Banana_Joe schrieb:die Sache mit dem Kopf abschneiden fand nie statt, oder? Das steht nirgends oder?
Ich nehme zu Deinen Gunsten an, Du meinst damit die Sache, dass Mohammed eigenhändig 600 bis 900 Menschen enthauptet haben soll?
Banana_Joe schrieb:Lies dich zwischenzeitlich doch einfach noch ein bischen hier durch. http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/
so ganz ohne speziellere Hinweise?
Wenn das für mich einfach sein sollte
müsste ich ebensogut mühelos professionell Bücher übersetzen können. Das kann aber kaum jemand.
Das Übersetzen und Verstehen von
http://www.faithfreedom.org/challenge/massmurderer.htmwäre schon eher möglich.
Aber warum soll ich irgendwelchen dubiosen Quellen vertrauen, die nicht mal in andere Sprachen übersetzt worden sind, also ebensogut nur durchgedrehten Evangelikalen als Infoquelle dienen ?
Schließlich hast ja gerade Du jedem Vertrauen riesen Bärendienste erwiesen.
Was soll an folgendem falsch sein?:
"Mohammed bewirkte in der Zeit nach seiner Ankunft eine Einigung in der Stadt, indem alle Beteiligten einem von ihm konzipierten Pakt, der so genannten Gemeindeordnung von Medina, in der die künftigen Beziehungen der Stämme Yathribs zueinander geregelt wurden, zustimmten. Seine damalige Moschee und sein Wohnhaus stellen heute einen Teil der „Moschee des Gesandten“ (Prophetenmoschee) dar. Er lud die gesamte Stadt ein, der neuen Religion, dem Islam, zu folgen, konnte die meisten Juden allerdings nicht überzeugen. Unter den arabischen Neumuslimen opponierten die nur scheinbar zum Islam konvertierten so genannten „Heuchler“ um Ibn Ubayy und paktierten mit den Mohammed größtenteils feindlich gesinnten Juden Medinas. Zwei der drei größten jüdischen Stämme der Oase wurden nach Zwischenfällen und einer Belagerung ihrer jeweiligen Gebiete aus der Stadt vertrieben: Die Banu Qainuqa (624) und die Banu Nadir (625). Nach der so genannten Grabenschlacht im Jahre 627 wurden aufgrund vorgeworfenen Verrats des Stammes an den Muslimen alle Männer der Banu Quraiza getötet, ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft. Nach der Exekution der Quraiza verblieb bis zu ihrer Vertreibung aus der Arabischen Halbinsel unter Umar ibn al-Chattab, dem zweiten der vier so genannten rechtgeleiteten Kalifen, eine jüdische Minderheit in Medina, die den Muslimen gegenüber keine offene Feindschaft hegte.
Seit der Hidschra bildete Medina das Zentrum des islamischen Gemeinwesens. Auch nach der Eroberung von Mekka im Jahre 630 verlagerte Mohammed seinen Wohnsitz nicht zurück nach Mekka. Bis zum Kalifat von ʿUthmān ibn ʿAffān blieb Medina die wichtigste Stadt des Islam und de facto die Hauptstadt des Kalifats. Unter den ersten vier Kalifen erweiterte sich das islamische Reich schnell und umfasste bald Jerusalem, Ktesiphon und Damaskus."Wikipedia: Medina