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AfD

101.233 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Rassismus, Wahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: AfD

AfD

12.09.2026 um 17:26
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich nehme den gesamten Text von Hazzard so wahr, daß er seine Sicht auf die Motive der Wähler schildert. Keine einzige Redewendung thematisiert ihn selber.
Genau so ist es. Ich treffe die Grundaussage, das ich glaube, dass immer mehr Menschen enttäuscht sind von den Regierungsparteien und daher GEZWUNGEN werden zur AfD zu wechseln, weil sie nicht mehr länger glauben ihr Kreuzchen für die CDU/SPD/GRÜNEN würde irgendetwas zum besseren verändern. Hier steht also meiner Meinung nach der Wunsch und die Hoffnung auf bessere Politik ÜBER der Furcht vor einer rechtsradikalen Partei.

Viele Millionen Wähler beschäftigen sich auch überhaupt nicht mit Wahlprogrammen. Das ist alles viel zu anstrengend und kompliziert. Die überwiegende Mehrheit schaut einfach darauf wie ihr Leben aussieht. Wenn es ihnen gut geht, dann besteht überhaupt kein Grund die AfD zu wählen. Wenn es ihnen schlecht geht, dann schon. Der Grund ist so simpel wie einfach : Die Regierungsparteien schaffen es einfach nicht das Leben von vielen Millionen Menschen zu verbessern. Das fängt bei der Jobsicherheit an, geht über das Gesundheitswesen, und hört beim Bildungswesen und den Kindern auf. All diese Bereiche bereiten vielen Menschen Sorgen, und dafür ist nun einmal nicht die AfD verantwortlich.

Es ist doch völlig klar, dass sich immer mehr Menschen aus diesen genannten Gründen nach Veränderung sehnen, und sie dabei die Hoffnung nach politischen Lösungen über die Furcht vor einer rechtsradikalen Partei stellen. Ich kann also daher nach wie vor die ganze Aufregung hier nicht nachvollziehen. Was wir hier erleben derzeit ist alles eine reine Folgerichtigkeit, und nicht das Resultat das urplötzlich immer mehr Wähler rechtsradikale Ideologie ganz toll finden. Die Stärke der AfD ist einzig und allein das Resultat der aus reinem Protest entsteht weil die anderen Parteien es nicht gebacken bekommen. Ich sehe die AfD daher auch nicht als Volkspartei, sondern sie ist und bleibt eine reine Protestpartei.

Und wie ich bereits sagte : Es ist im Kleinen wie im Großen - Wenn jemand es nicht schafft vernünftige Arbeit abzuliefern, dann wird er gefeuert. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr woher diese Person stammt, oder wie sie aussieht. Es zählen nur Resultate. Auch das ist kein faschistisches Denken oder die Sehnsucht nach "Nazis an die Macht". Das sind einfach die Regeln des Lebens. Auch die hat die AfD nicht gemacht.


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12.09.2026 um 17:30
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Es ist doch völlig klar, dass sich immer mehr Menschen aus diesen genannten Gründen nach Veränderung sehnen,
Völlig klar - geht mir nicht anders

Aber deshalb ist niemand "gezwungen" AfD zu wählen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Aber zu behaupten, dass Menschen GEZWUNGEN sind Faschisten und Rassisten zu wählen, weil die Regierungspolitik nicht gefällt, ist ein Kernproblem im Umgang mit der AfD.
Gibt es noch eine billigere Entschuldigung sich wie ein trotziger Teenager Polit Hooligan zu benehmen?
Tolle Verkleidung für Rassisten und Faschisten.

NIEMANG ist gezwungen Faschisten zu wählen. Wer das tut hat das seinem nicht vorhandenem Gewissen zu verdanken, nicht aber schlechter Regierungsarbeit.
Hört endlich auf solch schäbiges Verhalten schön zu reden.

Wer das Wählen der AfD auf diese Weise erklärt/entschuldigt macht sich - mMn - viel mehr mit schuldig am Erfolg der AfD als schlechte Regierungsarbeit.



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12.09.2026 um 17:45
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Völlig klar - geht mir nicht anders

Aber deshalb ist niemand "gezwungen" AfD zu wählen.
Wie ich bereits mehrfach gesagt habe - Das sehe ich anders. Immer mehr Menschen glauben, dass sie ihr Kreuzchen nicht immer und immer wieder bei der gleichen Partei machen können, während sich ihre eigenen Sorgen verstärken, entwickeln, und vertiefen. Die Wähler werden also gezwungen nach einer Alternative zu suchen, und siehe da, die Alternative gibt es. Sie nennt sich auch noch genau so.

Und bevor Du wieder reflexartig persönlich wirst :

Das habe ich mir auch nicht so ausgesucht oder finde das ganz toll, es ist einfach wie es ist. Das ist die Realität in der wir uns befinden. Man kann von immer mehr Wählern einfach nicht verlangen das sie doch gefälligst auch weiterhin brav ihr Kreuzchen bei der CDU/SPD/GRÜNEN setzen sollen, denn das haben sie ja vorher schon getan, und trotzdem wurden die Sorgen immer größer anstatt weniger. Man verlangt hier also von immer mehr Wählern formvollendete Idiotie, nur damit das eigene Weltbild nicht aus den Fugen gerät. Das ergibt aber keinen Sinn.

Sobald die AfD mal irgendwo einen Regierungsauftrag bekommt, und in Sachsen-Anhalt sieht es ja nun danach aus, und sie scheitern in ihrer Verantwortung, dann kann man sich gern weiter unterhalten. Aber derzeit bleibt vielen Wählern keine andere Möglichkeit als die AfD zu wählen. Das Kernproblem hier sind aus meiner Sicht zweifelsfrei die Regierungsparteien und nicht die AfD.

Vielleicht verstehst Du ja irgendwann warum ich die ganze Aufregung hier deshalb nicht nachvollziehen kann.


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12.09.2026 um 17:57
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Ich selber bin mir unsicher was passieren wird, es kann so werden wie du sagst (Wrgzug, Zusammenbruch) oder nicht. Ich weiß es nicht.
Nein, meine Frage dazu an dich war:
Zitat von InterestedInterested schrieb:@behind_eyes
Also meinst du, dass Sachsen-Anhalt in einem Jahr ethnisch gesäubert ist?
Denn darauf bezieht sich das skizzierte Szenario.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Sobald die AfD mal irgendwo einen Regierungsauftrag bekommt, und in Sachsen-Anhalt sieht es ja nun danach aus, und sie scheitern in ihrer Verantwortung, dann kann man sich gern weiter unterhalten.
Es geht nicht darum, dass eine Partei in/an ihrer Verantwortung scheitert. Es geht schon um die unsäglichen Inhalte.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:derzeit bleibt vielen Wählern keine andere Möglichkeit als die AfD zu wählen.
:vincent:
Wir konnten nicht anders. Wir "mussten" die Rechtsextremen wählen.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Man verlangt hier also von immer mehr Wählern formvollendete Idiotie, nur damit das eigene Weltbild nicht aus den Fugen gerät. Das ergibt aber keinen Sinn.
Wow!
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Viele Millionen Wähler beschäftigen sich auch überhaupt nicht mit Wahlprogrammen. Das ist alles viel zu anstrengend und kompliziert.
Ahhh!

Dieser ganze Beitrag ist so peinlich und beschämend. :palm:


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12.09.2026 um 18:07
Zitat von InterestedInterested schrieb:Also meinst du, dass Sachsen-Anhalt in einem Jahr ethnisch gesäubert ist?
Na eben nicht, das meine ich nicht.


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12.09.2026 um 18:34
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Und bevor Du wieder reflexartig persönlich wirst :
Lustig, wie du meinst mich beleidigen zu können => reflexartig, aber "Schonung" für dich beantragst... :D

Du sagst etwas und nehme Bezug darauf. Nicht mehr, nicht weniger.
Das hier ist schon vorsichtiger formuliert als eben. Zufall oder Absicht?
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Die Wähler werden also gezwungen nach einer Alternative zu suchen, und siehe da, die Alternative gibt es. Sie nennt sich auch noch genau so.
Sind sie nun gezwungen eine Alternative zu suchen, oder sind sie gezwungen die Alternative für Dumme zu wählen?
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Einfach einen besseren Job machen. Ich glaube einfach nicht das immer mehr Menschen die AfD wählen WOLLEN, sondern vielmehr werden immer mehr Menschen förmlich dazu GEZWUNGEN wegen unzureichender Arbeitsleistung der Regierungsparteien.
Das erste Zitat ist nicht zu beanstanden.

Das zweite ist unter aller Sau. Niemand ist gezwungen die AfD zu wählen
Das ist eine freie Entscheidung, der Wähler.
Statt Rassisten und Faschisten zu wählen, könnten sie ja auch einfach auf die Straße gehen und demonstrieren oder oder oder
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Man verlangt hier also von immer mehr Wählern formvollendete Idiotie, nur damit das eigene Weltbild nicht aus den Fugen gerät.
Wer verlangt das denn?
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Aber derzeit bleibt vielen Wählern keine andere Möglichkeit als die AfD zu wählen. Das Kernproblem hier sind aus meiner Sicht zweifelsfrei die Regierungsparteien und nicht die AfD.
Das Kernproblem sind mMn Menschen, die so tun als könnten Koalitionen aus total unterschiedlichen Parteien Politik machen die nicht scheiße ist und schlimmer noch, die so tun, als sei man alternativlos dazu gezwungen AfD zu wählen.

Das ist phantasielos und viel schlimmer noch : eine Entschuldigung für schäbige Wahlentscheidungen.


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12.09.2026 um 18:56
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Aber derzeit bleibt vielen Wählern keine andere Möglichkeit als die AfD zu wählen. Das Kernproblem hier sind aus meiner Sicht zweifelsfrei die Regierungsparteien und nicht die AfD.
Deswegen trinken/essen auch so viele im Stadion aus benutzen Toiletten, wenn denen dort das Bier oder die Wurst nicht schmeckt. lol

Es gibt so viele Alternativen zur AfD, aber die haben scheinbar nicht das gewünschte politische Profil.


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12.09.2026 um 19:05
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Ich treffe die Grundaussage, das ich glaube, dass immer mehr Menschen enttäuscht sind von den Regierungsparteien und daher GEZWUNGEN werden zur AfD zu wechseln, weil sie nicht mehr länger glauben ihr Kreuzchen für die CDU/SPD/GRÜNEN würde irgendetwas zum besseren verändern. Hier steht also meiner Meinung nach der Wunsch und die Hoffnung auf bessere Politik ÜBER der Furcht vor einer rechtsradikalen Partei.
Meiner Meinung nach hast du damit eindrucksvoll belegt, dass manche Menschen bereit sind, auch den grössten Schwachsinn zu glauben.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Viele Millionen Wähler beschäftigen sich auch überhaupt nicht mit Wahlprogrammen.
Muss man in diesem Fall noch nicht einmal, weil das Bachpfeifengesicht der AfD, ihr kongenialer Wingman Ballaballa und genug andere Flöten der Partei das doch in jedes Mikro tröten, deren sie habhaft werden können. Oder hören die von dir angesprochenen Millionen keine Radio, schauen kein TV und nutzen Printmedien nur um daraus Papierflieger zu basteln?
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Der Grund ist so simpel wie einfach : Die Regierungsparteien schaffen es einfach nicht das Leben von vielen Millionen Menschen zu verbessern.
OK. Davon ausgehend würde es Sinn machen, sich anzuschauen, wie die AfD das leisten kann.
Geschichtsklitterung, eine ihrer Kernkompetenzen, lasse ich mal außen vor, nehmen wir die Wirtschaft. Die muss anspringen, damit es den Leuten besser geht.
Was meinst du, wie beschlagen muss man wohl sein, um das bei einer Exportnation durch Austritt aus dem Schengenraum, Austritt aus der EU und Austritt aus dem Euro zu bewerkstelligen?
Und wie verstrahlt muss man bitte sein, um bei Existenzängsten eine Partei zu wählen, die so etwas vorhat?
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Aber derzeit bleibt vielen Wählern keine andere Möglichkeit als die AfD zu wählen. Das Kernproblem hier sind aus meiner Sicht zweifelsfrei die Regierungsparteien und nicht die AfD.
Das Kernproblem sind Leute, die Rechtsextremisten unterstützen.
Die Verantwortung lässt sich nicht wegschwafeln.


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12.09.2026 um 19:31
Zitat von LepusLepus schrieb:Gibt es hier eigentlich User, die in Sachsen-Anhalt wohnen?
Ja, ich. Ich wohne im resilienten Wahlkreis Halle III, wo die Mehrheit der Zweitstimmen an die Grünen ging und als Direktkandidat per Erststimme ein Vertreter der Linken gewählt wurde. Auf der Landkarte der Zweitstimmen ist mein Wahlkreis der einzige grüne Fleck im blauen Meer - eine Insel der Hoffnung sozusagen, die nicht untergegangen ist ... 👍


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12.09.2026 um 19:34
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Ja, ich. Ich wohne im resilienten Wahlkreis Halle III, wo die Mehrheit der Zweitstimmen an die Grünen ging und als Direktkandidat per Erststimme ein Vertreter der Linken gewählt wurde. Auf der Landkarte der Zweitstimmen ist mein Wahlkreis der einzige grüne Fleck im blauen Meer - eine Insel der Hoffnung sozusagen, die nicht untergegangen ist ... 👍
Von diesem Wahlkreis habe ich gehört! Stabile Grüße gehen raus!
Wie nimmst du die Stimmung in deinem Umfeld wahr?


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12.09.2026 um 19:39
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Die Wähler werden also gezwungen nach einer Alternative zu suchen, und siehe da, die Alternative gibt es. Sie nennt sich auch noch genau so.
Der Haken ist nur, dass diese Alternative keine bessere Alternative ist, sondern eine schlechtere. Ich denke da insbesondere daran, dass Herr Tillschneider hier Ambitionen hat, Bildungsminister zu werden. Da Bildung Ländersache ist, kann er hier in der Tat die "erinnerungspolitische Wende" in den Lehrplänen festschreiben lassen. Wenn dann noch "Bildungspflicht" statt "Schulpflicht" kommt, dürfen wir in der Tat damit rechnen, dass Schulabschlüsse außerhalb von Sachsen-Anhalt nicht mehr anerkannt werden, weil bestimmte Bildungsstandards nicht mehr eingehalten werden können. Das macht sich bei Schulabgängern nicht mehr so toll, wenn sie auf diese Weise an die eigene Scholle gebunden bleiben ...


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12.09.2026 um 19:43
Zitat von LepusLepus schrieb:Wie nimmst du die Stimmung in deinem Umfeld wahr?
Gespannte Ruhe, wie nach einem Putsch, wo man erst mal abwartet, was nun passiert. Ansonsten viele Wortmeldungen im lokalen Nachrichtenportal "dubisthalle" sowie u.a. heute der CSD-Umzug durch die Stadt mit dem Motto "Die haben Hass, wir haben Freunde"

https://dubisthalle.de/csd-in-halle-saale-tausende-demonstrieren-fuer-vielfalt-und-solidaritaet/


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13.09.2026 um 01:18
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Viele Millionen Wähler beschäftigen sich auch überhaupt nicht mit Wahlprogrammen. Das ist alles viel zu anstrengend und kompliziert
Zitat von InterestedInterested schrieb:Ahhh!

Dieser ganze Beitrag ist so peinlich und beschämend
Das ist doch aber die Realität, dass sich niemand von den Wählern die Zeit nimmt für das Wahlprogramm. Es wird sich auch nicht mit dem beschäftigt, was sie in den Medien mitbekommen und. die Öffis werden ja als Lügenpresse abgelehnt usw.
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Die Wähler werden also gezwungen nach einer Alternative zu suchen, und siehe da, die Alternative gibt es. Sie nennt sich auch noch genau so.
Hier im Thread wurde auf solch eine Aussage mal entgegen gehalten, man könne ja irgendwelche kleinen Parteien wählen, wie z.B. die Tierschutzpartei.

Ja könnte man tatsächlich. Da sagen sich aber die Wähler, was bringt das, wenn die dann nicht über die 5%- Hürde kommen?

Da frage ich mich nun aber: warum verabreden sich die Leute nicht im Netz eine bestimmte kleine Partei zu wählen, damit sie eben doch am Ende viele Prozente erreicht?
Das lässt für mich den Schluss zu, dass es den Leuten wohl hauptsächlich um die Migration/Asylpolitik geht, denn das bespielt als einzige Partei nur die AfD (kenne jedenfalls keine Andere die das tut).


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AfD

13.09.2026 um 01:44
Du schriebst vor kurzem:
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Abgesehen davon, wenn man nach einem Verbot für die AfD schreit, aber gleichzeitig betont das man für die Demokratie kämpft, dann spült das noch mehr Wähler zur AfD, denn solchen Politikern kann man ja kein Wort glauben bei so einem enormen Widerspruch in der Aussage.
Du hattest Recht, es fängt nun genau jetzt schon an:

hier ein Artikel:
Bundesweit Demos gegen Rechts – Ruf nach AfD-Verbotsverfahren wird lauter
Quelle: https://web.de/magazine/politik/inland/bundesweit-demos-ruf-afd-verbotsverfahren-lauter-42718762


das sind unsere "Demokraten", alles was nicht passt wird entweder passend gemacht oder gleich verboten.

Ich denke,dass das bei einem großen Teil der Bevölkerung nicht sehr gut ankommen wird, um es mal gelinde gesagt auszudrücken :D


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13.09.2026 um 01:47
Zitat von rainloverainlove schrieb:
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:sehen davon, wenn man nach einem Verbot für die AfD schreit, aber gleichzeitig betont das man für die Demokratie kämpft, dann spült das noch mehr Wähler zur AfD, denn solchen Politikern kann man ja kein Wort glauben bei so einem enormen Widerspruch in der Aussage.
Du hattest Recht, es fängt nun genau jetzt schon an:
Zitat von rainloverainlove schrieb:das sind unsere "Demokraten", alles was nicht passt wird entweder passend gemacht oder gleich verboten.
Ja, das ist Demokratie: Nämlich den Staat vor der undemokratischen AfD zu schützen und Antidemokraten zu bekämpfen.
Die AfD will die Demokratie aushöhlen und das soll damit bekämpft werden, indem man endlich ein Verbot prüfen lässt.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ja könnte man tatsächlich. Da sagen sich aber die Wähler, was bringt das, wenn die dann nicht über die 5%- Hürde kommen?
Wenn man es wollte, könnte man taktisch wählen und dann eben das kleinere Übel über 5 % (so mache ich es seit meinem 16. Lebensjahr).
Das wollen die Wähler der AfD aber nicht, sie wollen genau das, was die AfD ihnen verspricht, auch wenn es Lügen sind.


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AfD

13.09.2026 um 02:12
Zitat von LepusLepus schrieb:Ja, das ist Demokratie: Nämlich den Staat vor der undemokratischen AfD zu schützen und Antidemokraten zu bekämpfen.
Richtig da sind wir uns einig, Leute die Demokratie abschaffen wollen sind nicht gut.
Zitat von LepusLepus schrieb:Die AfD will die Demokratie aushöhlen und das soll damit bekämpft werden
Ehrlichgesagt sehe ich das nicht bei "der Afd", also der gesamten. Ich finde, es muss ein Kompromiss her. Menschen wie z.b. Herr Demagbo, der selbst dunkelhäutig und migrationshintergrund besitzt ist ttrotzdem afd mitglied und er spricht oft gute Dinge an.
Also meine Frage nun:
Soll man eine ganze Partei verbieten, weil die lautesten dort drinnen wie Höcke Rechtsextreme sind? Was ist mit den ruhigeren, besonnenen und liberaleren?
Warum unternimmt man nicht gezieltere Aktionen, wie z.b. Höcke, Weidel und co den Beruf zu verbieten bzw versagen per Dekret.(wenn das irgendwie geht, ka ob).
Weil siehst du das Problem, wenn die AFD verboten wird, werden sie sonst einfach eine neue Partei gründen und das dauert dann wieder einige Jahre bis diese dann wieder verboten wird.
Also einfach(ja es klingt einfach, ob es so ist weiß ich nicht) diese Leute die Teilnahme als Politiker verbieten, wie Höcke z.b.

Ich bin kein AFD Fan aber ich fände es schade für Leute wie Herrn Demagbo, den ich schon seit Jahren verfolge in den Medien. Er ist für mich eine Art Vorbild eines gutherzigen Bürgers, der auch klar Probleme benennt.


Ich wünsch euch allen eine erholsame Nacht.


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AfD

13.09.2026 um 02:35
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ehrlichgesagt sehe ich das nicht bei "der Afd", also der gesamten. Ich finde, es muss ein Kompromiss her. Menschen wie z.b. Herr Demagbo, der selbst dunkelhäutig und migrationshintergrund besitzt ist ttrotzdem afd mitglied und er spricht oft gute Dinge an.
Leute wie Achille Demagbo und Alice Weidel nennt man "Token" oder auch "Feigenblätter":
Tokenismus (englisch tokenism, von token „Zeichen, Symbol, Spielstein“)[1] bezeichnet kritisch eine Praxis, bei der nur symbolische Anstrengungen unternommen werden, um Mitglieder einer gesellschaftlich marginalisierten Gruppe (etwa Frauen, Migranten, Homosexuelle, wohnungslose Menschen) in soziopolitischer Hinsicht gleichzustellen (etwa in Beruf, Politik, Kultur oder Vereinsleben). In der Realität wird aber dem Großteil der marginalisierten Minderheit(en) die Gleichbehandlung mit der Mehrheitsgesellschaft vorenthalten, ihre wenigen formell gleichberechtigten Vertreter dienen als Tokens (Spielsteine, Marionetten, im übertragenen Sinn: Feigenblätter). Sie würden nach außen hin als „Aushängeschilder“ oder moralische Feigenblätter missbraucht. Dafür steht etwa der/die „Quotenschwarze“ (englisch token black person) oder der englisch token character in Filmproduktionen des „weiß“ dominierten Hollywood-Mainstreamkinos.[2]
Quelle:
Wikipedia: Tokenismus

Sobald sie ausgedient haben, lässt man sie fallen.
Wie damals Frauke Petry und Bernd Lucke, die verdrängt wurden, als der radikale Flügel die Oberhand gewann.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Soll man eine ganze Partei verbieten, weil die lautesten dort drinnen wie Höcke Rechtsextreme sind? Was ist mit den ruhigeren, besonnenen und liberaleren?
Ja, denn du übersiehst, dass nur ein verschwindend kleiner Teil angeblich "ruhig, besonnen und liberal" ist.
Ich persönlich glaube, dass es solche Leute in der AfD seit Jahren nicht mehr gibt und eine Tatsache gibt mir da recht:
Die Partei ist gesichert rechtsextrem.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Warum unternimmt man nicht gezieltere Aktionen, wie z.b. Höcke, Weidel und co den Beruf zu verbieten bzw versagen per Dekret.(wenn das irgendwie geht, ka ob).
Das müsste die Partei entscheiden und diese Leute ausschließen - macht sie aber nicht, weil sie diese Leute nicht nur duldet, sondern sie zu ihren Anführern gemacht hat, weil sie genau das wollen: das radikal Rechte.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Weil siehst du das Problem, wenn die AFD verboten wird, werden sie sonst einfach eine neue Partei gründen und das dauert dann wieder einige Jahre bis diese dann wieder verboten wird.
Nein, denn ein Verbot geht immer mit einem Verbot einher eine Nachfolgepartei unter genau gleichen Voraussetzungen zu gründen.
Sie können keine Nachfolgepartei gründen.

Und die Wähler würden dann einfach wieder zu Nichtwählern werden oder zu ihren Ursprungsparteien zurückkehren.
Alles ganz easy.
Klar wird es vermutlich auch eine Handvoll Verlorene geben, so wie nach Querdenken und Coronademos, aber die sind marginal vernachlässigbar, solange sie nicht zur Gefahr werden und das dürfte bei den meisten nicht der Fall sein (das sind dann in Teilen die Nichtwähler, die dann weiter ihre Mini-Demos veranstalten)
Zitat von rainloverainlove schrieb:Also einfach(ja es klingt einfach, ob es so ist weiß ich nicht) diese Leute die Teilnahme als Politiker verbieten, wie Höcke z.b.
Wie gesagt: Kann nur die Partei und die Partei will das nicht, weil sie genau das will, was diese Leute tun.
Und selbst wenn ein paar von ihnen ausgeschlossen werden, dann folgt halt der nächste Rechtsradikale nach.

Und mir fällt ein: Selbst bei Maximilian Krah und Björn Höcke wurde der Parteiausschluss verworfen - auch wieder ein Beleg, dass man genau solche Leute eben nicht loswerden will - im Gegenteil, sie machen Karriere in der Partei.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ich wünsch euch allen eine erholsame Nacht.
Gute Nacht!


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13.09.2026 um 06:59
Zitat von LepusLepus schrieb:Sie können keine Nachfolgepartei gründen.
Na doch, das geht schon. Ein Verbotsverfahren zieht sich ja einige Jahre hin, bis das Verbot erteilt wird. Bei der NPD sind die meisten Anhänger ja auch zur AfD gewechselt - Wähler inklusive - nachdem das Verbotsverfahren eingeleitet worden ist. Man sucht sich also entweder eine andere Partei aus, die es schon gibt und unterwandert sie oder man gründet eine andere Partei und lässt es zu, dass sie unterwandert wird. Formal würde das schon gehen.
Zitat von LepusLepus schrieb:Und die Wähler würden dann einfach wieder zu Nichtwählern werden oder zu ihren Ursprungsparteien zurückkehren.
Diese ganze europaweite Entwicklung hat gezeigt, welches Potenzial bislang bei den Nichtwählern verborgen geblieben ist. Setzt man auf Populismus und kitzelt diese Leute hervor an die Wahlurnen, bricht sich rechtsextremes Denken Bahn, welches auf einzelne und radikale Maßnahmen setzt, um der Komplexität der wahrgenommenen Probleme Herr zu werden. Dasselbe kann man ja auch in den USA beobachten.

Für mich ein interessantes Muster, dem man längerfristig nur mit Ehrlichkeit auf Augenhöhe begegnen kann, um Wählerpotenzial wieder an die Parteien des demokratischen Spektrums an sich zu binden.


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AfD

13.09.2026 um 08:02
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Hier im Thread wurde auf solch eine Aussage mal entgegen gehalten, man könne ja irgendwelche kleinen Parteien wählen, wie z.B. die Tierschutzpartei.
Was aber auch niemanden weiter bringt und ganz sicher keine Probleme löst.

Die Antwort ist doch eigentlich, dass man CDU/CSU wählt, wenn man konservativ ist und SPD und oder Grüne, wenn man es nicht ist.

Davon ausgehend, dass der überwiegende Teil der AfD-Wähler eher konservativ wählen würde, hätte die Union dann die Mehrheit, ohne mit Parteien koalieren zu müssen, deren Ansichten völlig gegensätzlich sind. Merz loszuwerden ist dann der nächste Schritt, den Die Union ohnehin bald gehen wird.

So wäre das unter normalen Bedingungen ein Szenario - aber offensichtlich stimmt es nicht, denn die Parole "Ausländer raus!" greift offenbar deutlich besser als jedes noch so stimmige Konzept.

Und dass im Osten die Fremdenfeindlichkeit höher ist als im Westen, ist ja auch nichts Neues. Leider ist sie im Westen auch nicht so niedrig, wie man es sich gewünscht hätte.


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AfD

13.09.2026 um 08:22
Zitat von CommonsenseCommonsense schrieb:Davon ausgehend, dass der überwiegende Teil der AfD-Wähler eher konservativ wählen würde, hätte die Union dann die Mehrheit, ohne mit Parteien koalieren zu müssen, deren Ansichten völlig gegensätzlich sind. Merz loszuwerden ist dann der nächste Schritt, den Die Union ohnehin bald gehen wird.
Das wäre in sich widersprüchlich, denn wenn die Union Wahlerfolge erzielt, gibt es keinen Anlass, Merz loswerden zu wollen.


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