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AfD

93.347 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

02.08.2025 um 03:29
Zitat von PusemuckelPusemuckel schrieb:Hätte man mir vor ein paar Jahren gesagt, ich als Deutsche würde Italien fast mal um ihre Rechtsextremen "beneiden" (zumindest so im direkten Vergleich); ich hätte es nicht geglaubt.
Inzwischen ist es so. Einfach nur, weil wir hier inzwischen selbst unter den Rechten den absoluten Bodensatz zu verzeichnen haben. Wie gesagt, vor ein paar Jahren hätte ich es nicht geglaubt.
In Sachen Ukraineunterstützung muss ich das "neidlos" anerkennen. Da sind mir Italiens Rechte lieber. Heißt auch was, wenn man als AfD teils von Europas anderen Rechten abgelehnt/als zu radikal bezeichnet wird (lose Erinnerung an manche Überschriften mancher Nachrichtenartikel).

Das ist aber nicht falsch zu verstehen: Ich hab von Italiens rechter Partei wenig Ahnung und es heißt nicht, dass ein anti-RU und pro-UA-Kurs bei mir massive Sympathiepunkte generiert und mich blind für anderes bei einer rechten Partei macht. Es ist aber halt so, dass ich mich im Sinne einer "Schadensbegrenzung" schon irgendwie freue - schlimmer wäre bei der Russland-Ukraine-Thematik auf europäischer Ebene, wenn noch mehr rechte Parteien oder Akteure an der Macht pro-Putin wären.

Also in dem Kontext: Danke Meloni. Und wenn auch nur dafür, nicht noch ein etwas oder massiv größeres Problem zu sein.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Dann noch, na ja, ich glaub ja nicht, dass du einen AfDler wirst überzeugen können, indem du lang und breit was von "Subtext" faselst.
Aber wenns dir Spaß macht, hau rein.
Wer sagt, dass ich jemanden der pro-AfD ist überzeugen will? Bei augenscheinlichen Hardlinern ist das vergebene Lebensmühe. Als partieller Ex-Aluhut der dann ca. ... sagen wir 15 Jahre immer wieder in Debatten und Argumente auch mit Hardlinern investiert hat kann ich sagen: Bringt fast nie was oder individuell bei Einzelnen nur langfristig was weil bei jenen Umdenken vlt. nur langfristig einsetzt. Und wenn überhaupt, dann nur wenn man versucht halbwegs auf Augenhöhe zu kommunizieren. Aber nicht automatisch gegeben.

Anyway, gerade auf Twitter - bevor, teils auch nachdem es ein Drecksloch wg. Musk wurde - war Gegenrede für (mitlesende) Dritte wichtiger oder effektiver. Informativer.

Es war quasi ein reiner Bonus oder eine positive Überraschung in Einzelfällen mit einem Gegenüber einen relativen Sachaustausch auf relativer Augenhöhe zu haben, aber oft zumindest da auf Twitter wo ich unterwegs war, war es eher eine Seltenheit. Da waren viele - wenn es keine Bots waren - schon zu tief in einem Rabbit-Hole oder zum Beispiel um es konkret zu machen von verzerrter russischer Propaganda zerfressen. Heimische politische Extremisten tickten aber oft ähnlich, auch wenn die Inhalte und Themenschwerpunkte andere waren.

Gut, nun sind wir aber nicht hier auf Twitter sondern Allmystery. Das Klima hier ist schon wesentlich besser, auch wenn manchmal streitbar. Den Ansatz oder die Erwartungshaltung, eher für andere zu argumentieren und nicht zwingend ein Gegenüber (mit einer gewissen empfundenen Voreingenommenheit) überzeugen zu wollen habe ich aber bewahrt. Wenn es sich ergibt, nett oder Bonus.





Noch zum Subtext und etwas Gebrabbel über Kommunikation an sich - im Spoiler um den Post kürzer zu halten

SpoilerMir ist auch klar, dass für manche Dinge wie ein Subtext vielleicht etwas abstrakt oder hochtrabend sind. Vielleicht bin ich da selbst aber voreingenommen mit meinem Werdegang aber ich muss sagen, dass ich den Verweis darauf oftmals für wichtig halte. Achtung, klingt jetzt auch für manche vielleicht hochtrabend oder pseudowissenschaftlich geschwurbelt aber Watzlawick sagte einst: Man kann nicht nicht kommunizieren. Gut, was heißt pseudowissenschaftlich - der Mann war Kommunikationswissenschaftler der prägend war. Den Zusatz "pseudo" können wir also streichen.
1. Man kann nicht nicht kommunizieren.

"Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren."

Praktisches Beispiel:
Ein Beispiel wäre eine Frau im Wartezimmer eines Arztes, die die ganze Zeit nur auf den Boden starrt. Zunächst könnte man annehmen, sie würde nicht kommunizieren. Dennoch tut sie es, indem sie den anderen Wartenden nonverbal mitteilt, dass sie keinerlei Kontakt möchte.
Quelle: https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html

Sprache ist oft "Waffe" bzw. Wirkmittel. Aber eben auch Ausfluss eigener Gedanken oder Haltung.

Simpler: Manche (politische, fachliche, anderweitige) Haltung kann ich schon aus mancher Argumentation und Wortwahl ableiten. Man kommuniziert oftmals Dinge mit ohne sich dessen immer aktiv bewusst zu sein. Mal etwas kokreter: Das praktische Beispiel im Zitat veranschaulicht zwar den Umstand, dass man nicht nicht kommunizieren kann, aber es passt hier nicht ganz so hin. Hier wäre das Beispiel passender, wie ich mit Informationen und Umständen umgehe oder in welcher Art ich darauf reagiere. Ich kann eine pro-AfD-Haltung mitkommunizieren indem ich etwa aktiv Dinge relativiere/kleinrede die anti-AfD sind. Das ist dann halt der Subtext. Und manchmal ist es auch "Kommunikation", auf gewisse Fragen oder Punkte gar nicht einzugehen - zu ignorieren, so wie im Beispiel im Wartezimmer wortlos und kontaktlos nach unten zu schauen.

Ich finde es zumindest interessant auch manchmal über (un)bewusste und technische Aspekte der Kommunikation nachzudenken oder sie zu beachten weil sie oft einen relevanten Wert hat, dem man sich nicht immer aktiv bewusst ist. Gerade auch im politischen Kontext. Oftmals kam vor der Waffengewalt oder der negativen Wesensänderung (oder Radikalisierung) das Wort. Sprache bzw. Kommunikation beeinflusst.

Okay, genug Exkursion in den Bereich, Regie sagt ich soll mit dem Post zum Ende kommen.



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AfD

02.08.2025 um 10:32
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:[Irgendwann heißt es eh: "wir sind mehr", dann wird alles wieder interessanter, selbst für dich]
Was soll diese latente Bedrohung? Können AfD-Lee sich nicht einmal wie in einem Rechtsstaat benehmen oder müssen sie immer auf Faschisten machen?

Kein Mensch möchte ein 4.Reich haben!


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AfD

02.08.2025 um 10:43
Zitat von WardenWarden schrieb:Ne, irgendwie nicht. Also klar wenn man total voreingenommen pro-AfD ist dann wird man das ja eher abstreiten wollen.
Der von mir zitierte Satz von Dir gilt stellvertretend auch für alles davor, was an mich gerichtet war.

Richtig: Man sollte die Vorwürfe schon ernst nehmen und nicht vorschnell als unbegründet abtun, insbesondere, wenn sie auf konkreten Beweisen wie Notizen beruhen. Politische Sympathien sollten dabei die Einschätzung nicht verzerren.
Gilt auch für vieles anderes was die AfDler im Laufe der Geschichte angestellt haben.

Was jetzt kommt ist zwar etwas spirituell angehaucht, aber soll darstellen wie ich die Sache sehe, denn jede Antwort von jedem hier beinhaltet auch ein Stück weit die Einstellungen, Sichtweisen usw. von einem selbst.

AfDler und ihre Sympathisanten sind nicht mehr geistig in der Mitte.
Damit meine ich nicht, dass diese verrückt sind, sondern dass diese zu sehr vereinnahmt werden von ihren Emotionen. Spirituell-Hermetisch betrachtet, bestimmt nicht mehr das wache Bewusstsein über die Emotionen, sondern die Emotionen bestimmen über das Bewusstsein. Das Problem dabei ist, dass Emotionen seltenst neutral sind.
Alleine das Wort "Emotion" => lat. emovere => "herausbewegen" oder "aufwühlen".
Aus der Mitte "herausbewegen" oder die Mitte "aufwühlen".

Eine Analogie hierzu sind sich zwei Liebende, die sich gegenseitig alles verzeihen, was man nicht mal seinem eigenen Bruder verzeihen würde. Oder die Liebe zum eigenen Kind.

Emotionen sind aber auch per se nichts schlechtes, Bewusstsein ohne Emotionen, wäre einfach nur "kalte Logik" ähnlich eines Computers, der ohne zu zögern 500 Millionen Menschen verhungern lassen würde, um 5 Milliarden zu retten.
Es geht darum dass, das Bewusstsein Herr über die Emotionen ist, nicht umgekehrt.

Darauf hat die AfD auch kein Monopol, diese geistige "Orientierungslosigkeit" ist bei jedem gegeben, den ich llgemeinhin als Fanatiker bezeichnen würde, wozu ich auch den größten Teil aller AfDler zähle.
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Richtig, jeweils dein(e)/eure. Kann ich aber gut aushalten, man was ja, von wo das kommt.
Witzig nur dein Pseudo-Überlegenheitsgetue - kann ich getrost vergessen.
Ich hasse nicht die AfD, auch hasse ich nicht Dich.
Darum ging es mir nicht. Es geht mir nur darum:
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:der halbwegs gut argumentieren kann, ich will eigentlich nur wissen ob Du da halbwegs einer bist, oder ob ich meine Zeit verschwende,
Angenommen ich fange an Dir Kontra zu geben, ähnlich wie hier:
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:Klar blieben wir erstmal Exportweltmeister, bis sich alle anderen auf uns stürzen.
Und eine AfD könnte nichts machen, die ist im EU-Parlament ziemlich isoliert.
Austreten aus der EU könnte sie noch, aber ohne die anderen Parteien wird das auch nichts.
Dann wirst Du entweder nicht mehr darauf eingehen (Bist Du ja danach auch nicht mehr), weil Deine Emotionen Dich unbedingt raus aus der Mitte halten wollen, oder Du wirst Emotional werden, weil Deine Emotionen genau das wollen (Bist Du ja auch geworden, wie bereits geschrieben: Ich hasse Dich nicht).
In der Regel hätte ich dann Dich rhetorisch gesehen und müsste dann nur noch weiter auf die Kerbe einschlagen.
Bloß was hätte ich denn davon?

Besser ist es Dich und den stillen Leser argumentativ zu überzeugen, aber dazu brauche ich Deinen Mut....
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:Und meine Fragen?:

Immerhin bestand die DDR 40 Jahre, wie lange bestand denn das großmäulig propagierte 1000 jährige Reich?

Aber was ist mit Deinem Mut?:
... welcher nicht gegeben ist.
Ansonsten gebe es jede Menge Material von Dir:
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Lucke und Henkel als Nazis zu brandmarken war der erste und komplett schwachsinnige Einstieg in die "Nazikeule", ~11 Jahre läuft diese Kampagne inzwischen.
Also "wir" haben nicht Lucke davongejagt, es war die AfD selbst.
Dem Handlanger von Rechtsaußen, welche Lucke rausgeschmissen hatte, wurde entsprechend gedankt, mit rausekeln.

Bloß wenn ich das so mache, also mit solchen Argumenten komme, werden mir hier auch die Rechten aus lauter rhetorischer Angst nicht mehr antworten, obwohl ich immer schrieb: Ich unterscheide zwischen "Rechts" und "Rechtsaußen".

Drum lasse ich es.
Mit "Hate" gegenüber Dir oder der AfD hat das nichts zu tun.


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AfD

02.08.2025 um 23:51
Zitat von WardenWarden schrieb:Da sind mir Italiens Rechte lieber.
Meloni hat sich inzwischen mehrfach gedreht, und wird sich auch wieder drehen. Unbrauchbar bis unberechenbar.
Die Le Pen hat für Frankreich am ehesten so etwas wie nationalen Sozialismus im Sinn -- davon ist die AfD ebenfalls weit weg. Bei beiden Parteien ist es dann ganz gut, dass die vor 1,5 Jahren irgendwelche Distanzierungen im EU-Wahlkampf versucht haben, auf solche Bündnispartner kann man bestens verzichten.
Insgesamt ist allen "patriotischen" Parteien in der EU völlig klar, dass ihre nationalen Fantasien nur solange funktionieren können, wie der EU-Apparat ihnen das deutsche Geld reinpumpt; angefangen bei den illegalen Italien-Staatsanleihenkäufen durch die EZB (aka den Italienern unbegrenzt frisches Geld schenken). Was mit Dexit und Euro-Bereinigung natürlich ein Ende hätte. Dass die AfD damit bei diesen Parteien nicht hemmungslose Begeisterung auslöst, ist völlig klar.

Zum Chinesen-Thema: ob nun "Notizen" auf irgendwelchen Schmierzetteln oder "aus dem Gedächtnis", was der da erzählt hat, ist Getratsche über Getratsche. Etwas bunt, aber nicht gerade tiefenstrategische Geheimnisse. Krah selbst ist ebenfalls nie sonderlich im Zentrum des Geschehens gewesen.
Mandatsträger auf allen Ebenen, besonders die von Oppositionsparteien, werden nicht gerade gut aus den jeweiligen Parlamentsapparaten mit Informationen versorgt -- meist erfahren die eher was aus den Zeitungen.
Brüssel ist besonders berüchtigt für ellenlange Mega-Vorlagen, mit denen man sich teilweise über Nacht beschäftigen müsste, weil sie zeitlich sehr knapp verteilt werden. Ein Spion wäre gerade im EU-System bei einem Parlamentarier an der falschesten Stelle, um irgendwas Wichtiges zu erfahren, erst recht im Schatten eines isolierten und nicht allzu fleißigen MdEP. Der Geheimdienst hat 2018 das Interesse am Chinesen verloren, es dann 1 Jahr später wiederentdeckt.

Wer hier "t-online" für eine tolle Quelle hält: die Plattform gehört dem Werbekonzern Ströer und produziert vor allem "Content" um dessen Werbeschaltungen herum. Hier wird ein windiger Artikel als die große Offenbarung herumgetragen, aber Formulierungen wie "Krah hätte 2023 wissen können... weil mal was in der Süddeutschen Zeitung stand" sagen über die journalistische Minus-Qualität schon alles. Und Krah liest sehr wahrscheinlich nie die SZ, so einen Schrott tut der sich kaum an...
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:juvenilea schrieb:
Klar blieben wir erstmal Exportweltmeister, bis sich alle anderen auf uns stürzen.
Was willst du, du hattest die Antwort dazu bereits.
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:auch hasse ich nicht Dich.
Du schließt hier nur "Hass" aus, bleibst demnach bei deiner Wut und Arroganz, zusätzlich zeigst du dich großkotzig und herablassend, wo du ja ein so großer Demonteur sein willst. Für ein hohes Ross reichen aber deine Fähigkeiten gar nicht aus, deshalb ist das hier
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:hätte ich dann Dich rhetorisch gesehen
nur deine nächste Anmaßung -- ganz unemotional geschrieben ;)
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:Also "wir" haben nicht Lucke davongejagt
Lucke hat eine Parallelstruktur aufgezogen und ist mit 20% der Mitglieder abgezogen. Er gilt heute noch als der größte Parteischädling der AfD, davongejagt wurde er demnach nicht, hat aber nicht gerade noch viele Fans in seiner Ex-Partei.

"Ihr" Linksextremen hattet allerdings fast 10 Jahre nach Luckes Abgang nichts Besseres zu tun als dessen Hörsaal zu stürmen, seine Vorlesungen zu terrorisieren und praktisch ein Berufsverbot an ihm zu versuchen.
Damit ist jedem in der AfD klar, dass man nicht nur während der aktiven Zeit vom roten Gesindel verfolgt und angegriffen wird, sondern auch danach --> führt zu sehr entschlossenen Parteimitgliedern, die das Ding mit 110%iger Überzeugung durchziehen werden, weil es nur noch vorwärts und aufwärts gehen kann.
Und glaub mir einfach: vor dir hat absolut kein Rechter "Angst". :)


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AfD

03.08.2025 um 00:31
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Zum Chinesen-Thema: ob nun "Notizen" auf irgendwelchen Schmierzetteln oder "aus dem Gedächtnis", was der da erzählt hat, ist Getratsche über Getratsche. Etwas bunt, aber nicht gerade tiefenstrategische Geheimnisse. Krah selbst ist ebenfalls nie sonderlich im Zentrum des Geschehens gewesen.
Mandatsträger auf allen Ebenen, besonders die von Oppositionsparteien, werden nicht gerade gut aus den jeweiligen Parlamentsapparaten mit Informationen versorgt -- meist erfahren die eher was aus den Zeitungen.
Brüssel ist besonders berüchtigt für ellenlange Mega-Vorlagen, mit denen man sich teilweise über Nacht beschäftigen müsste, weil sie zeitlich sehr knapp verteilt werden. Ein Spion wäre gerade im EU-System bei einem Parlamentarier an der falschesten Stelle, um irgendwas Wichtiges zu erfahren, erst recht im Schatten eines isolierten und nicht allzu fleißigen MdEP. Der Geheimdienst hat 2018 das Interesse am Chinesen verloren, es dann 1 Jahr später wiederentdeckt.

Wer hier "t-online" für eine tolle Quelle hält: die Plattform gehört dem Werbekonzern Ströer und produziert vor allem "Content" um dessen Werbeschaltungen herum. Hier wird ein windiger Artikel als die große Offenbarung herumgetragen, aber Formulierungen wie "Krah hätte 2023 wissen können... weil mal was in der Süddeutschen Zeitung stand" sagen über die journalistische Minus-Qualität schon alles. Und Krah liest sehr wahrscheinlich nie die SZ, so einen Schrott tut der sich kaum an...
Es muss nicht immer (sofort) die ultra geheime hochwertige Erkenntnis sein. Offenkundig war es dem chinesischen Staat wertig genug auch wen im Krah-Umfeld zu haben und zunächst da zu belassen. Wirken zu lassen. Auch wenn oft parteiinternes Getratsche (für solche Staaten übrigens auch irgendwo interessant wenn man mal ein bisschen darüber nachdenkt) dokumentiert wird oder Außenstehenden nichtig erscheint sind es noch ganz andere Aspekte: Aufklärung sozialer Bindungen, Meinungen, wie gerade parteiintern partiell der Wind wehen könnte, wer mit wem gut / schlecht kann, sowie Einflussnahme und Steuerung / Bindung von Abgeordneten / (künftigem?) Führungspersonal/Spitzenpolitikern, die ggf. nicht ewig auf nem Posten hocken und ggf. auch 'aufsteigen' können.

Feindliche Staaten fahren daher sehr auf Parteien wie die AfD ab, da sie als Keil der Disruption und in gewisser Weise eigene Einflussagenten dienen können. Und wenn man da genug an sich bindet und die ggf. in Regierungsverantwortung (Land, Bund?) kämen hat man strategisch seine Akteure positioniert. Selbst wenn es nicht so weit gehen sollte hat man parteiliche Akteure an sich gebunden die eigene Positionen vertreten und somit den eigenen Einfluss im Zielland ausüben.


Man sollte das also nicht aus Fahrlässigkeit oder Vorsatz heraus runterspielen oder abtun.

Für mich ist das quasi unlauterer Lobbyismus von Feindstaaten. Wir haben bei den Amis als Freunden mit dem Merkel-Handy schon (zu recht) gemeckert und waren, wenn auch etwas naiv, entsetzt. Dann müssen wir bei China und Russland keine relativierende Mentalgymnastik betreiben, die gehen nämlich aggressiver gegen uns vor. Wenn wir (unlauteren) Lobbyismus an sich im Kern schon negativ begreifen und nicht wollen sollte man gerade bei "Feindstaaten" (genauer: Staaten mit denen mitunter die wenigsten Übereinstimmungen bzw. die größten Reibungspunkte bestehen und die teils feindlich uns ggü. agieren - auch wenn man partiell handelt oder in anderen Bereichen zusammen arbeitet) aufhorchen und jedwede Handlung die ans Licht kommt aufklären und bekämpfen. Auch wenn sie wem trivial erscheint.

Mit Bezug zur AfD ist es leider so, dass es lukrativ wirkt, auch von Mitgliedern/Abgeordneten eine CN/RUS-affine Position einzunehmen. Hier entsteht für mich schon abstrakt im Gegenteil zu anderen Parteien im Schnitt eine "offene Flanke" weil manchmal die Logik eine sehr schlichte ist: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund.". Wenn man sich als Partei den "Woke-Werte-Westen", die Amis (mit Trump-Administration hat sich das etwas verzerrt und geändert), die EU oder teils liberale Demokratie als Feindbild auf die Fahnen schreibt dann wirkt es lukrativ, wenn Staaten wie Russland hier milde kaschiert eine helfende Hand anbieten oder wie Brüder im Geiste wirken weil man ähnliche Feindbilder hat.

Die Ironie ist für mich daher oft, dass viele (viele sind nicht alle) die pro-AfD sind auf Dauer oder (un)bewusst entsprechende Positionen einnehmen und teils auch Autokratien oder deren Kriege / Taten relativieren. Simpler und wen es betreffen möge: Auf Patrioten machen aber sich an fremde eher bis ziemlich feindlich eingestellte fremde Mächte verscherbeln und anbiedern respektive deren Positionen übernehmen und vertreten. Im Worst-Case wird man zu deren Büttel und 5. Kolonne, zum 'wohlmeinenden aber korrumpierten Verräter'.
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:--> führt zu sehr entschlossenen Parteimitgliedern, die das Ding mit 110%iger Überzeugung durchziehen werden, weil es nur noch vorwärts und aufwärts gehen kann.
So kann man die eigene allgemeine Radikalisierung in der Partei - die man denke ich als Außenstehender relativ gut über die Jahre beobachten konnte, ganz ohne 'Linksextremer' zu sein - natürlich auch rechtfertigen oder schönsehen. Ich glaube das ist partiell auch Teil der "sunk-cost-fallacy" wo man dann meint, nur all-in gehen zu müssen. Aber das ist dann partiell Psychologie usw. Ich denke aber, dass sie bei manchen Mitgliedern stark zur Anwendung kommt.


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AfD

03.08.2025 um 01:58
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:führt zu sehr entschlossenen Parteimitgliedern, die das Ding mit 110%iger Überzeugung durchziehen werden, weil es nur noch vorwärts und aufwärts gehen kann.
Das ist für sich genommen irrelevant, da typisch für alle extremistischen Bewegungen.

Du hast insofern recht, als die AfD als insgesamt eher unproblematische Partei davon profitiert, dass man sie nur ein Mal wählen muss, um vom gesamten Establishment zum Feind erklärt zu werden. Auch wer nicht voll und ganz hinter der Partei steht, weiß genau, dass nur sie ihn noch als Menschen respektiert. Er steht ggf. vor der Wahl, entweder Kröten zu schlucken oder nach Canossa zu gehen und ist somit eher geneigt, Radikalisierungen mitzutragen.

Davon profitiert deine Partei zur Zeit ungemein. Davon und von der Tatsache, dass man sie nicht hassen kann, ohne sich mit den unappetitlichsten Figuren aus Politik und Medien gemein zu machen.

Hätte Merkel mit Lucke koaliert, wärt ihr längst weg vom Fenster. Gäbe es Ruch und Böhmermann nicht, flögen euch bei weitem nicht so viele Herzen zu. Aber es ist, wie es ist, und manchmal muss man sich keine Mühe geben, um wie das kleinere Übel auszusehen.


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AfD

03.08.2025 um 08:52
Zitat von AiolodAiolod schrieb:Auch wer nicht voll und ganz hinter der Partei steht, weiß genau, dass nur sie ihn noch als Menschen respektiert.
Alter Falter, der Quark wird selbst von def kaum zu toppen sein. :D


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AfD

03.08.2025 um 10:24
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Du schließt hier nur "Hass" aus, bleibst demnach bei deiner Wut und Arroganz, zusätzlich zeigst du dich großkotzig und herablassend, wo du ja ein so großer Demonteur sein willst.
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Und glaub mir einfach: vor dir hat absolut kein Rechter "Angst".
Na das hoffe ich doch.
Nichts liegt mir ferner, als denn ein Demonteur zu sein und dass die Leute Angst vor mir haben. Aber habe ich das nicht auch so suggeriert?
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:"Ihr" Linksextremen hattet allerdings fast 10 Jahre nach Luckes Abgang nichts Besseres zu tun als dessen Hörsaal zu stürmen, seine Vorlesungen zu terrorisieren und praktisch ein Berufsverbot an ihm zu versuchen.
Also ich war da nicht dabei.

Darüber hinaus bin ich zwar (Mitte-)Links aber Linksextrem bin ich nicht. Wobei.... wahrscheinlich von Deinem Standpunkt aus gesehen schon, denn wenn schon Hitler für AfDler ein "Kommunist und Linker" ist, dann ist meine Position wahrscheinlich irgendwo weit Links außerhalb des Parlamentes zu finden (Irgendwo im Sternbild Comae Berenices).
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Du schließt hier nur "Hass" aus, bleibst demnach bei deiner Wut und Arroganz,
Wut und Arroganz?
Ich bin nicht derjenige der mit Begriffen wie ...
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:großkotzig
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:herablassend
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:so einen Schrott
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:grottig und jenseitig
... um sich wirft, war aber auch vorauszusehen.

Wie Du ja richtig bemerkt hast, bin ich kein Demonteur und will auch nicht dass die Leute Angst vor mir haben, worauf ich warte ist das hier:
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:ich warte schon lange darauf mal endlich mit einem AfDler zu sprechen, der halbwegs gut argumentieren kann, ich will eigentlich nur wissen ob Du da halbwegs einer bist, oder ob ich meine Zeit verschwende, denn Dich demontieren, das machst Du schon von alleine, auch ohne mich.
Ich denke eher, dass Du wütend auf mich bist, Deine Wut auf mich projizierst, weil ich wohl in Deinen Augen das Feindbild bin, was suggeriert wird.
Der Hintergrund des von Dir verwendeten Begriffs "Arroganz" kommt von daher, weil Du einfach damit nicht umgehen kannst.
Wahrscheinlich erwartest Du, dass ich genauso reagiere, genauso mit Imperativen und Kraftausdrücken um mich werfe, was aber nicht mein Ziel ist. Es langt völlig aus wenn das nur einer von uns beiden macht.
Zitat von juvenileajuvenilea schrieb:AfDler und ihre Sympathisanten sind nicht mehr geistig in der Mitte.
Damit meine ich nicht, dass diese verrückt sind, sondern dass diese zu sehr vereinnahmt werden von ihren Emotionen. Spirituell-Hermetisch betrachtet, bestimmt nicht mehr das wache Bewusstsein über die Emotionen, sondern die Emotionen bestimmen über das Bewusstsein. Das Problem dabei ist, dass Emotionen seltenst neutral sind.
Alleine das Wort "Emotion" => lat. emovere => "herausbewegen" oder "aufwühlen".
Aus der Mitte "herausbewegen" oder die Mitte "aufwühlen".
Du kannst nun wütend auf mich sein, mich weiter hassen, weiter mit Kraftausdrücken um Dich werfen, aber einer muss mal so ehrlich mit euch sein, ohne euch gleich auf die Finger hauen zu wollen, einer muss euch mal den geistigen Spiegel entgegenhalten, denn ihr steht einfach nicht mehr in der Mitte zu eurem ureigenen Nachteil.

Denn....
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Damit ist jedem in der AfD klar, dass man nicht nur während der aktiven Zeit vom roten Gesindel verfolgt und angegriffen wird, sondern auch danach --> führt zu sehr entschlossenen Parteimitgliedern, die das Ding mit 110%iger Überzeugung durchziehen werden, weil es nur noch vorwärts und aufwärts gehen kann.
... ich glaube nämlich tatsächlich dass ihr das bis zum bitteren Ende durchziehen werdet, bloß diesmal ohne den Rest der Nation.

Das wars dann aber auch schon, ich denke alles weitere wird Dich nur noch weiter aus der geistigen Mitte treiben.


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AfD

03.08.2025 um 14:39
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Hier stehen fast 5.000 Seiten, in denen AfD-Bashing zum guten und meist einzig geduldeten Ton gehört.
Dafür das ihr Rechten für eure Propaganda die Meinungsfreiheit in Beschlag nehmt, heult ihr ganz schön rum, wenn man euch die Meinung sagt. Heul halt leise.


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AfD

03.08.2025 um 15:03
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Bei beiden Parteien ist es dann ganz gut, dass die vor 1,5 Jahren irgendwelche Distanzierungen im EU-Wahlkampf versucht haben, auf solche Bündnispartner kann man bestens verzichten.
Mit den Faschisten der AfD wollen eben auch die anderen Parteien nichts zu tun haben. Meloni und Le Pen haben klar erkannt, welche machtgeilen Verrückte sich dort tummeln.
Zitat von GanzNeuHierGanzNeuHier schrieb:Was mit Dexit und Euro-Bereinigung natürlich ein Ende hätte
Das wäre auch das Ende der deutschen Wirtschaft. Die Industrie ist dann komplett weg.


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AfD

03.08.2025 um 15:11
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Das wäre auch das Ende der deutschen Wirtschaft. Die Industrie ist dann komplett weg.
Das verstehe ich immer nicht so ganz. Auch beim Brexit z.b. Da wird ja immer gesagt, dadurch dass man nicht mehr frei handeln kann entstanden die Probleme. Aber kann man nicht auch ohne in Europa zu sein die gleichen Konditionen/Verträge bekommen/aushandeln?


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AfD

03.08.2025 um 15:25
@RayWonders
Es geht hier um den Euro. Zum Handel wird es immer kommen, aber die Einführung der DM wird zu einer massiven Aufwertung führen und unsere Produkte unverkäuflich machen.

Das hatte GB nicht - die waren ja noch beim Pfund.


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AfD

03.08.2025 um 15:31
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:aber die Einführung der DM wird zu einer massiven Aufwertung führen
hm. davon versteh ich nichts.

hab da mal gesucht was ich dazu finde an Erklärungen und das hier gefunden:
In der deutschen Öffentlichkeit wesentlich verbreiteter ist jedoch das Argument, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft habe vom Euro stark profitiert. In der Tat hat sich die preisliche und kostenmäßige Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Mitgliedsländer seit Beginn der Währungsunion im Jahre 1999 sehr unterschiedlich entwickelt. Während deutsche Waren und Dienstleistungen vergleichsweise um 9,8% billiger wurden, verteuerten sich beispielsweise griechische Güter um 9%.9 Mit unterschiedlichen Währungen hätte Deutschland entsprechend der langfristigen ökonomischen Logik daher stark aufgewertet und Griechenland stark abgewertet, um die Preisunterschiede zu kompensieren. Da dies im einheitlichen Währungsraum naturgemäß nicht möglich ist, profitierte Deutschland von einer unterbewerteten Währung, die für hohe Exporte und somit Wachstum über die Auslandsmärkte sorgte. Eine Rückkehr zur D-Mark würde diese Preis- und Kostenvorteile sofort zunichtemachen, denn die deutsche Währung würde stark aufwerten. Schätzungen sprechen von bis zu 50% vorübergehender Wertsteigerung.
Quelle: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2011/heft/5/beitrag/dm-nostalgie-oekonomischer-irrsinn-oder-ausweg-aus-der-krise.html?

Waren und Dienstleistungen wurden seit 1999 9.8% billiger? Was?

den Zusammenhang zur Aufwertung versteh ich immer noch nicht.
kannst du evtl. den Absatz mit anderen Worten nochmal erklären?


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AfD

03.08.2025 um 15:33
@SvenLE

im gleich nächsten Absatz der Quelle steht auch das hier:
Allerdings sehen Ökonomen die traditionelle deutsche Fixierung auf den Export kritisch.11 So ging der hohe Ausfuhrüberschuss in den Jahren vor der Finanzkrise mit einem schwachen Binnenkonsum einher. Auch erwies sich der Export in der Krise als besonders empfindlich. Er brach viel stärker ein als der inländische Konsum. Schließlich stehen den hohen deutschen Leistungsbilanzüberschüssen nach Logik der Zahlungsbilanz erhebliche Kapitalbilanzdefizite gegenüber. Deutschland investiert also viel im Ausland, anstatt im Inland für Wachstumschancen zu sorgen. Die Aufwertung einer deutschen Währung hätte demnach nicht nur Nachteile. Sie würde über billigere Importe den inländischen Verbrauch ankurbeln und Investitionen für ausländische Anleger in Deutschland attraktiver machen.
Quelle: siehe darüber


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AfD

03.08.2025 um 15:49
@RayWonders
Es geht im Euro- Raum eben nicht mehr, das die Währungskurse dem BIP entspricht und damit auf Preis- und Lohnsteigerungen regieren kann.

Es herrscht ein Wirtschaftsraum in damit eben der Druck, in der gleichen Währung anzubieten. Daran ist eben auch die DDR-Industrie gescheitert, weil alles in DM abgerechnet wurde - Produkte sind damit über Nacht nicht mehr verkäuflich.

Das was der Artikel beschreibt wäre genau dieser Kaufkraftausgleich. Der Währungskurs stellt die Parität wieder her. Erst bei ähnlichen Bedingungen in der Wirtschaft stellt sich ein annäherndes Gleichgewicht ein.

Wikipedia: Wechselkursmechanismus


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AfD

03.08.2025 um 15:53
@SvenLE

ok danke, das ist mir zu hoch da komm ich nicht mit. aber wenigstens hab ich da wir das Thema jetzt hatten nen guten ausführlichen Link dazu gefunden gehabt der am Ende ein Fazit anbietet, dem vertraue ich einfach mal..


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AfD

03.08.2025 um 15:57
@RayWonders
VWL ist komplex und vor allem nicht eindimensional.

Das Fazit ist durchaus richtig und wichtig is festzuhalten - wir müssen einen starken Binnenkonsum mit Importen haben. Also Bier aus Tschechien, Schinken aus Spanien und Wein aus Italien konsumieren 😁


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AfD

03.08.2025 um 16:01
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:wir müssen einen starken Binnenkonsum mit Importen haben. Also Bier aus Tschechien, Schinken aus Spanien und Wein aus Italien konsumieren
naja aber wirklich nachhaltig ökologisch ist es nicht oder?

besser wäre es ich trinke das Bier vom Ort nebenan als erst ein anderes quer durch Deutschland zu karren.. das gleiche gilt ja dann für andere Produkte auch?

wir schweifen ab..


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AfD

03.08.2025 um 21:08
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Auch beim Brexit z.b. Da wird ja immer gesagt, dadurch dass man nicht mehr frei handeln kann entstanden die Probleme. Aber kann man nicht auch ohne in Europa zu sein die gleichen Konditionen/Verträge bekommen/aushandeln?
Klar kann man das. Den Euro gibt es erst seit 2002, den Binnenmarkt nicht allzu viel länger -- waren wir davor wirtschaftliches Dürregebiet?
Je nach Stärke kann man Separatvereinbarungen mit Abnehmern verhandeln. Die Briten machen das auch fleißig mit der EU. Der deutsche Binnenmarktumsatz ist übrigens mit den Jahren nach der Euroeinführung gesunken.
Vor dem Euro hatte die Wirtschaft bereits lange den ECU und arbeitete mit dieser Verrechnungswährung, Zölle innerhalb der EU waren auch vor dem Binnenmarkt kaum noch vorhanden. Ob DM2.0 oder Nord-Euro: diese Währungen wären ohne die südlichen Dauerwackler Griechenland, Italien, Iberer und auch Frankreich wahrscheinlich sogar solider, Stichwort Geldmengenvermehrung (zugunsten der Südländer) und daraus Inflation.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:machtgeilen Verrückte
Wer sind denn wirklich diese "machtgeilen Verrückten", wenn Meloni schon regiert und Le Pen durch Kreidefressen kurz vor der Machtergreifung steht...? Mit deinesgleichen debattiere ich ja eigentlich nicht, aber den "machtegeile.."-Begriff kannst du ja mal schnell geradeziehen.


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AfD

03.08.2025 um 21:12
Zitat von WardenWarden schrieb:man die eigene allgemeine Radikalisierung
Wie bereits gesagt: selbst Lucke und Henkel wurden bereits als Nazis geframed, Petry dann sowieso. Das begann so ungefähr ~2 Wochen nach Parteigründung. Die "Radikalisierung" besteht dann vor allem aus diesem 10 Jahre lang anschwellenden Bocksgesang. Wer als "Beweise" immer wieder die Sprüchesammlung von ~2016-2020 vorkramt, hat offenbar nichts Neueres/Radikaleres mehr zur Hand.
Zitat von AiolodAiolod schrieb:Hätte Merkel mit Lucke koaliert, wärt ihr längst weg vom Fenster
Möglich. Bleibt aber Theorie, da Lucke 2013 knapp den Einzug in den BT verfehlte und nicht weit über 5% gekommen wäre, eine Koalitionsteilnahme wäre unwahrscheinlich gewesen; auf Merkels Totalausfall von 2015 hätte er auch irgendwie reagieren müssen.
2017 war der lange weg.


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