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Wie geht es weiter mit der AfD?

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wie geht es weiter mit der AfD?

Wie geht es weiter mit der AfD?

07.10.2017 um 14:02
@Realo
Realo:
Je niedriger die Ausländerquote, umso höher der AfD-Anteil. Dies gilt besponders krass für Ostdeutschland.
Hatte ich das irgendwo bestritten?
ich schrieb einfach nur, was die Ursachen dafür sein könnten.
Du dagegen hast pauschalierend geschrieben, in Gesamtdeutschland gibt's nur ca. 1 % Flüchtlinge.
Das ist zwar richtig, aber eben zu pauschal, wenn es an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei ist.
Was interessiert denn diese Zahl jemanden, dem in seinem Stadtviertel in SEINEN Augen zu viele Ausländer wohnen? Bei dem sind es eben nicht nur 1%

Und was Leute im Osten betrifft, denen 1% vielleicht schon zu viel sind, die gehen evtl. nach dem Prinzip "wehret den Anfängen". Nur so kann ich mir bei denen die hohen AfD-Prozente u.a. erklären (da spielt sicher auch noch anderes mit rein).

@all
Nicht dass hier wieder was falsch ankommt: Das sind nur meine persönlichen Fazite welche ich aus Gegebenheiten ziehe, das heißt nicht, dass ich deshalb dieses und jenes richtig finde.


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07.10.2017 um 14:05
Rho-ny-theta schrieb:Geh doch hin und erzähl ihnen noch fünfmal, dass sie alle Vollidioten oder Nazis sind. Wird bestimmt funktionieren.
Bone02943 schrieb:Das trifft es voll auf den Punkt. Und hier merkt man das für andere Parteien das Internet noch immer "Neuland" sind, leider.
Ich denke gerade an die Fernsehtalkshow "Hart aber fair". In der Sendung werden die Aussagen der anwesenden Gesprächspartner einem "Faktencheck" unterzogen. Es wäre denkbar, überparteiliche Informationsportale einzurichten, auf denen aktuell wichtige politische Aussagen schnell und effizient überprüft werden können. Im Alltag bei Facebook, Twitter und Co könnten User entsprechende Links in Kommentare einfügen.


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07.10.2017 um 14:07
Der SPIEGEL beschäftigt sich mit der schon zuvor erwähnten Bertelsmann-Studie und versucht eine Antwort darauf zu geben, was die etablierten Parteien für die Zukunft anders machen müssen:

"Diese Entwicklung, dass auch die Mitte immer stärker das Muster der prekären Unterschicht zeigt, ist beunruhigend. Die entscheidende politische Frage der nächsten Jahre wird sein, wie es die etablierten Parteien schaffen, diese Entwicklung wieder umzukehren", so Studien-Autor Robert Vehrkamp.

aus: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-kampf-um-die-mitte-studie-der-bertelsmann-stiftung-a-1171357.ht...

Das weicht doch deutlich davon ab, dass es eventuell erfolgversprechend wäre, AfD-Wähler pauschal als Rassisten oder Vollidioten zu bezeichnen.


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Rho-ny-theta
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07.10.2017 um 14:08
dedux schrieb:Es wäre denkbar, überparteiliche Informationsportale einzurichten, auf denen aktuell wichtige politische Aussagen schnell und effizient überprüft werden können. Im Alltag bei Facebook, Twitter und Ko könnten User entsprechende Links in Kommentare einfügen.
Das ist eine dumme Idee. Du tappst genauso in die Falle wie die ganze Berliner Parallelwelt. Im Internet und Fernsehen wirst du diesen Kampf nicht mehr gewinnen können, weil du ihn dort bereits gewonnen hast.


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07.10.2017 um 14:09
@Rho-ny-theta
Kannst du das etwas ausführen? Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst.


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07.10.2017 um 14:13
Rho-ny-theta schrieb:Es wäre für den Anfang vielleicht sinnvoll, wenn die ehemaligen Volksparteien wieder Wahlkreisarbeit im klassischen Sinn machen würden, also einerseits Klinkenputzen und andererseits auch mal außerhalb des Wahlkampfs Präsenz zeigen.
Das ist logisch und macht Sinn. Die Nähe zum Volk zu suchen und zu halten hat schon immer Wunder bewirkt. Aber ob das die gr. Volksparteien auch kapieren und endlich ein Umdenken stattfindet, angesichts der Lage, mag ich zu bezweifeln. Die AfD macht vieles falsch, keine Frage, aber eins macht sie richtig. Sie macht Politik, sie wendet sich ans Volk, sie sucht ihre Nähe, sei es durchs Internet, wo sie mehr als die Volksparteien präsent sind, oder durch kleine Versammlungen, die oft in den kleineren Orten Deutschlands abgehalten werden. Jedenfalls nehme ich das so wahr.


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07.10.2017 um 14:17
plemplem schrieb:Die AfD macht vieles falsch, keine Frage, aber eins macht sie richtig. Sie macht Politik, sie wendet sich ans Volk, sie sucht ihre Nähe, sei es durchs Internet, wo sie mehr als die Volksparteien präsent sind, oder durch kleine Versammlungen, die oft in den kleineren Orten Deutschlands abgehalten werden. Jedenfalls nehme ich das so wahr.
Dann macht sie ja offenbar alles richtig. Jedenfalls ist sie wirkungsvoll.

Wie kommt es denn dann dazu, dass die "Volksparteien" dies nicht so machen und daher die Nähe zum Volk vermissen lassen?
Haben die schlechtere Berater, oder womöglich gar keine?


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Rho-ny-theta
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07.10.2017 um 14:18
@dedux

Naja, die Leute, die sich politische Talkshows regelmäßig anschauen oder sich die Mühe machen, sich im Internet bei irgendwelchen Faktenportalen zu informieren (Holschuld!) sind keine Protestwähler, außerdem sind diese Leute i.d.R. politisch in ihrem Standpunkt relativ gefestigt. Bei denen wird man mit großem Aufwand nur minimale Verschiebungen erzeugen können.

Die großen Parteien haben meiner Meinung nach den ganz klassischen Wahlkampf auf der Straße, in Gaststätten usw. sträflich vernachlässigt und sich viel zu sehr auf den hippen, aber im Endeffekt wirkungslosen Internet- und TV-Wahlkampf versteift.


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07.10.2017 um 14:18
Interessante Studie zum geänderten Wahlverhalten, insbesondere bezogen auf die AfD und die Wähler aus dem Prekariat, kurzer Auszug:

In wirtschaftlich und sozial starken Gegenden gehen die Menschen im Durchschnitt deutlich häufiger wählen als in den schwachen Bezirken. Aber bei den Bundestagswahlen 2017 ist dieser Unterschied kleiner geworden. Laut der Studie ist die Wahlbeteiligung in den sozial prekären Stimmbezirken mit der niedrigsten Wahlbeteiligung mehr als doppelt so stark angestiegen wie in den wirtschaftlich starken Stimmbezirken mit der höchsten Wahlbeteiligung.
...
Die soziale Spaltung in Bezug auf die Wahlbeteiligung nimmt also ab - dieser Befund klingt erst einmal gut. Den Grund für die Entwicklung allerdings sieht die Studie in den Mobilisierungserfolgen der AfD in den Nichtwählerhochburgen. Tatsächlich hat die rechte Partei in den sozial schwachen Milieus, wo es traditionell besonders viele Nichtwähler gibt, ihre stärksten Werte erzielt.


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-kampf-um-die-mitte-studie-der-bertelsmann-stiftung-a-1171357.ht...


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Rho-ny-theta
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07.10.2017 um 14:20
Ogella schrieb:Haben die schlechtere Berater, oder womöglich gar keine?
Nein, die haben Spacken von großen Werbeagenturen. Und das sind die schlimmsten Spinner, weil sie qua Beruf permanent den neuesten, blödsinnigen Hype nachmachen und nicht in der Lage sind, unspannende, bewährte Dinge zu empfehlen, denn dann wären sie ja arbeitslos.


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07.10.2017 um 14:24
Viele dieser AfD-Wähler verstehen womöglich nicht, dass ein riesiger Propaganda-Feldzug geführt wurde/wird, der genau diese Sichtweise "Masseneinwanderung, Überfremdung, Islamisierung" und andere Panikmache unter das Wahlvolk streut. Mittels Lügen und Verdrehungen.

Aber sowas scheint denjenigen dann auch wieder egal zu sein. Hauptsache weiter "Überfremdung" und "Masseneinwanderung" rumposaunen. Auf hintergründige Details geht man überhaupt nicht ein, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass sie in der Versenkung verschwinden und die massenhaft geworfene Kacke hängen bleibt - und das tut sie immer irgendwo.

Und solche "Propaganda-Opfer" dann wieder an die Realität heranzuführen, ist ne Mammutaufgabe. Ich denk nur vergleichend an die ganzen Chemtrail-Heinies - die kann man auch mittels unumstößlicher Fakten nur schwer von ihrer Denke abbringen. Wohl eher auch ein psychologisches Problem.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

07.10.2017 um 14:27
Rho-ny-theta schrieb:Naja, die Leute, die sich politische Talkshows regelmäßig anschauen oder sich die Mühe machen, sich im Internet bei irgendwelchen Faktenportalen zu informieren (Holschuld!) sind keine Protestwähler, außerdem sind diese Leute i.d.R. politisch in ihrem Standpunkt relativ gefestigt. Bei denen wird man mit großem Aufwand nur minimale Verschiebungen erzeugen können.
Mir geht es generell um das Problem, dass Lüge und Propaganda leicht zu verbreiten sind und der Aufwand, sie als solche erkennbar zu machen, sehr groß ist. Ein Faktenportal könnte als Linkquelle dienen und so mancher Protestler könnte sich womöglich doch dorthin verirren, wenn so ein Portal eine gewisse Bekanntheit im Netz erreicht hätte.


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Rho-ny-theta
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07.10.2017 um 14:28
@dedux

Ich bleibe weiter bei der These, dass das Netz scheißegal ist und in seiner Wirkung das Überschätzteste seit geschnitten Brot ist. Der ganze Facebook-Churn ist nur Beschäftigungstherapie für Werbefuzzis.


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07.10.2017 um 14:29
@dedux
Gibts doch. Zu erwähnen wäre da bspw. mimikama. Dort findet man zuhauf (richtiggestellte) Beispiele der verbreiteten Unwahrheiten.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

07.10.2017 um 14:29
Wegen den ganzen Heinis die behaupten wegen der AfD gäbe es nicht mehr Rassismus, genau das Gegenteil scheinen Psychologen auszusagen, wird jedenfalls auch in diesem Bericht erwähnt wo eine Schwarze vom Rassismus spricht den sie in Deutschland erlebt: 
https://global.handelsblatt.com/politics/being-black-in-berlin-836253

Eben Louw is a psychological counselor affiliated with ReachOUT who specializes in treating victims of hate crimes. He often travels around Germany to train other psychologists in how to treat victims in the aftermath of a racist attack. 
He says demand for his services is growing because racists have of late felt emboldened by the rhetoric of the AfD and other right-wingers. Louw believes that the clinical treatments that are available to victims in Germany are inadequate.

Desweiteren auch was hier immer wieder gesagt wird: Statt das Rassismusproblem endlich mal anzusprechen labert man immer nur von Missverstehen und Sorgen irgendwelcher Bürger die Rassisten wählen.
“Racism is simply siphoned into this ‘intercultural deficit problem,’” says Louw. As a result, “academia, especially within clinical and social psychology, has been focusing on migration as the salient issue for social problems. The focus has been on intercultural misunderstanding instead of racism.”

Bei ihren Erfahrungen gings zB darum dass sie nachts von lauter Nachbarsmusik belästigt wurde, aber als sie die Nachbarn ansprach reagierten die nur mit "N**" und dass die das ja dürfen weil sie hier wohnen, die Frau aber nicht, weil sie schwarz sei. Danach ging die Musik mit Getrommel weiter und die schrien in ihrer Wohnung laut sie solle abhauen.

Will mir ernsthaft jemand sagen dass das doch nur arme Bürger sind denen man zuhören soll?

Hier ist ein ähnlicher Bericht einer Frau aus der Sächsischen Schweiz, da wo die AfD die meisten Prozente holte (über 35%) und Bürger ihren Mann als "dressierten Affen" bezeichnen. Alles Zufall dass gerade da die AfD Hochburg ist?
https://www.vice.com/de/article/pak3m9/ich-bin-aus-sachsen-weggezogen-weil-ich-die-rassisten-nicht-mehr-ertragen-habe

Hier auch, zum Thema PI ist ja nicht schlimm, das sei nur Spaß und was weiß ich
http://www.zeit.de/kultur/2017-09/rassismus-afd-bundestagswahl-wahlerfolg-10nach8

Als ich zum wiederholten Mal erklärt habe, dass ich mit letzterem Ausdruck [Kanake] nicht bezeichnet werden möchte, musste ich mir von der Person, die den Ausdruck benutzte,  anhören, dass sie das nicht so meint, sondern nur so im Spaß sagt. Sie bestand trotzdem darauf, mich weiterhin so zu bezeichnen – weil sie es eben kann. Reden und im Dialog bleiben gehören eben nicht immer zu den Patentlösungen.

tl;dr 
Reden bringt nichts, Menschen die das tun sind rassistisch/chauvinisitsch, nicht "missverstanden"


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07.10.2017 um 14:30
McPane schrieb:Gibts doch. Zu erwähnen wäre da bspw. mimikama. Dort findet man zuhauf (richtiggestellte) Beispiele der verbreiteten Unwahrheiten.
Das wusste ich nicht.


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Wie geht es weiter mit der AfD?

07.10.2017 um 14:36
Ogella schrieb:Du hast immer noch nicht meine Fragen von gestern, 23:00 beantwortet. Wie ist denn nun endich Deine Antwort?
Auch wenn ich dich nict dezidiert geaddet habe, habe ich deine Fragen schonmehrfach beantwortet, aber wenn du das gerne nochmal exklusiv an dich gerichtet lesen möchtest.

Hier
Ogella schrieb:So sind also gemäß Deiner Definition fast 6 Millionen Wähler mit obengenannten Verbalinjurien zu belegen?
Ja, jeder Wähler der AfD ist entweder ein Nazi, Rassist oder ein kompletter Vollidiot!
Ogella schrieb:Was möchtest Du damit eigentlich bezwecken?
Deutlich aufzeigen, dass jeder Wähler der AfD ein Nazi, Rassist oder Vollidiot ist.
Es gibt bezüglich der AfD keine Protestwähler, das sind einfach Wechselwähler, die gewählt haben, was ihnen im MOment im Parteienspektrum am besten gefällt.
Ogella schrieb:Also sind alle CDU-Wähler, die nun auf die AfD umgeschwenkt sind, Deiner Diktion folgend, ebenfalls Vollidioten oder Nazis oder sogar beides?
Definitiv ja, ohne wenn und aber


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Wie geht es weiter mit der AfD?

07.10.2017 um 14:37
@dedux
Mimikama ist sehr gut. 
Das Problem ist dass diese Seiten praktisch wenig bringen denn wenn irgendein Scheiß gepostet wurde dass Flüchtlinge sich von Kindern ernähren dann teilen das erstmal geschockt 100.000 und die Richtigstellung sehen vielleicht 5% wenns hochkommt und die meisten davon sind garantiert eh Nazis für die die Richtigstellung nur wieder Lügenpresse von linkem Blatt ist.


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07.10.2017 um 14:38
Sixtus66 schrieb:Wegen den ganzen Heinis die behaupten wegen der AfD gäbe es nicht mehr Rassismus, genau das Gegenteil scheinen Psychologen auszusagen,
Natürlich ist das so! Kubitscheks Strategie erstreckt sich doch auf das Realleben und weniger auf das Netz!


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07.10.2017 um 14:40
groucho schrieb:Es gibt bezüglich der AfD keine Protestwähler, das sind einfach Wechselwähler, die gewählt haben, was ihnen im MOment im Parteienspektrum am besten gefällt.
Das schätze ich ebenfalls so ein ! und zwar im Realleben!


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