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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

15.869 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vorfall, Dyatlov, Dyatlov Pass ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.05.2026 um 12:39
Zitat von NemonNemon schrieb:Und der Knick wäre in etwa zwischen Schnitt A und B verlaufen, die Schnitte wären durch aufeinander gefaltete Bahnen gegangen.
Der Knick wäre in der anderen Zeltwand gewesen. Die Schnitte sind auf der hangabwärts gerichteten, im skizzierten Szenario obenauf liegenden Seite. In meiner ersten Skizze ist diese die rot skizzierte Zeltwand, in der zweiten in eine rote und in eine gelbe Strecke unterteilt. Die gelbe Strecke kann nach der skizzierten Annahme maximal 35 cm lang gewesen sein. In diem Abstand zur Firstnaht beginnt Schnitt B.

Es wäre in der Tat interessant, die Strecken genau abzuwickeln und herauszufinden, wie das genau aussähe. Rein theoretisch.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.05.2026 um 13:06
Zitat von NemonNemon schrieb:Dann mach es doch besser nicht aus dem Gedächtnis, sondern mit dem Bezug auf konkrete Referenzen unter Verwendung von Zitaten.
Wenn Sie sich die Mühe machen wollen das genauer auzuführen, lieber @redru_neu, bin ich Ihnem sehr dankbar. Die Diskussion kann meines Erachtens etwas mehr Faktenschärfe vertragen in diesem Bereich.
Zitat von SternflockeSternflocke schrieb:Auch wenn das alles so professionell und die Teilnehmer der Suchmannschaft alle seriös und ordentlich erscheinen, muss das damals nicht bei jedem Einzelnen der Fall gewesen sein.
Ich bitte zu bedenken, dass die Suchmannschaften aus Freiwilligen bestanden, die sich für eine Suche in gefährlichem Terrain gemeldet haben - eine Bergwachtmission zur Suche von acht Vermissten. Sie selbst hätten auf ihren Reisen in diese Lage geraten können.
Ohne handfeste Beweise halte ich es für unlauter, ihnen böse Absichten zu unterstellen, nur weil man begründet den Staat nicht mag, in dem die Rettungsmission ablief. Mit aller gebotener Unterstützung durch staatliche Mittel und Ressourcen, wie ich anmerken möchte.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

20.05.2026 um 13:24
Zitat von Loewe78Loewe78 schrieb:Wenn Sie sich die Mühe machen wollen das genauer auzuführen, lieber @redru_neu, bin ich Ihnem sehr dankbar. Die Diskussion kann meines Erachtens etwas mehr Faktenschärfe vertragen in diesem Bereich.
Es ist in der Tat so, dass Wladimir und Shura bei ihrer Studie ein glaziologisches Protokoll abgearbeitet haben, das ihnen von einem Professor des Fachgebietes vorgegeben worden war. Sie haben sich nicht etwa angemaßt, da laienhaft irgendwie im Schnee rumzustochern. Sie haben valide, empirische, handfeste Daten geliefert. Der Erkenntnisgewinn zu den Bedingungen vor Ort basiert darüber hinaus auf zahlreichen weiteren Beobachtungen an Ort und Stelle. Wer dagegen argumentieren will, muss eine Meng an Hausaufgaben erledigen, wie ich das sehe. Es ist mit pauschaler Diskreditierung bei weitem nicht getan. Zumal, und dieser Punkt muss im Grunde zuerst angesprochen werden:

Die Ausgangsannahme, dass hier ein Schneebrett als Auslöser erforderlich ist (oder wie bei Puzrin eine Verwehung), ist überhaupt nicht valide begründet und erst recht nicht belegt. Wir befinden uns da in einer Art Beweislastumkehr, einem Speil mit negativer Rhetorik. Es gab in situ keine entsprechenden Befunde - und weder die Teilnehmer an den Suchen, noch ortskundige Ski-Wanderer haben das angenommen. Im Gegenteil wird beschrieben und ist auf den Fotos zu sehen, dass die Schneedecke damals nicht nur dünner war als heute, sondern in diesem Bereich des Abhangs allenthalben die Felsspitzen durch die Schneedecke drangen. Was zum einen die in einer Grafik mit konkreten Messergebnissen "Verzahnung" der Schneedecke mit dem Boden belegt und zum anderen es schwer macht, dort ein abgehendes Schneebrett geeigneter Größe überhaupt anzunehmen. Allein aus diesem Grund. Es gibt ja einige weitere, wie auch hier im Thread besprochen. Ich weiß selbst nicht mehr alles auswendig, weiß aber, dass es alles irgendwo steht.


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Der Dyatlov-Pass-Vorfall

30.10.2026 um 03:03
Zitat von NemonNemon schrieb am 20.05.2026:Schneebrett
@WladimirP der dir aus diesem Thema bekannt sein wird, schreibt in seinem neuerlich erstellten Thema u.A. folgendes dazu:
Zitat von WladimirPWladimirP schrieb:Wie aus meinen Berechnungen des Zeltplatzes anhand von Fotos, Steinen und Artefakten hervorgeht, stellten die Djatlow-Leute das Zelt unter einem teilweise schneebedeckten Vorsprung auf. Dies verringerte die direkte Windeinwirkung auf das Zelt. Es entstand jedoch ein anderes Problem: Der vom Wind aufgewehte Schnee des Bodenschneesturms löste sich vom Vorsprung und setzte sich auf den Zeltdach ab.

Der lange Themeneingangspost, ist zwar geschlossen aber hier einsehbar.
Den Angaben nach hat er den Text selbst geschrieben, aber in einer anderen Sprache und zur Übersetzung o.Ä. diese modernen KI Dinge benutzt.
-
@all
Die Sache ist doch die: Ein Schneebrett benötigt ein Mindestwinkel von 30° Grad um sich loslösen und in Bewegung gehen zu können.
Diese Angaben stehen hier im Thema, und das der Winkel beim Zelt unter 30° Grad lag auch.
Dort war Wind, –30° Grad, gefühlt durch den starken Wind noch viel tiefer, und dort war Schnee.

Es ist irrelevant woher genau der Schnee gekommen ist.
Es ergibt keinen Sinn darüber weiter zu spekulieren, weil es nichts an der These eines Unglückes ändert, sodass es eigentlich keinen Grund geben müsste, weiter darüber zu spekulieren,—eigentlich.

Der Wind ist der eigentliche Aulöser, der den Schnee auf das Zelt und/oder zur Instabilität des Zeltes verantwortlich zeichnet.
Ein Aufbau des Zeltes war nicht mehr möglich.
Die Leute vorher schon erschöpft (ggf. nicht ausreichend mit Nahrung versorgt.)

Ein wind- und kältegeschützter Ort nicht mehr erreichbar nachdem sie es verlassen mussten.
Bei der Kälte und bei dem Wind, bot der sehr lichte Wald auch kaum bessere Umstände für die, die ihn noch erreichten.
Einigen wird es vielleicht klar gewesen sein, aber in der Todesangst greift man nach jeder Chance, und die war bei den Bäumen höher, aber nicht ausreichend.
Es war auch in dem Sinne keine Entscheidung zu den Bäumen oder woanders hin zu gehen, denn es gab keinen alternativen Weg.

Infolge dessen starben die Menschen an Unterkühlung, mit und ohne Verletzungen die sich,
–wie auch immer vor oder hauptsächlich während des Unglücks, oder durch Tierfrass danach–,
ereignet haben.


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