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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

31.07.2017 um 16:11
@Foss

Es steht eine Aussage gegen mehrere Aussagen. Außer natürlich du willst behaupten die Schulleitung, aller Schüler und deren Eltern haben sich gegen die eine Schülerin verschworen ;)


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Wie geht es weiter mit der AfD?

31.07.2017 um 17:00
@Fipse
Es gibt die Aussage der Schülerin, des Sohnes eines Elternbeirates und die der Referendarin. Es wird auch nicht bestritten, dass gebetet wurde und Glaubensbekenntnisse vorgelesen werden mussten. Was an sich schon ein Skandal ist! Was jetzt die Empfindung des Zwangs angeht: Subtiler Zwang wird nicht mit Gewalt als solches ausgeübt. So empfinden religiös erzogene Kinder im Unterricht die Pflicht zu beten als selbstverständlich, während nichtreligiöse Kinder dies als Schikane und Unterdrückung empfinden. Alles schon erlebt. Zwar an Katholischen Schulen, aber warum sollte es beim Islam nicht genau so sein?


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31.07.2017 um 17:06
Foss schrieb:Die Schüler machen eine Aussage und belegen nichts!
Falls die Schüler aussagen würden,
Einen Zwang zur Teilnahme oder Ausübung irgendwelcher Riten habe es nicht gegeben.
dann belegen die Schüler also nichts? @Foss ?
Foss schrieb:Mir ist klar das deine Ideologie dir nicht erlaubt, den Sachverhalt korrekt aufzuarbeiten
dann frage ich Dich, @Foss erlaubt es denn Deine Ideologie, mit solch komplizierten Sachverhalten überhaupt umzugehen?
Issomad schrieb:Einen Zwang zur Teilnahme oder Ausübung irgendwelcher Riten habe es nicht gegeben. Das bestätigte uns auch ein Vorsitzender des Elternbeirats, dessen Sohn an der Unterrichtsstunde teilgenommen hat.
Belegt die Aussage des Elternbeiratsvorsitzenden Deiner Meinung nach auch nichts? @Foss ?


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31.07.2017 um 17:14
@Foss

Ja bieg es dir schön zurecht, so wie der Meuthen es macht.

Hier ein passender Kommentar dazu, dem ich mich anschließe. Erspart dieser mir doch einiges an Tipperei:

"Die AfD ruft Skandal, Beweise fehlen"
Die AfD behauptet, in Ludwigsburg seien Grundschüler zu islamischen Praktiken gezwungen worden. Doch Belege bleibt sie schuldig – das ist der eigentliche Skandal
...
Das passt nun wunderschön in das Zerrbild der Rechtspopulisten, die uns tagtäglich erzählen wollen, das christliche Abendland werde von einer Horde muslimischer Eiferer überrannt. Das mediale Echo reicht vom SWR bis zu bundesweiten Magazinen wie dem Focus. Bei Licht betrachtet bleibt von dem Vorgang nichts übrig. Die Schulleitung, das Schulamt, der Elternbeirat, selbst die Referendarin, die den Unterricht gestaltet hat, andere Eltern und Mitschüler: Keiner kann sich daran erinnern, dass auch nur eine angedeutete Form von Zwang stattgefunden haben soll. Selbst Meuthen behauptet in den sozialen Medien lediglich, die Schüler hätten sich „zum Mitmachen verpflichtet“ gefühlt.
...
Beweise werden nicht vorgelegt

Es ist nur der Brief einer einzigen Mutter an die Behörden, der Meuthens Aufschrei in den sozialen Medien zugrunde liegt. Auch wenn Jörg Meuthen in einem zweiten Posting inzwischen von „Beweisen“ spricht, so bleiben er und die beschwerdeführende Mutter die Vorlage derselben schuldig. Stattdessen zettelt der AfD-Chef zur Ablenkung eine Debatte darüber an, ob islamische Gebete überhaupt in den Religionsunterricht gehören.

Das ist so dünn, dass es nicht mal in diesem müden Sommerwahlkampf ausreichen sollte. Tatsächlich gehört es in jeder Grundschule zum Lehrplan, dass andere Religionen behandelt werden. Dazu gehört auch Anschauungsmaterial wie eine Thora-Rolle fürs Judentum und ein Gebetsteppich für den Islam. Und natürlich sollen die Schüler auch die Gebete und Praktiken anderer Glaubensrichtungen ausprobieren dürfen. Das ist tagtägliche Realität.
weiterlesen hier:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.islamstunde-an-ludwigsburger-schule-die-afd-ruft-skandal-beweise-fehlen.076...
@eckhart @Fipse @Issomad @che71


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31.07.2017 um 17:20
eckhart schrieb:dann belegen die Schüler also nichts? @Foss ?
Welche Schüler?
eckhart schrieb:dann frage ich Dich, @Foss erlaubt es denn Deine Ideologie mit solch komplizierten Sachverhalten überhaupt umzugehen?
Meine Haltung ist hier keine Ideologische. Es ist eine Feststellung, dass der Zwang, noch die Nichtanwendung des Zwangs belegt ist.
eckhart schrieb:Belegt die Aussage des Elternbeiratsvorsitzenden Deiner Meinung nach auch nichts? @Foss ?
Sie ist ebenfalls eine Aussage, wie die der Mutter.


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31.07.2017 um 17:28
Foss schrieb:Welche Schüler?
Die Schüler die eine Aussage machen, denn die Tochter der Mutter war doch nicht allein im Unterricht.
Foss schrieb:Meine Haltung ist hier keine Ideologische.
Aber meine?
Foss schrieb:Mir ist klar das deine Ideologie dir nicht erlaubt, den Sachverhalt korrekt aufzuarbeiten,
Wenn Du wieder da bist erwarte ich eine Antwort darauf!


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31.07.2017 um 17:28
tudirnix schrieb:Hier ein passender Kommentar dazu, dem ich mich anschließe. Erspart dieser mir doch einiges an Tipperei:
Der Kommentar belegt allerdings auch nichts.
tudirnix schrieb: Und natürlich sollen die Schüler auch die Gebete und Praktiken anderer Glaubensrichtungen ausprobieren dürfen. Das ist tagtägliche Realität.
Ach so nennt man das heut. Religiöse Einflussnahme heißt jetzt Ausprobieren dürfen. Gebete und Praktiken haben im Unterricht nichts verloren! Religionsunterricht soll die Lehre über die Religion sein, nicht das ausüben dieser!


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31.07.2017 um 17:32
eckhart schrieb:Die Schüler die eine Aussage machen, denn die Tochter der Mutter war doch nicht allein im Unterricht.
Dann ist es eine Aussage und kein Beleg.
eckhart schrieb:Aber meine?
Ja, weil du nicht im Geringsten von der Möglichkeit abrücken kannst, dass die Schülerin Zwang empfunden haben könnte. Und weil du anscheinend nicht weißt, was ein Beleg eigentlich ist.


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31.07.2017 um 17:35
@Foss
Foss schrieb:Ach so nennt man das heut. Religiöse Einflussnahme heißt jetzt Ausprobieren dürfen. Gebete und Praktiken haben im Unterricht nichts verloren! Religionsunterricht soll die Lehre über die Religion sein, nicht das ausüben dieser!
1. mach demnächst kenntlich dass du ein Zitat aus meinem Kommentar zitierst.
2. dann schau dir einfach mal die Lehrpläne an, die werden festgeschrieben. Was du dagegen meinst, was ein Unterricht soll und/oder nicht, ist deine Meinung. Und auch dies solltest du auch so formulieren.


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31.07.2017 um 17:39
Foss schrieb:Ja, weil du nicht im Geringsten von der Möglichkeit abrücken kannst, dass die Schülerin Zwang empfunden haben könnte. Und weil du anscheinend nicht weißt, was ein Beleg eigentlich ist.
@Foss
Ich werde sofort davon abrücken, wenn ich Kentniss davon bekomme, dass Deine Vorwürfe
Gebete und Praktiken haben im Unterricht nichts verloren! Religionsunterricht soll die Lehre über die Religion sein, nicht das ausüben dieser!
angezeigt worden sind und von Ermittlungsbehörden verfolgt werden.

Solange ist es für mich inhaltsleeres Geschwafel


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31.07.2017 um 18:02
@Foss
Foss schrieb:Ja, weil du nicht im Geringsten von der Möglichkeit abrücken kannst, dass die Schülerin Zwang empfunden haben könnte. Und weil du anscheinend nicht weißt, was ein Beleg eigentlich ist.
Meuthen hatte behauptet die Schüler werden gezwungen, aufgrund eines Briefes einer Mutter. Im Nachhinein ruderte die Mutter zurück und sagte lediglich ihr Kind habe sich gezwungen gefühlt. Es ist ein Unterschied zwischen "wird gezwungen" und "sich gezwungen fühlen." Von einem Professor sollte man schon erwarten können, dass er diesen Unterschied kennt.
Und es steht nach wie vor auf der FB Seite des Herrn Meuthen, dass die Schüler gezwungen werden.
Jetzt reitest du auf dem Wörtchen "gefühlt" herum. Das kam erst später ins Spiel, nach der dreisten Behauptung dem sei so. Wovon willst du ablenken mit dieser Wortverdreherei? Meuthen hat etwas behauptet, was nicht stimmt um wieder mal zu hetzen von wegen vermeintlicher Islamisierung.


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31.07.2017 um 18:35
Dieser Skandal, den der Meuthen da herbeiredet, wird in zwei Wochen wahrscheinlich niemanden mehr interessieren. Ein Dauerbrenner ist hingegen die Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen, die jetzt wohl endgültig als zweites großes Feindbild zementiert werden. Trixi wettert mal wieder kräftig:
Storch richtete anschließend die Warnung an ihre Zuschauer, dass es nach der Ehe-Öffnung kaum noch Grenzen gebe. Das nächste sei natürlich, "dass es auch Ehe für drei Männer oder drei Frauen geben muss, weil es gar kein Argument gibt zu sagen: 'Wenn das für zwei ist, warum nicht auch für drei? Wenn Ehe irgendwas mit zwei ist, dann kann es auch irgendwas mit drei sein, oder vier oder fünf."

Außerdem machte sich Storch in der Rede über Transsexuelle lustig, die in ihrem Geschlecht vom Staat anerkannt werden wollen. Für die Rechtspopulistin ist das Ganze eine Verschwörung der Gender-Ideologen: "Das ist so plemplem im Kopf, dass man das nur über viele Jahrzehnte in die Gehirne einsickern lassen kann."

Storch fragte das Publikum auch hämisch: Wer weiß nicht, was das ist, LSBTTIQ?" Nach einer kurzen Pause erklärte sie: "Leider wissen es zu viele schon, weil sie mit diesem ganzen Dummquatsch schon viel zu lange konfrontiert worden sind."

Der Politikerin ist offenbar inzwischen jede Organisation, die Homo- und Transsexuelle nicht grundsätzlich ablehnt, suspekt. So machte sich Storch in derselben Rede über die evangelische Kirche lustig: Sie fragte das Publikum rhetorisch, wer Workshops wie einen "Coming-out-Workshop für Mädchen, Lesben und Frauen" anbiete. Als sie erklärte, dass dieser auf dem Evangelischen Kirchentag veranstaltet wurde, ging einen Raunen durch den Saal.

Daraufhin fand Storch warme, aber vergiftete Worte für Muslime: "Wir dürfen uns bitte nicht wundern, wenn diese Muslime, die zu uns kommen, die klar an ihrem Glauben hängen, die stolz auf ihre Kultur sind – das sei ihnen unbenommen – unsere verachten, weil wir sie offensichtlich selber verachten, wenn wir eine evangelische Kirche haben, die solche Seminare auf ihrem Kirchentag anbietet. Dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir irgendwann nicht mehr sind." Sie fuhr fort: "Das wollen wir und das werden wir nicht hinnehmen."
Auch die Petry schlägt mal wieder in die selbe Kerbe, dieses Mal mit Pseudo-Mathematik und rechtlicher Ahnungslosigkeit:
Ohnehin vermengen die AfD-Anführer gerne die Themen Muslime und Homosexuelle – so etwa Parteichefin Frauke Petry bei einer Rede in Hoyerswerda. Sie begann mit dem typischen AfD-Szenario der Überfremdung: "Wenn wir statistisch in Deutschland nur noch eine Geburtenrate von 1,3 haben, dann bitte ich Sie auszurechnen, […] wie lange es dauert, wenn Migranten oder auch Deutsche mit Migrationshindergrund mit Geburtenraten jenseits dieser 1,3 – mit drei oder vier Kindern pro Familie – bis diese in Deutschland […] die Mehrheit und die Deutschen die Minderheit stellen werden. Das ist keine Frage von Ideologie, sondern von Mathematik."

Im nächsten Satz erklärte Petry, dass es weitere Gefahren für den Fortbestand der Deutschen gebe – nämlich heiratende Schwule und Lesben: Man werbe dafür, dass "die klassische Familie als Standardmodell in Deutschland erhalten bleibt. Wir werden deshalb weiter die gerade im Bundestag eilig beschlossene Ehe für alle kritisieren und auch alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, dagegen vorzugehen."

Ihr Argument: Der Gesetzgeber habe die Kompetenz "zu entscheiden, welches Lebensmodell im Sinne eines funktionierenden Staates, einer funktionierenden Demografie, [er] finanziell unterstützen will und das sollte die klassische Familie bleiben." Allerdings bringt die Ehe für alle gleichgeschlechtlichen Paaren keinerlei zusätzliche finanzielle Unterstützung, da bereits bei eingetragenen Partnerschaften die Gleichbehandlung in der Einkommens- und der Erbschaftsteuer vollzogen – will die Partei hinter diesen Stand zurück?
http://www.queer.de/detail.php?article_id=29380


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31.07.2017 um 18:54
@E.Schütze
Petry und "klassische Familie"?! Das ist ein sehr guter Witz. Sie lebt ja das "neuzeitliche" Patchwork-Familienleben mit zwei berufstätigen Elternteilen vor. Realsatire vom Feinsten!


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Rho-ny-theta
ehemaliges Mitglied

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31.07.2017 um 19:10
tudirnix schrieb:Im Nachhinein ruderte die Mutter zurück und sagte lediglich ihr Kind habe sich gezwungen gefühlt. Es ist ein Unterschied zwischen "wird gezwungen" und "sich gezwungen fühlen." Von einem Professor sollte man schon erwarten können, dass er diesen Unterschied kennt.
Verzeihung, dass ich die Amateurstunde unterbreche, aber speziell beim Thema politische und religiöse Bildung gibt es diesen Unterschied per allgemeiner Selbstverpflichtung der Lehrerschaften nicht. In BaWü wurde dazu der sogenannte Beutelsbacher Konsens entwickelt und verabschiedet, der unter anderem folgenden Punkt beinhaltet:
Überwältigungsverbot
Gemäß dem Überwältigungsverbot (auch: Indoktrinationsverbot) dürfen Lehrende Schülern nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern sollen Schüler in die Lage versetzen, sich mit Hilfe des Unterrichts eine eigene Meinung bilden zu können. Dies ist der Zielsetzung der politischen Bildung geschuldet, die Schüler zu mündigen Bürgern heranzubilden.
Wikipedia: Beutelsbacher_Konsens


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31.07.2017 um 19:25
Das ändert nichts an meiner Meinung:
Wenn ich das Gefühl habe, dass Lehrende Schülern ihre Meinung aufzwingen und auch die Bildungseinrichtung und deren Vorgesetzte dieses mein Gefühl nicht ausräumen können.
Kurz: wenn ich kein Ergebnis erziele.
Dann gehe ich nicht zu Herrn Meuthen, sondern ich gehe zur Polizei und erstatte Anzeige.
Ist das schon geschehen?


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31.07.2017 um 20:01
tudirnix schrieb:Meuthen hatte behauptet die Schüler werden gezwungen, aufgrund eines Briefes einer Mutter. Im Nachhinein ruderte die Mutter zurück und sagte lediglich ihr Kind habe sich gezwungen gefühlt
Sie ist nicht zurückgerudert, sie hat es genauer ausgedrückt! Was bitte schön verstehst du denn in dem Zusammenhang mit Zwang? Das der Schülerin mit Gewalt gedroht wurde? Das sie gefesselt wurde? Wie stellst du dir Unterricht vor? Dass die Lehrerin erst mit jedem Schüler fünf Minuten verhandelt, ob er einen Abschnitt vorliest, oder eine Aufgabe an der Tafel ausrechnet? Wenn die Lehrerin die Schülerin auffordert das islamische Glaubensbekenntnis vorzulesen, dann ist es aus der Sicht der Schülerin erzwungen worden! Oder hat die Lehrerin vorher gefragt, ob sie es will? Wenn nicht, hat die Mutter der Schülerin recht.
tudirnix schrieb:Es ist ein Unterschied zwischen "wird gezwungen" und "sich gezwungen fühlen." Von einem Professor sollte man schon erwarten können, dass er diesen Unterschied kennt.
Oh mein Gott.. Welcher normale Mensch glaubt, wenn er in dem Zusammenhang "gezwungen" liest, dass die Schüler auf einer Liege fixiert und gewaterboardet werden? Normal denkende wissen doch wie Lehrer Zwang anwenden. Da wird dann einfach gesagt: Ihr macht das!

Das Lustigste aber ist, dass nicht der Brief der Mutter aus meiner Sicht es glaubwürdig macht, sondern die Aussage bzw. Relativierung des Amtsleiters. Denn der streitet die Aussage, dass dort gebetet und Glaubensbekenntnisse vorgelesen wurden, nicht ab. Was aus meiner Sicht nebenbei erwähnt der eigentliche Stein des Anstoßes ist. Er behauptet lediglich seinerseits, dass von "Zwang" nicht die Rede sein kann. Das glaube ich ihn aber deshalb nicht, weil sonst die Schüler gefragt worden wären, ob sie so etwas machen wollen. Und warum es unwahrscheinlich ist, dass sie gefragt wurden, ergibt sich daraus, weil es sonst vom Amtsleiter hätte angeführt worden wär.


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31.07.2017 um 20:05
Fichtenmoped schrieb:Petry und "klassische Familie"?! Das ist ein sehr guter Witz. Sie lebt ja das "neuzeitliche" Patchwork-Familienleben mit zwei berufstätigen Elternteilen vor. Realsatire vom Feinsten!
Nur weil man jedem Mist einen englischen Namen geben muss, heißt es nicht das es auch neu erfunden wurde.

"Patchwork" Familien gibt es ja nun länger als 10 Jahre. Man nannte es.....Familie.


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31.07.2017 um 20:21
@DerThorag
Die "klassische Familie" kennzeichnet sich dadurch, dass Mann und Frau heiraten, erst danach Kinder bekommen, die Kinder aufziehen und bis der Tod sie scheidet zusammen bleiben.

Wie sieht das bei Frau Petry aus?


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31.07.2017 um 20:33
Foss schrieb:Normal denkende wissen doch wie Lehrer Zwang anwenden. Da wird dann einfach gesagt: Ihr macht das!
Das ändert nichts an meiner Meinung:
Wenn ich das Gefühl habe, dass Lehrende Schülern ihre Meinung aufzwingen und auch die Bildungseinrichtung und deren Vorgesetzte dieses mein Gefühl nicht ausräumen können.
Kurz: wenn ich kein Ergebnis erziele.
Dann gehe ich nicht zu Herrn Meuthen, sondern ich gehe zur Polizei und erstatte Anzeige.
Ist das schon geschehen?
Foss schrieb:Wenn die Lehrerin die Schülerin auffordert das islamische Glaubensbekenntnis vorzulesen, dann ist es aus der Sicht der Schülerin erzwungen worden! Oder hat die Lehrerin vorher gefragt, ob sie es will? Wenn nicht, hat die Mutter der Schülerin recht.
Und dieses Feedback, ob sie recht hat oder nicht, bekommt die Mutter, wenn sie sich weiter wendet!
Hat sie dieses Feedback schon bekommen?


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31.07.2017 um 21:50
Ich finde auch dass Religion so nicht in die Schule gehört. Eine Zeremonie braucht keiner. Die Pisa Studie wirds nicht verbessern. Allein deshalb ist diese Unterrichtsstunde kritikwürdig. Wo ist der Nutzen? Eine Stunde mehr Geschichte oder Deutsch wäre besser.
Man hätte sich möglicherweise auch denken können dass einige wenige ein Problem damit haben und vorher bei den Eltern anfragen.

Das steht in dem von Dir verlinkten Kommentar dem Du Dich anschließt @tudirnix
tudirnix schrieb:Dazu gehört auch Anschauungsmaterial wie eine Thora-Rolle fürs Judentum und ein Gebetsteppich für den Islam.
Schauen tut man mit den Augen. Und nicht indem man drauf kniet. Anschauen und fertig. Ist ein Teppich. Warum gibt man nicht einen Koran rum? Oder gäbs vielleicht Probleme wenn andere Ungläubige Kinder den anfassen?
Auf dem Gebetsteppich Gebetstexte zu sprechen wäre so ähnlich  als würde man sich vorn Jesus am Kreuz stellen und ein Kreuzzeichen machen oder halt ein Vater unser aufzusagen. Ich denke da wären die muslimischen Eltern größtenteils auch nicht einverstanden. Und in dem Alter obliegt es halt mehr den Eltern was religionsmässig geht, und was nicht. Deshalb sollten die bei sowas strittigem zumindest vorher gefragt werden. Mangelndes Feingefühl könnte man also schon vorwerfen denke ich. Auch wegen dem latenten Zwang der in einer Schule halt vorhanden ist. Natürlich machen die meisten Schüler was die Lehrer "vorschlagen".(hoffentlich)
("Wir schlagen alle mal das Buch auf." "Wollt ihr euer Buch mal aufschlagen?" "Ihr könnt jetzt dann mal alle das Buch aufschlagen" usw.)
Warum machen die Schüler das? Weil sie brav sind. Und wenn die meisten auf den Teppich knien weils die Lehrerin vorgeschlagen hat, sind die anderen Kinder einem Gruppenzwang ausgesetzt.
Ich bin der Ansicht dass es keinen Unterschied macht ob sich jemand(Kinder sowieso) gezwungen fühlt oder tatsächlich aktiv gezwungen wird von jemandem.(Wenn man das glaubhaft machen kann und begründet ist). Die Fragen sind für mich dazu: Wollte sie sich hinknien und mitmachen oder nicht. Wenn nicht, hat sie trotzdem mitgemacht? Wenn ja, warum?

Oft beschwert man sich auch darüber dass man den Schulstoff später im Leben nie brauchen wird und meint damit Chemieformeln. Aber für was sollte man sowas brauchen später?

Mein Fazit ist deswegen: Den Unterricht(die Stunde) einfach streichen, denn davon geht das Abendland auch nicht unter, oder?
Zumindest sollte man die Eltern vorher fragen.


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