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Über die Philosophie der politischen Erziehung

64 Beiträge, Schlüsselwörter: Erziehung, Strafe, Bestrafung, Prävention, Mündigkeit, Verantworung
Puschelhasi
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Über die Philosophie der politischen Erziehung

26.02.2011 um 07:31
@Aldaris

Durchaus, aber man muss eben sehen, dass die Nation nicht herkömmlich gewachsen ist, und dass daher eine Art künstlicher Kult geschaffen werden musste, eine Art gemeinsame Kultur. Und das versteht man erst wirklich wenn man hier lebt. Vorher wirkt das albern.


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Über die Philosophie der politischen Erziehung

26.02.2011 um 10:13
was denke ich in hinsicht auf erziehung allgemein auch ganz wichtig ist, ist nicht nur das aufzeigen der greultaten, und des leides (hungersnöte, obdachlose, U-bahn schlägereien, ... ) sondenr auch das aufzeigen, wo und wie man soetwas erfolgreich "bekämpfen" kann.
wenn man seinen fokus nur auf das ganze leid richtet wird man bekloppt und gerät schnell in sowas wie resignation, man fühlt sich leicht überfordert und denkt sich, dass man dagegen nie und nimmer an kommt.
ich denke es ist auch wichtig zu zeigen wo hilfsprojekte schon erfolgreich waren, denn das gibt dann auch mut und hoffnung, dass nicht alles vergebens ist, und das die hilfe auch ankommt und den leuten hilft.
ich denke das eine lächeln einer person der geholfen werden konnte spornt mehr an als das viele leid was man sieht.


ansonsten muss ich sagen, dass man das anwenden von moral und zivicourage üben muss, sei es in gruppengesprächen, in kleinen schauspielen oder ähnlichem, ansonsten hilft das wissen nicht sehr viel, wenn man es nicht anwenden kann


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Über die Philosophie der politischen Erziehung

26.02.2011 um 12:12
niurick schrieb:Plebiszitäre Elemente sind nicht mit einer Erziehung zur Mündigkeit gleichbedeutend.
aber sicher doch. wenn das volk einen staat hat, der den geforderten bedürfnissen einer mehrheit nachkommt, weiss jeder bürger dort, dass seine stimme auch wirklich zählt und nicht alle vier jahre zum "wahlvieh" gehört. wenn der staat sich nach volksentscheiden und volksbefragungen politisch lenken lässt, wird sich das in der mündigkeit ausdrücken. mündige sind zufriedener als unmündige. in einer direkten demokratie ist man mündiger, als anderswo, weil es schon im kleinsten dorf auf die einzelne stimme ankommt, wenn zu beispiel jemand glaubt, dort quartieren wir jetzt mal 40 wirtschaftsflüchtlinge ein. wenn die dorfmehrheit das ablehnt, weil damit der dorffrieden gestört wird, hat dann die mündigkeit gesiegt. mündigkeit bedeutet auch, dass wegen seiner persönlichen meinung nicht öffentlich angeprangert wird, weil man sich so entscheidet, wie man es für sich selbst am besten glaubt und nicht wie politiker es sich erhoffen.


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Über die Philosophie der politischen Erziehung

28.02.2011 um 09:39
niurick schrieb:Und das halte ich für falsch. In Zeiten des Individualismus ist das eben obsolet. Zum Erwachsenwerden gehört auch/ vor allem die Frage: Verstehe ich mich als Individuum oder als Teil der Gesellschaft? Wenn Du das berücksichtigst, schreibst Du den folgenden Teil Deines Beitrags anders.

Nur wenn man es für unvereinbar hält. Und nach meinem Dafürhalten ist es eben vereinbar. Ich neige eben nicht zu radikalen Positionierungen ;)


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