Panaetius schrieb am 25.06.2026:Für homophobe Gewalt durch Muslims oder Evangelikale - außerhalb des politischen Islam bzw. islamistischen Terrorismus - kenne ich weiterhin keinen Beleg.
Es kann zwar sein, dass das vorkommt, aber allem Anschein nach in sehr geringerem Umfang als durch Deutsche Nichtmuslime/Nichtevangelikale - und zwar auch im Vergleich mit dem Anteil an der Bevölkerung.
Weserdampfer schrieb am 25.06.2026:Hier ist ein entsprechender Beleg:
Panaetius schrieb am 25.06.2026:Hier mal eine andere Perspektive
Und hier mal etwas, was wohl kaum ein Bürger weiß und was wohl kaum ein Bürger jemals erfahren wird. In einem Artikel des
Cicero aus den Jahr 2021 heißt es:
In einigen Bezirken von Berlin mehren sich Angriffe auf Homosexuelle. Die Angreifer sind meist Migranten. Grund dafür ist auch die Flüchtlingswelle 2015. Aber die Community will das nicht hören, spricht von antimuslimischen Ressentiments und macht Opfer zu Tätern.
[...]
Das Anti-Gewalt-Projekt Maneo erfasst Fälle von körperlicher Gewalt gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transpersonen, die an jenen Orten Berlins begangen werden, an denen sich die Gruppen zumeist aufhalten, etwa vor Clubs oder am Nollendorfplatz in Schöneberg. Allein in Berlin hat Maneo für das Jahr 2018 einen Anstieg homophober Gewalt von 58 auf 382 Übergriffe verzeichnet, 2019 kamen 559 Fälle dazu.
[...]
Statistisch gesehen kommt es demnach zu mehr als einem Übergriff pro Tag, wobei die Dunkelziffer weit besorgniserregender ausfallen dürfte. Nach Einschätzung von Maneo besteht die übergroße Mehrheit der Täter aus jungen Männern mit arabisch-türkischem Migrationshintergrund oder solchen, die sich in islamisch gefärbten Milieus bewegen. Die Gefahr, einem homophoben Angriff ausgesetzt zu sein, ist in Berlin-Neukölln und anderen migrantischen „Brennpunktvierteln“ um ein Vielfaches höher als in Vierteln wie Charlottenburg oder im Prenzlauer Berg.
https://www.cicero.de/innenpolitik/homophobie-gewalt-einwanderer-schwule-kreuzberg-neukoelln-maneo-linke-islamMan kann wohl kaum davon ausgehen, dass es einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender gibt, der über diese Erkenntnisse berichtet hat.
Ein im Jahr 2023 in der
B.Z. erschienener Meinungsbeitrag mit dem Titel "Wer sind die Täter, die homosexuelle Menschen in Berlin angreifen?" enthält Informationen, die das gerade beschriebene Bild ergänzen:
Sehr viel konkreter beschrieb der 44-jährige Berliner Thorsten S. aus Neukölln das Problem. Er wurde in der Nacht zum Sonnabend am Nollendorfplatz von zwei jungen Männern wegen seiner Homosexualität zusammengeschlagen.
Es habe sich um „arabisch aussehende“ Täter gehandelt, erklärte er und berichtete dem „Tagesspiegel“, dass er aus Neukölln fortgezogen sei, weil er die offene Schwulenfeindlichkeit dort nicht mehr ertragen habe. Auch viele seiner Freunde seien gegangen, „weil sie die homophoben Attacken dort nicht mehr aushalten“. Die Angreifer seien arabische Jugendliche, sagte Thorsten S., der sich selbst als „politisch links“ einordnet. „Wir müssen darüber reden, ohne dass das gleich als rassistisch gebrandmarkt wird.“
[...]
Der Nollendorfplatz und die angrenzenden Straßen sind seit mehr als 100 Jahren ein besonders bekannter Treffpunkt homosexueller Menschen. Seit einigen Jahren klagen sie über Attacken von männlichen Jugendlichen aus den angrenzenden Wohngegenden.
Doch die Fakten werden nicht offen benannt, wie es Stadtrat Steuckardt fordert. Obwohl sie bekannt ist, will man offiziell die Wahrheit nicht in Worte fassen. Man fürchtet, dass dann die Ausländerfeindlichkeit zunehmen könne.
Doch die Täter sind ja meistens gar keine Ausländer, viele von ihnen sind hier geboren und aufgewachsen und haben den deutschen Pass. Aber sie stehen unter dem Eindruck der Menschenfeindlichkeit gegen Homosexuelle, die in der arabischen Welt verbreitet ist. Diese Feindseligkeit nehmen sie offenbar über die Medien oder ihre Familien auf.
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/wer-sind-die-taeter-die-homosexuelle-menschen-in-berlin-angreifen
Weserdampfer schrieb am 14.07.2026:
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Mordfälle und schwere Sexualdelikte hingegen sind gestiegen. Es gibt jeden Tag rund 80 Messerstraftaten; nichtdeutsche Tatverdächtige sind deutlich überrepräsentiert....
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article69e522d97c6e5e236a26c218/kriminalstatistik-2025-die-bittere-wahrheit-hinter-den-erfolgsmeldungen.html
Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
Was möchtest du mit diesem Satz ausdrücken?
Panaetius schrieb:Was möcht ich damit sagen? Dass die Migranten unter den Opfern Mordfällen und Sexualdelikten überrepräsentiert sind.
Diese Antwort ergibt schon allein deshalb keinen Sinn, weil in dem Zitat, auf welches sich dein Satz
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
bezieht, auch von der Deliktkategorie der Messerangriffe die Rede ist.
Mit Hilfe des Dudens lässt sich klären, welche Aussage du mit dem Satz
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
in Bezug auf die Opfer, von denen du sprichst, triffst:
Das Wort "meist" kann die folgenden Bedeutungen besitzen:
Bedeutung ⓘ
in der Regel, für gewöhnlich, in der Mehrzahl der Fälle, fast immer, meistens
https://www.duden.de/rechtschreibung/meistDas Wort "meist" hat in deinem Satz
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
die Bedeutung "in der Mehrzahl der Fälle" bzw. die Bedeutung "meistens". (Der Ausdruck "in der Mehrzahl der Fälle" bedeutet dasselbe wie das Wort "meistens".)
Wenn man dem Wort "meist" in deinem Satz
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
eine der anderen oben angegebenen möglichen Bedeutungen zuschreiben würde, so wäre deine Behauptung
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
aufgrund offen ersichtlicher inhaltlicher Falschheit komplett indiskutabel.
Mit dem Satz
Panaetius schrieb am 20.04.2026:Meist sind ürbrigens auch die Opfer Nicht-Deutsche.
stellst du die Behauptung auf, dass bei den Deliktarten, auf die du dich mit eben diesem Satz beziehst, in der Mehrzahl der Fälle Nichtdeutsche die Opfer seien. Diese Behauptung ist nachweislich falsch, denn bei keiner der Deliktarten, die in dem Zitat, auf welches du dich beziehst, genannt werden, besteht die Mehrheit der Opfer aus Nichtdeutschen.