Ist unsere Solidarität bei Menschenrechten selektiv?
um 11:35Er hätte ja auch mal darüber reden können ... auch die Boell Stiftung konstatierte schon 2024 was?Röhrich schrieb am 27.03.2026:Minsk Meier bleibt seinen Irrtümern treu, unbeirrt wandelt er weiter in seiner Ideologie.
Die europäische Iranpolitik ist zunehmend konzeptlos.
Seit Jahrzehnten unterdrückt die Islamische Republik auf brutale Art und Weise ihr Volk, sorgt für Unsicherheit in der Region und bedroht auch die europäische Sicherheit und die Sicherheit einzelner Bürger*innen, indem sie Diaspora-Aktivist*innen ins Visier nimmt oder eine sogenannte Geisel-Diplomatie betreibt. In der Vergangenheit gab es die Tendenz, Iran als Herausforderung zu betrachten, mit der sich Spezialist*innen auseinandersetzen – entweder Sicherheitsexpert*innen, vor allem aus dem Nuklearbereich, oder Menschenrechtsaktivist*innen, aber selten gemeinsam. Schon im September 2022 war die EU nicht mehr in der Lage, diese Perspektiven miteinander in Einklang zu bringen angesichts der brutalen Unterdrückung der Bewegung »Frau, Leben, Freiheit«, ausgelöst durch den Tod in Haft der jungen Kurdin Jina Mahsa Amini. Heute haben die jüngsten regionalen Eskalationen in Folge der Hamas-Angriffe vom 7. Oktober 2023 und des darauffolgenden Krieges in Gaza den seit langem bestehenden iranisch-israelischen Schattenkrieg offengelegt – mit möglicherweise verheerenden Auswirkungen für die gesamte Region, doch ohne ein Rezept dafür, wie Europa damit umgehen soll.Quelle: https://www.boell.de/de/2024/05/14/the-eu-needs-an-iran-strategy-not-just-more-sanctions
Das Ausbleiben einer Europäischen Antwort bleibt von der iranischen Führung nicht unbemerkt, die ihr brutales Vorgehen gegen Bürgerrechte im Inneren massiv verstärkt hat ...
Federführend dabei, bei der Konzeptlosigkeit, war wer?

