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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.736 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 16:37
@Merlina
du warst überhaupt nicht schwer zu verstehen

man nennt das, was du da schilderst asziale familienpolitik

mit 1300 euro und kindergeld ist man in der armutsfall - und die dreht sich schnell nach unten

man ist schneller bei hartz iv als man meinte -

von heut auf morgen steht die familie vor der wahl: das kleine familienvermögen anzugeben, um solang davon zu leben, bis es verbraucht ist oder sehen, dass man so "durchkommt" - beides ist der abstieg


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29.09.2010 um 16:39
@kiki1962

Und genau das meine ich. Es darf doch nicht sein, dass eine Familie in denen wenigstens ein Partner arbeitet, zum Amt gehen muss, weil er seine Familie nicht mehr alleine ernähren kann.
Wo bleibt da der Sozialstaat, in dem wir angeblich leben?


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 16:49
Das ist aber keine neue Entwicklung.

Ich bin seit 1990 einfach nicht davon weggekommen .
Verheiratet mit 2 Kindern waren es bei mir immer 200 Euro bis maximal 300 Euro am Amt vorbei und das nur unter unwürdigsten Arbeitsbedingungen.
Unter gesunden Arbeitsbedingungen wären es höchstens 50 Euro Abstand gewesen.
(Meine Frau hat ihre Mutter gepflegt.)
Seit 1990 verschärft sich die Lage permanent (vorher war ich "Zuschauer" gewesen)

Soviel zu "Alles wird gut!"

Hartz hat nur zur Verschlechterung beigetragen !
Positive Entwicklung = NULL


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 16:59
Heute bin ich der Überzeugung, dass die Hartz-Gesetzgebung nur den alleinigen Sinn der Stigmatisierung hat.
Und den Zweck hat sie voll erfüllt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:06
@Merlina
es darf nicht sein - richtig

aber es gibt keine antworten darauf - ich glaube ne menge leute nehmen gar nicht mehr wahr, was sich hier so abläuft

das loblied auf familien ist nur noch eine melodie -

dann schreiben reizende mitbürgerInnen/userInnen: wer sich kein kind "leisten" kann, sollte sich keine anschaffen

wer ahnt schon, dass er mit einem kind genau da landet, wo er sich vorher nie gesehen hat - ging mir in den 90ern auch nicht anders - da gab es kein hartz iv, aber ich merkte wie schwierig es ist irgendwie "durchzukommen" und dann noch mit kleinem kind sich für jobs bewerben -

es war schlicht erschlagend mit welchen argumentationen einem gesagt wurde: mit kleinkind nein danke


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:09
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:wer sich kein kind "leisten" kann, sollte sich keine anschaffen
Irgendwer muss ja seinen Sarrazin gelesen haben oder besser auswendig gelernt haben !
:D


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:27
@Merlina
Zitat von MerlinaMerlina schrieb:Vorneweg: es ist ganz klar, dass auch ein Mann bei den Kindern zu Hause bleiben könnte und die Frau das Geld alleine verdient. Steht doch außer Frage.
klang zwar irgendwie bei dir nicht so, aber nun gut.
Zitat von MerlinaMerlina schrieb:Mir geht es jetzt darum, dass diese Möglichkeit kaum noch besteht, sollte der arbeitende Part nur 1300 Euro netto verdienen.
Verstehst du was ich damit sagen will? Die Familie hat gar keine andere Wahl!
das ist es doch was ich auch sage: die zeiten sind vorbei, in denen man eine fünfköpfige familie von einem niedriglohn ernähren konnte! das ist halt heute nimmer so. früher war's auch nicht so. nur zwischendurch lief das mal anders...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:34
@eckhart
wie heißt das ding "mainstream" und in der spirale hängen einige drin - ;)

nur bei aller ironie - es ist schmerzlich für jene, die diese erfahrungen machen müssen -


@Merlina @eckhart
Familienarmut: Ursachen und Gegenstrategien
Jutta Träger
Inhalt
Einleitung

(Einkommens-)Armut in Familien - zur Datenlage

Ursachen familienbedingter Einkommensarmut

Familienpolitische Strategien zur Bekämpfung von Familienarmut
ktuelle Analysen zur Entwicklung der personellen Einkommensverteilung in Deutschland zeigen, dass sich die Einkommenssituation für Familien mit Kindern erheblich verschlechtert hat. Seit Beginn der 1970er Jahre ist die relative Einkommensarmut bei diesen von einem zunächst durchschnittlichen Niveau von sieben Prozent auf ein bis dato vergleichsweise überdurchschnittlich hohes Niveau von 12 Prozent im Jahr 1998 und 13,3 Prozent im Jahr 2006 gestiegen.
http://www.bpb.de/publikationen/AT1SGN,0,Familienarmut%3A_Ursachen_und_Gegenstrategien.html (Archiv-Version vom 04.07.2009)

die thematik ist also bekannt -

der eigentliche schock ist, dass viel über familien gesprochen wird, die schon hartz iv beziehen

es gibt zu wenig über familien, die mit kindern unter einem best. einkommen armutsbetroffen sind

ich recherchiere noch


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:47
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:Seit Beginn der 1970er Jahre ist die relative Einkommensarmut bei diesen von einem zunächst durchschnittlichen Niveau von sieben Prozent auf ein bis dato vergleichsweise überdurchschnittlich hohes Niveau von 12 Prozent im Jahr 1998 und 13,3 Prozent im Jahr 2006 gestiegen.
Bestätigt mein Gefühl, dass es sich um eine schon lang andauernde, aber sich durch Rückkoplungseffekte sich selbst verstärkende exponenielle Entwicklung handelt.

Wer glaubt dieser Entwicklung mit Anpassung entgehen zu können, muss schon erheblich unbedarft sein.
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:es gibt zu wenig über familien, die mit kindern unter einem best. einkommen armutsbetroffen sind
Aus gutem Grund !
Ganz selten hört man etwas über Familien, die sich schämen, Hartz4 in Anspruch zu nehmen.
Und auch die gibt es !

Das sind die ganz unangenehmen Statistiken.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 17:59
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:das loblied auf familien ist nur noch eine melodie -

dann schreiben reizende mitbürgerInnen/userInnen: wer sich kein kind "leisten" kann, sollte sich keine anschaffen
Den Satz :"Kinder können wir uns nicht leisten" hat es immer gegeben. Wenn es danach ginge wären wir alle nie geboren worden. Meine Mutter wußte vor 40 Jahren auch nicht wie sie die "Hipp"-Gläschen für mich bezahlen sollte.
Allerdings hat sich doch einiges geändert...
In der Zeit propagandierte jede Regiering die Rechte und fürsorgspflicht für alles mögliche.
Religionsfreiheit.
Rechte für Gastarbeiter und später Migranten.
Rechte für Lesben und Schwule weil das nun in ist.
Karrieremöglichkeiten für Frauen.
Karriere ist wichtiger als Kinder.

Die traditionelle Familie, wo der Ernährer das Geld nach Hause bringt, ging jahrelang allen am Arsch vorbei. Allen voran den Emanzen und den Ökos.
Heiraten war eh so was von unmodern....
Und dann ließen nur Spießer die Frau bei den Kindern und gingen alleine arbeiten.
Kindergeld blieb dennoch ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Konservative Familienpolitik war doch zum Unwort geworden.

Und nun wundert man sich das es nicht funktioniert, das ein Mann alleine seine Familie ernähren kann?
Ja wen wundert das denn wirklich, wenn die ganze Welt "modern" wurde und es ins normale Bild passte das beide Eltern arbeiten gehen um die Familie zu ernähren?
Was da in den letzten 40 Jahren an der Familienpolitik versaut wurde, kommt nun erst zum Vorschein.
H4 und niedrige Löhne haben den Mist keineswegs ermöglicht, sondern sie haben ihn plötzlich "sichtbar" gemacht. Plötzlich gibts keine Arbeit mehr für beide Partner. Die Marktpreise und Löhne orientierten sich aber daran-und tun es noch. Wenn der Euro nun nur noch 50 cent wert ist, dann verdanken wir das denen die dafür sorgten das beide Eltern arbeiten mußten um sich eine Existenz auf zu bauen. Das einer den Karren nicht am Rollen halten kann ist keineswegs ein Wunder, sondern simpelste Mathematik.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 18:14
@Trapper
Zitat von TrapperTrapper schrieb:Die traditionelle Familie, wo der Ernährer das Geld nach Hause bringt, ging jahrelang allen am Arsch vorbei. Allen voran den Emanzen und den Ökos.
Heiraten war eh so was von unmodern....
Und dann ließen nur Spießer die Frau bei den Kindern und gingen alleine arbeiten.
Kindergeld blieb dennoch ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Konservative Familienpolitik war doch zum Unwort geworden.
den vorspann zu diesem absatz können sich die anderen durchlesen

wohl keine frau möchte in abhängigkeit von ihrem mann ihr dasein fristen - auch in einer ehe gibt es partnerschaften - und partner auf augenhöhe heißt, wenn jeder auch für sich allein leben könnte

davon sind wir ja nun leider ganz weit weg - das schaffen nur wenige familien

@Merlina sprach ganz deutlich davon, dass familien armutsbetroffen sind und das aufgrund dessen, dass man mit einem best. einkommen ganz schnell ganz unten steht - die mehrausgaben werden nicht "gefedert", sondern man plumpst einfach runter

es gibt nichts, was diese familien davor schützen kann - das ist das erbärmliche an diesem system

und da brauchen wir nicht über emanzipation oder so zu theoretisieren - das hat damit gar nichts zu tun


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29.09.2010 um 18:25
@kiki1962
Nun vor 40 Jahren konnte mein Vater das mit einer kaufmännischen Ausbildung alleine auch nicht.
Schon damals wurde es zum Trend das beide Elternteile arbeiten mußten.
Die Emanzipation war lediglich der Stein der es ins Rollen brachte.
Selbstverständlich sollte auch eine Frau alleine in der Lage sein von ihrem Geld leben zu können.
Es liegt mir fern jemanden in Abhängigkeit bringen zu wollen.
Aber eine Familie konnte sie damal in vielen Fällen genau so wenig ernähren wie ein Mann.
Es geht mir nicht um Mann oder Frau, sondern darum das unser System all die Jahre darauf baute das beide Eltern arbeiten mußten.
Wenn das nicht mehr möglich ist, wirds eng in der Haushaltskasse. Und das spüren wir heute stärker als je zuvor.


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29.09.2010 um 18:28
@Trapper
Zitat von TrapperTrapper schrieb:Meine Mutter wußte vor 40 Jahren auch nicht wie sie die "Hipp"-Gläschen für mich bezahlen sollte.
den satz meinst du jetzt hoffentlich nicht ernst?????
auweia. hipp-gläschen.
ich muss in exzessiver armut aufgewachsen sein, denn man musste mich mit selbstgemachtem ernähren. billig, vitaminreich, zuckerfrei, sturzgesund. furchtbar. wie hab ich das nur überleben können? bestimmt haben meine eltern das gemacht damit sie sich ein auto leisten können...


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29.09.2010 um 18:29
@Trapper
also müssen wir was am "system" ändern -


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29.09.2010 um 18:29
@Trapper
es ist aber möglich dass beide arbeiten gehen, warum sollte das denn nicht möglich sein?


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29.09.2010 um 18:33
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:also müssen wir was am "system" ändern -
Tjo, nur denk ich, dass wir, die so denken, immer eine Minderheit bleiben werden..

LEIDER !

@kiki1962


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 18:36
@Trapper
Da siehst du eine merkwürdige Kausalität, gesetzt den Fall ich verstehe dich richtig; es wurde früher mehr verdient, als noch ein Partner den anderen mitversorgen konnte, darum musste der andere nicht arbeiten.

Woran lag es, dass ein Partner das Geld nach hause bringen konnte, weil weniger gebraucht wurde, eine Wohnung ausreichte, die Ansprüche geringer waren, genug Arbeit vorhanden war?
Haben also die Frauen den Männern die Arbeitsplätze abgenommen, die von jeher beschränkt waren?

Viele Arbeitsplätze sind weggebrochen in vielen Branchen, teilweise sind dafür neue entstanden. Arbeiten die früher bezahlt wurden, werden heute nicht mehr bezahlt, der Markt ist gesättigt, vieles wird billig importiert. Die Gesellschaft hat sich auf diese Globalisierung nicht eingestellt und den Dienstleistungssektor nicht anständig entwickelt, das ist u.a. das Problem.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 18:46
es gibt doch arbeitsplätze. nur will die keiner haben, weil sie zu poplig bzw. zu schlecht bezahlt sind. früher wurde da nicht so rumgezickt. da standen viele ungelernte an der maschine und fanden das völlig normal. heute nehmen sie lieber hartz4, ist ja nur minimalst weniger und man muss nichts dafür tun.
DAS kann's ja wohl auch nicht sein, oder?


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29.09.2010 um 18:50
@wheelman
Ermutigende Ansätze für neue Arbeit findet man in Berlin city, gerade im Prenzelberg. Ein Beispiel sind die besonderen Eisläden, nicht wie man sie in anderen Städten kennt. Das Eis wird direkt im Laden hergestellt, aus besten Früchten, natürlich etwas teurer. Entsprechend lecker ist es und überflügelt teilweise italienische Qualität. Oder der Tortenbäcker, der spezielle Torten erzeugt. Viele Spezialläden liefern Waren, die nicht per Massenherstellung angefertigt werden können. Wer kauft sie? Zugezogene Schwaben z.B. und andere Leute, die über Geld verfügen. So gelangt Geld von Mehrverdienern zu Geringverdiener über Spezialität und Qualität.

Auch über solche Ansätze müsste man nachdenken, wenn man ernsthaft vorhat, neue Arbeit zu schaffen, nur wenn das Geld durchfliessen kann und Individualität ermöglicht wird, wird es allen besser gehen können. Ansonsten bleibt nur eine Oberschicht übrig, die sich Teuer und Vielfalt leistet und eine Unterschicht, die sich Billig und Monokultur leistet.

Heute sahnen die Großen den größten Teil ab, Universal, BMG, Daimler, LIDL usw. daneben bleibt nur wenig Geld für den Rest übrig. EDEKA Läden in Berlin sind tot, weil LIDL und Konsorten gekommen sind und subventioniert wurden. Kleine Ostbäcker können sich kaum halten, wenn in der Nähe eine Backfabrik aufgemacht hat oder Kamps.

Das Prinzip ist übertragbar, mit Profiten die der Kapitalist nicht braucht, kann er andere aushungern und so entsteht eine große, billige Monokultur der Warenauswahl, billiger Massenkonsum. Schrippen aus China oder der Türkei z.B. von niedrigster Qualität.

Vielleicht ist das die Chance der Spezialisten.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

29.09.2010 um 18:50
Zitat von mitrasmitras schrieb:Da siehst du eine merkwürdige Kausalität, gesetzt den Fall ich verstehe dich richtig; es wurde früher mehr verdient, als noch ein Partner den anderen mitversorgen konnte, darum musste der andere nicht arbeiten.
Ich weiß nicht wann das war. Ich kannte niemals Leute wo nur ein Ehepartner arbeitete.
Doch... bei den Eltern von nem Jugendfreund. Sein Vater war allerdings kein Arbeiter oder kleiner Angestellter wie mein Vater, sondern Industrieller.
Allerdings konnten die Leute damals ihr Geld in Neubauten investieren anstatt in Mieten.Mit Hilfe des sozialen Wohnungsbaus konnten meine Eltern das auch. Das war Zukunftsorientiert.

@wobel
Das mit den Hipp Gläsern war schon ernst gemeint.
Meine Mutter hatte es mir jedenfalls so erzählt.
Dieses Zeugs galt damals als "das beste" fürs Kind.
Vielleicht genau so ein Quatsch wie die Werbung von heute.
Zitat von wobelwobel schrieb:es ist aber möglich dass beide arbeiten gehen, warum sollte das denn nicht möglich sein?
Oh doch. Das ist sogar recht oft möglich. Und in den beziehungen kommt man auch meistens gut mit dem Geld zurecht.
Es wurde aber gemeckert das einer alleine keine Familie ernähren kann.
Ich hatte lediglich angemerkt, das dieses Problem nicht gerade neu ist...wenn man gut leben will.


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