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Was steht wirklich in der Bibel?

18.369 Beiträge, Schlüsselwörter: Bibel

Was steht wirklich in der Bibel?

08.04.2014 um 19:29
@pere_ubu
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:diese form der gemeindezucht ist im grunde ebenfalls ein akt der liebe ,auch wenn es reuelose nicht so empfinden mögen.
aber liebe beinhaltet da halt für viele unnachvollziehbares.
Wie hat Jesus damals gesagt? Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Meine Familie hatte mich damals nicht verstoßen als ich nicht mehr zur Kirche mitgegangen bin. Warum auch? An ihren Glauben war nicht zu rütteln, mein Glaube war und ist meine Sache.
pere_ubu schrieb:viele tun "vereine" tun sich da schwer mit dem ausschliessen ,sind ja schliesslich alles zahlende mitglieder (
Oh ja, der Sportverein.
pere_ubu schrieb: ( in den vereinen wird sogar der zehnte gefordert)
Echt? Wo das wohl ist? Wenn ich opfer gebe ich das was ich kann. UND DAS IST AUCH OK SO.
Aber es steht auch etwas vom 10tel in der Bibel.


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Was steht wirklich in der Bibel?

09.04.2014 um 01:42
@BibleIsTruth
@Tommy57

zu Daniel 10:
O:
13 Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir einundzwanzig Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien.

Hier geht es eindeutig darum, dass Michael dem Jesus hilft. Also kann Jesus NICHT Michael sein. :)
Die Verse zuvor geht es eindeutig um Jesus.
Jesus wurde woanders auch so ähnlich beschrieben.

Gott kann es nicht sein, ein Engel auch nicht, denn vor dem hätten sie sich nicht alle so erschreckt und Daniel war ja auch auf seine Knie gefallen und er hatte gezittert (vermutlich vor Ehrfurcht).

Michael kam demjenigen (ich vermute ja, Jesus ist es) zu Hilfe.
Gott kann es wie gesagt auch nicht gewesen sein, denn ihm müsste sicher kein Engel zu Hilfe kommen und er sandte sich sicher nicht selbst irgendjemanden (Daniel) ;)

---> Tommy:
In Daniel K. 10 erscheint dem Daniel diese übermenschliche Gestalt um ihn zu stärken.

In den Versen 12- 13 sagt diese Gestalt zu Daniel: „Fürchte dich nicht, ....denn ..... ich selbst bin deiner Worte wegen gekommen. 13 Aber der Fürst des königlichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Mịchael,.... kam, um mir zu helfen; ..."

Wenn diese Gestalt, die Daniel erschien, der vormenschliche Jesus gewesen wäre, dann wäre es verwunderlich, dass ihm Michael zu Hilfe kommen musste, um gegen den Dämonenfürsten von Persien zu kämpfen.
Aus der Bibel ist ersichtlich, dass der vormenschliche Jesus das mächtigste Geistgeschöpf im Himmel war. Wieso sollte ihm daher Michael zu Hilfe eilen müssen?
Wieso konnte ein Dämonenfürst diese Geistperson, wenn sie der vormenschliche Jesus gewesen wäre, 3 Wochen lang aufhalten und erst als Michael kam, konnte der Dämonenfürst besiegt werden?
WENN man annimmt, es sei Jesus, könnte dann diese Hilfe von Michael nicht einfach nur eine Vorrausschattung gewesen sein, nämlich darauf, dass Michael später Jesus helfen würde, Satan aus dem Himmel zu werfen? Natürlich muss man dazu auch vorraussetzten dass in Offenb. Michael NICHT Jesus sondern einfach nur der Erzengel ist. Und das BEIDE zeitversetzt das Engelsheer anführen ;)

Desweiteren brachte ich diese Argumente:
-->O:
Falls es nur eine Geistgestalt war, also dann vermutlich doch nur ein Engel oder ähnliches, warum hatten dann Daniel und Andere solche Angst davor, warum erschraken sie sich so usw..?

Wenn ein Engel einem Menschen eine Botschaft gab, liest man doch nirgends, dass sie so von Sinnen und voller Ehrfurcht waren, oder?

-->BiblicalTruth :
Könnte es nicht auch theoretisch sein dass, nachdem Daniel die Erscheinung in Daniel 10:5-9 gesehen hatte und dann ohnmächtig wurde, anschließend von dem gestärkt und unterwiesen wurde der nicht in der Erscheinung zu sehen war? Das ab Vers 10 ein Engel mit Daniel spricht, steht eigentlich außer Frage für mein Empfinden, ...
Woraus entnimmst Du, dass da 2 unterschiedliche Personen zu Daniel sprachen? Für mich spricht bis hier hin nur EINE Person. Und diese war zwar für Daniel, nicht jedoch für die Anderen zu sehen:
7 Und ich, Daniel, allein sah das Gesicht; die Männer aber, welche bei mir waren, sahen das Gesicht nicht; doch fiel ein großer Schrecken auf sie, und sie flohen und verbargen sich.
8 Und ich blieb allein übrig und sah dieses große Gesicht; und es blieb keine Kraft in mir, und meine Gesichtsfarbe verwandelte sich ....
9 ... und als ich die Stimme seiner Worte hörte, sank ich betäubt auf mein Angesicht,....
10 Und siehe, eine Hand rührte mich an und machte, daß ich auf meine Kniee und Hände emporwankte.
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BibleIsTruth schrieb:obwohl Vers 16 zB den Verdacht aufkommen läßt das noch jemand dabei war:"Und siehe, da rührte einer, der den Menschenkindern gleich war, meine Lippen an;".
Ja, das klingt wirklich so.
BibleIsTruth schrieb:Was mich an der ganzen Sache stuzig macht, ist die Tatsache das die Beschreibung der Erscheinung in Daniel 10:5-9 der Beschreibung des Herrn Jesus Christus in Offenbarung 1:12-18 sehr ähnelt, mitsamt der Ohnmacht dessen der die Erscheinung sieht und "einer der dem Sohn des Menschen glich".
Genau.
BibleIsTruth schrieb: Ich habe den Verdacht das in Daniel 10 der Herr Jesus und ein Engel zugegen sind, obwohl sich der Text liest als wenn nur eine einzige Person da wäre.
Das klingt für mich nach nochmaligem Lesen auch so. Es könnte von EINEM die Rede sein, welcher nur unterschiedlich beschrieben worden ist, es könnten auch Zwei (oder sogar Drei) sein.

Für mich gibt es jedoch keinen Zweifel, dass es sich hier tatsächlich um die Vorrausschattung von Jesus handelt:
Optimist schrieb am 05.04.2014:21 Doch will ich dir kundtun, was in dem Buche der Wahrheit verzeichnet ist. Und es ist kein einziger, der mir wider jene mutig beisteht, als nur Michael, euer Fürst.
Selbst wenn man davon ausginge - wie Du Tommy - dass es sich um eine Geisterscheinung (könnte ja dann nur ein Engel sein) handelt, dann kann man sich genauso fragen, weshalb NUR Michael ihm helfen könnte und überhaupt jemand helfen muss.
Also für mich klingt das alles wirklich einfach nur wie eine Vorrausschattung auf den Rausschmiss von Satan.
-----------------------------------------------------------------
BibleIsTruth schrieb:Die 144.000 aus der Offenbarung sind in meinen Augen auf jeden Fall aus dem Volk Israel auf natürlicher Weise, in Römer 11:1-5 erklärt Paulus das ein Überrest aus Gottes Bundesvolk das Heil erlangen wird und ich meine das sind diese 144.000. Wenn gesagt wird "Israel" dann meint die Schrift eigentlich auch Israel, auch wenn wir aufgrund des Glaubens mit in den Ölbaum eingepfropft wurden. Lest diese Bibelstelle nochmal, wir haben mit Anteil bekommen an der Wurzel und die Fettigkeit des Baumes, nicht den gesamten Anteil. Wir wurden zwischen die natürlichen Zweige eingepflanzt und nicht gänzlich gegen jene ausgetauscht. Ich kann keine Berechtigung erkennen, das wir uns nun selbst Israel nennen dürfen auch wenn es geistlich gemeint ist. Wir sind Abrahams Same im geistlichen Sinne aufgrund des Glaubens, ja aber ich meine Israel ist immer noch Israel, wir sollten dies nicht restlos vermischen meiner Meinung nach.
Was die 144000 betrifft, gehe ich mit Deiner Interpretation mit.
Jedoch sehe ich es schon so, dass sich bekehrte Christen nun zum geistigen Israel zählen dürfen.
Sie gehören doch zum Leib Jesu. Und den Leib Jesu sehe ich als dieses geistige Israel an, mit welchem er den neuen Bund geschlossen hat und welches auch seine "Braut" ist.

Aus welchen Bibelstellen geht für Dich hervor, dass man das SO nicht annehmen kann?


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Was steht wirklich in der Bibel?

09.04.2014 um 04:57
@Optimist
@BibleIsTruth
obwohl Vers 16 zB den Verdacht aufkommen läßt das noch jemand dabei war:"Und siehe, da rührte einer, der den Menschenkindern gleich war, meine Lippen an;".
Ja, das klingt wirklich so.
Ja, dass kann tatsächlich sein! Es könnte eventuell Gabriel gewesen sein!
Was mich an der ganzen Sache stuzig macht, ist die Tatsache das die Beschreibung der Erscheinung in Daniel 10:5-9 der Beschreibung des Herrn Jesus Christus in Offenbarung 1:12-18 sehr ähnelt, mitsamt der Ohnmacht dessen der die Erscheinung sieht und "einer der dem Sohn des Menschen glich".
Genau.
Hallo!

Zur obigen Erklärung:

Also ganz sicher zeigen beide Gestalten in den Visionen von Daniel und Johannes eine himmlische Geistperson in würdiger Kleidung. Die Bescheibungen der beiden Geistpersonen weisen aber nicht eine solche Ähnlichkeit auf, dass sie identisch sein müssen.
In der Vision in der Offenbarung ist die Gestalt eindeutig der verherrlichte Jesus Christus, wohingegen in Daniel 10 eher von einem normalen Engel gesprochen wird.
Allein die Tatsache, dass dieser Geistperson Michael beistehen musste, zeigt mir, dass diese Erscheinung unmöglich der vormenschliche Sohn Gottes sein konnte.

Gottes Sohn hatte ja im Auftrag seines Vaters alles erschaffen, also auch ursprünglich den Dämon ( jetzt jedoch ein abgefallener Engel ) der den Engel, der jetzt Daniel stärken sollte, 3 Wochen aufhielt! Dass macht es für mich unglaubwürdig, dass dieser Engel Gottes Erstgeborener Sohn war. Michael mußte dann dem Engel zu Hilfe kommen! Michael war somit stärker wie dieser Engel bei Daniel und da würde es besser passen,wenn man diesen Michael mit Gottes Sohn identifiziert!


Doch vielleicht hilft uns ein Überblick die geschilderte Situation in Daniel 10 noch etwas besser zu verstehen!

Im dritten Jahr des Cyrus, des Königs von Persien, wurde Daniel, dessen Name Beltschazzar genannt wurde, eine Sache geoffenbart; und die Sache war wahr, und es gab einen großen Heeresdienst. Und er verstand die Sache, und er hatte Verständnis in bezug auf das Gesehene“ (Daniel 10:1).

Das „dritte Jahr des Cyrus“ entspricht dem Jahr 536/535 v. u. Z. Mehr als 80 Jahre waren mittlerweile vergangen, seitdem Daniel mit den königlichen Nachkommen und judäischen Jugendlichen von vornehmer Geburt nach Babylon gebracht worden war (Daniel 1:3). Wenn er als Teenager nach Babylon kam, dann war er jetzt nahezu 100 Jahre alt. Welch einmaligen Ruf er sich doch inzwischen durch seinen treuen Dienst erworben hatte!


Trotz seines hohen Alters sollte Daniel noch eine Rolle im Dienst Jehovas spielen. Gott wollte durch ihn eine prophetische Botschaft von weitreichender Bedeutung übermitteln lassen.

Es sollte eine Prophezeiung sein, die bis in unsere Zeit und noch darüber hinausreichen würde. Jehova hielt es für angebracht, Daniel als Vorbereitung auf diese weitere Aufgabe beizustehen und ihn für den bevorstehenden Dienst zu stärken.

 Daniel kehrte zwar nicht mit dem jüdischen Überrest in das Land Juda zurück, doch interessierte er sich brennend für das, was in seinem geliebten Heimatland geschah. Wie ihm berichtet wurde, stand es dort nicht zum besten. Zwar hatte man in Jerusalem den Altar wieder errichtet und die Grundlage des Tempels gelegt (Esra, Kapitel 3).

Doch die Nachbarnationen stellten sich gegen den Wiederaufbau, den die zurückgekehrten Juden in Angriff genommen hatten, und führten Böses im Schilde (Esra 4:1-5). Es gab wirklich vieles, weswegen Daniel durchaus besorgt sein konnte.


 Daniel kannte die Prophezeiung Jeremias (Daniel 9:2). Er wußte, daß der Wiederaufbau des Tempels und die Wiederherstellung der wahren Anbetung in Jerusalem mit dem Vorsatz Jehovas hinsichtlich seines Volkes eng verknüpft waren und dem Erscheinen des verheißenen Messias vorausgehen würden.

Schließlich hatte er das große Vorrecht gehabt, von Jehova die Prophezeiung von den „siebzig Wochen“ zu empfangen. Wie er daraus erfahren hatte, sollte der Messias 69 „Wochen“ nach dem Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und wieder zu bauen, kommen (Daniel 9:24-27).

Doch es ist ohne weiteres zu verstehen, daß Daniel bedrückt, mutlos und niedergeschlagen war, wenn man bedenkt, daß Jerusalem immer noch verwüstet da lag und sich der Wiederaufbau des Tempels verzögerte.


 „In jenen Tagen trauerte ich selbst, Daniel, dann drei volle Wochen“, heißt es in dem Bericht. „Leckeres Brot aß ich nicht, und kein Fleisch oder Wein kam in meinen Mund, und in keiner Weise rieb ich mich mit Öl ein, bis die drei vollen Wochen um waren“ (Daniel 10:2, 3). „Drei volle Wochen“ oder 21 Tage zu trauern und zu fasten ist eine ungewöhnlich lange Zeit. Sie endete anscheinend am „vierundzwanzigsten Tag des ersten Monats“ (Daniel 10:4). Somit fiel sowohl das Passah, das am 14. Tag des ersten Monats (Nisan) gefeiert wurde, als auch das anschließende siebentägige Fest der ungesäuerten Brote in Daniels Fastenzeit.


Schon bei einer früheren Gelegenheit hatte Daniel etwas Ähnliches erlebt. Damals beschäftigte ihn die Frage, wie sich wohl die Prophezeiung Jehovas bezüglich der 70jährigen Verwüstung Jerusalems erfüllen würde. Wie verhielt er sich in jener Situation?

Daniel sagte: „Ich richtete dann mein Angesicht auf Jehova, den wahren Gott, um ihn mit Gebet und mit flehentlichen Bitten, mit Fasten und Sacktuch und Asche zu suchen.“ Jehova erhörte Daniels Gebet, indem er den Engel Gabriel mit einer Botschaft zu ihm sandte, die ihn sehr ermunterte (Daniel 9:3, 21, 22).

Würde Jehova jetzt ähnlich handeln und Daniel die Ermunterung zukommen lassen, die er bitter nötig hatte?


Daniel wurde nicht enttäuscht. Er erzählte, was anschließend geschah: „Während ich selbst gerade am Ufer des großen Stromes war, das heißt des Hiddekel ( Tigris ), erhob ich dann auch meine Augen und sah, und hier war ein gewisser Mann, in Linnen gekleidet, seine Hüften mit Gold aus Uphas umgürtet“ (Daniel 10:4, 5).

Welch eine Vision dies doch war! Daniel sah offensichtlich keinen gewöhnlichen Mann, als er seine Augen erhob. Er gab folgende lebendige Beschreibung: „Sein Leib war wie Chrysolith und sein Angesicht wie das Aussehen des Blitzes und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und der Ort seiner Füße waren wie der Anblick von geglättetem Kupfer, und der Schall seiner Worte war wie der Schall einer Menge“ (Daniel 10:6).

 Trotz der Helligkeit der Vision sahen die Männer, die gerade bei Daniel waren, die Erscheinung nicht, wie er sagte. Aus einem unerklärlichen Grund „überfiel sie ein großes Zittern, so daß sie dann davonliefen, um sich zu verstecken“. Sie ließen also Daniel am Ufer des Stromes allein zurück. Der Anblick „dieser großen Erscheinung“ war überwältigend, und Daniel gestand: „Es blieb in mir keine Kraft übrig, und meine eigene Würde änderte sich an mir zum Verderben, und ich behielt keine Kraft“ (Daniel 10:7, 8).


Sehen wir uns den eindrucksvollen Boten, der Daniel in derartigen Schrecken versetzte, etwas näher an. Er war „in Linnen gekleidet, seine Hüften mit Gold aus Uphas umgürtet“.

Der Gürtel, das Ephod und das Brustschild des Hohenpriesters sowie die Gewänder der Priester Israels in alter Zeit waren aus feinem gezwirnten Leinen und mit Gold verziert (2. Mose 28:4-8; 39:27-29).

Die Kleidung des Boten läßt auf die Heiligkeit und die Würde seines Amtes schließen.

Auch das Aussehen des Boten versetzte Daniel in ehrfurchtsvolles Staune, sein hellstrahlender edelsteinähnlicher Leib, der blendende Glanz seines leuchtenden Gesichts, die durchdringende Kraft seiner feurigen Augen und das Glitzern seiner kräftigen Arme und Füße.

Selbst seine gebietende Stimme war furchterregend. All das deutete unmißverständlich darauf hin, daß es sich um eine übermenschliche Gestalt handelte.

Dieser „Mann, in Linnen gekleidet“, war niemand anders als ein Engel von hohem Rang, der in der heiligen Gegenwart Jehovas diente und von ihm mit einer Botschaft ausgesandt worden war.



Die Botschaft, die der Engel Jehovas überbrachte, war bedeutsam und inhaltsreich. Damit Daniel sie aufnehmen konnte, mußte er sich zuerst von seiner physischen und geistigen Erschöpfung erholen. ( Nicht vergessen, Daniel war an die 100 Jahre alt! ) Der Engel war sich dessen anscheinend bewußt und leistete ihm liebevoll Hilfe und ermunterte ihn.

Lassen wir Daniel selbst erzählen, was geschah.


15 „Während ich den Laut seiner Worte hörte, geschah es, daß ich in tiefem Schlaf auf meinem Angesicht lag, mit meinem Angesicht zur Erde.“

Wahrscheinlich war Daniel vor Besorgnis und Furcht erstarrt. Was tat der Engel, um ihm zu helfen? Daniel sagte: „Siehe, da war eine Hand, die mich berührte, und sie rüttelte mich allmählich auf, damit ich wieder auf meine Knie und meine Handflächen kam.“

Außerdem ermunterte der Engel den Propheten mit den Worten: „O Daniel, du sehr begehrenswerter Mann, habe Verständnis für die Worte, die ich zu dir rede, und steh da auf, wo du standest, denn nun bin ich zu dir gesandt worden.“ Durch die helfende Hand und die tröstenden Worte wurde Daniel wiederbelebt. Er erschauderte zwar, doch stand er auf (Daniel 10:9-11).


Der Engel betonte, er sei vor allem gekommen, um Daniel zu stärken. „Fürchte dich nicht, o Daniel“, sagte er, „denn vom ersten Tag an, da du dein Herz gegeben hast, um zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte gehört worden, und ich selbst bin deiner Worte wegen gekommen.“

Dann erklärte der Engel, weshalb es zu einer Verzögerung gekommen war. Er sagte: „Aber der Fürst des königlichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen; und ich meinerseits blieb dort neben den Königen von Persien.“

Mit Michaels Unterstützung konnte der Engel seine Mission ausführen und Daniel eine hochbedeutsame Botschaft übermitteln: „Ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk im Schlußteil der Tage widerfahren wird, denn es ist eine Vision noch für die künftigen Tage“ (Daniel 10:12-14).


Statt daß Daniel von der Aussicht wachgerüttelt worden wäre, eine derart faszinierende Botschaft zu empfangen, scheint ihn das, was er hörte, nachteilig berührt zu haben. Der Bericht lautet: „Als er nun Worte wie diese mit mir redete, hatte ich mein Angesicht zur Erde gerichtet und war verstummt.“

Aber der Engelbote war bereit, ihm liebevoll zu helfen — ein zweites Mal. Daniel sagte: „Siehe, einer, der dem Gleichnis der Menschensöhne ähnlich war, rührte meine Lippen an, und ich begann meinen Mund aufzutun und zu reden“ (Daniel 10:15, 16a).

 Daniel wurde gestärkt, als der Engel seine Lippen berührte. Als Daniels Redefähigkeit wiederhergestellt war, konnte er dem Engelboten erklären, was er durchgemacht hatte. Er sagte: „O mein Herr, wegen der Erscheinung wand sich mein Inneres in Krämpfen, und ich behielt keine Kraft. Wie konnte daher der Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn reden? Und was mich betrifft, bis jetzt blieb keine Kraft in mir bestehen, und gar kein Odem blieb in mir übrig“ (Daniel 10:16b, 17).


Daniel wollte sich weder beklagen noch sich herausreden. Er schilderte lediglich seine mißliche Lage, und der Engel akzeptierte seine Erklärung.

So wurde ihm ein drittes Mal von dem Engelboten geholfen. „Derjenige gleich der Erscheinung eines Erdenmenschen rührte mich dann wieder an und stärkte mich“, sagte der Prophet.

Nach der kraftspendenden Berührung äußerte der Bote folgende tröstende Worte: „Fürchte dich nicht, o sehr begehrenswerter Mann. Mögest du Frieden haben. Sei stark, ja sei stark.“

Die liebevolle Berührung und die erbauenden Worte scheinen genau das gewesen zu sein, was Daniel benötigte. Was wurde dadurch bewirkt? Daniel erklärte: „Sobald er mit mir redete, nahm ich meine Kraft zusammen und sprach schließlich: ‚Es rede mein Herr, denn du hast mich gestärkt.‘ “

Nun war Daniel bereit, eine weitere anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen (Daniel 10:18, 19).


Nachdem der Engel Daniel gestärkt und ihm geholfen hatte, seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten zurückzuerlangen, wiederholte er den Zweck seiner Mission.

Er sagte: „Weißt du wirklich, warum ich zu dir gekommen bin? Und nun werde ich zurückkehren, um mit dem Fürsten von Persien zu kämpfen. Wenn ich ausziehe, siehe, kommt auch der Fürst von Griechenland. Doch werde ich dir die in der Schrift der Wahrheit aufgezeichneten Dinge mitteilen, und da ist keiner, der in diesen Dingen fest zu mir hält, außer Michael, euer Fürst“ (Daniel 10:20, 21).

 Für Daniel war die tröstende Botschaft des Engels eine große Ermunterung. Trotz seines hohen Alters fühlte er sich jetzt gestärkt und war bereit, "weitere bemerkenswerte Prophezeiungen zu empfangen und aufzuzeichnen", die zu unserem Nutzen sind.

Der Engel bleibt zwar namenlos, doch handelte es sich anscheinend um denjenigen, dessen Stimme gehört wurde, als er Gabriel anwies, Daniel zu helfen, der gerade eine Vision gehabt hatte. (Vergleiche bitte Daniel 8:2, 15, 16 mit 12:7, 8.)

Aus Daniel 10:13 geht außerdem hervor, daß Michael, „einer der ersten Fürsten“, diesem Engel zu Hilfe kam. Dieser Engel, dessen Name nicht genannt wird, muß folglich das Vorrecht haben, eng mit Gabriel und Michael zusammenzuarbeiten.

Bei dem Engel, der Daniels Lippen berührte und ihn wieder aufleben ließ, handelte es sich vielleicht um den Engel, der auch mit ihm sprach, doch die Formulierung ließe hier ebenso zu, daß es ein anderer Engel, möglicherweise Gabriel, war. Aber wie dem auch sei, Daniel wurde durch einen Engelboten gestärkt.


Fazit: Der Engel sollte nicht ein künftiges Ereignis vorschatten, sondern er wurde gesandt, weil dem Daniel noch weitere wichtige Prophezeiungen in Visionen mitgeteilt werden sollten, die für uns wichtig sind.
Daniel war traurig, wegen der damaligen Situation in Jerusalem und er musste physisch ( hohes Alter ) und psychisch ( wegen Traurigkeit, Niedergeschlagenheit ) gestärkt werden, um die weiteren Visionen verkraften zu können.

Das hat ja dann auch Erfolg gehabt, denn die nachfolgenden Kapitel im Bibelbuch Daniel beinhalten diese wichtigen Prophezeiungen, die noch ausstanden!



Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

09.04.2014 um 05:48
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Daniel sagte: „Ich richtete dann mein Angesicht auf Jehova, den wahren Gott, um ihn mit Gebet und mit flehentlichen Bitten, mit Fasten und Sacktuch und Asche zu suchen.“ Jehova erhörte Daniels Gebet, indem er den Engel Gabriel mit einer Botschaft zu ihm sandte, die ihn sehr ermunterte (Daniel 9:3, 21, 22).

Würde Jehova jetzt ähnlich handeln und Daniel die Ermunterung zukommen lassen, die er bitter nötig hatte?

Daniel wurde nicht enttäuscht. Er erzählte, was anschließend geschah: „Während ich selbst gerade am Ufer des großen Stromes war, das heißt des Hiddekel ( Tigris ), erhob ich dann auch meine Augen und sah, und hier war ein gewisser Mann, in Linnen gekleidet, seine Hüften mit Gold aus Uphas umgürtet“ (Daniel 10:4, 5).
-> weshalb sollte er sich vor Gabriel oder überhaupt vor einem Engel so erschrocken haben, er kannte sowas doch schon?
-> Warum hatte Gabriel oder wer es auch immer war, Augen wie Feuer? Feuer steht für Göttliches. Blitze waren auch in diesem "Bild" und die stehen auch für Göttliches.
Tommy57 schrieb:Die Kleidung des Boten läßt auf die Heiligkeit und die Würde seines Amtes schließen.
Nicht nur die Kleidung, alles erscheint heilig und göttlich. Aber sind Engel als heilig und göttlich zu bezeichnen?
Tommy57 schrieb:Dieser „Mann, in Linnen gekleidet“, war niemand anders als ein Engel von hohem Rang, der in der heiligen Gegenwart Jehovas diente und von ihm mit einer Botschaft ausgesandt worden war.
Woher nimmst Du die Gewissheit, dass es ein Engel und NICHT Jesus war? NUR weil er sich von Michael helfen ließ?
Da kann man genauso fragen, weshalb ein Engel, der so eindrucksvoll und göttlich war, ein Engel von so hohem Rang, weshalb der Hilfe brauchte?

Es ist nicht mal gesagt, dass dieser Engel (oder für mich ist es noch immer Jesus) überhaupt die Hife nötig hatte, es wurde nur gesagt, dass Michael seine Hilfe sozusagen bereitwillig anbot
Tommy57 schrieb:..und da ist keiner, der in diesen Dingen fest zu mir hält, außer Michael, euer Fürst“ (Daniel 10:20, 21).
Das ergibt auch keinen Sinn, wenn man einen Engel vorraussetzt und NICHT Jesus.
Dass angeblich Keiner zu ihm hält außer Michael würde nicht stimmen, wenn es nur ein Engel wäre. Denn Jesus hält ja auf alle Fälle auch zu den Engeln unterstützt sie.
Tommy57 schrieb:Daniel war traurig, wegen der damaligen Situation in Jerusalem und er musste physisch ( hohes Alter ) und psychisch ( wegen Traurigkeit, Niedergeschlagenheit ) gestärkt werden, um die weiteren Visionen verkraften zu können.
Da frage ich mich jedoch, warum er dann erst so erschreckt wurde? Warum erschien der Engel (oder wer es auch immer war) nicht GLEICH in Menschengestalt? Man sieht doch, dass er sein Äußeres immer mehr dem Gemütszustand des Daniel angepasst hatte (von sehr furchterregend bis hin zu sehr menschlich), aber warum nicht gleich MENSCHLICH?

Wer auch immer dieser Bote war – und ob Michael Jesus ist oder nicht – das ändert für mich nichts daran, wie ich die Sohnschaft Jesu und der Menschen sehe :) ... wie ich hier beschrieb:
Diskussion: Die Zeugen Jehovas (Beitrag von Optimist)


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Was steht wirklich in der Bibel?

09.04.2014 um 11:14
@Tommy57
@BibleIsTruth

Hab gerade was sehr aufschlussreiches gefunden:
Daniel 12:
1 Und in jener Zeit wird Michael aufstehen, der große Fürst, der für die Kinder deines Volkes steht;
Bis hierhin klingt es wirklich so, als sei Michael der Messias Jesus.

Ab hier können einem wieder Zweifel kommen:
und es wird eine Zeit der Drangsal sein, dergleichen nicht gewesen ist, seitdem eine Nation besteht bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der im Buche geschrieben gefunden wird.
2 Und viele von denen, die im Staube der Erde schlafen, werden erwachen: diese zu ewigem Leben, und jene zur Schande1, zu ewigem Abscheu.
Es deutet zwar darauf hin, dass Jesus der Retter sein wird, mit diesen Zeilen wird jedoch nicht zwangsläufig gesagt, dass dies Michael sein wird.

Denn es stehen offensichtlich Zwei da:
5 Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes.
Der Eine könnte Michael sein und der Andere Jesus, oder?
Auch DAS deutet auf meine These:
6 Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Manne, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: Wie lange wird dauern das Ende dieser wunderbaren Dinge?
7 Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: Eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollbracht sein wird, dann werden alle diese Dinge vollendet sein.
10 Viele werden sich reinigen und weiß machen und läutern, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; und keine der Gottlosen werden es verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen. 11 Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertundneunzig Tage.
12 Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertundfünfunddreißig Tage erreicht!
@Tommy57
Mal nebenbei aus Interesse, sind die Zahlen die hier vorkommen die Berechnungsgrundlage für die Jahreszahl 1914?


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pere_ubu
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Was steht wirklich in der Bibel?

09.04.2014 um 18:43
@Optimist
Optimist schrieb: sind die Zahlen die hier vorkommen die Berechnungsgrundlage für die Jahreszahl 1914?
nein , das beruht auf der vision des symbolischen baumes und der "sieben zeiten" aus daniel kapitel 4


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Was steht wirklich in der Bibel?

10.04.2014 um 00:10
@Optimist
Optimist schrieb:-> weshalb sollte er sich vor Gabriel oder überhaupt vor einem Engel so erschrocken haben, er kannte sowas doch schon?
-> Warum hatte Gabriel oder wer es auch immer war, Augen wie Feuer? Feuer steht für Göttliches. Blitze waren auch in diesem "Bild" und die stehen auch für Göttliches.
Hallo lieber Optimist!

Erstens: Bitte nicht vergessen! Es war eine Vision! Der Engel hat sich nicht in einem menschlichen Körper materialisiert, wie bei anderen Gelegenheiten, wovon die Bibel berichtet!

Deswegen sah nur Daniel die Erscheinung, die anderen, die bei ihm waren sahen sie nicht!

Vielleicht sollten wir uns einmal versuchen, in die Lage des Daniel zu versetzen!

Das Volk Gottes war wegen seiner Verfehlungen für 70 Jahre in babylonische Gefangenschaft gekommen!

Daniel befand sich fast sein ganzes Leben nicht im geliebten Heimatland sondern in Gefangenschaft dieser Weltmacht, die auch dafür bekannt war, dass sie ihre Gefangenen nie mehr frei lässt, sondern diese in ihrer eigenen Kultur aufgehen ließ, damit sie ihre Identität verloren.
Psalm 137: 1 - 9
"An den Strömen Babels saßen wir und weinten, wenn wir Zions gedachten. 2 An den Weiden, die dort sind, hängten wir unsre Harfen auf. 3 Denn die uns daselbst gefangen hielten, forderten Lieder von uns, und unsre Peiniger, daß wir fröhlich seien: «Singet uns eines von den Zionsliedern!» 4 Wie sollten wir des HERRN Lied singen auf fremdem Boden? 5 Vergesse ich deiner, Jerusalem, so verdorre meine Rechte! 6 Meine Zunge müsse an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht über meine höchste Freude setze! 7 Gedenke, HERR, den Kindern Edoms den Tag Jerusalems, wie sie sprachen: «Zerstöret, zerstöret sie bis auf den Grund! 8 Tochter Babel, du Verwüsterin! Wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan! 9 Wohl dem, der deine Kindlein nimmt und sie zerschmettert am Felsgestein!"


Jehova befreite jedoch sein Volk nach 70 Jahren und ein Überrest der Juden machten sich auf die lange Reise von Babylon zurück in ihr Heimatland.
Das Land lag 70 Jahre brach und die Stadt lag in Trümmern!

Daniel hörte nun den Bericht, dass der Wiederaufbau große Schwierigkeiten machte und den heimgekehrten Juden viel Widerstand entgegengebracht wurde.


Aus diesem Grund hatte er diese ehrfurchtgebietende Vision! Sie sollte ihm Mut machen, dass Gott alles im Griff hatte!
Durch diese ehrfurchteinflössende Vision wurde ihm drastisch vor Augen geführt, dass der Himmel mächtiger ist als alle menschliche Macht und dass er keinen Grund haben muss, Niedergeschlagen zu sein!
Es ist nicht mal gesagt, dass dieser Engel (oder für mich ist es noch immer Jesus) überhaupt die Hife nötig hatte, es wurde nur gesagt, dass Michael seine Hilfe sozusagen bereitwillig anbot..


..und da ist keiner, der in diesen Dingen fest zu mir hält, außer Michael, euer Fürst“ (Daniel 10:20, 21).
Zu deiner obigen Aussage:
Vielleicht hast du diese Passage überlesen, die ich dir jetzt hier nochmal poste ?

Daniel 10: 13, 14 : ( Schlachter Übersetzung 1951 )
"Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann. 14 So bin ich nun gekommen, um dich darüber zu verständigen, was deinem Volk in spätern Tagen begegnen wird;"

Der Engel, der Daniel trösten sollte, wurde 21 Tage aufgehalten. Bis Michael, einer der vornehmsten, oder ersten Fürsten kam.
Optimist schrieb:Nicht nur die Kleidung, alles erscheint heilig und göttlich. Aber sind Engel als heilig und göttlich zu bezeichnen?
Ja sicher, Engel werden als Söhne Gottes bezeichnet!
Hiob 1: 6 ( Elberfelder )
"Es begab sich aber eines Tages, da die Söhne Gottes vor den HERRN zu treten pflegten, daß auch der Satan unter ihnen kam."


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

10.04.2014 um 02:56
@Tommy57
Erstens: .... Es war eine Vision! Der Engel hat sich nicht in einem menschlichen Körper materialisiert, wie bei anderen Gelegenheiten, wovon die Bibel berichtet!

Deswegen sah nur Daniel die Erscheinung, die anderen, die bei ihm waren sahen sie nicht!
Gut da gehe ich mit. Aber die Anderen erschraken sich komischerweise auch, obwohl sie die Gestalt nicht gesehen hatten. Warum?
Tommy57 schrieb:Durch diese ehrfurchteinflössende Vision wurde ihm drastisch vor Augen geführt, dass der Himmel mächtiger ist als alle menschliche Macht und dass er keinen Grund haben muss, Niedergeschlagen zu sein!
klingt auch einleuchtend.
Es ist nicht mal gesagt, dass dieser Engel (oder für mich ist es noch immer Jesus) überhaupt die Hife nötig hatte, es wurde nur gesagt, dass Michael seine Hilfe sozusagen bereitwillig anbot..

-->T
Vielleicht hast du diese Passage überlesen, die ich dir jetzt hier nochmal poste ?
Daniel 10: 13, 14 :
"Aber der Fürst des Königreichs Persien hat mir einundzwanzig Tage lang widerstanden und siehe, Michael, einer der vornehmsten Fürsten, ist mir zu Hilfe gekommen, so daß ich daselbst vor den Königen von Persien den Vorsprung gewann.
Stimmt, das hatte ich nicht bedacht.

Gut, bis hierhin könnte man nun wirklich meinen, Michael sei Jesus, auch wenn es mehr oder weniger Spekulation ist (auch meine Gegenargumente).

Es ist doch aber übrigens verwunderlich, wenn Jesus tatsächlich Michael wäre, warum wird das nicht ganz deutlich in der Bibel gesagt, sondern nur so ganz andeutungsweise?

Aber das was ich hier schrieb, ist für mich entscheidender, was meinst Du dazu?
Beitrag von Optimist, Seite 628

--> Ausschnitt daraus:
Daniel 12:
...
Es deutet zwar darauf hin, dass Jesus der Retter sein wird, mit diesen Zeilen wird jedoch nicht zwangsläufig gesagt, dass dies Michael sein wird.

Denn es stehen offensichtlich Zwei da:
" 5 Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes. "

Der Eine könnte Michael sein und der Andere Jesus, oder?
Auch DAS deutet auf meine These:

" 6 Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Manne, welcher oben über dem Wasser des Stromes war: Wie lange wird dauern das Ende dieser wunderbaren Dinge?
7 Und ich hörte den in Linnen gekleideten Mann, welcher oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwur bei dem, der ewig lebt: .... "
Hier sind offensichtlich 2 Personen. Der eine ist Michael und wer ist der Andere?
Der eine in Linnen gekleidet schwört auf Gott. Würde Michael DAS machen?
Und wenn der im Linnen Michael wäre, wer ist dann der Andere?

Mir ist auch aufgefallen, dass in Vers 7 von "über dem Wasser " die Rede ist. Das klingt mir auch stark nach Jesus.
Hier z.B. ist von Opfern die Rede (Vorschattung auf das Opfer Jesu...), im Zusammenhang mit "über dem lebendigen Wasser":
3. Mo 14,6 Den lebendigen Vogel soll er nehmen, ihn und das Cedernholz und das Karmesin und den Ysop, und dieses und den lebendigen Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der geschlachtet worden ist über dem lebendigen Wasser;
Jesus ist doch auch das "lebendige Wasser". Und ein Strom ist ja mehr als lebendig (wegen dem hier meine ich :) : "oben über dem Wasser des Stromes".

Also wenn das alles ein Hinweis sein sollte, dass Jesus=Michael, dann wären die Hinweise mehr als verschwommen und zweideutig. ;)


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Was steht wirklich in der Bibel?

10.04.2014 um 22:22
@Optimist
Deswegen sah nur Daniel die Erscheinung, die anderen, die bei ihm waren sahen sie nicht!
Gut da gehe ich mit. Aber die Anderen erschraken sich komischerweise auch, obwohl sie die Gestalt nicht gesehen hatten. Warum?
Hallo lieber Optimist!

Da die Bibel nichts dazu sagt, kann man nur raten?
Vielleicht wollte der Engel, dass er mit Daniel alleine ist und bewirkte deshalb, dass sie Angst verspürten und davonliefen?

Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

10.04.2014 um 22:31
@Optimist
Optimist schrieb:Hier sind offensichtlich 2 Personen. Der eine ist Michael und wer ist der Andere?
Der eine in Linnen gekleidet schwört auf Gott. Würde Michael DAS machen?
Und wenn der im Linnen Michael wäre, wer ist dann der Andere?
Hallo lieber Optimist!

Ich denke Daniel K. 12 ist noch eine Fortsetzung von Daniel K. 11 und ab Daniel K. 11 wird dem Daniel von dem Engel/ Engeln die Vision übermittelt von der im K. 10 gesprochen wurde.

Aus diesem Grund dürften die Gesprächspartner oder Anwesenden in K. 12 noch die gleichen sein wie in K. 10.
Michael war während der gesamten Zeit gar nicht dabei, es wurde nur von ihm gesprochen!

Auch in Daniel K. 12 wird Michael durch die Offenbarung des Engels an Daniel nur erwähnt!
Es gibt keinen Hinweis, dass er zu dem Zeitpunkt selbst anwesend war!


Gruß, Tommy


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Was steht wirklich in der Bibel?

10.04.2014 um 22:52
@Tommy57
...Aber die Anderen erschraken sich komischerweise auch, obwohl sie die Gestalt nicht gesehen hatten. Warum?

--->
Vielleicht wollte der Engel, dass er mit Daniel alleine ist und bewirkte deshalb, dass sie Angst verspürten und davonliefen?
Ja, das wäre eine Erklärung- :)
Hier sind offensichtlich 2 Personen. Der eine ist Michael und wer ist der Andere?
Der eine in Linnen gekleidet schwört auf Gott. Würde Michael DAS machen?
Und wenn der im Linnen Michael wäre, wer ist dann der Andere?

-->
Ich denke Daniel K. 12 ist noch eine Fortsetzung von Daniel K. 11 und ab Daniel K. 11 wird dem Daniel von dem Engel/ Engeln die Vision übermittelt von der im K. 10 gesprochen wurde.

Aus diesem Grund dürften die Gesprächspartner oder Anwesenden in K. 12 noch die gleichen sein wie in K. 10.
Bis hier hin bin ich einverstanden :)
Tommy57 schrieb:Michael war während der gesamten Zeit gar nicht dabei, es wurde nur von ihm gesprochen!
Auch das ist denkbar.
Dann kann also der Mann im Linnen NICHT Michael sein.
Nur stützt DAS dann wiederum meine Theorie, dass der im Linnen Jesus ist ;) ... wenn man sich Daniel 10 UND Daniel 12 anschaut
--> K. 12:
5 Und ich, Daniel, sah: und siehe, zwei andere standen da, einer hier am Ufer des Stromes, und einer dort am Ufer des Stromes. 6 Und einer sprach zu dem in Linnen gekleideten Manne, welcher oben über dem Wasser des Stromes wa


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10.04.2014 um 22:52
@Optimist
3. Mo 14,6 Den lebendigen Vogel soll er nehmen, ihn und das Cedernholz und das Karmesin und den Ysop, und dieses und den lebendigen Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der geschlachtet worden ist über dem lebendigen Wasser;

Jesus ist doch auch das "lebendige Wasser". Und ein Strom ist ja mehr als lebendig (wegen dem hier meine ich :) : "oben über dem Wasser des Stromes".
Hallo lieber Optimist!

3. Mose 14: 6 wird je nach Übersetzung verschieden übersetzt!

Die Lutherbibel und die Neue Evangelistische z. B. übersetzen nicht lebendiges Wasser sondern "frisches Wasser".
Die NWÜ übersetzt "fliessendes Wasser"!

Nach meinem Verständnis hat das Wasser in diesem Vers überhaupt nichts mit Jesus oder einer Vorschattung von Jesus zu tun außer das Opfer selbst.

Gruß, Tommy


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10.04.2014 um 22:55
@Tommy57
Tommy57 schrieb:Nach meinem Verständnis hat das Wasser in diesem Vers überhaupt nichts mit Jesus oder einer Vorschattung von Jesus zu tun außer das Opfer selbst.
Naja, ist eben wirklich Ansichtssache :)

Hast Du dieses Posting gesehen? (wir hatten uns gerade überschnitten)
Beitrag von Optimist, Seite 628


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10.04.2014 um 23:43
Etta schrieb:Du sprichst mir aus dem Herzen. Es gibt da einen Verein die sind sehr schnell dabei jemanden auszustoßen. Egal ob Eltern oder Kinder. Das hat mit Nächstenliebe nichts zu tun. Kann man mal sehen wie schwer die ausgeübte Nächstenliebe für viele ist.
(Psalm 69:8) Ich bin meinen Brüdern ein Entfremdeter geworden Und ein Ausländer den Söhnen meiner Mutter.
...


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10.04.2014 um 23:58
@pere_ubu
Ps. 69,9: Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt meiner Mutter.

Hört sich schon anders an. Man kann sich auch der Familie einfach entfremden. Das heißt aber nicht verstoßen.


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pere_ubu
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11.04.2014 um 00:10
@Etta


familie ist für mich nichts "heiliges".
ich versuche zwar meine eltern zu ehren ,soweit wie möglich , aber das hat seine grenzen , und die sind biblisch deutlich belegt.

(Micha 7:6) 6 Denn ein Sohn verachtet den Vater; eine Tochter erhebt sich gegen ihre Mutter, eine Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; eines Mannes Feinde sind seine Hausgenossen.
(Matthäus 10:21) Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen.

(Matthäus 10:36) In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.


ich weiss auch nicht , warum du das so einseitig siehst ,wieoft wird jemand in der familie angefeindet und lächerlich gemacht , nur weil er sich für gottes wort intressiert , der "ausstoss" wird da umgekehrt viel öfter vollzogen aber mit drastischeren mitteln als nur damit jemanden nicht mehr zu sprechen oder ihn zu grüssen.
aber wem das so ergehen sollte, der sei hiermit getröstet:


(Psalm 27:10) Falls mein eigener Vater und meine eigene Mutter mich verließen, Würde ja Jehova selbst mich aufnehmen.


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11.04.2014 um 00:28
@pere_ubu
pere_ubu schrieb:ich weiss auch nicht , warum du das so einseitig siehst ,wieoft wird jemand in der familie angefeindet und lächerlich gemacht , nur weil er sich für gottes wort intressiert , der "ausstoss" wird da umgekehrt viel öfter vollzogen aber mit drastischeren mitteln als nur damit jemanden nicht mehr zu sprechen oder ihn zu grüssen.
Gott sei Dank komme ich aus einer gläubien Familie und kenne soetwas nicht. Selbst als ich nicht zur Kirche mehr gegangen bin wurde ich nicht ausgestoßen. Meine Mutter war schon traurig desween, aber sie hat mich nie verstoßen. Meine Nichte geht seit Jahren auch nicht mehr und sie wurde von meiner Schwester auch nicht verstoßen. Sie muß ihr Leben so leben wie sie es für richtig hält. Vielleicht kommt sie doch eines Tages wieder , ich habe den Weg auch wieder gefunden. Mit Verachtung schadet man mehr als das man hilft.


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pere_ubu
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Was steht wirklich in der Bibel?

11.04.2014 um 00:32
nicht grüssen ,oder keinen umgang mehr zu pflegen mit jemanden bedeutet für mich keine verachtung.
das wird da aber gern reininterpretiert.

bzw. kommt es gewissen personen dann so vor ,als ob ihnen nicht genug "achtung" geschenkt wird.

bei klarer feindschaft halte ich es aber für sinniger sich dann aus dem weg zu gehen , und auch keine unnützen streitgespräche zu führen.

ich weiss ja welchen "verein" du meintest. @Etta


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Was steht wirklich in der Bibel?

11.04.2014 um 00:51
@pere_ubu
Ich halte einfach nichts davon jemanden nach seinem Glauben oder Nichtglauben zu beurteilen oder nicht mehr zu kennen. Ich liebe meine Nichte so wie sie ist und ihre Frau auch, auch wenn ich denke das beide beim JG nicht bestehen werden.
pere_ubu schrieb:ich weiss ja welchen "verein" du meintest. @Etta
Das habe ich mir denken können. Ich kann dieses Gedankengut nicht gutheßen. Jeder soll so lebeen wie er es für richtig hält, Verbrechen schließe ich allerdings aus. Viel schlimmer fände ich wenn jemand nur um es einem rech zu machen zu einer Versammlung mitgehen würde. Dann würde ich doch diesen Menschen zu einer Lüe zwingen. Es steht doch geschrieben, wer will der nehme das Wasser des Lebens umsonst.


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pere_ubu
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Was steht wirklich in der Bibel?

11.04.2014 um 01:00
@Etta
Etta schrieb:Das habe ich mir denken können. Ich kann dieses Gedankengut nicht gutheßen. Jeder soll so lebeen wie er es für richtig hält
und was sagt dir dann folgendes?

(2. Johannes 1-11) 1 Der ältere Mann an die auserwählte edle Frau und ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe, und nicht ich allein, sondern auch alle, die die Wahrheit kennengelernt haben, 2 wegen der Wahrheit, die in uns bleibt, und sie wird immerdar mit uns sein. 3 Unverdiente Güte wird mit uns sein, Barmherzigkeit [und] Frieden von Gott, [dem] Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, mit Wahrheit und Liebe. 4 Ich freue mich sehr, weil ich von deinen Kindern einige gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, so wie wir vom Vater ein Gebot empfangen haben. 5 Und nun bitte ich dich, edle Frau, als [jemand,] der dir nicht ein neues Gebot schreibt, sondern eines, das wir von Anfang an gehabt haben, daß wir einander lieben. 6 Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist. 8 Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern daß ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

obwohl dort von liebe geschrieben wird ,steht dort dennoch ,dass man gewisse leute nicht mal grüssen sollte.


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