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Bezahlbarer Wohnraum

2.967 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Haus, Wohnung, Stadt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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26.11.2025 um 08:43
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Der Staat fordert vom Bauherren gewisse Grundstandards, was ja vernünftig is.
Das sehe ich zu 100% genauso.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Sicher kann man sich darüber streiten, wie weit diese Standards greifen sollen und da wird’s verschiedene Ansichten geben, aber das es solche Standards geben sollte, scheint mir doch sinnvoll.
Ja. das Problem fängt an wenn gewissen Standard je Bundesland unterschiedlich gewertet oder deklariert werden.

Bei Grundstandards seltener als bei anderen Bauthemen aber kommt auch vor.

Wir müssen sicher bauen, keine Frage, dafür muss alles passen und festgelegt sein. Ganz klar.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Eigentlich is das kein gutes Beispiel, weil es was völlig anderes darstellt. Die Abwrackprämie war ein Konjunkturpaket, das die Wirtschaft ankurbeln sollte.
Jetzt muss die Wohnraumschaffung angekurbelt werden, daher komme ich auf den Vergleich.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Vergleichbar mit den Bauvorschriften sind eher Mindestvorgaben für Schadstoffausstoss, Fahrsicherheit oder ne Pflicht für nen Kat. Das alles hat Auto fahren teurer gemacht und der Autoindustrie eher geschadet, dennoch war das so alles sinnvoll, imho.
Ich weiß was du meinst aber so ist es im Bau nicht, dort wird noch viel viel mehr festgelegt, sonst gäbe es die Tuningszene nicht in der Form bei PKWs, wenn gleich viel komplizierte Regelungen herrschen.

Wenn wir beim Vergleich KFZ und Bau bleiben, ist es aktuell so, dass Brandenburg die die Farbe des PKW vorschreibt und in Sachsen und Hamburg andere Regeln gelten zum Mindestprofil der Reifen, hinzu sagst BW noch dein Radio darf nur 40db laut sein und MekPom will keine getönten Scheiben.

Das ist etwas spitz und provokativ formuliert auf so sieht es im Grunde aus.

Genau das sind dann Gründe warum die ggf noch bauwilligen und baufähigen Investoren ganz genau überlegen wo und wann man überhaupt baut. Und der Rahmen für das ja jetzt bauen ich, wird dadurch seit Jahren immer enger und die Wohnbebauung stagniert von Jahr zu Jahr. Die Statistiken sind eindeutig.
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Klar wäre Bauen günstiger, hätten wir noch die Regularien von kurz nach dem Krieg, aber ob das sinnvoll wäre bezweifle ich mal.
Es geht mir nicht um Regeln weglassen, sondern um Grundregeln festlegen, aber nicht überregulieren und nicht mehrfach regulieren, oder überall etwas anders.


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02.12.2025 um 10:21
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 25.11.2025:Erkennst du etwa keine Regulierungsproblematik?
Die Regularien sind entstanden, um Menschen vor Gier und Dummheit zu schützen. Die Folgen fehlender Regularien und Kontrollen kannst du in vielen anderen Ländern “bewundern” - letztes Beispiel der Hochhausbrand in Hongkong.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 25.11.2025:Erkennst du keine Zinsthematik?
Nein, sehe ich nicht.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 26.11.2025:sonst gäbe es die Tuningszene nicht in der Form bei PKWs
Du vergleichst Hohlbirnen mit fehlendem Ego mit Bauvorschriften? Oh mei…


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02.12.2025 um 10:57
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Die Regularien sind entstanden, um Menschen vor Gier und Dummheit zu schützen. Die Folgen fehlender Regularien und Kontrollen kannst du in vielen anderen Ländern “bewundern” - letztes Beispiel der Hochhausbrand in Hongkong.
Regeln an sich sind ja notwendig. Überregulierung wird von mir kritisiert.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Nein, sehe ich nicht.
ok. Viel Spaß bei deiner nächsten Finanzierung. Bei einer so kurzen Antwort bleibt Sarkasmus leider nicht aus. ;)


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04.12.2025 um 07:45
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Regeln an sich sind ja notwendig. Überregulierung wird von mir kritisiert.
Hatten wir doch schon mal. Wer bestimmt denn, wann aus notwendiger Regulierung Überregulierung wird. Da kannste vermutlich 10 Leute fragen und bekommst 10 verschiedene Meinungen.

kuno


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04.12.2025 um 08:18
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:wann aus notwendiger Regulierung Überregulierung wird. Da kannste vermutlich 10 Leute fragen und bekommst 10 verschiedene Meinungen.
Da hast du wohl recht. Anders herum kann man aber auch Fragen wer behauptete denn es seinen nicht zu viele Regeln.

Hier geht wohl die Meinung vor allem bei den Vertretergruppen deutlich auseinander.

Ich versuche die Seite der Investoren und Eigentümer darzulegen, denn ich bin Eigentümer seit 2009, ebenso In der Miet- und WEG-Verwaltung tätig sowie als Makler.

Ich erfahre high-life die Sorgen der Investoren und Vermieter, ebenso bei Seminaren und Schulungen die Seite der Branche im Allgemeinen.

Da sitzt keiner und sagt, er muss mehr Miete nehmen weil er reich werden will, fast alle sagen es geht nicht anders und belegen das rechnerisch, wenige sagen ich behalte die Mieten stabil so lange es auch nur irgendwie geht, aber sind bereits an deren eigenen Kotzgrenzen. Zuschussgeschäfte gitb es auch unter meist älteren Vertretern mit wenig Vermietung.

Es gibt nur eine Ausnahme die ich erkenne, ländlicher Raum, alte Vermieter (70+) die alles saniert und abbezahlt haben, hier steigen Mieten zwar auch, aber sehr viel langsamer, wieviel % werden das sein? Nach meine Erfahrung ggf 3-5 %.


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12.01.2026 um 12:40
Hier ein aktueller Beitrag zu dem Haus, das ich vor einigen Monaten hier auch erwähnt hatte

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/mieter-in-der-berliner-habersaathstra%C3%9Fe-seit-wochen-ohne-fernw%C3%A4rme/ar-AA1TZhkF?ocid=socialshare

Die verbleibenden Mieter werden auf perfideste Weise rausgeekelt, damit der Eigentümer seinen Luxusklotz hinsetzen kann.
Den wir alle so dringend brauchen. Bauen, Bauen, Bauen....


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12.01.2026 um 14:41
Zitat von philaephilae schrieb:Die verbleibenden Mieter werden auf perfideste Weise rausgeekelt, damit der Eigentümer seinen Luxusklotz hinsetzen kann.
Den wir alle so dringend brauchen. Bauen, Bauen, Bauen....
Der Artikel kommt ziemlich spät und ist dahingehend nicht mehr aktuell.

Das Amtsgericht Mitte hat dazu bereits am 03.12.2025 ein Urteil gefällt. Warum MSN und die BZ nun 4 Wochen später veraltete Fakten veröffentlicht ist wohl daran geschuldet, das man nicht selbst schlecht recherchiert sondern abschreibt, copy paste-Fehler würde ich sagen.

https://www.berliner-mieterverein.de/presse/pressearchiv/habersaathstrasse-40-48-erneut-vor-gericht.htm
Ein Treuhänder ist eingeschaltet, die Heizung muss wieder laufen.

Inhaltlich ist es natürlich verwerflich, dass Bewohnern wegen anderer Pläne die Heizung abgedreht wird.

In den eigenen Projekten ist die Habersaatstraße jedenfalls lt Web-Auftritt nicht mehr vertreten. Arcadia hat sich wohl vertan, intern vor allem ;)


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13.01.2026 um 14:17
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:In den eigenen Projekten ist die Habersaatstraße jedenfalls lt Web-Auftritt nicht mehr vertreten. Arcadia hat sich wohl vertan, intern vor allem ;)
Das ist jetzt neu.

Und der Artikel ist nun nicht mehr abrufbar. War er gestern aber noch.


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13.01.2026 um 14:21
Zitat von philaephilae schrieb:Das ist jetzt neu.
Der Artikel war einfach 4 Wochen zu spät, oder ggf noch viel "zu später" :) da Anfang Dezember ja schon der Gerichtstermin dazu inkl Urteil war. Das Thema ist also noch älter.

MSN und die BZ haben da echt komisch getrödelt. Ggf wurde nur ein Lückenfüller gesucht.


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13.01.2026 um 14:34
@gagitsch

Der Inhalt war aktuell, von Januar. Gab Bezüge auf den Stromausfall und auf Weihnachten, und zurück liegende Daten wurden genannt. Kanns leider nicht mehr wiedergeben.


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13.01.2026 um 14:53
Zitat von philaephilae schrieb:Der Inhalt war aktuell, von Januar. Gab Bezüge auf den Stromausfall und auf Weihnachten, und zurück liegende Daten wurden genannt. Kanns leider nicht mehr wiedergeben.
Naja Halbwahrheiten.

Es hieß Arcadia will abreißen und neu bauen, das ist nicht mehr aktuell. Es wurde auch nicht von dem Urteil gesprochen, nicht von dem geurteilten Treuhänder.

Aber ich kann völlig nachvollziehen, dass das miese Verhalten der Arcadia ein großes Thema war.


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30.04.2026 um 07:10
Kabinett Merz geht erfolgreich gegen Vermietung und Neubau vor - bis jetzt hat sich Bauen nicht mehr gelohnt, jetzt lohnt sich abreissen.

- Kostenbremse beim Heizen für Mieter, Flatrate gesundes Heizen mit offenen Fenster, Vermieter zaht

- Kostenbremse bei Indexmieten -> bis 3% Inflation kann man um 3% erhöhen, darüber nur um die Hälfte...also wenn die Inflation 5%, darf man nur um 4% erhöhen...Vermieter sind von der Inflation nicht betroffen, weiss doch jeder

- Kostenaufstellung bei möbilierten Wohnungen (Nettokaltmiete + Möbelmiete, jedoch max.10%...blöd ist wer gute Möbel eingebaut hat)

- Ausweitung der Schonfristzahlung, wer seine Miete nicht pünktlich zahlt, hat einmalig mehr Aufschub, was sonst, der Vermieter hat es dicke, vor allem wenn man sich anschaut was jetzt zu zahlen hat

Bezahlbaren Wohnraum wird für Vermieter bald nicht mehr bezahlbar.

Ich sehe die Zukunft.. Kuba:

kk20220625c orig

https://www.kubakunde.de/dossiers/kubas-katastrophale-wohnungskrise

DDR
751580 original

https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/222535/schwarzwohnen/


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01.05.2026 um 09:40
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kostenbremse beim Heizen für Mieter, Flatrate gesundes Heizen mit offenen Fenster, Vermieter zaht
Wenn der Vermieter Schrott einbaut (fossile Heizung), dann hat der die Kosten mitzutragen.


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01.05.2026 um 10:39
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wenn der Vermieter Schrott einbaut (fossile Heizung), dann hat der die Kosten mitzutragen.
Dann muss aber der Mieter nicht einziehen oder?
Aber dann gibt es Strafen wegen Leerstand.
Wie gesagt, schau Dir die Bilder genau an.


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01.05.2026 um 11:24
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wenn der Vermieter Schrott einbaut (fossile Heizung), dann hat der die Kosten mitzutragen.
In erster Linie trägt er schon mal die Investitionskosten für Komponenten und Montage.

Und leider ist es nicht überall möglich auf regenerative Energien umzusteigen. Ich weis dies.. ich komme aus der SHK Branche.
In dicht besiedelten Innenstädten ist es nicht immer möglich Wärmepumpen aufzustellen. Die technischen Möglichkeiten hatten wir in irgendeinem Thread zur Genüge besprochen.

In unserer Firma sind wir daher auf Pelletkessel umgeschwenkt, allerdings ist dies oftmals auch mit Schwierigkeiten verbunden. Anlieferung, Fläche für den Pelletlagerraum, ständige Betreuung ( Aschekasten leeren nach 2,5 t Verbrauch, im Winter quasi im 2 Monatstakt ) inklusive. Kosten die umgelegt werden können.

In Wolkenkuckucksheim ist alles leicht, die Realität ist allerdings eine andere. Ich bin jedoch froh wenn die Ölkessel verschwinden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bezahlbaren Wohnraum wird für Vermieter bald nicht mehr bezahlbar.
Und auch für einen potentiellen Mieter nicht. Das ist leider wahr. Denn sozialen Wohnraum zu schaffen ist für Investoren schlicht uninteressant.


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01.05.2026 um 13:53
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann muss aber der Mieter nicht einziehen oder?
Als ob der Markt so viel Leerstand hergibt. Aktuell muss man nehmen was kommt. Wenn man dann noch sieht, was die Vermieter für einen Schrott verzapfen, weil sie sich von Handwerkern irgendwas aufquatschen haben lassen.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:In erster Linie trägt er schon mal die Investitionskosten für Komponenten und Montage.
Wer soll denn die sonst tragen?
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:In dicht besiedelten Innenstädten ist es nicht immer möglich Wärmepumpen aufzustellen.
Das ist jedem bewusst und daher gab es auch die Aufforderung an die Städte, hier einen Wärmeplan aufzustellen, damit Häuser an die Fernwärme kommen und nicht jeder eine Gastherme im Keller haben muss. Die Gasnetze werden mit der Zeit verschwinden.

Alles von der Ampel gestartet.


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01.05.2026 um 14:00
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:damit Häuser an die Fernwärme kommen
Zumindest bei uns ist Fernwärme so ziemlich die teuerste Versorgung. Denn die Übergabestationen werden oftmals vom Versorger oder aber zertifizierten Unternehmen verbaut und kosten entsprechend. Auch ist nicht überall Fernwärme ohne weiteres möglich.

Aber ja... die Kommunen müssen Vorleistung in Sachen Wärmeversorgung/Planung leisten... ist auch nicht immer einfach.


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01.05.2026 um 14:16
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:ständige Betreuung ( Aschekasten leeren nach 2,5 t Verbrauch, im Winter quasi im 2 Monatstakt )
Na so viel Asche kann da nich anfallen. Bevor ich bei mir die Split Klima eingebaut hatte, hab ich auch nur mit Pellets geheizt, waren immer so um die 60-70Sack, also plus/minus ne Tonne pa., aber mehr als ein gut halb voller Eimer mit Asche is da nich angefallen.
3-4 Eimer Asche im Jahr zur Mülltonne zu tragen, dürfte jetz nich soo sehr der Kostentreiber sein. :)

kuno


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01.05.2026 um 14:49
@kuno7

Wir diskutieren hier über Mietshäuser... und nicht über EFH/ZFH.

In einem unserer Mietshäuser leben 11 Parteien, auch Warmwasser wird über Pellets erzeugt. Und ja... da sind gerade in den kälteren Jahreszeiten die 2,5t Pellets schnell verbraucht. Wie ich schrieb.. in gutem 2 Monats Rhythmus.

Für das leeren einer Aschebox muss auch der Pelletkessel erst mal seinen Glutabbrand erledigen.. und das kann auch gute 30 Minuten dauern bevor man die Box überhaupt vom Gerät nehmen kann.


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01.05.2026 um 15:10
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wir diskutieren hier über Mietshäuser... und nicht über EFH/ZFH.
Ich habs ja auch in Relation gesetzt, also mein halber Eimer pro Tonne sind dann 3-4 Eimer auf 6-8 Tonnen im MFH. Das leeren so eines Aschebehälters sollte doch auch für Laien möglich sein, vermute ich. Könnte dann ja von der Hauswartsfirma mitgemacht werden.

kuno


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