachten, am Inhalt der kompletten mündlichen Verhandlung wie das Gericht, das über die Sache entschieden hat.
Tja, wie sagte der Richter vom Fall Ursula Herrmann nochmal im Interview in einer Fernsehdokumentation sinngemäß: "Die Ermittlungsakten sind so umfangreich, die kann man als Richter niemals alle lesen". Und "Eine Richtung ist durch die Staatsanwaltschaft vorgegeben". Das sagt schon viel aus.
Andante schrieb:Denn um all das beurteilen zu können, muss man natürlich ALLE Dokumente und Unterlagen und Aussagen vollständig, kennen auf, die sich das Urteil bezieht und die darin erwähnt/verwertet werden.
Genau. Aber... welcher Richter kennt das denn alles?
Venice2009 schrieb:Hast du schon mal einen Richter in seinem Büro gesehen? Teilweise stapeln sich die Akten auf den Böden. Ich glaube kaum, dass dieser tatsächlich jeden Fall so intensiv bearbeiten kann, wie du behauptest. Zumindest vom AG kenne ich es so. Denn dafür fehlt schlichtweg die Zeit.
Das ist vollkommen richtig.
JameGumb schrieb:So weit kommt es noch, dass der Vorsitzende Richter sich im Frontal-21-Interview rechtfertigen muss, nur weil ein brutaler Verbrecher zu feige ist, zu seiner Tat zu stehen.
Das brauchen wir nicht.
Das brauchen wir wirklich nicht. Wir brauchen aber Menschen un unserem Land die kritisch sind, die mitdenken und die offen für Alternativen sind. Hätten wir diese Menschen nicht, wäre die Menschheit nicht sonderlich weit gekommen.
JameGumb schrieb:Wenngleich ich hier keinen Totschlag erkennen kann. Auch nicht, nach den „sensationellen“ neuen Erkenntnissen des Profilers und seiner Entourage.
Du meinst wohl die "sensationellen" Erkenntnisse die Du nicht im Detail kennst. Wollen wir mal schauen, ob die Justiz zu einer andereren Einschätzung kommt wie Du.
Monstra schrieb:3. Hätte BT ausgesagt, seine Tante habe ihn an jenem Abend immer wieder als "nichtnutzigen Blutsauger" beschimpft und er habe in einer urplötzlichen Aufwallung von Scham und Enttäuschung mit seinem Regenschirm zugeschlagen, dann hätte ihm das helfen können. Wenn die objektiven Tatortspuren diese Schilderung auch verifiziert und nicht als bloße Schutzbehauptung widerlegt hätten.
Wenn wir von Bence Toth als Täter ausgehen bist Du nah dran mit einer möglichen, plausiblen Tathypothese. Allerdings käme der Regenschirm eventuell aus dem Schirmständer im Flur, denn an dem Tag war es warm und regenfrei. Und der Streit könnte eskaliert sein bei einem möglichen Vorwurf a la ... ..."und fett geworden bist Du auch. Was ist nur los mit Dir!?" In solch einer Situation könnte das Fass übergelaufen sein.

Für mich zumindest eine von 3 plausible Möglichkeiten, die für mich in etwa mit dem Tatortbild und der Spurenlage decken würden.
JameGumb schrieb:Besonders großzügig war sie wohl nicht. Deshalb ist die Geschichte mit dem Geld für das Fahrrad auf Mumpitz.
Es gibt wohl Zeugenaussagen die sie als durchaus großzügig beschrieben.
JameGumb schrieb:Der arme Bence durfte sich nicht einmal ein Apfelsaftschorle "entlegenen", wenn er ganz arg durstig war. Dafür musste er extra nach Augsburg fahren. Vom Kraftstoff ganz zu schweigen. Dabei hatte seine Tante riesige Tanks voller Kraftstoff.
Unsachlicher Quatsch.

Beeindruckend finde ich nach wie vor, wie sich die ConBence Fraktion immer nur auf die Punkte stürzt die gegen Bence Toth sprechen, die Argumente der "Opposition" aber mit ironischem und lächerlich machendem Ton wegbügelt. Es gibt soooo viele Widersprüche und Unklarheiten in diesem Fall - und diese Unklarheiten sind es, die Forenteilnehmer wie @meermin, @abberlineF, @Rosenmontag, @Venice2009, @Ma_Ve und viele Andere so umtreiben.


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16.03.2019 um 01:26
SirMarvel schrieb:Tja, wie sagte der Richter vom Fall Ursula Herrmann nochmal im Interview in einer Fernsehdokumentation sinngemäß: "Die Ermittlungsakten sind so umfangreich, die kann man als Richter niemals alle lesen". Und "Eine Richtung ist durch die Staatsanwaltschaft vorgegeben". Das sagt schon viel aus.
Natürlich liest das Gericht nicht sämtliche Ermittlungsakten einschließlich der Spurenakten. Es liest zum Beispiel nicht all die Ermittlungsakten, die sich auf andere Verdächtige beziehen, gegen die ermittelt wurde, bei denen aber die StA die Ermittlungen mangels Tatverdachts eingestellt hat.

Insofern ist völlig richtig, dass die Anklageschrift die Richtung vorgibt: Angeklagt hat die StA schlussendlich nur den (übriggebliebenen) Verdächtigen, den sie für den wahrscheinlichsten Täter hält, und auf diesen Angeklagten und die Lektüre der DIESEN Angeklagten betreffenden Ermittlungsakten konzentriert sich das Gericht.

Das Gericht überprüft selbstredend nicht, ob die StA die Ermittlungen gegen andere Verdächtige, die nicht angeklagt sind, hätte weiterführen müssen. Maßgebend ist der Angeklagte aus der Anklageschrift, niemand sonst.
SirMarvel schrieb:Wir brauchen aber Menschen un unserem Land die kritisch sind, die mitdenken und die offen für Alternativen sind. Hätten wir diese Menschen nicht, wäre die Menschheit nicht sonderlich weit gekommen.
Einige Alternativen gibt es ja. Diese nennen sich Instanzen. Und man kann wahrlich nicht sagen, das BT diese Alternativenn nicht hätte ausschöpfen dürfen.


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16.03.2019 um 08:13
SirMarvel schrieb:Wir brauchen aber Menschen un unserem Land die kritisch sind, die mitdenken und die offen für Alternativen sind. Hätten wir diese Menschen nicht, wäre die Menschheit nicht sonderlich weit gekommen.
Unbedingt. Die Kinder, die bei Fridays for Future nicht zum Schwänzen teilnehmen, sondern weil sie ernsthaft die Idee dahinter vertreten wollen, wären ein Beispiel für mich.

Das Weiterbringen der Menschheit hat jetzt aber nichts mit den Bemühungen von Bence Toth zu tun, aus dem Gefängnis zu kommen, oder sehe ich da nur den Zusammenhang nur nicht?
Andante schrieb:Einige Alternativen gibt es ja. Diese nennen sich Instanzen. Und man kann wahrlich nicht sagen, das BT diese Alternativenn nicht hätte ausschöpfen dürfen.
Ok, wenn @SirMarvel das meinte - ausreichend kritische und in seinem Sinne sehr engagiert und kreativ mitdenkende Menschen hat Toth mobilisiert und mehr Alternativen als ihm zum Umgehen des Urteils zu Verfügung stehen, braucht es meiner Meinung nach auch nicht. Also alles vorhanden und alles ausgeschöpft.


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16.03.2019 um 08:55
Rosenmontag schrieb:der Geschäftführer sollte glauben, dass BT sein Studium erfolgreich abgeschlossen hätte. CB wollte doch BT in der Geschäftsleitung unterbringen. Geschäftsführer und Belegschaft der Tankstelle sollten doch glauben, das mit BT alles in Ordung ist und er sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Hat doch BT ein Weißwurstessen der Belegschaft spendiert.

Das ist meine Einschätzung der Situation. CB hat vom Studienabruch gewußt und sich schützend vor BT gestellt. Das hat sie vermutlich immer so gemacht.
Das ist jetzt aber eine sehr interessante Argumentation. Erinnert mit so an Sachen wie „Krieg ist Frieden“ oder „oben ist unten“ oder „reich ist arm“ oder „dick ist dünn“. :-)

Du denkst also, CB schickt ihren Geschäftsführer zu Bence T., damit sie Bence T. schützen kann? Warum sagt sie dem Geschäftsführer nicht selbst, dass Bence T. das Studium erfolgreich abgeschlossen hat? Und warum sollte CB wissen, dass Bence T. dem Geschäftsführer eine Lüge auftischt? Wurde das vorher abgesprochen zwischen CB und Bence T.? Und vom wem sollte sie wissen, dass Bence T. das gesamte soziale Umfeld anlügt? Hat Bence T. ihr das auch gesagt?

Man muss schon sehr viel Phantasie besitzen, damit man auf die Idee kommt, dass dies das nächstliegendste Szenario ist.


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16.03.2019 um 09:07
Venice2009 schrieb:ich wundere mich,dass er überhaupt Bescheid sagen musste.
Keine Ahnung, ob er musste. Die Aussage des Kassierers war jedenfalls, dass er immer Bescheid gesagt hat...und dieses eine Mal nicht? Das ist ja ein ganz dummer Zufall...und hinzu kommen noch die ganzen anderen dummen Zufälle, die auf ihn als Täter hinweisen.

Der Mann scheint einer der größten Pechvögel aller Zeiten zu sein.


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16.03.2019 um 10:30
Rosenmontag schrieb:Das ist meine Einschätzung der Situation. CB hat vom Studienabruch gewußt und sich schützend vor BT gestellt. Das hat sie vermutlich immer so gemacht.
Ich denke bei dem Auftrag an den GEschäftsführer hinsichtlich des Nachfragens bezüglich des Studiums ging es rein nur darum herauszufinden ob Bence noch an der Uni als ordentlicher Student eingeschrieben und angemeldet war oder nicht, eine Information also, die für die Anmeldung bei den Sozialkassen und beim Finanzamt benötigt wurde.

Und diese Frage hätte angestanden ganz egal ob das Studium jetzt geschmissen wurde oder ob Bence es beendet hätte. Frau Böhringer selber dürfte sich mit den Gepflogenheiten der Abmeldung an einer Universität nicht ausgekannt haben, was ihr aber wahrscheinlich vom Steuerberater in Bezug auf die beiden Brüder Toth bereits häufiger mitgeteilt worden sein dürfte war, dass für die Anmeldung der beiden studentischen Aushilfskräfte Studienbescheinigungen vorliegen mussten und dass bei einer Veränderung in diesem Bereich dem auch anmeldetechnsich in der Lohnbuchhaltung Rechnung getragen werden müsste.

Die Frage nach der Ausschreibung an der Uni hätte also auf jeden Fall im Raum gestanden und hat überhaupt nichts mit irgendeiner Befindlichkeit ioder einem angenommenen Streit zu tun bzw.muss damit überhaupt nichts zu tun haben. Das Schicken des GEschäftsführers beweist in diesem belastenden Sinn also gar nichts, es war ein reiner geschäftsmässiger Vorgang.

Ich denke auch, dass Frau Böhringer sich schützend vor ihren Neffen gestellt hat und dass die Wahrnehmung einzelner Angestellter eher deren Wunschdenken entsprang, von einem Scheitern Bences und einem daraus folgenden Zerwürfnis hätten andere vielleicht profitiert. So weit wollte dass GEricht dann aber offensichtlich nicht denken und man hat sich für die simpelste und offensichtlichse Interpretation, so wie sich Laien und Unbedarften und Menschen, die von einer solchen Interpretation einen Nutzen gezogen hätten, darstellt entschieden. Meiner Ansicht nach lagen sie nicht nur hier voll daneben, weil begleitende Umstände nicht richtig eingeordnet und in die Gedankengänge mit einbezogen wurden. Die vielzitierte GEsamtschau, in diesem Bereich hat sie offensichtlich nicht wirklich stattgefunden, denn ansonsten hätte man hier zu einem anderen Ergebnis kommen müssen.


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16.03.2019 um 10:48
meermin schrieb:Ich denke bei dem Auftrag an den GEschäftsführer hinsichtlich des Nachfragens bezüglich des Studiums ging es rein nur darum herauszufinden ob Bence noch an der Uni als ordentlicher Student eingeschrieben und angemeldet war oder nicht, eine Information also, die für die Anmeldung bei den Sozialkassen und beim Finanzamt benötigt wurde.
Das hätte sie ihn ja selbst fragen können, dazu muss sie ja nicht den Geschäftsführer zum Bence schicken.
Und wenn man das Studium geschmissen hat, ist man auch nicht mehr angemeldet, weil was soll eine Anmeldung noch, wenn man das Studium geschmissen hat und trotzdem noch Semestergebühren bezahlt.
Die Frage hätte also lauten müssen: Ist er noch bei der Uni eingeschrieben oder nicht, aber die Frage war offenbar nicht so gestellt, sondern sie bezog sich auf den Stand des Studiums.


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16.03.2019 um 11:10
Mark_Smith schrieb:Das ist jetzt aber eine sehr interessante Argumentation. Erinnert mit so an Sachen wie „Krieg ist Frieden“ oder „oben ist unten“ oder „reich ist arm“ oder „dick ist dünn“. :-)

Du denkst also, CB schickt ihren Geschäftsführer zu Bence T., damit sie Bence T. schützen kann? Warum sagt sie dem Geschäftsführer nicht selbst, dass Bence T. das Studium erfolgreich abgeschlossen hat? Und warum sollte CB wissen, dass Bence T. dem Geschäftsführer eine Lüge auftischt? Wurde das vorher abgesprochen zwischen CB und Bence T.? Und vom wem sollte sie wissen, dass Bence T. das gesamte soziale Umfeld anlügt? Hat Bence T. ihr das auch gesagt?

Man muss schon sehr viel Phantasie besitzen, damit man auf die Idee kommt, dass dies das nächstliegendste Szenario ist.
@Mark_Smith
was du mit „Krieg ist Frieden“ oder „oben ist unten“ oder „reich ist arm“ oder „dick ist dünn“. :-)
meinst ist mit nicht klar. Kann daher nicht darauf antworten.
Mark_Smith schrieb:Du denkst also, CB schickt ihren Geschäftsführer zu Bence T., damit sie Bence T. schützen kann? Warum sagt sie dem Geschäftsführer nicht selbst, dass Bence T. das Studium erfolgreich abgeschlossen hat? Und warum sollte CB wissen, dass Bence T. dem Geschäftsführer eine Lüge auftischt?
das ist doch Strategie! Das ist doch logisch. Der Geschäftsführer wird sich kritisch über BT geäußert haben nicht nur in Bezug auf die Entleerung der Parkautomaten. Evl. haben auch andere Mitarbeiter Zweifel an den Charaktereigenschaften von BT geäußert. Um die Zweifel an seiner Person auszuräumen, hat sie so getan, als ob sie dem Zweifel nachgeht. Das machen doch viele Vorgesetzte so, zumal sie ja BT in Leitungsposition in der Parkgarage unterbringen wollte und sie zusammen mit ihm gegen Herrn R. Intrigen geschmiedet hatte.

Natürlich kannte CB die Antwort von BT, war doch schon angedacht, dass er in die Geschäftsleitung integriert werden sollte. BT sollte sozialversicherungspflichtig angestellt werden und als seriöser Vorgesetzter implantiert werden.

Nach allem was mir über die Beziehung zwischen CB und BT bekannt ist, würde ich es als die wahrscheinlichste Variante vermuten, da CB nach Ausagen von ihrem Steuerberater, BT und ihrem Schwager schon vom Abbruch des Studiums wußte.


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16.03.2019 um 11:16
Rosenmontag schrieb:Nach allem was mir über die Beziehung zwischen CB und BT bekannt ist, würde ich es als die wahrscheinlichste Variante vermuten, da CB nach Ausagen von ihrem Steuerberater, BT und ihrem Schwager schon vom Abbruch des Studiums wußte.
Ich bin froh, dass Du nicht Richterin bist, ich hätte das Gefühl, Deutschland ist eine Bananenrepublik mit solchen Argumentationen. :-)


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16.03.2019 um 11:21
Mark_Smith schrieb:Die Frage hätte also lauten müssen: Ist er noch bei der Uni eingeschrieben oder nicht, aber die Frage war offenbar nicht so gestellt, sondern sie bezog sich auf den Stand des Studiums.
Damit wären wir wieder bei dem leidigen Problem, das hier auch immer wieder auftaucht: Menschen mit fehlender Sachkompetenz in bestimmten Bereichen, stellen sich Fragen, sie stellen diese Fragen, da ihnen aber die aus der Sicht der Kompetenten nötige Fachkompetenz fehlt werden diese Fragen anders ausgelegt als von ihnen gemeint.

Warum hätte Frau Böhringer, die offensichtlich vom Geschäftlichen nicht so viel Ahnung hatte, eine fachlich korrekte Frage stellen sollen. Sie , so meine Sicht der Dinge, hat es eben in ihrer Alltagssprache formuliert, nicht wissend und ahnungslos um die Bedeutung der von ihr gewählten Worte unter Spezialisten. Der Amtssprache Kundige deuteten diese Aussage dann auf ihre Art und Weise weil sie es so gelernt hatten und ihnen die Gesamtschau , diesmal im kaufmännischen Bereich, fehlte.

Die Schau auf den kaufmännischen Breich und kaufmännische und steuerliche Belange scheint mir beim gesamten Fall zu kurz gekommen zu sein.


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16.03.2019 um 12:04
Rosenmontag schrieb:Natürlich kannte CB die Antwort von BT, war doch schon angedacht, dass er in die Geschäftsleitung integriert werden sollte. BT sollte sozialversicherungspflichtig angestellt werden und als seriöser Vorgesetzter implantiert werden.
Das würde ich völlig ausschließen.
BT waren die Schlüssel abgenommen, er durfte sich nicht allein im Büro aufhalten, die Angestellten waren diesbezüglich angewiesen worden.
Kein Mitarbeiter hätte vor ihm auch nur noch ein Fünkchen Respekt gehabt, wäre er in die Position eines Geschäftsführers gehoben worden. CB hatte ihn demontiert.


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16.03.2019 um 12:54
emz schrieb:Das würde ich völlig ausschließen.
BT waren die Schlüssel abgenommen, er durfte sich nicht allein im Büro aufhalten, die Angestellten waren diesbezüglich angewiesen worden.
Kein Mitarbeiter hätte vor ihm auch nur noch ein Fünkchen Respekt gehabt, wäre er in die Position eines Geschäftsführers gehoben worden. CB hatte ihn demontiert.
was mM.n dagegen spricht:

CB hat höchstwahrscheinlich bis zu ihrem Tod:

-die Intrige gegen Herrn R. wurde wahrscheinlich in Kooperation mit BT weitergesponnen.
-BT hatte weiterhin einen Büroschlüssel vielleicht sogar mit ihrer Kenntnis
-In ihrem Testament wurde BT weiter begünstigt und sollte ihre "Geschäfte" weiterführen.

Evl. hätte sie sogar für "neue Angestellte" gesorgt, falls es einen zu großen Widerstand von der Belegschaft gegeben hätte. Ihr "Beni" war ihr wichtig. Für sie war er ihr Sohn. Sie hat ihn mMn unkritisch verwöhnt und damit eine sehr ungünstige Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Der Streit zwischen ihnen war persönlicher Natur, es ging wohl ums "Reifensortieren". Das war der Streitpunkt!. Ich vermute d. BT sich hat nicht gerne kritisieren lassen und es CB es nicht mochte, wenn ihr "widersprochen wurde".


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16.03.2019 um 13:21
Mark_Smith schrieb:ch bin froh, dass Du nicht Richterin bist, ich hätte das Gefühl, Deutschland ist eine Bananenrepublik mit solchen Argumentationen. :-)
@Mark_Smith

Ist emotionale intelligenz deiner Meinung unvereinbar mit Deuschland und einem männlichen Richter?


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