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Der Glaube an Nichts

218 Beiträge, Schlüsselwörter: Philosophie, Entstehung

Der Glaube an Nichts

12.09.2020 um 18:33
Zitat von Götze
Götze
schrieb:
Aus keinem Sonnenschein folgt Heiter bis Wolkig oder Sonnenschein.
Wohl eher Dunkelheit.^^



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Der Glaube an Nichts

13.09.2020 um 11:18
Aus keinem Sonnenschein kann auch eine Sonnenfinsternis folgen. Jedenfalls folgt aus "nichts" immer "etwas", sonst könnten wir "es" nicht als "nichts" erkennen. Es geht hier um reine Erkenntnis, die ist nicht empirisch, solange bis die Folge eingetreten sein wird.



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Der Glaube an Nichts

13.09.2020 um 12:21
Zitat von off-peak
off-peak
schrieb:
wäre aber trotzdem existent.
Als was?
Das nichts ist ein nichts weil wir dafür ein Begriff haben. Gebe es diesen Begriff nicht was wäre das Nichts dann?



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Der Glaube an Nichts

13.09.2020 um 12:33
Zitat von Götze
Götze
schrieb:
Ich entwickle gerade eine revolutionäre Philosophie von nichts/Nichts, die reine Erkenntnisphilosophie werden soll
Das ist ja ein Vorhaben geradezu epochalen Ausmaßes!

Magst du da schon mal Einblicke gewähren? Wie gedenkst du da erkenntnistheoretisch dem Nichtempirischen zu Leibe zu rücken? Zu erfüllende Bedingungen schon abgesteckt?

  • Erhebungsmethoden?

  • Gütekriterien?

  • Operationalisierung?


  • Und zuvorderst: Erkenntnisgegenstand???


Ich bin denkbar gespannt.
Zitat von Götze
Götze
schrieb:
Nach meiner Hypothese folgt aus nichts immer etwas und aus Nichts etwas oder nichts.
Hoffentlich versteht dein Verleger etwas von Marketing. ^^

Und was hat das alles damit zu tun, ob, wie im EP vermutet:
Zitat von Anonymus666
Anonymus666
schrieb am 17.03.2013:
Wir entstanden,weil der Zufall diese gewisse Würfel gewürfelt hat....



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Der Glaube an Nichts

13.09.2020 um 13:29
Zitat von esgibtnureinen
esgibtnureinen
schrieb:
Als was?
Als Nichts. Da wir das noch nicht definiert haben, ist es also durchaus möglich.



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Der Glaube an Nichts

14.09.2020 um 09:51
@Götze

Wirst du noch Antworten auf an dich gerichtete Fragen geben?



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Der Glaube an Nichts

14.09.2020 um 10:08
Zitat von FlamingO
FlamingO
schrieb:
Magst du da schon mal Einblicke gewähren? Wie gedenkst du da erkenntnistheoretisch dem Nichtempirischen zu Leibe zu rücken? Zu erfüllende Bedingungen schon abgesteckt?
Zitat von FlamingO
FlamingO
schrieb:
Erhebungsmethoden?


Gütekriterien?


Operationalisierung?



Und zuvorderst: Erkenntnisgegenstand???
made my day :D



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Der Glaube an Nichts

14.09.2020 um 11:43
@sarevok

Man muss den nonstop Nonsens ja mal bloßlegen.
Nicht nur, dass es völlig inkohärent ist, was @Götze da in einem anfallsartigen Moment der Megalomanie in den Thread geschmiert hat, sondern es ist einfach nur abstrus. Wer eine neue, gar revolutionäre Epistemologie zu etablieren gedenkt, der sollte doch mit links in der Lage sein, die ihr zugrundeliegenden Modellannahmen oder überhaupt Ausgangspunkte und Methodologie zu benennen. Aber da kommt nüscht.

Warum kommt da nüscht? Ganz einfach: Weil sich das Rad nicht neu erfinden lässt. Gibt's schon.



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Der Glaube an Nichts

14.09.2020 um 13:27
Zitat von FlamingO
FlamingO
schrieb:
Warum kommt da nüscht?
Weil nichts vorhanden ist.



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Der Glaube an Nichts

15.09.2020 um 18:28
Es gibt keine Erhebungsmethoden nicht-empirischer Forschung. Da spinnt ihr! Daher auch keine Operationalisierung, was salopp die Definition erledigen müsste. Von Epistomologie Null Ahnung, aber den Mund aufmachen!

Es ist schon krass, wie manche Menschen andere erniedrigen wollen von einem Punkt des Wissens nicht mal Null, sondern von der Irre her. Ich hoffe, Menschen lassen sich von derart Menschen NICHT in die Irre führen. Das ist nur Selbstdarstellung auf Kosten der Vernunft.



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Der Glaube an Nichts

15.09.2020 um 22:17
Zitat von Anonymus666
Anonymus666
schrieb am 17.03.2013:
Ich glaube an keine Reinkarnation,auch an keine Seelen,an keinen Gott oder andere mystische Wesen.Ich denke,wir entstanden aus einen reinen Zufall und das ohne jeglichen Sinn.
Dies ist meiner Meinung nach, die bittere Wahrheit.
Die Frage "Warum entstanden wir?",ist demnach eine falsche Frage.
Wir entstanden,weil der Zufall diese gewisse Würfel gewürfelt hat.....

Wie denkt Ihr zu diesen Thema und vor allem woran glaubt Ihr?
Wie groß ist Eure Hoffnung,das wir nicht alleine sind?Die Hoffnung ,niemals von dieser Erde zu verchwinden?
Ich bin fast überall deiner Meinung außer, dass ich schon glaube, dass es andere außerirdische Wesen gibt. Ob es welche gibt oder nicht wäre mir aber gleichgültig.

Außerdem glaube ich, dass wenn außerirdische, diese aus einer anderen Dimension kommen, eine komplett andere Art zu denken haben wir zB. andere Art von Emotion und solche wie unsere nicht beinhalten dafür aber etwas anderes das uns vielleicht fehlt und das wir nie mental erlangen könnten, das vielleicht noch viel besser wäre hätten wir diese Eigenschaft zu denken.

Glaube, dass sie nicht aus Materie bestehen also keine Atome und nichtmal noch kleineres. Sie haben auf eine andere Art und Weise Zugang zur Existenz auf ihre Weise in ihrer Dimension gefunden.

Und das einzige was uns verbindet ist der erzeugte Gedanke selber, der aus keiner Masse besteht und somit keine Zeit, Raum, Masse kennt und überall somit universell anwendbar ist.

Außerdem glaube ich nicht, dass wir aufeinmal nach unseren Tod in einer andern Form weiter leben, sonst könnte ich dich jetzt auch schon aus mir heraus gehen. Wenn es jetzt schon bei Bewusstsein nicht geht wie dann als unbewusster. Dafür glaube ich wenn Beschwörungen mit diesem Brett statt finden und wie aus einigen Erzählungen welche angeblich mit verstorbenen Verbindung aufnahmen, dass diese angeblichen Verstorbenen in Wirklichkeit nur Außerirdische sind die uns verarschen und sich nur für Verstorbene ausgeben.



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Der Glaube an Nichts

16.09.2020 um 11:00
Zitat von Götze
Götze
schrieb:
Das ist nur Selbstdarstellung auf Kosten der Vernunft.
Ist das der Titel deines revolutionären philosophischen Werks, mit dem in Bälde in den Buchhandlungen zu rechnen sein wird, oder heißt deine Autobiographie so?

Du hast nun nichts, aber auch rein gar nichts beantwortet von dem, was du gefragt wurdest.
Die Drama-Queen @Götze taucht auf und ab.



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Der Glaube an Nichts

16.09.2020 um 22:23
´´Nichts´´ ist doch nichts was man messen kann sondern eher die Abwesenheit von ´´etwas´´
man kann nichts nicht noch nichtiger machen nichts ist einfach nichts... auch ist es nicht möglich die Dunkelheit dunkler zu machen...

@6Sinn
Wenn ein Gedanke erzeugt wird dann Arbeiten die Synapsen an den Nervenenden und zwar wird Strom oder zumindest ein Impuls erzeugt und dieser hat sehr wohl Masse. So hätte beispielsweise eine Megawattstunde eine Masse von 40 Mikrogramm



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Der Glaube an Nichts

17.09.2020 um 23:17
Zitat von jester
jester
schrieb:
´´Nichts´´ ist doch nichts was man messen kann sondern eher die Abwesenheit von ´´etwas´´
man kann nichts nicht noch nichtiger machen nichts ist einfach nichts... auch ist es nicht möglich die Dunkelheit dunkler zu machen...
Aus Nichts folgt immer Nichts. Allerdings folgte aus Nichts Alles, jedoch ohne dass es Nichts noch geben könnte, weil diese Logik bereits in die Logik der "Weisheit von nichts" hineinfällt, die ich hier ein bisschen ausführlicher darlege. Aus nichts folgt immer etwas, sonst würde es sich nicht um nichts handeln. Es geht hier mehr um den Sprachgebrauch und da ist nichts als Abwesenheit von "etwas", wie du es selber definierst, beschreibbar. Auch die Gesamtheit deutschen Sprache kann "nichts" nur als "nicht im Mindesten etwas" oder "keine Sache" definieren und nicht noch als "überhaupt nichts" (Nichts) bestimmen. Aus keiner Sache folgt jedoch etwas, immer, sonst, so behaupte ich, könnten wir nichts nicht als nichts erkennen und nicht über nichts reden. Es ist nicht so wichtig, woraus nichts folgte, wobei auch das möglich ist, zum Beispiel folgt nach einer chemischen Verpuffung nichts, sondern dass aus nichts etwas folgt, nämlich im Beispiel die Möglichkeit der Wiederbefüllung des Reagenzglases, wo plötzlich nichts wurde.

Aus keinem Sonnenschein folgt in der Sprache immer etwas, selbst wenn wir uns auf einem Planeten außerhalb der Erde befinden, nämlich mindestens der Sonnenaufgang. Die Aussage "Ich sehe kein Licht" macht nur Sinn, wenn ich wieder Licht sehen werde oder plötzlich mit der Folge erblindet bin, mich ohne den Sehsinn in der Welt zu orientieren. Das Witzige ist, dass meiner Hypothese nach aus nichts mehr als nur eine Folge immer auftreten kann, nämlich aus keinem Sonnenschein der Sonnenaufgang, der Mondaufgang oder der Wegzug eines Objektes von der Sonne (Mond, Wolken). Während aus meist, aber auch nicht immer etwas Konkretes folgt, muss das aus "Kein Sonnenschein" nicht sein, sondern es könnte auch Regen oder dauerhafte Bewölkung bzw. Nebel die Folge aus "Keinen Sonnenschein" sein.

Das ist nicht sooo revolutionär, bedeutet aber, dass, wenn wir über nichts reden, nie sicher wissen, was daraus folgt, "dass nichts ist", was allgemein verunsichern sollte, im Gegensatz zu Situationen, wenn wir von etwas sprechen. Aus Sonnenschein folgt Sonnenbrand je nach einer bestimmten Länge, Wärme und Sehvermögen. Klar kann AUF Sonnenschein auch Regen oder Bewölkung folgen wie aus "Keinem Sonnenschein", jedoch kann AUF "Keinen Sonnenschein" viel mehr folgen, nämlich ein Sonnenaufgang und ein Sonnenuntergang vor einem erneuten Sonnenaufgang, was AUF Sonnenschein zum Beispiel nie folgen kann. Ferner kann AUS KEINEM SONNENSCHEIN trotzdem UV-Lichtbestrahlung folgen (UV-Licht durch Lichtbrechung der Wolken, im Schatten) und vieles, das aus Sonnenschein nicht folgt. Sachlich steht das Wörtchen "nichts" für viele und viel mehr Möglichkeiten als "etwas" bzw. "etwas Konkretes, das da ist", und sorgt so für epistemische Unsicherheit bei Rednern und Zuhörern, die über nichts erzählen, weckt Interesse und Wissensbegierde, weswegen wir es spannend finden, uns über "nichts" zu unterhalten. Übertreibt man es, kann es langweilen, wie vielleicht diese kleine "Weisheit von nichts".



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Der Glaube an Nichts

18.09.2020 um 05:50
Zitat von Götze
Götze
schrieb:
Aus Nichts folgt immer Nichts.
Dein "Nichts" bedeutet "etwas".



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Der Glaube an Nichts

18.09.2020 um 10:31
Zitat von Gerlind
Gerlind
schrieb:
Dein "Nichts" bedeutet "etwas".
:popcorn:



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Der Glaube an Nichts

18.09.2020 um 14:44
Zitat von Gerlind
Gerlind
schrieb:
Dein "Nichts" bedeutet "etwas".
Ohne Zweifel tut es das, denn es erscheint hier nur als schriftliches Symbol, das immer auf etwas verweisen muss, was im Grenzfall des Internets sowieso nirgends ist, mal nebenbei bemerkt, weil nicht mal ich stets noch immer dort bin, wo die Zeichen überall und jederzeit im Netz erscheinen.

Das Problem, dass "Nichts"/"nichts" sich immer auf etwas beziehen muss, wenn ich ein Zeichen benutze, hätte ich auch, wenn ich von "NICHTS" spreche. Andererseits hätte ich über Gebärden nicht einmal die Möglichkeit durch Zeigen auf ein NICHTS zu verweisen, weil es nirgends ist. Mir würden nur symbolische Abtraktionen wie Kopfschütteln und Hände überkreuzen helfen, womit schon deutlich wird, dass es nicht "etwas" bedeuten muss, sondern nur "etwas bedeuten" muss.

Dieses Thema ist schwerwierig, denn wir wissen auch aus Diskussionen hier, dass wir alle annehmen (müssen), dass man auch gedanklich sich Nichts nicht vorstellen kann, ohne auf etwas (ein Schwarzes blankes leeres Feld in der eigenen Vorstellung zum Beispiel) symbolisch zu verweisen. Aber stimmt das wirklich oder könnte man ohne eine Bedeutung von Nichts denken?

Über verschiedene exekutive gedankliche Anweisungen an mein eigenes Gehirn bzw. an meinen eigenen Geist könnte ich wie folgt verfahren, ohne Nichts eine Bedeutung zu geben, indem ich in einem finiten Regress auf Nichts gedanklich verweise. Ich würde folgendes visuell oder logo-lingual denken:

Gedankenfall(bei)spiel:
Das folgende Gedankenfall(bei)spiel ist eine von mir ausgedachte stufenweise Negation von nichts durch Negation jedes Versuchs, sich vorzustellen, wie, wo oder hier leider "was nicht mal" Nichts ist bis zur Erkenntnis, "was" Nichts nicht einmal mehr nach Negation des Endes jedes finiten Regresses in deinen Gedanken sein KONNTE und nicht sein durfte, was immerhin eine Erkenntnis "über", wenn auch nicht "von" Nichts aus nichts ist. Gehe wie folgt beim Lesen in deinen Gedanken vor:
1. Denke an nichts und dann denke dass das, woran du dachtest, nicht Nichts war und negiere es und denke, das war nicht Nichts, an was du dachtest, sondern schon "etwas" und denke, dass dieses "etwas" nicht mal Nichts ist, sondern Nichts weniger ist als bereits das, an was ich dachte.
2. An das was du als Nächstes denkst, denkst du auch so, in einem finiten Regress, bei dem du immer wieder denkst, dass das was du denkst noch nicht Nichts ist, sondern bereits etwas und dass das nicht Nichts ist, sondern dass Nichts etwas ist, dass nicht einmal nichts ist, was du dir vorstellst.
3. Dass nichts, was ich mir vorstellte, noch nicht Nichts ist, kann ich mental negieren, indem ich sage, dass Nichts etwas Anderes sein muss, als schon nichts, weil nichts, was ich mir vorstellte, Eigenschaften hatte, die Nichts nicht haben kann.
4. Nun musste ich mir Nichts als etwas Anderes und somit als "Etwas" vorstellen und negiere es auch, wieder in einem finiten regress, bis ich erkannte, dass Nichts keine Eigenschaften hat, nicht einmal die, die ich mir vorstellte, als ich mir nichts vorstellte.
5. Dadurch erkenne ich und dadurch kannst du nach einem finiten regress erkennen, dass Nichts zumindest nicht die Eigenschaften hat von allem, was ich mir vorstelle oder du dir vorstellst, wenn ich mir nichts oder du dir nichts (an Stelle von Nichts) vorstelle bzw. vorstellst.

Das ist nur ein Beispiel, aber Nichts hat hier keine Bedeutung mehr, sondern stellt nur noch die Negation von allem, was du dir als Nichts durch nichts vorstellst, dar. Finite Regresse können hier was, denn nach deren Abschluss hat man wenigstens eins über Nichts erkannt. In meinem Gedankenfall(bei)spiel konnte ich und kannst du zumindest erkennen, "was" Nichts "nicht ist". Das ist immerhin eine Erkenntnis, ferner auch, dass die Vorstellung von Nichts nur mit der Anweisung einer weiteren Negation eines weiteren finiten Bestimmungsprozesses von "nichts" weitergehen KANN oder MÜSSTE etc., nämlich der Negation, dass man auch das nicht mal über Nichts sagen dürfte, weil es eine Zuweisung ist, die Nichts Bedeutung gäbe, wo nichts sie haben dürfte, das "nicht ist".



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Der Glaube an Nichts

19.09.2020 um 09:05
Ich frage mich schon auch nach dem Sinn , über "Nichts" , dass etwas bedeutet , aber nicht sein soll, zu reden.



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