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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

08.03.2017 um 20:28
tudirnix schrieb:Erst hat Björnie es bestritten, dass er das gesagt habe "Wissen Sie, das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt. Wir wissen aber natürlich, dass es in der Geschichte kein Schwarz und kein Weiß gibt." Jetzt springt ihm, wer anderes auch sonst, Gauland schnell zur Seite und meint, dass der kleine Brend das gar nicht so gemeint hat. Der arme wird auch immer missverstanden...
Das ist eben der große Widerspruch, den die AfD auf Dauer nicht wird auflösen können. Einerseits will man sich vom Nationalsozalismus distanzieren, andererseits will man seine Grundlagen, seine Sprache und viele damit verbundene Personen wieder reinwaschen.
Sixtus66 schrieb:Hat sich die Partei eigentlich schon mal zu Erdowahns Politik geäußert?
Die müssten den Kram doch total geil finden den der durchzieht. Der kommt ja auch mit Meinungsfreiheit daher, die seine Gegner angeblich bekämpfen und Fake News die diese verbreiten. Ist alles rein demokratisch was der macht.
Und die Storchen spricht sich offen für Homeschooling aus. Aber man male sich mal aus, was die AfD plötzlich rumwettern würde, wenn Moslem genau das selbe fordern würden. Es kommt eben nicht darauf an, WAS gefordert wird, sondern WER es fordert.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

08.03.2017 um 21:36
@E.Schütze
E.Schütze schrieb:Das ist eben der große Widerspruch, den die AfD auf Dauer nicht wird auflösen können. Einerseits will man sich vom Nationalsozalismus distanzieren, andererseits will man seine Grundlagen, seine Sprache und viele damit verbundene Personen wieder reinwaschen.
Ich sehe das so: einerseits will man sich nach außen hin vom NS distanzieren um die bürgerliche Mitte nicht abzuschrecken. Andererseits will man seine Grundlagen, die Sprache wieder salonfähig machen und viele damit verbundene Positionen reinzuwaschen. Warum wohl!? 
Der gesamte völkisch nationale Flügel steht hinter Höcke. Und dieser ist nicht gerade die Minderheit in diesem Verein, darunter befinden sich bekannte und weniger bekannte Hanseln aus dem braunen Sumpf. Und alles vernetzt und gesteuert über Schnellroda und dessen Unterorganisationen. ISF, Sezession im Netz, Blaue Narzisse, Einprozent etc...

Mittlerweile dämmerst auch bei dem einen oder anderen aus dem Teil der Konservativen, wohin die reise geht. Peter Fabritz schmeißt seine Direktkandidatur hin, wegen Höcke und dem Rechtsaußenruck. 

Zitat aus seiner Rücktrittserklärung:
Mein Alptraum wäre ein Höcke, der dem Phönix aus der Asche gleich emporsteigt und in der Bundespolitik der AfD an vorderster Linie mitmischt. Der „national-konservative“ Flügel in der Partei und bei den Anhängern hat seitdem in den Foren und Socialmedia-Plattformen einen deutlichen Rechtsruck vollzogen, der die Grenze des Hinnehmbaren oftmals überschreitet. Ich war immer wieder gezwungen, entsprechende Kommentare aus meiner Facebookseite zu löschen oder bestimmte Themen für Kommentare ganz zu sperren. Es war ein bißchen ein Ritt wie auf einem Tiger.

http://regionalsalzgitter.de/peter-fabritz-tritt-von-afd-direktkandidatur-zurueck/
Und auch das sollte nicht vergessen werden, die Worte eines Höcke vor nicht ganz einem Jahr zu Fragen bzgl. der Führung der Afd bzw. wen diese zum Kanzleramtskandidaten vorschicken könnte.:
Für AfD-Vize Gauland findet Höcke lobende Worte: «Wir haben ein sehr gutes und inniges Verhältnis. Er ist ein sehr politikerfahrener und lebenserfahrener Mann, der mir manchen wichtigen Ratschlag erteilt.» Dazu gehört möglicherweise auch die Kunst des Führens von hinten. Höcke weiß, dass sich beschädigen kann, wer zu früh in der ersten Reihe steht. Er sagt: «Ich bin zwar Langstreckenläufer, aber ich bin kein Sprinter, ich muss mich nicht sofort an die Spitze setzen.»
http://www.rnz.de/politik/hintergrund_artikel,-Fuehren-aus-der-zweiten-Reihe-Die-rechten-Strategen-der-AfD-_arid,174378.html


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08.03.2017 um 22:23
@eckhart @E.Schütze @dasewige @Issomad @Sixtus66


muahahaha - mir kommen gleich die Tränen - vor Lachen.

Aus aktuellem Anlass:

Gestern noch abgestritten, heute die beim Lügen ertappte Heulsuse spielen. Erst die Große Klappe und sich dann winden wie ein Wurm, wenn es um den Mut zur Wahrheit geht. 

Was für ein Mimimi...

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Quelle: des Höckes FB-Account.

Na, da hat's der Postillion doch wieder mal richtig getroffen, noch vor der Veröffentlichung dieses peinlichen wehleidigen Postings: :D
http://www.der-postillon.com/2017/03/hoecke-hitler.html


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08.03.2017 um 23:36
@eckhart

Ich verstehe das gewisse Ängst in der Gesellschaft existieren, die auf Fehlern der Vergangenheit beruhen. Und Fehler ist dabei noch ein viel zu mildes Wort. Aber wenn du anfängst deine Ängste auf andere zu projizieren und ihnen den mahnenden Finger vorhältst bist du auch nicht besser als die AfD, denn die macht genau das gleiche. (nur mit einem anderen Thema) Ich sehe nun mal in der aktuellen Gesellschaftsform keine Chance mehr für Nationalsozialismus in Deutschland. Neben den Menschen hier gibt zu viele Mechanismen die dagegen greifen und die AfD selbst halte ich für eine Partei, die in ein bis zwei Bundestagswahlen überhaupt keine Rolle mehr beim Ausgang spielen wird. Ich kann jetzt verstehen dass du das anders siehst, weil du da aus welchen Grund auch immer empfindlicher darauf reagierst, aber ich sehe das nicht so. Bin ich deswegen jetzt verrückt oder ein schlechterer Mensch? Ich glaube in einer Demokratie sollte es möglich sein zwei Sichtweisen unter einen Hut zu bekommen. Die Wahrheit liegt dann ja meistens irgendwo in der Mitte.

@Realo
Mein Geschichtsunterricht konntest du eh knicken. Wenn es danach gegangen wäre, wüsste ich heute nicht mal was Inkas sind. Da hat man außer beim römischen Reich wirklich nur an der Oberfläche gekratzt. Auch beim 2. Weltkrieg. Leider ... *seufz* ... da musste ich mir aus privaten Interesse noch einiges selbst aneignen. Gibt ja zum Glück ganz gute Literatur, auch wenn der Blick eines 15-jährigen für das große ganze natürlich noch eingeschränkt ist.

Begriffe wie "ausrotten" oder "kauft nicht bei" sehe ich z.B. nicht als Nazi-behaftet. Auch dekadent verbinde ich eher mit Guido Westerwelle und seinen Vergleich über das römische Reich. Aber natürlich gibt es Begriffe wie Herrenrasse, die ja im heutigen Sprachgebrauch auch gar keine natürlich Anwendung mehr finden, die rein aus dem Jargon der Nationalsozialisten stammen. Insoweit hast du recht.

"Deutschland, Deutschland über alles" mag heutzutage einen makaberen Beigeschmack haben, war aber zum Zeitpunkt der Gründung des deutschen Kaiserreiches nicht anrüchiger als god save the queen. Die Bedeutung hinter der Aussage steht ursprünglich dafür, dass das Vaterland vor allem anderen Interessen des einzelnen steht, was in einer Monarchie nun mal nicht ungewöhnlich war. Darüber hinaus sind viele Nationalhymnen auf der Welt nationalistisch geprägt, weil sie das eigene Heimatland nun mal als das größte Glück und Gut darstellen. Da machte Deutschland keinen Unterschied. Wer natürlich darin Krieg sehen will, sieht das auch, aber so lange keine Strophe so etwas beinhaltet wie "Tod allen Ungläubigen", würde ich das nicht übermäßig gewichten.
Realo schrieb:Ansonsten frage ich mich, wie lange dein Beitrag da noch stehen bleibt. Finde ich schon extrem grenzwertig.
Aha, was genau findest du daran grenzwertig? Das ich zu wenig in Extremen denke? Das ich den Nationalsozialismus in Deutschland für aabgehakt betrachte und ich mir zu wenig Gedanken um dessen Rückkehr mache? Da willst du wahrscheinlich gar nicht wissen, was mir bei dir so alles grenzwertig vorkommt. Aber wie du siehst, versuche ich trotzdem den Dialog.


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09.03.2017 um 00:06
Nevrion schrieb:Aber wenn du anfängst deine Ängste auf andere zu projizieren und ihnen den mahnenden Finger vorhältst bist du auch nicht besser als die AfD, denn die macht genau das gleiche.
Welche Ängste bitte? @Nevrion ?
Ewiggestrige aüsieren mich!
Ich finde den geschickter Schachzug des Wall Street Journal Autors genial.Aus der Nummer kommt Höcke ohne Gesichtsverlust nicht mehr raus.
Ohne die Existens Rückständiger gar nicht möglich!
Und das nimmt kein Ende...
Wie lange muss ich warten, bis Wilders mich unterhält? Ich weiß, es geht Schlag auf Schlag.
Und schon steht Le Pen an.
und zwischendurch immer wieder Trump.
usw. usw. dann werden dieWutbürger durchdrehen usw. usw. ...

Bessere Ork-Unterhaltung, als mir "Herr der Ringe" jemals bieten konnte.
Du weißt ja, Schurken sind die Würze des Lebens.

Das alles kann die AfD gar nicht genießen!


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09.03.2017 um 00:10
Nevrion schrieb:Das ich den Nationalsozialismus in Deutschland für aabgehakt betrachte und ich mir zu wenig Gedanken um dessen Rückkehr mache?
Nationalsozialismus ist  abgehakt! Ethnopluralismus ist jetzt en vogue!
Unterhaltsam, wie wenig Rechtsextremisten das begreifen! :D :D :D


"und ich mir zu wenig Gedanken um dessen Rückkehr mache?"

Muss man jetzt nicht verstehen?oder?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 01:02
Nevrion schrieb:"Deutschland, Deutschland über alles" mag heutzutage einen makaberen Beigeschmack haben, war aber zum Zeitpunkt der Gründung des deutschen Kaiserreiches nicht anrüchiger als god save the queen. Die Bedeutung hinter der Aussage steht ursprünglich dafür, dass das Vaterland vor allem anderen Interessen des einzelnen steht, was in einer Monarchie nun mal nicht ungewöhnlich war. Darüber hinaus sind viele Nationalhymnen auf der Welt nationalistisch geprägt, weil sie das eigene Heimatland nun mal als das größte Glück und Gut darstellen. Da machte Deutschland keinen Unterschied. Wer natürlich darin Krieg sehen will, sieht das auch, aber so lange keine Strophe so etwas beinhaltet wie "Tod allen Ungläubigen", würde ich das nicht übermäßig gewichten.
"America first" bedeutet: Bei der Jobvergabe Einheimische bevorzugen, beim Einkauf amerikanische Waren bitte zuerst in den Korb. Das ist zwar nationalistisch und nicht schön, aber wir sind da ja auch nicht viel besser.

"Deutschland über alles" bedeutet: Wir sind besser als alle anderen. Und um das zu "beweisen" wurden 2 Weltkriege vom Zaun gebrochen. Über alles hatten wir nach dem "Spiel" nur noch rauchende Ruinen und viele Männer mit nur noch einem Bein.

Das ist der Untersachied zwischen nationalistisch und nationalsozialistisch, so wie ich das sehe.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 03:21
Als ich eben Youtube sah kam mir in einer Werbung Martin Schulz mit Teufelshörnern entgegen. Ich habe dann einfach mal draufgeklickt, weil ich diese Art Werbung, die einen relativ amateurhaften Anschein hatte , noch nie auf YT gesehen hatte.

Ich wurde zu "Extrablatt" geleitet und ich solle die Zeitung lesen. Die Post wûrde sie zensieren und nicht ausliefern

Automatisch öffnete siche eine PDF mit der Zeitung zur Saarlandwahl Ende März. Da stand eine Wahlempfehlung: AfD auf jeden Fall wählen, FDP vielleicht und alle anderen auf keinen Fall.

Was hats denn damit auf sich?

Yt werbung zu schalten ist nicht ganz günstig. Hängt da die AfD mit im Boot und denkt man wirklich mit solcher Propaganda Stimmen zu gewinnen?

Ich finde das schwach, dass man sich extrablatt nennt und einen auf objektiv und dann so parteiisch ist.


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09.03.2017 um 05:08
@indrigando
Ja das denkt die AfD,das der Apell an die niedersten Instinkte die meisten Punkte bringt,das nur das lauteste Krakeelen gehört wird


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 05:11
@tudirnix

Du scheinst da ein wenig Durchblick zu haben, daher meine Frage, wie geht es weiter mit einer ganz anderen Partei, an Dich:

Es hat den Anschein, als gewinnen die Überzeugungsnazis Höcke und Gauland den innerparteilichen Machtkampf, wenn auch auf Kosten nicht unbeträchtlicher Wählerzahlen. Das Hauptthema hier ist ja, was das für die AfD bedeutet. Meine Frage ist jetzt: was bedeutet das für die NPD? Gibt es eigentlich irgendwelche offiziellen Aussagen seitens der NPD, wo sie sich zur AfD abgrenzen (also nicht andersherum, sondern wo die NPD versucht ihre Wähler zu behalten)?

Angesichts dieser offenen Einladung Höckes und Co. an alle, die irgendwie noch dem Führer treu sind, wer bleibt als Wähler für die NPD noch übrig? Weisst Du, wie diese Offerten beim treuen NPD Wähler ankommen?

Werden wir am Ende nur eine Verlagerung der wenigen Prozent NPD Wähler zur AfD sehen, die bis dahin alle anderen Wähler verloren hat?

Was meinst Du/ Ihr?


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 05:26
@tudirnix
@eckhart
@E.Schütze
@Warhead
@Issomad
tudirnix schrieb:Gestern noch abgestritten, heute die beim Lügen ertappte Heulsuse spielen. Erst die Große Klappe und sich dann winden wie ein Wurm, wenn es um den Mut zur Wahrheit geht. 
Das Höcke jetzt sagt, er würde Fragen zu geschichtspolitischen Themen von Journalisten abblocken, bestätigt nur meine Voraussage von hier:
Glaubst du, die sind an einer wirklich ernsthaften und seriösen Diskussion interessiert ? Diese Personen würden keine seriöse Diskussion mit anspruchsvollen Niveau bestehen. Man könnte ja so eine Talk-Runde auf arte, ARD-alpha oder Phoenix durchführen, mit einer Länge von 2 Stunden, wie der ORF Club2. Da könnte man als Gesprächspartner renommierte Politikwissenschaftler/Historiker und führende AFD'ler einladen. Das wäre sicher sehr spannend.

Die Petry, Pretzell, Poggenburg oder Gauland würden wahrscheinlich kommen, Höcke würde sich solch einer Expertenrunde lieber nicht stellen, weil er genau weiß, das er diesen Fachleuten seinen Scheiss von r-und k-Typen(Afrika-Rede) nicht erzählen kann.
Beitrag von che71, Seite 1.928
Nevrion schrieb:Zum Thema Sprache noch mal was am Rande. Ehrlich gesagt ist mir es total egal, ob das wort völkisch irgendwie vorbelastet ist, denn wenn die Presse nicht drauf angesprungen wäre, wäre mir nicht mal bewusst gewesen, dass es was mit Nazi-Deutschland zu tun haben könnte. Aber selbst wenn das so ist - wäre mir das immer noch egal, weil ich nicht mit jedem Wort eine politische Aussage verbinde, egal in welcher Zeit und zu welchen Zweck diese genutzt wurden. Bestimmte Worte nicht nutzen zu dürfen, weil es irgendjemand anders mal negativ geprägt hat ist für mich Zensur und ich bin absolut kein Freund von Zensur.
Da fängt das Problem schon an, völkisch:
2016 erklärte Frauke Petry, Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei AfD, dass der Begriff „wieder positiv besetzt“ werden müsse und dass die Gleichsetzung „völkisch ist rassistisch“ eine unzulässige Verkürzung sei. Es sei doch einfach nur das „zugehörige Attribut zu Volk“.[24][25] Zahlreiche mediale Stimmen[26] verwiesen die Sprecherin auf den Duden (völkisch gleich „nationalsozialistisch, in der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus“[27]).
https://de.wikipedia.org/wiki/Völkisch#Nationalsozialismus
Wer, wie Petry, solche Worte wieder heutzutage wieder nutzen will, macht das entweder fahrlässig oder mit Vorsatz. Fahrlässigkeit fällt durch Petrys eigene Erklärung weg.

Man sollte sich fragen, warum eine Partei die zur bürgerlichen Mitte gehören will, die Sprache der NPD u.a. Rechtsextremer unbedingt verwenden will ?!
Der Rassenideologe Hans F. K. Günther verwandte den Terminus in Kleine Rassenkunde des deutschen Volks schon vor 1933 und konnte sich damit auf den Führer der Alldeutschen Heinrich Claß und dessen Bestseller Wenn ich der Kaiser wär beziehen. Claß befürwortete bereits 1912 „fremdvölkische Ausländer“ als Arbeitskräfte im Deutschen Reich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Völkisch#Nationalsozialismus
  


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09.03.2017 um 06:09
@che71
Um die Mitte zu unterwühlen und untertunneln einer Horde Nacktmulle gleich.
Meuthen,Petry und andere übernehmen die Rolle des guten Bullen,Höcke und die anderen geben den fiesen Arsch,die Badboys stürmen nach vorne und schmeissen mit lange nicht mehr gehörten Schlagwörtern um sich die jeder halbwegs aufgeklärte Mensch sofort mit Kotzeimer assoziiert...dann kommt Lutscher Meuthen und beschwichtigt,draussen ist die Rotze trotzdem,ekelhafter dunkelgrüner Schnodder mit dem keiner sich gerne beschäftigt,ausser diejenigen die ohnehin ungeniert in jeden Scheisseeimer springen.
Wenn die dann wieder rausklettern nörgeln sie erstmal über all diejenigen die vor dem olfaktorischen Grauen die Nasen rümpfen..."Wie,ihr wollt mich nicht mitspielen lassen?!"


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 08:37
eckhart schrieb:Welche Ängste bitte? @Nevrion ?
Ewiggestrige aüsieren mich!
Welche Ängste? Vielleicht deine prophetisch anmutenden Untergangsszenarien, die ich bei dir durch Verwendung nicht konformer Worte und Aussagen auslöse? Die ständige Panikmache das die AfD das Tor zum Nationalsozialismus ala 1933 aufstoßen will? Ist dir noch nicht aufgefallen das manche deiner Beiträge einer regelrechten Hetzjagd, auf alles gleichkommen was nur irgendwie rechts ist?

Kritik an der AfD und dessen Mitgliedern ist angebracht, aber mitunter kommt mir das rhetorisch eher wie Pöbelei rüber.
eckhart schrieb:Nationalsozialismus ist  abgehakt! Ethnopluralismus ist jetzt en vogue!
Unterhaltsam, wie wenig Rechtsextremisten das begreifen! :D :D :D


"und ich mir zu wenig Gedanken um dessen Rückkehr mache?"

Muss man jetzt nicht verstehen?oder?
Ja, die neue Zitatfunktion ist etwas doof, aber das hätte sicher auch noch im ersten Beitrag von dir Platz gehabt ;)
Abseits davon weiß ich nicht, was an meiner Aussage unverständlich war? Da gibt es nun wirklich wenig Interpretationsspielraum.
Realo schrieb:"Deutschland über alles" bedeutet: Wir sind besser als alle anderen. Und um das zu "beweisen" wurden 2 Weltkriege vom Zaun gebrochen. Über alles hatten wir nach dem "Spiel" nur noch rauchende Ruinen und viele Männer mit nur noch einem Bein.

Das ist der Untersachied zwischen nationalistisch und nationalsozialistisch, so wie ich das sehe.
Ich hab ja schon einiges über die Kriegsgründe des ersten oder zweiten Weltkriegs gelesen, aber dass man der Welt etwas beweisen oder die Stärke der Nation darstellen hätte müssen, gehört sicher ins Land der Mythen und Märchen. Ansonsten will ich deine Interpretation nicht negieren, denn ja, es kann auch so ausgelegt werden, dass man sich selbst für das tollste und das beste hält. Im damaligen Zeitgeist, innerhalb einer Monarchie war das aber nichts ungewöhnliches. Du stellst fehlerhafterweise immer den Bezug zwischen der Strophe und dem Nazi-Regime dar, verkennst aber, wer die Hymne geschrieben hat und zu welcher Zeit diese offiziell als Nationalhymne eingeführt wurde. Und jeder seriöse Historiker wird dir sagen, dass der damalige Bezug eher darauf ausgerichtet war, Preußen, Baden-Würtemberg, Bayern und die anderen Freistaaten in einem großen Deutschen Staat zu einen und die eigenen lokalen Interessen dem unterzuordnen.


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09.03.2017 um 08:53
Nevrion schrieb:Welche Ängste? Vielleicht deine prophetisch anmutenden Untergangsszenarien, die ich bei dir durch Verwendung nicht konformer Worte und Aussagen auslöse? Die ständige Panikmache das die AfD das Tor zum Nationalsozialismus ala 1933 aufstoßen will?
Du meinst: "das Tor zum Ethnopluralismus ala 1973"  !
eckhart schrieb:Nationalsozialismus ist  abgehakt! Ethnopluralismus ist jetzt en vogue!
Unterhaltsam, wie wenig Rechtsextremisten das begreifen! :D :D :D
Nationalsozialismus ist out! Darauf fußen die Pläne der Neuen Rechten!
Nevrion schrieb:Ist dir noch nicht aufgefallen das manche deiner Beiträge einer regelrechten Hetzjagd, auf alles gleichkommen was nur irgendwie rechts ist?
Ehrlich? Sind sie jetzt Opfer von mir?


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09.03.2017 um 09:39
@eckhart
Ja wusstest du das nicht,die sind alle sehr,sehr betroffen von deiner Schelte.
Und weil du dich nicht entschuldigst und immer weiter ihre Sandkuchen zetreten tust,mögen sie Ausländer noch viel weniger mögen als sie sie vorher nicht mögen und wählen dann ganz extra AfD.. ums dir mal richtig zu zeigen...so


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 09:55
Warhead schrieb:Ja wusstest du das nicht,die sind alle sehr,sehr betroffen von deiner Schelte.
So sehr betroffen(!),
dass sie die die AfD betreffenden Beiträge  -zB.- von @tudirnix und @che71 gar nicht wahrnehmen.

Am meisten scheint sie zu treffen, dass man die AfD gar nicht wegen nationalsozialistischer Bestrebungen tadelt,

Mit Überraschungen kann die AfD nicht umgehen.

(Der von der AfD hochverehrte Front National hat sich da viel geschickter angestellt.
Le Pen hat ihren Vater wegen Holocaustleugnung und nationalsozialistischer Pläne aus der Partei geschmissen, um dem Wahlvolk ethnopluralistischen Rechtskonservativismus vorzugaukeln)


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09.03.2017 um 09:59
@eckhart
Betroffenheit und Opfersein machen Tunnelblick erst möglich...du zwingst sie mit glühenden Eisen da hinzustarren,du perverser Wüstling


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 12:14
Nevrion schrieb:Ich hab ja schon einiges über die Kriegsgründe des ersten oder zweiten Weltkriegs gelesen, aber dass man der Welt etwas beweisen oder die Stärke der Nation darstellen hätte müssen, gehört sicher ins Land der Mythen und Märchen.
Nö. Es gab 3 Gründe für die Kriege:
1. Nationalbetrunkenheit (trifft für beide Kriege zu)
2. imperialistische Ambitionen (ebenfalls beide)
3. "Vertagstreue" (gegenüber Österreich Ungarn, 1. WK), Revision des Versailler Vertrags und Generalplan Ost, (2. WK)
Dass man es der Welt beweisen will, spielt in allen 3 Punkten mit, quasi als nationalpsychologische Komponente.
Nevrion schrieb: Du stellst fehlerhafterweise immer den Bezug zwischen der Strophe und dem Nazi-Regime dar, verkennst aber, wer die Hymne geschrieben hat und zu welcher Zeit diese offiziell als Nationalhymne eingeführt wurde. Und jeder seriöse Historiker wird dir sagen, dass der damalige Bezug eher darauf ausgerichtet war, Preußen, Baden-Würtemberg, Bayern und die anderen Freistaaten in einem großen Deutschen Staat zu einen und die eigenen lokalen Interessen dem unterzuordnen.
Zu der Zeit, als das Lied geschrieben und komponiert wurde. Die Nazis missbrauchten es, um den eigenen Größenwahn als Willen des Volkes und ergo als nationales Ziel erscheinen zu lassen - und weil das Ziel noch nicht erreicht war, denn Deutschland war nach WK1 geschrumpft, musste man es sich wieder "zurückholen".

Heute hat die 1. Strophe des Deutschlandlieds in 1. Linie die Funktion, dioe Solidarität der Nazibrüder zu stärken und sich damit von der weniger nationalschauvinistischen Restbevölkerung abzuheben und sich als Elite, als Speerspitze des "echten Deutschen", der sich von niemandem, auch nicht von den USA und anderen "Mächten" ins Glas spucken lässt, darzustellen.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 12:47
Behaltet bitte im Hinterkopf, dass es hier um die AfD und ihre Zukunft geht, nicht um eine Aufarbeitung der Weltkriege.
Das sollte in einen anderen, passenderen Thread verlagert werden.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

09.03.2017 um 12:50
Und eigentlich sollte man froh sein, dass meine Generation so aufgewachsen ist, dass sie sich nicht ständig über die Vergangenheit, sondern über die Zukunft definiert.
Ich bin der gleichen Meinung!


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