@instinct ich fühlte mich nicht unfrei - ich besuchte viele orte des ostblocks
meine freiheit war, kontakte zu haben, die der "normale" nicht hatte - meine freiheit bestand in der auswahl der bücher die ich las , bestand in der auswahl der freunde -
gut, mir fiel einiges auf die füße, da ich nicht so dachte, handelte, wie es hätte sein sollen - ich war nicht farblos und brav
die freiheit, dahin zu fahren wo man möchte - reichte mir nie aus - und viele stellen fest, dass sie sich diese freiheit in diesem freien land auch nicht leisten können
nicht, weil eine verbohrte ideologie sie daran hindert, sondern nicht genug "flüssig" zu sein, um sich das zu leisten
ich fühlte mich in der ddr nicht eingesperrt - meine kontakte über die grenzen des ostens hinaus fanden in ostblockländern statt - dort traf ich die westliche welt
:D - und dann in meiner friedensbewegten zeit gab es regelmäßig begegnungen mit leuten aus westdeutschland - - wir hockten in kirchen, gemeindehäusern oder in wohnungen .. .
freiheit definiert sich unterschiedlich -
manche freiheiten sind beschnitten - ich kann nicht nur fair-trade, ich kann nicht nur beim bauern um die ecke, ich kann nicht alle bücher die ich möchte kaufen . . usw.
freiheit im denken und handeln ist das wichtigste gut