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Ein Neutronenstern im Labor?

32 Beiträge, Schlüsselwörter: Physik, Astronomie, Sterne + 3 weitere

Ein Neutronenstern im Labor?

26.02.2015 um 21:53
@urdark

Einen Neutronenstern im Labor zu erzeugen wird vermutlich etwas schwierig, da man dafür nicht genügend Platz hat um eine Masse anzusammeln die ein Volumen hat, welches ausreichend ist um einen Stern bzw. einen Neutronenstern zubilden. Um einen Stern zu erzeugen, müsste man eine große Masse haben damit diese Masse anfängt Kernfusion zu betreiben. Außerdem, müsste man genau berechnen wie groß diese Maße sein müsste damit aus ihr ein Neutronenstern entstehen kann. Ist Masse zu groß, dann kann ein schwarzes Loch entstehen. Ist die Masse zu gering, gibt es nur eine gewaltige Explosion, sobald der Stern stirbt.
Hinzu kommt auch noch, dass sie auch ein Pulsar bilden könnte. Dieser Pulsar ist vermutlich auch nicht ohne, da er zum einen eine sehr hohe Dichte hat und zum anderem Radioaktive Ausbrüche hat. Bei einem Neutronenstern wäre es ähnlich. Die Masse muss genau stimmen, damit ein Neutronenstern entstehen kann.
Aber dies bleibt ein fiktives Szenario, da man auf der Erde nicht genug Platz hat und zum anderen auch nicht genügend Ressourcen hat, um ein Objekt dieser Größe zu erschaffen.

Vielleicht gibt es mal in ferner Zukunft eine weiter fortgeschrittene Menschheit die in der Lage ist interstellar zu reisen und sich selber einen Neutronenstern erschaffen kann, oder einfach zu einen reisen kann und diesen untersuchen kann.


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Ein Neutronenstern im Labor?

26.02.2015 um 22:10
Zitat von YotokonyxYotokonyx schrieb:Hinzu kommt auch noch, dass sie auch ein Pulsar bilden könnte.
Pulsare sind Neutronensterne, aber nicht jeder Neutronenstern ist ein Pulsar.


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Ein Neutronenstern im Labor?

26.02.2015 um 22:13
@Peter0167

Wie war das nochmal? Das Magnetfeld muss sich entgegen der Rotationsachse bewegen, damit es ein Pulsar ist?


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Ein Neutronenstern im Labor?

26.02.2015 um 22:24
@Yotokonyx

Da müsste ich jetzt auch noch mal nachlesen (geht aber gerade nicht, weil ich Fussball schaue :) )...

Ich glaube aber es hängt damit zusammen, dass die Rotationsachse des Pulsars von der Symmetrieachse des Magnetfeldes abweicht. Das ist bei der Erde auch so, nur die dreht sich nicht schnell genug :)


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Ein Neutronenstern im Labor?

26.02.2015 um 23:38
@Yotokonyx

naja, es besteht schon eine erhebliche Spanne. Der Kern des Vorgängersterns muss zwischen 1,4 und 3,2 Sonnenmassen besitzen, um zum Neutronenstern zu werden. Da aber auch nur dern kern kollabiert, kann der Stern mitunter auch größer sein.
Zitat von YotokonyxYotokonyx schrieb:Ist die Masse zu gering, gibt es nur eine gewaltige Explosion, sobald der Stern stirbt.
So genannte Parainstabilitätssupernovae gibt es wohjl nur bei Sternen, welche noch deutlich größer sind als jene, bei denen schwarze Löcher entstehen. Ist der Stern zu klein, entsteht stattdessen ein weißer Zwerg.
Zitat von YotokonyxYotokonyx schrieb:...und zum anderem Radioaktive Ausbrüche hat.
Naja, radioaktive Ausbrüche ist wohl die falsche Terminologie, da Radioaktivität mit dem Kernzerfall von Atomen zusammenhängt. Die Strahlungsausbrüche welche bei Neutronensternen vorkommen können, haben damit aber nichts zu tun.


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 09:27
@Gim

hmm ja in dem Zusammenhang frag ich mich auch, irgendwo müssten doch eigentlich noch die Überreste von den Vorgängersternen unserer Sonne sein.
Entweder weißer Zwerg, Neutronenstern oder schwarzes Loch. Mir ist bewusst das die mittlerweile natürlich schon viel weiter gezogen sind und längst nicht mehr in unserer Nähe.

Aber lässt sich denn irgendwie herausfinden, durch Bahnberechnungen etc. welcher weißte Zwerg, bzw. Neutronenstern das war?
Also das man mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, der und der Stern in X Lichtjahren Entfernung war vermutlich unsere Mutter, sprich der aus dessen Elementen das Sonnensystem entstanden ist?

Das wär ja mal mega interessant und ...faszinierend


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 13:56
@knopper

Nein, unwahrscheinlich, zumindest mit den heutigen Mitteln. Das Problem ist, dass sich solche Sternleichen nur schwach voneinander in ihrer Zusammensetzung unterscheiden (wenn man von Neutronensternen ausgeht). Außerdem vollführen die Sterne in der Milchstraße keine Keplerbahnen, dass heißt ihrer Orbits sind noch weniger berechenbar als die der Planeten im Sonnensystem, welche sich schon nicht beliebig berechnen lassen. Hinzu kommt noch, dass bei bestimmten Wechselwirkungen Sterne oder auch Sternleichen aus der Milchstraße herauskatapultiert werden können, zum Beispiel bei nahen Begegnungen von Doppelsternen mit schwarzen Löchern. Wenn nun ein Stern in einem solchen Doppelsystem explodiert ist und anschließend herauskatapultiert wurde, könnten wir ihn nichtmal entdecken selbst wenn wir die ursprüngliche Bahn des System kennen würden.


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 13:59
Zitat von knopperknopper schrieb:welcher weißte Zwerg, bzw. Neutronenstern das war?
Ein weißer Zwerg wird's nicht gewesen sein, denn die haben es erst gar nicht zu einer Supernova geschafft.

Neutronensterne sind schwer auszumachen, wenn sie nicht gerade gepulste Strahlung abgeben. Außerdem bekommen Neutronensterne im Zuge der Supernova-Explosion fast immer einen ordentlichen Impuls mit auf den Weg, so das sie sich schnell entfernen. In welche Richtung lässt sich nicht berechnen..... von daher wird man das wohl nie erfahren.


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 14:02
@Peter0167

hmm ok...aber wahrscheinlich gibt es ihn noch oder wie?
und...ist denn das Material woraus unser Sonnensystem besteht nur von einem Stern, oder von mehreren? Lässt sich das irgendwie feststellen?


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 14:17
@knopper

Den Überrest wird es sicher noch geben, er kann ja nicht einfach so verschwinden.....außer vielleicht in einem Schwarzen Loch.
Zitat von knopperknopper schrieb:...ist denn das Material woraus unser Sonnensystem besteht nur von einem Stern, oder von mehreren? Lässt sich das irgendwie feststellen?
Es muss mindestens ein Stern gewesen sein, der in einer Supernova genügend schweres Material an seine Umgebung abgegeben hat. So weit ich weiß, weisen die Ergebnisse radiologischer Untersuchungen darauf hin, dass zumindest das Material auf der Erde, und das vom Mond, sowie von Meteoriten das gleiche Alter haben (4,56 Mrd. Jahre). Für mich deutet das auf nur einen Stern hin, aber ich bin da auch kein Experte auf dem Gebiet.


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 14:48
@Peter0167
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Ein weißer Zwerg wird's nicht gewesen sein, denn die haben es erst gar nicht zu einer Supernova geschafft.
In Sternen mit ausreichender Größe ist aber auch noch der s-Prozess im Gange. Die meisten davon werden anschließend zwar zur Supernova und hinterlassen einen Neutronenstern, aber nicht alle. Es ist also denkbar dass auch Sterne, welche zu weißen Zwergen wurden, ihren Beitrag zum Material hier in unserem Sonnensystem haben.

@knopper
Zitat von knopperknopper schrieb:hmm ok...aber wahrscheinlich gibt es ihn noch oder wie?
Kann man pauschal nicht sagen. Mögliche Enden sind das Überleben als weißer Zwerg oder Neutronenstern. So betrachtet könnte man auch sagen, dass der Stern als schwarzes Loch überlebte, wobei er sich dadurch natürlich von weißen Zwergen und Neutronensternen komplett unterscheiden würde. Denkbar ist aber auch, dass er als weßer Zwerg oder Neutronwenstern überlebt hat und anschließend in ein anderes schwarzes Loch gefallen ist. Oder aber er ist in einer Paarinstabilitätssupernova explodiert und wurde komplett zerrissen. Oder er wurde zunächst zu einem weißen Zweg in einem Doppelsystem und ist anschließend in einer Typ 1a Supernova explodiert und wurde zu einem Neutronenstern.

@knopper
@Peter0167
Zitat von knopperknopper schrieb:und...ist denn das Material woraus unser Sonnensystem besteht nur von einem Stern, oder von mehreren? Lässt sich das irgendwie feststellen?
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Es muss mindestens ein Stern gewesen sein, der in einer Supernova genügend schweres Material an seine Umgebung abgegeben hat. So weit ich weiß, weisen die Ergebnisse radiologischer Untersuchungen darauf hin, dass zumindest das Material auf der Erde, und das vom Mond, sowie von Meteoriten das gleiche Alter haben (4,56 Mrd. Jahre). Für mich deutet das auf nur einen Stern hin, aber ich bin da auch kein Experte auf dem Gebiet.
Es waren mit Gewissheit mehrere Sterne. Dass alle drei Körper dasselbe radiologische Alter besitzen bedeutet nur, dass alle aus derselben Gaswolke entstanden sind, welche eine homogene Zusammensetzung bessesen hatte. Ein einzelener Stern hätte die solare Urwolke niemals derart stark mit Metallen anreichern können wie sie sie heute besitzt.


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Ein Neutronenstern im Labor?

27.02.2015 um 14:52
@Gim

..naja und vor allem so viel Kohlenstoff der ja nun essentiell ist....


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