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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

14.017 Beiträge, Schlüsselwörter: Linksextreme, Pseudolinke

Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 19:07
Subcomandante schrieb am 25.06.2016:Text
Na, z.B. die letzten beiden Links, ganz eindeutig.

Im Rechtsextremismus-Thread hab ich zum Thema auch diverse Links noch aus den Nullerjahren gesetzt, einfach mal lesen.
xxrabiatorxx schrieb:Seit wann bist du überhaupt ein Freund von simplen Pauschalisierungen?
Wenn der Wald so dicht voller Bäume steckt, dass man die einzelnen Bäume kaum noch erkennen kann, kann man wohl nicht mehr von Einzelbäumen sprechen, sondern muss von einem Wald sprechen. Und den darf man dann pauschalisieren, denn wenn ich einen Buchen- oder Fichtenwald habe, darf ich annehmen, dass so ziemlich alle Bäume Buchen oder Fichten sind. Wenns also um größere Einheiten geht, muss man sogar pauschalisieren, wenn man nachweisen kann, dass die Struktur die gleiche ist, um voranzukommen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 19:16
@Realo

Interessant, dass du ohne prozentuale Werte zu kennen diese Argumentation vertrittst, obwohl du sie vehement bekämpfst, wenn andere User so beim Thema kriminelle Flüchtlinge vorgehen.

Thema zweierlei Maß usw.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 19:19
Nö. Wenn du von 10.000 Fällen 500 näher analysiert hast und eine Quote von 88% feststellst, dürfte sich das Gesamtverhältnis um 88% ±5% herum bewegen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 19:32
Ich bin erstaunt das man nun die Polizei pauschal als "Kamerad" tituliert und ihnen hier unverhohlen eine Nähe zur rechten Szene unterstellt, ohne in irgendeiner Weise einen annähernd prozentualen und validen Wert rsp. Beleg zu liefern.

Sicherlich gibt es "recht(s) faule Früchte" bei der Polizei, das ist unbestritten. Allerdings wird es in ähnlicher Weise auch für die Linken gelten. Die Polizei stellt nur ein Querschnitt durch die Bevölkerungsschichent in D dar. Wer jetzt aufgrund des Leaks befürchtet das braune Massen polizeilich unterstützt den Rechtsstaat stürzen, dem sei geraten... das wird nicht passieren.

Zumal auch erst einmal bewiesen werden muss, das dieser Leak tatsächlich von einem oder mehreren subversiven Elementen innerhalb der Polizei an die Szene weitergegeben, oder ob die Akten nicht einfach nur gehackt wurden.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 19:47
Gwyddion schrieb:Sicherlich gibt es "recht(s) faule Früchte" bei der Polizei, das ist unbestritten. Allerdings wird es in ähnlicher Weise auch für die Linken gelten.
Das Problem ist nur, dass wir die Nähe zwischen Polizei und Rechtsaußen schon seit einem halben Jahrhundert und ich seit 40 Jahren kenne(n) und dass sich daran im Grunde nichts verändert hat, sondern mit der Wiedervereinigung eher noch verstärkt hat (wegen der dichteren Nähe im Osten). Zwischen Polizei und Linksaußen hab ich außer V-Tätigkeiten bisher keine emotionalen bzw. weltanschaulichen Annäherungen in den letzten 40 Jahren feststellen können. Was zusätzlich dafür spricht ist der Fakt, dass die beiden größten rechten Terrorhintergründe (NSU und Oktoberfestanschlag) ungelöst sind, obwohl sich jede Menge obskure, auf die Polizei hinweisende Verdachtsmomente ergeben (nicht als Täter, sondern als Mitwisser. Man "will" da offenbar nicht weiter kommen).
Gwyddion schrieb: Die Polizei stellt nur ein Querschnitt durch die Bevölkerungsschichent in D dar.
keineswegs. Wenn du ein Skalenfeld baust mit pol. Einstellung auf der X-Achse und Intelligenz auf der Y-Achse, ist unsere grüne Staatsgewalt massiv rechts unten. Ist halt kein Traumberuf: schlecht bezahlt und von der politischen Bildung her unterirdisch.
Gwyddion schrieb:Wer jetzt aufgrund des Leaks befürchtet das braune Massen polizeilich unterstützt den Rechtsstaat stürzen, dem sei geraten... das wird nicht passieren.
Das Leak war eigentlich nur der nachträgliche Beweis und für die Extremismusforscher (zu denen ich nicht gehöre, ich mach das mehr aus Interesse an der Sache) eine nachträgliche Adelung für ihre Arbeit bisher. Natürlich denken die Sicherheitskräfte nicht an einen "rechten Umsturz", aber wenn wie gesagt durch welchen Umstand auch immer (beispielsweise durch einen Bankencrash oder einen nuklearen Terroranschlag in einer Großstadt) der Notstand ausgerufen werden sollte, kann ich mir durchaus eine enge Zusammenarbeit dieser beiden bisher getrennten und nur durch Informationskanäle verbundenen Kräfte vorstellen, denn im Notstand ist für dessen Dauer das GG ausgesetzt und die Schießerlaubnis reicht sehr weit.


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01.07.2016 um 19:55
@Realo Dann zeig mal was DU so analysiert hast. Deine Links in denen fast nur Einzelfälle angesprochen werden können es ja wohl nicht sein. Wer Polizei = Faschistenfreunde und Nazis gleichsetzt ist nur ein übler Hetzer der sich die Welt zurecht biegt.
Realo schrieb:Zwischen Polizei und Linksaußen hab ich außer V-Tätigkeiten bisher keine emotionalen bzw. weltanschaulichen Annäherungen in den letzten 40 Jahren feststellen können.
Was DU so feststellen konntest juckt nur niemanden und entspricht nicht automatisch der Realität. Ich finde deine Argumentation wirklich sehr verzerrt, die rein auf subjektiven Betrachtungen beruht. Genauso könnte man auch behaupten, dass linksextremes Gedankengut in der Polizei tief verankert ist, wenn man sich mal die Aufklärungsquote anschaut ;-)


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01.07.2016 um 19:57
Wie gesagt, ich stehe da noch ziemlich am Anfang. Hab zwar weit über 3000 Links, bin aber erst vor kurzem angefangen das in eine Datenbank umzubauen.

Und wenn darüber diskutiert werden soll - nicht heute und auch nicht morgen, vielleicht im Herbst - dann bitte nicht hier sondern im Rechtsextremismusthread.


P.S. Warum sollten subjektive Erfahrungen nicht mit einfließen? Sind die nur deshalb unbrauchbar weil ich sie persönlich gemacht hab? Solange ich nachweisen kann, dass ich sie tatsächlich gemacht hab (Zeit, Art) kann man das durchaus auch mit einfließen lassen.


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01.07.2016 um 20:05
@Realo
@xxrabiatorxx
@Gwyddion
Ich unterstütze die Verallgemeinerung von Realo zwar nicht, aber ich kann Euch ein paar Zahlen liefern (von 1996):

Parolen wie Stammtisch-Geschwätz gaben deutsche Polizisten von sich: "98 Prozent der Polen sind Abzocker" oder "Kosovo-Albaner sind "Messer-Stecher". Erfasst wurden diese und ähnliche Vorurteile Mitte der neunziger Jahre. Damals untersuchten Wissenschaftler im Auftrag der Innenministerkonferenz, wie die Polizei über Ausländer denkt. Zuvor hatte es eine ganze Reihe rassistischer Übergriffe durch Beamte gegeben. Das Fazit: Fremdenfeindliche Einstellungen bei Polizisten seien zwar kein "systematisches Verhaltensmuster", aber keineswegs Einzelfälle.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-12/rechtsextremismus-fremdenfeindlichkeit-polizei
Gwyddion schrieb:Die Polizei stellt nur ein Querschnitt durch die Bevölkerungsschichent in D dar.
Ich hoffe doch nicht, denn dann hätten wir ca. 19 % bei der Polizei.

2003 untersuchten Politologen der FU Berlin dann doch deren politische Einstellungen. Obwohl gewerkschaftlich Organisierte gemeinhin als politisch links gelten, hatten 19 Prozent von ihnen rechtsextreme Ansichten – genauso viele wie in der Gesamtbevölkerung. Wie werden Polizisten denken? Forscher Ahlheim vermutet nichts Gutes und sagt: "Wenn die auch nur ansatzweise wie die Normalbevölkerung denken, wäre das schon hochproblematisch für den Polizeiberuf."
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-12/rechtsextremismus-fremdenfeindlichkeit-polizei/komplettansicht


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01.07.2016 um 20:33
Subcomandante schrieb:Ich hoffe doch nicht, denn dann hätten wir ca. 19 % bei der Polizei.
aus deinem Link:

Wolfgang Schulte , der an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) lehrt, an der Führungskräfte bundesweit ausgebildet werden, hält es für einen Mythos, dass die Polizei der Spiegel der Gesellschaft sei. Das sehe man schon daran, wie viele Menschen mit Migrationshintergrund bei der Polizei arbeiten. In der Gesellschaft liegt deren Anteil bei etwa einem Fünftel, bei der Polizei unter einem Prozent. Lässt sich überhaupt sagen, wie deutsche Polizisten politisch ticken? "Schwierig", sagt der Sozialwissenschaftler. Die Beamten auf der Straße seien häufig "konservative SPD-Leute". Doch ein genaues Bild hat niemand.


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01.07.2016 um 20:34
@Realo

Deine Analyse Fertigkeiten in Euren, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man Straftaten von Muslimen oder Flüchtlingen oder Linken so untersuchen kann und "500 von 10.000" untersuchen kann, dass die prozentualen Ergebnisse am Ende "vermeintlich" alles mögliche Belegen, was man gerne hätte.

Hast du selber schon Bullen befragt ? Bei Muslimen und Flüchtlingen hälst du es ja auch so, dass du subjektives einfließen lässt.


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01.07.2016 um 20:46
Bruderchorge schrieb:Hast du selber schon Bullen befragt ?
Ja, aber dafür muss ich mich ankündigen und einen Termin machen. Und da werden dann die "Vorzeigebullen" sitzen und meinen schönen Plan zerstören.


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01.07.2016 um 20:49
@Realo
Realo schrieb: ist unsere grüne Staatsgewalt massiv rechts unten.
Das wage ich zu bezweifeln. Vlt. hast Du da genaue Daten. Nicht jeder Übergriff Seitens der Polizei ist rechtspolitisch motiviert.

@Subcomandante

Ich kannte früher so einige Polizisten auch im Bekanntenkreis. Ich habe einen kennengelernt der linksgerichtet.. jedoch in seinen Maßnahmen eher radikal war.. sowie ein Weichei.. welches aber wegen dem Hitlergruß versetzt und dann wohl suspendiert wurde.

Obwohl ich @Realo nicht ganz unrecht gebe...
Der Job als Polizist verlangt viel ab, gerade im psychologischen Bereich. Von daher kann ich mir durchaus auch vorstellen, das der eine oder andere irgendwann seine Grenzen überschreitet.


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01.07.2016 um 20:50
@Realo
Realo schrieb: und meinen schönen Plan zerstören.
Wie sieht denn dieser Plan aus?


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01.07.2016 um 20:54
Eigentlich das bestätigt zu bekommen, was die bisherigen Zahlen so sagen. Aber wie gesagt, man kann da nur nach Terminvereinbarung hin und darauf werden sie sich natürlich einstellen, also hat das keinen Sinn. Man kann sie also nur bei der Arbeit selbst beobachten und das ist natürlich unmöglich, und ich kann mich auch schlecht wie Wallraff verkleiden. Man sieht sie in Aktion eben bloß bei Personenkontrollen, also da wo viel Volks drumrum ist, und in solchen offenen Situationen coram publico verhalten sie sich natürlich korrekt.


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01.07.2016 um 20:57
@Realo

Hast Du denn mal konkrete Zahlen?


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01.07.2016 um 21:02
@Realo
Hast du keine persönlichen Kontakte ?

Was wäre mit einem Praktikum ?


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01.07.2016 um 21:08
@Gwyddion

Ach, ich hab aus den Jahren 2007-10 so viele (ca. 80 "Einzelfälle"), was aber allein nicht viel besagt, wie groß die Zahl der "Begegnungen" mit Flüchtlingen und anderen Ausländern und Linken war, wo nix passierte. Ist halt das Problem, dass es dazu keine Statistiken gibt und Fälle von Übergriffen auch nicht immer bekannt werden oder nur in Lokalzeitungen landen. Ist ein weites Feld. Nur besonders Positives hab ich über die Staatsgewalt in Bezug auf Ausländer/Flüchtlinge/Linke bisher noch nicht gefunden. Am Ende kommt dann eben wieder nur raus, dass man pro Jahr eine bestimmte Zahl mutmaßlicher Übergriffe, die gemeldet worden und irgendwie publik gemacht sind, herausfindet aber nicht weiß, gegen welche andere Zahl, wo alles korrekt abläuft, man die vergleichen kann, um die Quote der "Misshandlungen" herauszufinden.


@Bruderchorge
Bruderchorge schrieb:Was wäre mit einem Praktikum ?
Ja, wenn ich ein paar Jahrzehnte jünger wäre, würde ich mir diese Idee echt zu eigen machen.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 21:50
@Realo

Weiter Must du auch differenzieren, was du mit Polizei meinst, es gibt immerhin 16 Länder polizeien, eine Bundespolizei und die "Geheimdienste" sind wieder eigene Behörden.

Was für Fälle meinst du? Polizei Gewalt ? Oder vermeintliche Kooperation von Polizei und Rechten ? Oder Allgemein Missstände ?


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

01.07.2016 um 23:11
Bruderchorge schrieb:Was für Fälle meinst du? Polizei Gewalt ? Oder vermeintliche Kooperation von Polizei und Rechten ?
Beides.

Aber lass uns das hier mal abbrechen, ist der falsche Thread und ich hab zu dem Thema heute auch keine große Lust mehr. Besonders nicht nach dem erfrischenden Fußballspiel von Wales.


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Linksextremismus - die vergessene Gefahr

05.07.2016 um 08:52
Ein Kommentar von Bettina Röhl über die R94, Briefkasteninvestoren und die "Flüchtlingskarte". Über gewollten Linksextremismus und verkappte Autonome.





http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/r-94-und-der-terror-und-die-gewalt-der-linksautonomen/
[...]

Der neue Investor hat die Flüchtlingskarte gespielt

Der neue Eigentümer des Grundstückes R94, der die besetzte Immobilie nach dem Scheitern früherer Eigentümer an den Hausbesetzern unlängst käuflich erworben haben soll, ist dem Vernehmen nach eine „Investmentgesellschaft“, die ihren Sitz in London und auf den britischen Jungferninseln hat. (Man wird doch wohl noch eine Briefkastenfirma haben dürfen…)

Wie lecker, auf den britischen Jungferninseln ihrer Queen Elisabeth II. War da nicht was? Aber natürlich keine falschen Verdächtigungen. Denn so ein Investor von den Virgin Irlands, das ist natürlich ein anderes Kaliber. Da knickt die Berliner Regierungspartei SPD, die intern linke Flügel beherbergt, schnell mal ein und setzt gleich 300 Polizisten in Bewegung, wenn der neue Eigentümer bloß mal einen Dachboden entrümpeln und einige Räume von den Besetzern ent-setzen will.
Außerdem hat der Investor die Flüchtlingskarte gespielt, die wie ein Dietrich alle Türen öffnet.

Ganz so unbeleckt scheint Herr oder Frau Investor nicht zu sein. Aber dass die besagte Flüchtlingskarte der juristische Topjoker ist, hat sich natürlich weltweit herumgesprochen, bis zu den Einwanderern in die entlegenen Dörfer der Welt.

[...]

Nur, dass der Berliner Senat eine sehr schlechte Figur macht in Sachen R94, das dürfte einigermaßen offensichtlich sein. Das liegt wahrscheinlich vor allem daran, dass der linke Terror seit 1970 auf eine höchst schizophrene Art und Weise ein Hätschelkind des politisch korrekten Mainstreams ist und dies bis weit in die vom linken Lager mal mehr mal weniger gehassten sogenannten Springermedien hinein.
Der öffentliche Teil der Gesellschaft dreht links, und dieser Spin ist die Hauptursache für das Fortbestehen des linken Terrorismus’. Die Vokabel Terrorismus wird dabei so selten wie möglich und so sanft wie möglich verwendet. In den Springermedien heißt es oft, „Die Chaoten“. Und bei so vielen angezündeten Autos heißt es dann: „Feuer-Chaoten“. Fast so ähnlich, als würde man zu Terroristen Rabauken sagen. Ein Dutzend zerstörte Autos am letzten Juni-Wochenende, das ist die neue Normalität in Berlin. Der Tagesspiegel fordert gar, der Senat müsse angesichts der vielen brennenden Autos auf die Chaoten “zugehen”; linker Terror ist ja was niedliches, das im Stuhlkreis gelöst wird.

Abfackeln von Autos: spontan?

Eine Antwort des Berliner Bürgermeisters auf eine Bürgeranfrage stellt sich bei näherer Betrachtung als Bürgerveräppelung dar, da heißt es wörtlich: Die Brandstifter, die im Moment wieder einmal Autos abfackeln, seien von der Polizei schwer zu fassen, weil es sich um meist „spontane“ Taten von zwei oder drei Leuten, meist zur Nachtzeit handelt.

Nun weiß ja jeder, dass man im Auto sogar rauchen darf. Die Glut in einer Zigarette wird nun allerdings an ihrem heißesten Punkt 600 Grad heiß. Daran kann man fast eine Atombombe zünden, überspitzt gesagt. Warum darf man im Auto rauchen? Weil die Autohersteller alles tun, um jede Brandgefahr höchst erfolgreich auszuschließen. Deswegen ist das in Brandsetzen eines Autos ohne Brandstifterwissen und ohne Brandstifterwerkzeug keineswegs einfach. Autoreifen, die Vollbremsungen mit entsprechender Wärmeentwicklung überstehen müssen, lassen sich auch nicht so einfach anzünden. Natürlich, wenn man einen einfachen Kaminholzanzünder und ein funktionierendes, vielleicht noch ein bisschen windsichereres Feuerzeug dabei hat, dann kann man den Kaminanzünder, der groß und schwer ist und den man ohnehin los werden möchte, auf einen Autoreifen legen und nach einiger Zeit könnte es so gelingen, einen sehr heiß brennenden Autoreifen in Brand zu setzen.

[...]

„Linke“ Kriminelle werden gern vom Staat, mindestens von einzelnen Hoheitsträgern im sogenannten Kampf gegen Rechts gehätschelt und alimentiert eingesetzt. Man kennt also die „linken“ Pappenheimer. Ein Haus wie die Rigaer Straße ist ganz easy und auch ganz unauffällig zu überwachen, so dass jeder, der rein und rausgeht, hinten oder vorne oder an der Seite, oben oder unten, bestens bekannt ist. Nein, die fehlenden polizeilichen Erfolge gehen nicht auf das Konto fehlender personeller Besetzung der Polizei, sondern allein auf das Konto einer irregeleiteten Gesellschaft und einer verfehlten Politik.

[...]

Da scheint es einigermaßen klar, dass die linke Hetze im Netz, dass die linken Kommunikationsstrukturen im Netz und auch sonst vom Staat entweder nicht abgeschöpft oder unzureichend beobachtet werden. In diesen linken Milieus wird ganz offen über terroristische Aktivitäten gesprochen und gelegentlich sicherlich auch nur in geschlossenen Benutzergruppen. Das ist doch für Ermittlungsbehörden alles kein Problem.

Auf Indymedia kann die Polizei oft genug bestens nachlesen, was so geplant ist und was läuft. Und auch die Macher von Indymedia dürften der Polizei bestens bekannt sein. Wenn nicht, dann wäre das schon eine ziemliche Lachnummer. Wie sieht es denn mit Ankündigungen und Anstiftungen im linken Milieu aus? Jedenfalls: Wenn da angekündigt wird, morgen brennen zehn Autos, dann brennen auch zehn Autos. Wenn irgendein Rechter stammtischelt, dass man die „da oben alle an die Wand stellen sollte“, wurde jedenfalls noch nie jemand „ an die Wand gestellt“, glücklicherweise.

Ist doch einigermaßen seltsam, dass nach 50 Jahren „linkem“ Terror jetzt eine besondere Polizeieinheit unter dem Namen Soko „LinX“ ins Leben gerufen wird, die die nach meiner Auffassung bis zum letzten Mann bestens bekannten linksradikalen, linkterroristischen Strukturen und Täter observieren und dingfest machen soll.
Kürzlich liefen 100 Vermummte Demonstranten, bewaffnet mit Holzlatten und Bengalos (besonders heiß brennende Fackeln) durch Berlin. Warum hat man die 100 nicht schlicht und ergreifend festgenommen? Gibt es keinen Straftatbestand, der passt? Wirklich nicht?

[...]

Linke Terroristen werden gern „Autonome“ genannt, manchmal auch „Antifa“, obwohl sie sich faschistischer Methoden bedienen, aber wer darf sich autonom nennen? Ach so, autonom ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Na dann darf man sich autonom nennen, wenn die Kartoffeln zu heiß sind oder das Haupthaar schütter wird, eben einfach so. Aber sind die Autonomen tatsächlich autonom? Ist, wer Sozialhilfe empfängt und den Staat, von dem er sie erhält, mit krassen Gewaltmitteln bekämpft, so richtig autonom? Ist ein Hausbesetzer, der permanenten Hausfriedensbruch und mehr begeht, autonom? Ist jemand, der sich sporadisch in allen möglichen Projekten gegen Rechts gegen harte Euro engagiert, autonom? Ist jemand, der Banken oder, eine Stufe drunter, Besitzer teurer Autos gewalttätig bekämpft, autonom? Man sollte die Autonomen, die ja gern anonym in die Medien kommen, mal fragen, was sie eigentlich zu Autonomen macht?

Die „Bewohner“ des besetzten Hauses in der Rigaer Straße wollten keine Einwanderer in ihrem Haus haben. Dahinter steht tatsächlich sicher nichts anderes, als dass die Autonomen befürchtet haben, dass Einwanderer die Idylle ihrer Autonomie recht zügig stören oder zerstören könnten.

Als sie mit dieser flüchtlingsfeindlichen Haltung auffällig wurden, haben sie flugs umgeschaltet. Jetzt fordern sie autonome Wohnprojekte auch für die neuen Einwanderer. Jawoll. Die wissen zwar vielleicht noch gar nicht, was autonom ist und was das konkret bedeutet, aber die unter Autonomen grassierende Freiheit der Sozialhilfeempfänger könnte, wie die Autonomen wohl hoffen, vielleicht ansteckend sein.


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