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Doof und Arbeitsunfähig?

51 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: JOB, Motivation ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Doof und Arbeitsunfähig?

20.06.2021 um 14:04
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Seien wir doch mal ehrlich, übrigens nicht nur bei Juristen auch bei BWLern (beides überlaufene Studiengänge) kann ich mir das vorstellen, dass sich viele durch ein Studium, ein bestimmtes Studium finanzielle Vorteile, ein sorgenfreieres Leben erhoffen und nicht weil immer nur echtes Interesse an der reinen Thematik, am Fach an sich dahintersteckt oder weil sie ihrem Land und zugleich auch der Allgemeinheit in besonderer Weise dienen wollen.
Vielfältige Angebote bzw. Einsatzmöglichkeiten auf dem späteren Arbeitsmarkt kann ich als Grund hingegen total verstehen.
Aso, noch einen weiteren Grund vergessen: Natürlich sollte der spätere Beruf auch so bequem und gemütlich rein aufs körperliche bezogen sein. Wird immer mehr bevorzugt. Praktisches Arbeiten, auch innerhalb der zu studierenden Berufe, wird immer unbeliebter. Zumindest mein gefühlter, ja subjektiver Eindruck.
Betrifft aber auch die Ausbildungsberufe.


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Doof und Arbeitsunfähig?

20.06.2021 um 14:15
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aso, noch einen weiteren Grund vergessen: Natürlich sollte der spätere Beruf auch so bequem und gemütlich rein aufs körperliche bezogen sein. Wird immer mehr bevorzugt. Praktisches Arbeiten, auch innerhalb der zu studierenden Berufe, wird immer unbeliebter. Zumindest mein gefühlter, ja subjektiver Eindruck.
Betrifft aber auch die Ausbildungsberufe.
Ist doch auch richtig so.
Wofür hat man auch den ganzen Fortschritt, wenn man dennoch so malochen soll wie vor 100 Jahren?
Wäre dann ja alles ziemlich sinnlos gewesen.🤷‍♂️


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Doof und Arbeitsunfähig?

20.06.2021 um 14:22
Zitat von YoooYooo schrieb:Das entspricht so was von 100% meiner Denke... sich immer schön in eine Position bringen, wo die anderen ankommen müssen aber nie man selbst zu Kreuze kriechen muss... notfalls gibt es dann noch einen Plan A, B und C.
Weil ausgenutzt wird überall schnell, sobald die Chance dazu gewittert wird, das ist keine Sache die es nur intern in Unternehmen gibt, sondern fängt schon beim Kunden an.
Ich finde diesen Umstand muss man entsprechend kontern.
Nicht in irgendwelche Welten versinken, dass der andere ja so toll dankbar ist, dass man was tolles beiträgt oder davon ausgehen, dass der andere etwas super tolles beiträgt... weil er natürlich so altruistisch ist usw. 😅
Nö, so gut wie jeder denkt zuerst an seinen eigenen Arsch.
Egal von welcher politischen Richtung: da bin ich auch taub, weil so ist es halt.🤷‍♂️
Wenn man daran was ändern will, muss man das "System" anpacken und andere Anreize schaffen.
Wie auch immer man das machen wollte/könnte.🤷‍♂️
Bis dahin auf jeden Fall: Im Zweifel, sollte man immer einen Weg suchen, die anderen zum Arsch vom Dienst zu machen, bevor man sich selbst "aufopfert". Das ist zumindest meine Philosophie beim Thema Arbeit und Geld und wird es auch immer bleiben - sofern kein Wunder geschieht und es irgendwie schafft das Eckige (Mensch) ins Runde (Altruismus) zu drücken. Daher kann ich jeden nur zu seinem eigenen Wohl raten, es so zu handhaben - unabhängig von der Position in der Nahrungskette. Was man dann abseits der Arbeit zum Geld verdienen macht, ob man überhaupt arbeiten will, was man wählt usw. ist ne ganz andere Sache und sollte man gar nicht erst vermischen. Kurz: Man sollte niemals das Opferlamm spielen und sich ans Kreuz nageln lassen, wenn man Nägel hat um zurück zu nageln - ansonsten hat man schlicht selbst schuld.
Darunter leiden langfristig gesehen alle - auch du. Also Egoismus und Individualismus um jeden Preis zu praktizieren. Dazu muss man aber weiter und auch mal ums Eck, mehre Ecken sogar denken.

Und seine Seele sollte man persönlich auch nur bis zu einer gewissen Grenze verkaufen. Ich weiß dass es Menschen gibt, die damit überhaupt keine Probleme haben oder hätten. Für die heiligt der persönliche Zweck jedes Mittel. Auch eine Folge von vielleicht fragwürdiger Erziehung und Sozialisierung.

Aber so denken und handeln längst nicht alle. Täusch dich mal nicht. Zum Glück! Nicht von selbst auf andere immer nur schließen. Muss ich auch häufig noch lernen.


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Doof und Arbeitsunfähig?

20.06.2021 um 14:31
Zitat von YoooYooo schrieb:Ist doch auch richtig so.
Wofür hat man auch den ganzen Fortschritt, wenn man dennoch so malochen soll wie vor 100 Jahren?
Wäre dann ja alles ziemlich sinnlos gewesen.🤷‍♂️
Noch hat und hätte das leider gravierende Folgen. Unser technischer Fortschritt ist noch längst nicht so weit, dass wir uns alle ins gemütliche Büro setzen oder überhaupt Kopfarbeit leisten können.
Können wir aber gerne mal alle tun, mal gucken wer als erstes laut um Hilfe schreien würde, weil sein verwöhnter, gergelter Alltag und Anspruch nach immer mehr plötzlich massiv gestört wäre.

Woher kommt bei einigen immer diese Kurzsichtigkeit oder wird so manches bewusst ignoriert bzw. verdrängt?


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Doof und Arbeitsunfähig?

20.06.2021 um 14:41
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Können wir aber gerne mal alle tun, mal gucken wer als erstes laut um Hilfe schreien würde, weil sein verwöhnter, gergelter Alltag und Anspruch nach immer mehr plötzlich massiv gestört wäre.
Es regelt sich dann schlicht von selbst.
Dafür müssen die Menschen aber erst auflaufen um es am eigenen Leib zu spüren.
Ich bin eher einfach nur Pragmatiker, der denkt, dass reden nicht so viel bringt, wie Konsequenzen.

Ist doch das gleiche beim Klimawandel: der Arsch muss erst im Wasser sein.


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21.06.2021 um 12:04
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Cheflein allein genügt nicht.
Aber dein Cheflein hat dafür gesorgt, dass du dort arbeiten kannst und nicht dein anderer Arbeitskollege .
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Woher kommt bei einigen immer diese Kurzsichtigkeit oder wird so manches bewusst ignoriert bzw. verdrängt?
Eher sind die Leute kurzsichtig, die immer noch nicht kapieren, dass der Architekt und auch der Bauingenieur dafür sorgen, dass das eigene Haus nicht einstürzt.


Jedesmal auf Akademiker rumhacken und deren Tätigkeit relativieren und es wird jedesmal das Gleiche geschrieben


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21.06.2021 um 16:01
@Daveman
Ich bin durch mit dem Thema - habe in dem Feld gearbeitet, das mich interessiert. War aber nicht "offiziell" (die Erklärung führt zu weit)

Trennte mich von dem Unternehmen, machte Weiterbildung, Papier sagt "Ach Guck, der kann das"

CV sagt, das kennt der nicht, potentieller AG sagt "hm... Dieses eine Papier reicht uns nicht"

Ich sage "Rutsch mir doch den Buckel runter"

Fazit: Ich nehme was ich kriegen kann und mache so weiter bis ich sozialverträglich ablebe

Anderen würde ich jedoch immer dazu raten weiterhin Fort- und Weiterbildungen zu nutzen und auch ggf Umschulungen :Y:


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Doof und Arbeitsunfähig?

21.06.2021 um 16:40
@KFB
Bewerber, die wirklich für etwas brennen und im Fachbereich keine oder nicht genügend praktische Erfahrungen nachweisen können, können (zumindest im Mittelstand) oft mit außergewöhnlicher Initiative punkten. Ich habe mal erlebt, wie jemand für eine Vertriebsstelle abgelehnt wurde, und als Antwort eine Marktanalyse geschickt hat, die ihn sicher 10 Stunden Arbeit gekostet hat. Natürlich passte die nicht wirklich, weil er die Interna nicht kannte. Aber in der Präsentation sah man, dass er doch was von der Materie versteht, und dass er wirklich will. Nur ein Beispiel, vielleicht geht so etwas in Deinem Bereich nicht. Aber es gibt heutzutage wirklich so viele kreative Möglichkeiten, sich hervorzutun (Videobewerbungen/Präsentationen etc.).

Ich würde nicht aufgeben.


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Doof und Arbeitsunfähig?

21.06.2021 um 16:43
@XAE
In "meinem" Bereich zieht man sich die gerne selbst hoch (eigentlich sogar um Input von außen zu vermeiden - das hat man schon immer so gemacht, never Change a running system [...] )

Sicher, das ist nicht überall der Fall aber sie Angebote die man erhält lassen zumeist höchstens die Alarmglocken schrillen, das bringt auch nichts
Zitat von XAEXAE schrieb:Ich würde nicht aufgeben
Das rate ich jedem anderen auch aber ich bin müde, mir reicht's


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Doof und Arbeitsunfähig?

21.06.2021 um 17:04
Eigentlich ist es ganz einfach.

Zwischen (potentiellem) Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht ein gewaltiges Informationsungleichgewicht.

Der Arbeitnehmer hat insofern einen Vorteil, als dass sich die Arbeitsbedingungen relativ schnell offenbaren - dafür ist er natürlich von dem Arbeitsplatz viel mehr abhängig, was wiederum ein Nachteil ist.

Der Arbeitgeber weiß aber über den Arbeitnehmer quasi gar nichts. Eine nichtssagende Bewerbung. Zeugnisse, die dem Gebot des Wohlwollens unterliegen oder einfach schlecht gemacht sind. Und dann noch ein paar Floskeln im Vorstellungsgespräch.
Nach welchen Kriterien soll der Arbeitgeber entscheiden?

Am einfachsten sind dann eben nachweisbare Kompetenzen. Wenn dann der Rest noch "normal" ist, hilft das schon.

Aber Kompetenzen sind einfach schwer zu vermitteln. Der AN weiß, was er kann (oder glaubt zumindest, es zu wissen) - für den AG sitzt dort eine völlig unbekannte Person, die sich vielleicht nur gut verkaufen möchte. Und von der er kaum einschätzen kann, wie sie sich in das Team einfügen wird.
Das ist nämlich der zweite Punkt: Kompetenzen sind gut und schön - aber nur selten bringt es dem AG etwas, wenn jemand sich nicht in das betriebliche Umfeld einbinden möchte. Vor allem nicht in "normalen" Jobs.
Es ist wirklich wichtig, dass man in einer Bewerbung nicht irgendwelche gekünstelten Strategien verfolgt, die man aus einem Bewerbungsratgeber hat. Denn auch wenn sich so was theoretisch prima anhört - man muss es auch umsetzen können und der andere ist oftmals eben auch nicht blöd. Eine falsche Darstellung von sich selbst in einem Bewerbungsgespräch glaubhaft rüber zu bringen, kann funktionieren, ist aber gar nicht so einfach. Was schon alleine daran liegt, dass man in der Regel keine Rückmeldung bekommt, warum man genommen oder nicht genommen wurde.


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Doof und Arbeitsunfähig?

21.06.2021 um 22:19
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Darunter leiden langfristig gesehen alle - auch du. Also Egoismus und Individualismus um jeden Preis zu praktizieren.
Darauf möchte ich dann auch noch einmal eingehen, ich hoffe du siehst mir nach, dass ich dafür ein Zitat aus einem anderen Thread nehme.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Am meisten hatte mich eigentlich nur gestört, dass unsere Firma natürlich ausnahmslos auf Seiten des Kunden gewesen ist. Hielten es nicht mal nötig meine Seite anzuhören.
Dann wärst du nämlich froh gewesen, wenn dort jemand mit meiner Anschauung gesessen hätte.
Von wegen "darunter leiden langfristig alle".
Nö - nur manche.🙃
Hier liegt doch zum großen Teil nur eine Art "Arbeitsmoral" zugrunde, die für alle gültig sein soll.
Es ist komisch, es ist heute relativ salonfähig zu sagen, dass damals die Kirche mit ihrer Moral die Leute unter der Fuchtel halten wollte.
Wie kommt man eigentlich darauf, dass es mit der Arbeitsmoral nicht genauso ist?
Und ja, das geht auch mit der eigenen halt nicht immer ohne Kollateralschäden - was aber nicht bedeutet, dass die andere besser ist. (vor allem für einen selbst, ist die eigene natürlich besser, sonst mach man wohl was grundlegend falsch...)
Und was heißt Seele verkaufen? Es verkauft doch viel eher derjenige seine Seele, der sich unter der Fuchtel einer Arbeitsmoral stellt, anstatt nur genau das zu machen, was für ihn am besten erscheint. Aber vielleicht scheiden sich auch schlicht die Geister in dem Punkt, was das Beste sein soll. Ich halte es zumindest für grundfalsch, sich unter so einer Fuchtel zu stellen, solange man auch andere Optionen hat. Aber wer da so viel Wert drauf legt, kann es natürlich machen. Dagegen habe ich zumindest nichts, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, warum man sich das antut, wenn mans auch lassen kann.


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