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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

20.736 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

26.05.2011 um 23:29
woran ist die ddr gleich nochmal gescheidert? achso stimmt, ich erinner mich, war pleite... komisch...


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 14:52
Wer sich jetzt über die Pleite der DDR mockiert, wird sich wundern, wie es in
ein paar Jahren in Deutschland aussieht. Wirtschaftswachstum? Wo kommt
das denn an? Bei Otto-Normalverbraucher??? Mitnichten!!!

Mag die DDR als Staat auch pleite gewesen sein, die Bürger selbst hatten nicht
so zu knappsen, wie viele heutzutage in der BRD. Vor allem gab es dieses
"extrem reich - bitterarm" nicht.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 14:57
@Puschelhasi
Möchte mal wissen, woher du deine Informationen hast.

Die Versorgung in der DDR war Ende der 70er Jahre absolut nicht zu krtritisieren.
Man muss nicht alles von fehlenden Bananen abhängig machen. Es gab genug
einheimisches Obst und das mehr als frisch.

Diese Stasi-Verallgemeinerung ist genauso wie die Nazi-Verallgemeinerung
und schon bald nicht mehr mit anzuhören. Aber manch einer meint wohl,
das macht sich immer gut, nicht wissend, dass das allmählich albern wird.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:12
Die DDR war nicht halb so Pleite wie die BRD jetzt...

1982 bürgte die BRD für einen Kredit in Höhe von 1 Milliarde DM ... Davon hat die DDR ziemlich lang gewirtschaftet...

Wieviel verbraten wir doch gleich für den Erhalt des Euro....

http://www.faz.net/artikel/C30638/beispielloser-rettungsschirm-750-milliarden-zum-schutz-des-euro-30072335.html

... in der DDR war nicht alles schlecht... ich kenne tatsächlich kaum einen der sagt jetzt wäre es besser...

aber das ist Off Topic sry...

LG


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:15
Zitat von defdef schrieb:Die DDR war nicht halb so Pleite wie die BRD jetzt
Dieser Pol-Büro-Bericht aus 1989 spricht eine andere Sprache.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:18
@voidol

wo genau?

LG


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:26
@def

Lies halt.
Die Verschuldung im nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet ist seit dem VIII. Parteitag gegenwärtig auf eine Höhe gestiegen, die die Zahlungsfähigkeit der DDR in Frage stellt.
[...]
Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der internationale Währungsfond bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u.ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden.

Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird.
Haben sie nicht geschafft und Schabowski hat die Grenzen geöffnet.


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def ehemaliges Mitglied

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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:28
Schulden der BRD geschätzt ende 2011

Stand Ende 2011 2074 Mrd. €

2.074 Mrd € * 1,9553 = 4.055 Mrd DM * 3 = 12.166 MRD Mark

- jetzt hätte ich schon gern ne Quelle die belegt, das die Verschuldung der DDR größer 12,166 Billionne Mark war

Die Staatsverschuldung der DDR zum Ende 1990 wird nach Angaben der Deutschen Bank
(1992) mit 86,3 Mrd. DM benannt.



quelle: http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf (Archiv-Version vom 10.12.2011)


LG


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:33
@voidol

Das Polit Büro hat doch nur festgestellt, dass wenn es zur Zahlungsunfähigkeit kommt, eine Umschuldung unter der Fuchtel des IWF stattfinden muss, und das gilt es zu verhindern...

Was macht man denn heut? Statt der Umschuldung macht man Rettungsschirme...

Ich bleib dabei, die Haushaltskassen sind zur Zeit viel leerer als damals, egal ob DDR oder BRD, solche Vergleiche in einer heutige Hartz 4 Diskussion zu bringen ist weder als Pro noch als Contra dienlich.

Zu sagen alles war schlechter, ist hier genauso naiv wie zu sagen alles war besser...

LG


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:43
Zitat von defdef schrieb:Die Staatsverschuldung der DDR zum Ende 1990 wird nach Angaben der Deutschen Bank
(1992) mit 86,3 Mrd. DM benannt.
Laut Pol-Büro-Bericht betrug die Gesamtverschuldung 140 Mrd. DDR-Mark. Bei etwa 350 Mrd. DDR-Mark BIP wären das ja nicht mal die 60 Stabilitätsprozent des Euro.

Da hat Schabowski vielleicht voreilig gehandelt ;)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 15:59
@voidol
Zitat von voidolvoidol schrieb:Da hat Schabowski vielleicht voreilig gehandelt ;)
Das möchte ich so nicht suggerieren es war an der Zeit die Mauer abzureißen. ;P

Allerdings ist es ein Mythos das die DDR aus finanziellen Gründen eingegangen ist und es muß klar werden, dass die Europa heut viel größer finanzielle Probleme hat als es die DDR je hätte haben können, diese aber einfach nicht eingesteht...

LG


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 16:12
Ja, die Staatsverschuldung pro Kopf war in der DDR niedriger aber das lag unter anderem eben auch daran das man vieles hat verkommen lassen und was dann anschließend nach Maueröffnung saniert werden musste. Ich denke da nicht nur an die Häuser, die Umweltschäden, die Straßen....

Ja, man kann seine Verschuldung geringer halten aber der Preis ist dann eben der Zerfall der Infrastruktur


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

27.05.2011 um 16:48
Zitat von voidolvoidol schrieb:Da hat Schabowski vielleicht voreilig gehandelt ;)
dir steht es frei irgendwo auf der erde, eventuell in sibirien, die ddr nachzuempfinden: mangelwirtschaft, russenbesatzung, subotniks, guLags (hieß natürlich in der ddr anders...) , zerbröselte strassen und zerfallene häuser. am besten in der nähe einer sperrzone, um stacheldraht, mp streifen und trettminen zu genießen.

überhaupt ich wäre sehr dafür, so eine anschauliche mini ddr für kommunistische besserwisser zu installieren. im kommunismus will nur jeder funktionär sein und andere arbeiten lassen. deshalb funktioniert dieser quatsch ohne zwang nicht.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 19:13
Sorge um Sozialstaat
Mehr als 100.000 Selbständige beziehen Hartz IV
In der Bundesagentur für Arbeit wächst die Sorge vor einem Missbrauch des Sozialstaats: Laut "Süddeutscher Zeitung" stocken immer mehr Selbständige ihre Einkünfte mit Hartz IV auf. Im Einzelfall ist es extrem schwer zu prüfen, ob die Antragsteller tatsächlich auf Hilfe angewiesen sind.

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München - Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (BA) fürchten ein Problem bei den sogenannten Aufstockern. Das sind Menschen mit geringen Einnahmen, die zur Sicherung ihrer Existenz Hartz IV beziehen. Laut "Süddeutscher Zeitung" ist gerade bei Selbständigen die Zahl der Aufstocker stark gestiegen.

Zwischen 2007 und 2010 habe sie im Jahresdurchschnitt um mehr als 50.000 Personen zugenommen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Statistiken der Bundesagentur. Im Februar 2011 habe die BA knapp 118.000 selbständige Aufstocker gezählt. Rund 85.000 von ihnen hätten über ein Einkommen von weniger als 400 Euro verfügt, 25.000 hätten bis zu 800 Euro verdient, der Rest etwas mehr.

Insgesamt ist inzwischen fast jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker selbständig. Die anderen sind festangestellt. Insgesamt zählten im Jahresdurchschnitt 2010 rund 1,38 Millionen Menschen zu dieser Gruppe.

Rechnen Selbständige ihr Einkommen künstlich herunter?

Experten in den Jobcentern warnen mittlerweile schon vor einem Missbrauch des Sozialstaats. Selbständige könnten ihr Einkommen so herunterrechnen, dass sie auf dem Papier Anspruch auf Hartz IV hätten, obwohl sie auf das Geld in Wahrheit gar nicht angewiesen seien, monieren Arbeitsvermittler gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Demnach tauchen in den Jobcentern sogar Firmeninhaber mit mehreren Mitarbeitern auf und beantragen Hartz IV - teils mit Erfolg.

Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur, sprach sich für eine Debatte darüber aus, ob sich die Bezugsdauer von staatlichen Grundsicherungsleistungen für Selbständige zeitlich begrenzen lasse. "Irgendwann muss man schwarze Zahlen schreiben oder - so weh es tut - die Selbständigkeit aufgeben", sagte er der "SZ". "Der Steuerzahler kann nicht auf Dauer eine nichttragfähige Geschäftsidee mitfinanzieren."

Hartz-IV-Empfänger bleiben häufig nur kurz im Job
Immerhin gehen selbständige Hartz-IV-Aufstocker einer regelmäßigen Beschäftigung nach. Arbeitslose ohne eigene Tätigkeit gelten indes als schwer vermittelbar. 45 Prozent von ihnen ist nach maximal einem halben Jahr in einem Beruf wieder arbeitslos, teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag mit.

Hartz-IV-Empfängern werden der Studie zufolge eher Aushilfsjobs oder Arbeitsplätze in der Leiharbeit angeboten. "Bei instabiler, kurzfristiger Beschäftigung besteht ein hohes Risiko, in den Leistungsbezug zurückzukehren, sofern keine Anschlussbeschäftigung gefunden wird", schreiben die Arbeitsmarktforscher.

Für Paare mit Kindern oder Alleinerziehende sei der Weg aus der Bedürftigkeit besonders schwer. Nur ein Drittel schaffe es, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Singles ohne Kinder hätten die besten Chancen, den Sprung zurück ins Arbeitsleben zu schaffen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,768262,00.html (Archiv-Version vom 16.06.2011)

Ich würde gerne mal wissen wo ran das liegt.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 19:46
@Klartexter

"Ja, man kann seine Verschuldung geringer halten aber der Preis ist dann eben der Zerfall der Infrastruktur".

Nö, es ist ganz einfach. Die Einnahmen müssen die Ausgaben übersteigen. Das steht nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Infrastruktur.

Ich könnte mir vorstellen, dass die DDR sehr viel Geld für Militär ausgegeben hat. Das haben sie gemacht, weil die NATO das auch gemacht hat. Eigentlich Wahnsinn auf beiden Seiten.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 20:07
@mrx777

Ohne anständige Infrastruktur gibt es keine großen Einnahmen, da sich keine Unternehmen ansiedeln denn diese sind von einer gut funktionierenden Infrastruktur abhängig. Und weniger UNternehmer heißt nicht nur weniger Einnahmen, sondern zugleich auch noch stark steigende Ausgaben


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 20:12
@Solomann

Einfach mal ein bischen im Forum stöbern:

a) Ich vermute mal, dass der Großteil dieser Aufstocker schon vorher Hartz IV bezogen und von den ARGEn in die Selbstständigkeit gelobt wurden, um die Statistik zu schönen. Nun diesen Selbstständigen Betrug vorzuwerfen empfinde ich als unredlich.

b) Jeder Unternehmer rechnet seine Einkünfte runter, wenn es um die Steuer geht. Doch wer glaubt, hier wird mit unredlichen Tricks gearbeitet, der kennt weder unser Steuersystem noch das Hartz-IV-System.

c) Dass es so viele Aufstocker unter den Selbständigen gibt, hat auch damit zu tun, dass viele Selbständige ihre Krankenkasse anders gar nicht mehr finanzieren könnten. Bekanntlich müssen Selbständige sowohl den "Arbeitgeber"- wie auch den "Arbeitnehmer"-Anteil selbst in die Krankenkasse einzahlen. Verschärfend kommt hinzu, dass es eine Untergrenze gibt. D. h. der niedrigste Krankenkassensatz für Selbständige geht los bei ungefähr 320 Euro im Monat. Das muss man mit einem Kleinunternehmen erst mal ranschaffen, besonders in Krisenzeiten oder wenn man noch nicht so lange im Geschäft ist.

d) Jeder weiss, dass Arbeitslosengeld II erst dann gezahlt wird, wenn der Antragsteller weder über Ersparnisse , noch über ein Haus, eine grosse Wohnung oder ein teures Auto verfügt.

Das sind ja dann wohl nicht die sogenannten "Besserverdienenden" oder gar die "Elite". Bei einer Selbständigenquote von 11% wäre es doch nur wünschenswert, wenn sich mehr Menschen selbständig machen.

e) Irgendwie habe ich immer öfter das Gefühl, es soll ein Keil zwischen Arbeitslose beziehungsweise Hartz-4 Empfänger, Niedriglöhner, Aufstocker und jetzt auch selbständige Aufstocker getrieben werden, damit die alle gegenseitig auf sich rumhacken und nicht auf die Idee kommen, gemeinsam gegen diejenigen vorzugehen, die wirklich Schuld an den Zuständen sind.

f) Die interessantere Frage wäre dann in wessem Interesse solche Meldungen dann sind und wer sie veranlasst. Dazu bräuchten wir allerdings Medienvertreter die ihren Auftrag der Kontrolle der Demokratischen Ordnung wahrnehmen.


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 20:16
@Klartexter

Das mag sein, doch heißt es nicht, dass die Infrastruktur zefällt, wenn die Ausgaben gekürzt werden.

Hier einige kleine Beispiele:
http://www.steuerzahler.de/Verschwendung/1224b474/index.html (Archiv-Version vom 10.08.2011)


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 20:21
@mrx777

Wenn ich als Staat in der jetzigen Situation die Ausgaben reduzieren will, dann bleibt ja nicht viel übrig. Da wird selbstredend erst bei den Kommunen gekürzt und diese haben dann weniger für die Infrastruktur der Städte übrig.
Natürlich gäbe es bessere Bereiche Ausgaben zu kürzen wie z.B. im sozialen Bereich, dies wird aber aufgrund der Unpopularität nicht gemacht

Steuerverschwenung lässt sich einfach nicht gänzlich verhindern. Ich sehe auch vieles als Steuerverschwendung was andere als humanitäre Aufgabe sehen


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Der ALGII-/Bürgergeld-Thread

14.06.2011 um 20:22
@seven_of_nine

Bei uns heißen diese Leute nicht "Funktionäre", sondern Betriebswirtschaftsabsolventen. Kaum grün hinter den Ohren und ohne jegliche Lebenserfahrung, versuchen sie genau dasselbe zu veranstalten.

Zum haben wir Ihnen das mit der Gewalt und dem bewaffneten Zwang verboten, deshalb funktioniert unser System ein kleines bischen besser.


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