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Der Hartz 4 Thread

17.050 Beiträge, Schlüsselwörter: Hartz IV, Sanktionen, BGE, Industrielle Reservearmee

Der Hartz 4 Thread

07.07.2019 um 19:09
RosaBlock schrieb:20 bis 30 Stunden in der Pflege, Kinderbetreuung oder ähnlichem sozial sinnvollen wäre mir lieber als 40 Stunden für Techkonzerne Software zu schreiben um den Profit zu optimieren. Ich will leben können und Abends kein Zombie sein.
Ist doch ok, dann muss Du aber auch mit 50-75% eines Durchschnittslohn auskommen, Steuern zahlst Du automatisch weniger.
RosaBlock schrieb:Ich verliere mehr Geld das ich erarbeite an meinen Arbeitgeber, der Profit machen möchte und mich deshalb minimal bezahlt, als ich Steuern zahle, die an Arbeitslose gehen.
Die Rechnung hätte ich mal gerne gesehen, Fakten und so.


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07.07.2019 um 19:24
RosaBlock schrieb:20 bis 30 Stunden in der Pflege, Kinderbetreuung oder ähnlichem sozial sinnvollen wäre mir lieber als 40 Stunden für Techkonzerne Software zu schreiben um den Profit zu optimieren.
Wenn du ernsthaft glaubst das du nach 30 Stunden in der Pflege arbeiten frischer bist als 40 Stunden zu programmieren dann hast du wohl noch nie lange in der Pflege gearbeitet.


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07.07.2019 um 19:56
corky schrieb:dann muss Du aber auch mit 50-75% eines Durchschnittslohn auskommen, Steuern zahlst Du automatisch weniger.
Eben. Es gibt einen Druck, sich kaputt zu machen. Ich werde gezwungen einen künstlich geschaffenen job ohne Mehrwert ausüben.
Nerok schrieb:Wenn du ernsthaft glaubst das du nach 30 Stunden in der Pflege arbeiten frischer bist als 40 Stunden zu programmieren dann hast du wohl noch nie lange in der Pflege gearbeitet.
Ich habe lange mit "problemkindern" gearbeitet. Weißt du was hilft? Wenn man die Last auf mehr Menschen aufteilt. Klar ist man heute in solchen Berufen überbelastet. Außerdem würde ich bei so einem Job sogar mehr Stress in Kauf nehmen wenn ich dafür so gut entlohnt werden würde wie bei einem it-job.
corky schrieb:Die Rechnung hätte ich mal gerne gesehen, Fakten und so.
Gerne, folgt da das länger dauert. ;)


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07.07.2019 um 19:58
RosaBlock schrieb:Eben. Es gibt einen Druck, sich kaputt zu machen. Ich werde gezwungen einen künstlich geschaffenen job ohne Mehrwert ausüben.
Doch die Patienten erhalten mehr Pflege, sie zahlen auch dafür.
RosaBlock schrieb:Gerne, folgt da das länger dauert. ;)
Ich warte sehr gerne auch länger, es wäre ein Novum dass so eine Rechnung hier gepostet wird.


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07.07.2019 um 20:24
Jackie251 schrieb:Wenn ein Arbeitsunwilliger 1000 Euro aus den Sozialkassen ergaunert, ist das absoulut gesehen deutlich weniger.
Aber relativ (Bereicherung / 0 ) ist der Betrug unendlich.
Bei einem Manager der nur an die eigene Bereicherung denkt und nicht an das Wohl der Beschäftigten, ist der Betrug auch unendlich
Jackie251 schrieb:Wenn ein Arbeitsunwilliger 1000 Euro aus den Sozialkassen ergaunert,
Der arbeitsunwillige, topfitte Dauerarbeitslose ist ein Fantasiekonstrukt, das wurde auch hier im Forum gezeigt.
Viele Arbeitslose sind entweder Aufstocker oder irgendwie gehandicapt, haben gesundheitliche Probleme oder sind unzuverlässig-
In der Sowjetunion gabs Vollbeschäftigung, da wurde wirklich jeder genommen, auch schwierige Leute. Diese Leute haben in der Wirtschaft viel Schaden angerichtet.
Nerok schrieb:in der Pflege
In der Pflege gibt es auch vergleichsweise einfache Jobs, z.B. in Privathaushalten


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07.07.2019 um 20:32
corky schrieb:Doch die Patienten erhalten mehr Pflege, sie zahlen auch dafür.
Der Job ohne Mehrwert ist der besser bezahlte it Job, der nur der profitmaximierung dient, nicht die Pflege.


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07.07.2019 um 20:40
parabol schrieb:In der Pflege gibt es auch vergleichsweise einfache Jobs, z.B. in Privathaushalten
Ja schön.
Da werden aber 95% der Beschäftigten nicht landen denn dort werden nicht so viele Leute gesucht.


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07.07.2019 um 20:41
parabol schrieb:oder sind unzuverlässig-
parabol schrieb:da wurde wirklich jeder genommen, auch schwierige Leute. Diese Leute haben in der Wirtschaft viel Schaden angerichtet.
Das erklärt immer noch nicht warum sie soviel wie ein Normalarbeiter bekommen sollen.


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08.07.2019 um 09:10
RosaBlock schrieb:Ist ein Menschenleben nicht allgemein erhaltenswert? Lass uns Artikel 1 des Grundgesetzes mal ausblenden.
Natürlich ist es das.
Aber dort steht nichts davon, dass ein Hungerstreik verboten ist.

Selbst die Sterbehilfe ist da länger kontroves diskutiert worden, aktuell sagt die deutsche Rechtsauslegung dazu, dass sich Menschen sehr wohl für ihren eigenen Tod entscheiden dürfen.

Weiterhin sagt der Artikel 1 ganz klar, dass er für ALLE Menschen gilt. Da steht nichts von innerhalb der deutschen Grenzen von 1990.

In der Realen Welt verhungern täglich 25.000 Menschen, weil sie da wo sie leben schlicht nicht die Möglichkeit haben genug Nahrung zu erwirtschaften.

Wieviele Betroffene hätten wir denn hierzulande?
Wieviele Menschen setzen sich an den Rand des Ackers und verhungern lieber, bevor sie eine Möhre aus dem Boden ziehen?

Der Anteil der Arbeitsunwilligen wird allgemein nicht hoch sein. Und selbst von denen wird sich der Großteil überlegen ob man nicht lieber doch mit anpackt, als sich selbst vom Acker versorgen zu müssen.
RosaBlock schrieb:Ich würde gerne aufhören zu arbeiten, wenn arbeiten heißt, dass ich mich so sehr kaputt mache, dass ich mich in meiner Freizeit erholen muss um wieder arbeitsfähig zu sein.
Wer würde das nicht?
Beschäftigen können wir uns allein. Wir brauchen keinen Termin- / Leistungsdruck vom Arbeitgeber.

Aber wir sind technologisch noch nicht im Schlaraffenland angekommen.
Und fliegen keine gebratenen Tauben in den Mund.
Wir leben nicht in Höhlen, die die Natur einfach so geschaffen hat.

Was wir begreifen müssen, ist dass eben nicht namenlose Maschinen emotionslos auch nachts durcharbeiten, damit wir versorgt sind.
Es stehen immer menschliche Arbeiter dahinter.
Was der eine weniger arbeitet, muss der Rest der Arbeiter ausgleichen.

Vieles bezüglich Technik, Industrie, Politik hängt dabei zusammen.
Eine Demokratie ist ohne Bürokratie, ohne schnelle Nachrichtenübermittlung nicht möglich.
Solange die Wissenschaft nur wenig Geld hat und der Mensch seine Umwelt nur mäßig begreift, weil er weitgehend nur für einen vollen Magen arbeitet, werden sich Religionen herausbilden.

Haben die Urgesellschaften weniger gearbeitet und weniger Leistungsdruck empfunden?
Darüber streiten sich heute noch Gelehrte...
Haben sie aber damals eine Lebensstandard erreicht, den der Allgemeinheit heute ausreichen würde?
Wohl kaum.
Aber warum sollten wir andere dazu zwingen, in unserem Wirtschaftssystem schuften zu müssen, wenn die lieber wie in der Urgesellschaft leben wollen?

Jede höhere Gesellschaftsform nach der Urgesellschaft berichtet von langer harter Arbeit um satt zu werden...
Das Leben war um längen weniger bequem als heute.

Um es mal plastisch zu machen:
Was würden wir noch essen können, wieviel "Freizeit" hätten wir, wenn aller Menschen unterhalb eines Einkommens von 1 Mio. Euro / Jahr sagen würden "ich höre auf zu arbeiten"?

Arbeit ist keine Bestrafung die einen von der Freizeit abhält.
Freizeit ist nicht die Normalität, sondern kann man sich erst leisten wenn die Produktivität hoch genug ist.
Ein deutliches mehr an Freizeit für die gesamte Bevölkerung ist nur mit erheblich geringerem Lebensstandard möglich.


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08.07.2019 um 09:26
corky schrieb:
20 bis 30 Stunden in der Pflege, Kinderbetreuung oder ähnlichem sozial sinnvollen wäre mir lieber als 40 Stunden für Techkonzerne Software zu schreiben um den Profit zu optimieren. Ich will leben können und Abends kein Zombie sein.
Ist doch ok, dann muss Du aber auch mit 50-75% eines Durchschnittslohn auskommen, Steuern zahlst Du automatisch weniger.
Was ja aber auch schon eine fragwürdige Regel ist.
Wieso subventionieren Vollarbeitet diejenigen die lieber mehr Freizeit haben wollen?

Auf der Seite der Kosten ändert sich nichts wenn man weniger arbeitet.
Dein Handyvertrag wird nicht billiger, deine Miete wird nicht geringer usw.
Logisch..

Auf der Einkommensseite wird es aber subventioniert.
Wenn man 25% weniger Arbeitet und 25% weniger Bruttolohn bekommt, zahlt man auch 25% weniger in die Rentenversicherung.
Okay, man bekommt später ja auch eine geringere Rente, logisch...

Aber man bezahlt auch 25% weniger Krankenversicherung.
Bekommt dafür aber fast die gleiche Leistung (lediglich die Lohnfortzahlung fällt geringer aus).

Bei der Lohnsteuer hingegen schlägt, dann richtig zu, man zahlt deutlich weniger als 75% der Lohnsteuer.

Mal als Beispiel
bei 40h mit 2400 Euro / Monat sind es 285 Euro Lohnsteuer
bei 30h mit 1800 Euro / Monat sind es 145 Euro Lohnsteuer (25% weniger arbeiten, das 50% weniger Steuer)
bei 20h mit 1200 Euro / Monat sind es noch 18,5 Euro Lohnsteuer (50% weniger arbeiten 93,5 % weniger Steuer)

Wenn man nun bedenkt, dass jeder Bürger allein durch Kindergelt und 10 Jahre Schule über 100.000 Steuereuros verbraucht, ist klar, dass es von 20h / Woche schwierig wird, dies in die Gemeinschaftskasse zurückzuzahlen.


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08.07.2019 um 09:44
Jackie251 schrieb:bei 40h mit 2400 Euro / Monat sind es 285 Euro Lohnsteuer
bei 30h mit 1800 Euro / Monat sind es 145 Euro Lohnsteuer (25% weniger arbeiten, das 50% weniger Steuer)
bei 20h mit 1200 Euro / Monat sind es noch 18,5 Euro Lohnsteuer (50% weniger arbeiten 93,5 % weniger Steuer)
Und wahrscheinlich beschweren sich diese Leute dann auch noch über Altersarmut oder warum der Staat ihnen nicht mehr so gibt, bzw. dass die Mieten zuviel vom Netto in% ausmacht.


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08.07.2019 um 11:08
RosaBlock schrieb:Eben. Es gibt einen Druck, sich kaputt zu machen. Ich werde gezwungen einen künstlich geschaffenen job ohne Mehrwert ausüben.
Falsch, wie oben aufgezeigt, müsste man ein paar hundert Jahre mit 20h/Woche arbeiten gehen um von der Lohnsteuer wieder den Teil an die Gemeinschaft zurückzugeben, den man selbst verbraucht hat.
Die Sozialabgaben und Steuern sind "kein Druck sich kaputt zu machen". Davon werden die Kosten getragen, die man selbst verursacht.
Desto weniger Stunden gearbeitet werden, desto unwahrscheinlicher die Chance, dass das Geld überhaupt dafür reicht.

Zugegeben es ist irgendwie blöd, in das Arbeitsrad "gezwungen" zu werden, weil man in dem Moment wo man arbeiten kann der Gesellschaft schon 150.000 - 250.000 Euro schuldet.
Für die meisten ist das aber in der Summe positiv. Denn ohne Schule hätte man gar nicht die Möglichkeit so produktiv zu sein und ohne Kindergeld, ohne Familienversicherung usw. läge die Sterblichkeitsrate von Kindern wesentlich höher.
Viele könnten sich gar nicht beschweren mit 20 Steuern zahlen zu müssen, sie würden gar nicht erst 20 Jahre alt werden.


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08.07.2019 um 11:28
parabol schrieb:Der arbeitsunwillige, topfitte Dauerarbeitslose ist ein Fantasiekonstrukt, das wurde auch hier im Forum gezeigt.
Viele Arbeitslose sind entweder Aufstocker oder irgendwie gehandicapt, haben gesundheitliche Probleme oder sind unzuverlässig.
Eben, DASS sehe ich auch so.
Der Großteil wägt lediglich ab ob die Vorteile aus einen Job die Nachteile von 170 Arbeitsstunden und somit leicht über 200 Stunden weniger Freizeit pro Monat wirklich wert sind.

Genau dieser Gedanke ist ja aber schon falsch.
Menschen können sich nicht aus dem Nichts versorgen. Ohne Arbeit gibt keine Nahrung die wir verteilen könnten.

Man kann nicht Arbeitsloser und Aufstocker sein.

Wenn hier jemand eine volle Stelle hat und damit nicht auf H4 Niveau kommt, hat der allen Grund sich zu beschweren.
Nur er leistet eben seinen Dienst für die Gemeinschaft. Er tut etwas für seinen Unterhalt.

Muss jemand der unzuverlässig ist eigentlich lernen zuverlässiger zu sein? Oder sollten wir ihn nach Hause schicken und die zuverlässigen für ihn arbeiten lassen?
Wo wollen wir da den Schlussstrich ziehen?
Wenn Lehrlinge einen Job noch nicht können, schicken wir die nach Hause...
Wenn Kinder in der ersten Klasse nicht schreiben können, schicken wir die nach Hause...

Es liegt auf der Hand, dass irgendwann die Alten sterben und die Jungen nie gelernt haben für sich zu sorgen.
Lernen gehört zu Leben dazu.
Millionen Arbeiter beißen ständig in den sauren Apfel. Die würden auch lieber grad was anderes machen.
Wenn man jedoch global und langfristig denkt, erkennt man, dass es eben sein muss.
Genau das unterscheidet ja Mensch und Tier: der Mensch hat das Bewusstsein er kann heute schon die Folgen seines Wirkens im Morgen abschätzen.


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08.07.2019 um 12:04
parabol schrieb:Bei einem Manager der nur an die eigene Bereicherung denkt und nicht an das Wohl der Beschäftigten, ist der Betrug auch unendlich
Nö.
Er managt ja. Dazu kann er nicht nur an die eigene Bereicherung denken.
Er kann aber auch nicht nur an das Wohl der Beschäftigten im hier und jetzt denken.

Und logischerweise ist das kein Betrug.


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08.07.2019 um 12:09
parabol schrieb:Der arbeitsunwillige, topfitte Dauerarbeitslose ist ein Fantasiekonstrukt, das wurde auch hier im Forum gezeigt.
Abgesehen davon,
auch der arbeitswilligen topfitten Arbeiter, der fröhlich pfeifend die Lohnabrechnung prüft und sagt "was nur 500 Euro Lohnsteuer!?" Wieso nicht 800 Euro!? Ich könnte mir das leisten und dann wäre mehr für die da, die nicht arbeiten.
gibts auch nicht.

Jeder hat mit seinen Dämonen fertig zu werden.
Jeder hat seinen Sack zu tragen.

Es wird Kranke geben, aber dafür gibt es dann ja auch Fachleute die prüfen ob man arbeitsunfähig ist.


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08.07.2019 um 19:31
Jackie251 schrieb:Auf der Seite der Kosten ändert sich nichts wenn man weniger arbeitet.
Dein Handyvertrag wird nicht billiger, deine Miete wird nicht geringer usw.
Logisch..

Auf der Einkommensseite wird es aber subventioniert.
Renten werden auch subventioniert.
Der Rentenbeitrag reicht längst nicht zur Finanzierung der Rente aus


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09.07.2019 um 07:34
parabol schrieb:Renten werden auch subventioniert.
Der Rentenbeitrag reicht längst nicht zur Finanzierung der Rente aus
Das kommt auf den konkreten Fall an, dort kann man nicht pauschal sagen, dass man Rentenbeiträge spart.
Bei der Steuer spart man immer.


Außerdem muss man bei der Rente die Inflation rausrechnen und die Steigerung der Produktivität.
Die Rentenkasse ist ja kein Sparbuch, dass dein Geld sicher verwahrt und es später wieder hervorholt.
Man arbeitet in seinem Arbeitsleben etwas länger, damit die nicht mehr Arbeitenden versorgt sind.


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09.07.2019 um 09:19
parabol schrieb:Der Rentenbeitrag reicht längst nicht zur Finanzierung der Rente aus
Dann muss der Beitrag angehoben werden, nicht geschaut dass man es einem anderen wegnimmt.


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09.07.2019 um 18:23
corky schrieb:Dann muss der Beitrag angehoben werden, nicht geschaut dass man es einem anderen wegnimmt.
Wenn man den Rentenbeitrag anhebt, dann nimmt man das Geld der jüngeren Generation aus der Tasche.
Eigentlich müssten die Renten gekürzt werden, damit niemanden was weggenommen wird.

Es ist aber auch ziemlich merkwürdig - einerseits steigt das BSP von Deutschland kontinuierlich,
anderereseits gibts Probleme mit der Finanzierung der Renten und der Sozialsysteme


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09.07.2019 um 19:01
parabol schrieb:Eigentlich müssten die Renten gekürzt werden, damit niemanden was weggenommen wird.
Da muss ich auf die 21 Mio Wähler hinweisen, die auch noch in der Wahlbeteiligung zuverlässig sind (Rentner).
parabol schrieb:Es ist aber auch ziemlich merkwürdig - einerseits steigt das BSP von Deutschland kontinuierlich,
anderereseits gibts Probleme mit der Finanzierung der Renten und der Sozialsysteme
Ich habe hier was dazu geschrieben (Grafik unbedingt anschauen), ich kann nicht empfehlen sich am BSP zu orientieren, der bewegt sich in Dollar seitwärts, schon seit 2008!
Diskussion: Das bedingungslose Grundeinkommen (Beitrag von corky)

Und: Renten steigen, Menschen leben länger, verdienen weniger, zahlen viele Abgaben, können nicht sparen oder sich eine Wohnung kaufen, der Staat frisst Einnahmen und gibt nix.

Hier mal die Einnahmen der Rentenversicherung, sagenhafte 2018 306Mrd, steigen angeblich auf 363 Mrd im Jahr 2023...20% in 5 Jahren.


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