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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

58 Beiträge, Schlüsselwörter: Zeit, Urknall, Raum, Big Bang
ost
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

18.12.2004 um 21:23
ansich dürfte es nicht soo schwer sein einen urknall zu erstellen.
wir müßten nur rausfinden wie wir eine so hohe dichte in einen recht kleinen körper bekommen!
wie wir maschienell ein hohen druck erzeugen wissen wir doch.leiter reicht diese höhe nicht aus.aber ich habe auch noch nicht von versuchen darüber gehört!
würden wir es hinbekommen eine so wahnsinnige dicht zu erzeugen?
habt ihr ideen?

ihr seht nur zu verschwommen!


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

18.12.2004 um 22:18
Was dann wohl auch sehr gefährlich werden würde...
Wenn diese Energie freigesetzt wird...
In meinem Wohnzimmer möchte ich das nicht machen.

Es lebe der Hedonismus...

Wenn ich schon schizophren bin, dann darf ich auch zwei Frauen haben!


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allefragen
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

18.12.2004 um 23:29
ich versuch das jez ma zu erklären so wie ich das verstanden habe (bin auch nur leihe :) ):

also...
wenn sich ein schwarzes loch bildet(wenn ein stern mit genübend masse kolabiert) bleibt darin die zeit stehen.
man stellt sich vor das ein raumschiff in der nähe eines schwarzen lochs ist. ein raumfahrer macht einen raumspaziergang und nähert sich dem schwarzen loch. vom raumschiff aus gesehen vergeht die zeit beim raumfahrer langsamer und vom raumfahrer aus vergeht die zeit auf dem raumschiff schneller. desto näher er an dem schwarzen loch desto langsamer vergeht die zeit. irgendwann hällt die zeit dan an.
diesen zustand müsste es ja logischerweise auch beim urknall gegeben haben.

jetzt find ich es am einfachsten wenn man sich die zeit einfach andersherum ansiht:
das universum wird also immer dichter. das heisst auch die zeit vergeht immer langsamer, bis sie irgendwann stehenbleibt: das ist dan der anfang des universuns. es giebt nichts was nach diesem ereigniss passiert.

wenn man sich das wieder richtigrum anguckt sieht man das nichts vor dem urknall passiert sein kann weil es kein vorher gab. also erübrigt sich diese frage. man kann sich das auch wieder als einen graphen angucken der sich immer um die hälfte nähert: f(x)=a^x
so. weil das schon was her iost als ich diese funktion inner schule hatte, könnte es sein das sie falsch ist. auch das was ich sons so geschrieben hab hab ich mir selbst erarbeitet und weiss nich, wass ein physiker dazu sagen würde ;) , aber ich mein gelesen zu haben das das tatsächlich richtig ist (applaus ;) )

mfg AlleFragen

Eines morgens komme ich in mein Labor, mache mir hier und da ein wenig zu schaffen und räume meine Werkbank auf. Um 11:59 Uhr erscheint zu meiner Überraschung eine kleine Zwei-Minuten-Zeitmaschine vor mir auf dem Tisch. Um zu sehen, ob sie funktioniert, stelle ich sie so ein, daß sie um 12:01 Uhr um 2 Minuten zurückspringt. Um 12:01 Uhr verschwindet sie.
Rudy Rucker: Die Wunderwelt der vierten Dimension


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matti
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 10:57
Hallo liebe Gemeinde,

Ich freue mich sehr, das es hier doch einige Menschen gibt die Ihren Verstand gebrauchen und der Wissenschaft mehr zugetan sind, als irgendwelchen wilden Spekulationen von durchgeknallten Esos .

Nun ein Wort an alle Zweifler und Skeptiker, die sich das mit dem Urknall ja nun so gar nicht vorstellen können, weil Ihnen schlicht und einfach das nötige Wissen fehlt .

Wir stehen heute mit der Urknalltheorie auf absolut festem Grund .
Wir kennen die anfängliche Temperatur, Masse, Größe, und Dichte des Universums (siehe Planck) . Wir wissen heute sogar, das sich das Universum mit 4,5 Milliarden Kilometern pro Stunde in jede Richtung ausdehnt .
Die Frage nach " Was war vor dem Urknall ? " ist vollkommen unnütz, weil uns aus diesen Bereichen keine Information zugänglich ist und nie sein wird . Genauso ist die Frage " Was ist ausserhalb unseres Universums ? " überflüssig .
Ein seriöser Naturwissenschaftler wird diese Frage weder stellen noch jemals beantworten können, weil uns auch hier jegliche Information verschlossen bleiben wird . Aber das macht Naturwissenschaft ja gerade sexy . Eine gute Theorie muß Tests anbieten, mit der man sie killen kann, und so prüft sich die Naturwissenschaft immerwieder auf eventuelle Fehler . Soetwas kann sich ein normaler Mensch natürlich kaum vorstellen, weil wer sucht schon freiwillig nach seinen eigenen Fehlern ?! Zum Beispiel ist die Theorie, ob es einen Schöpfer gibt, mit nichts zu belegen, geschweige denn zu testen . Ergo Quatsch . Sicher kann man darüber philosophieren, es führt nur zu nichts, weil es darauf keine Antwort gibt .

Mit den Dimensionen verhält es sich wie folgt .
Dieses Universum in dem wir Leben muß 3 Raumdimensionen haben ( Breite, Höhe, Tiefe) .
Es geht gar nicht anders, weil sonst wären wir nicht .
Ich werde das jetzt nicht großartig wissenschaftlich auseinander klamüsern .
Nur ein Satz : 1 durch r Quadrat geht nur in einem Universum dessen Raumdimensionen 3 ist, ... nicht 5, nicht 11 und 21 schon gar nicht .
Wenn dieses Universum mehr als 3 Raumdimensionen hätte, wäre die Erde schon längst in die Sonne gefallen, bzw. gar nicht erst entstanden .


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al-fatir
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 14:48
Man kann Thesen aufstellen wieviel man will...die Antwort weiss keiner von uns !!!(noch nicht !)

..meine These, wie schon erwähnt, ist das der Kern von alldem eben immer schon da war und nie geboren ist...das bezeichne ich als eine übernatürlich hohe Macht oder was auch immer, dies ist in meinen Augen Gott !!!


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mûreth
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 15:33
@ Matti:
Hast ja toll Harald Lesch zitiert :o

1. Wir stehen mit der Urknalltheorie nicht auf festem Grund, weil die Theorie noch gar nicht vollständig ist. Ebenso können alle bisher gedachten kosmologischen Modelle falsch sein.

2. Wir wissen nicht genau, mit welcher Geschwindigkeit sich das Universum ausdehnt und es gibt neue Überlegungen, nach denen die Hubble Konstante nicht konstant sein könnte.

3. Fragen die sich mit der Zeit vor der Zeit und damit, was außerhalb des Universums ist, beschäftigen, werden stets diskutiert und es gibt sehr wohl Möglichkeiten, Antworten auf diese Fragen zu finden.

4. Mit den Dimensionen verhält es sich wie folgt. Es müssen wenigstens 10 - ohne Zeit - Dimensionen existieren, damit das Universum stabil ist. Bereits die Allgemeine Relativitätstheorie geht von 4 Dimensionen - ohne Zeit - aus, da der Raum in die vierte hineingekrümmt wird. In einem dreidimensionalen Raum gibt es keine Schwerkraft. Sorry, dass mit 1/r² ist falsch, da die bereits genannte Theorie selbst die Gravitationstheorie ist und diese wie gesagt von mehr als 3 Dimensionen ausgeht.


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matti
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 17:53
@Müreth

"Hast ja toll Harald Lesch zitiert :o"

Wer ist das ?

"Wir stehen mit der Urknalltheorie nicht auf festem Grund, weil die Theorie noch gar nicht vollständig ist. Ebenso können alle bisher gedachten kosmologischen Modelle falsch sein."

Hast recht, wir stehen damit nicht auf festem Grund, sondern auf sehr festem Grund .
Sicherlich kann man alles in Frage stellen, es gibt ja auch genügend Leute die Einstein für Quatsch halten, obwohl man dessen Theorien millionenfach überprüft hat und immer wieder zu dem Ergebnis kommt, das Einsteins Theorien richtig sind . Wenn Einstein also falsch ist,....kompliment,....verdammt gut falsch . Meines Wissens ist bis heute jegliche andersartige Theorie den Bach runtergegangen aber die Leute versuchen's halt immerwieder . Sollen sie auch, so wird Naturwissenschaft gemacht, obwohl ich die meisten Leute, die irgendwelche abenteuerlichen, mit nichts zu prüfenden Theorien aufstellen nicht unbedingt für ernstzunehmende Wissenschaftler halte .

". Wir wissen nicht genau, mit welcher Geschwindigkeit sich das Universum ausdehnt und es gibt neue Überlegungen, nach denen die Hubble Konstante nicht konstant sein könnte."

Ich muß dich da leider berichtigen, die Hubblekonstante ist so konstant, konstanter gehts nicht und deine sogenannten " neuen Überlegungen " sind mittlerweile mehr als ein Jahr alt und längst überholt . Auch hier haben "Wissenschaftler" versucht, Grundsteine der Astrophysik ins wanken zu bringen . Leider erfolglos, oder ich sollte besser sagen, dem Himmel sei dank erfolglos, weil sonst könnten wir uns gar nicht darüber unterhalten, weil weder du noch ich existent wären .

" Fragen die sich mit der Zeit vor der Zeit und damit, was außerhalb des Universums ist, beschäftigen, werden stets diskutiert und es gibt sehr wohl Möglichkeiten, Antworten auf diese Fragen zu finden. "

Dann nenn mir doch mal eine einzige von diesen Möglichkeiten und wenn es diese gibt, warum wendet man sie nicht an, dann könnte man die Diskusion darüber doch endlich mal einstellen, weil man dann ja genau wüßte, wie es hinter den Vorhängen aussieht .

"Mit den Dimensionen verhält es sich wie folgt. Es müssen wenigstens 10 - ohne Zeit - Dimensionen existieren, damit das Universum stabil ist. Bereits die Allgemeine Relativitätstheorie geht von 4 Dimensionen - ohne Zeit - aus, da der Raum in die vierte hineingekrümmt wird. In einem dreidimensionalen Raum gibt es keine Schwerkraft. Sorry, dass mit 1/r² ist falsch, da die bereits genannte Theorie selbst die Gravitationstheorie ist und diese wie gesagt von mehr als 3 Dimensionen ausgeht."

Man redet immer von Theorien, obwohl gewisse Dinge wie 1 : r Quadrat schon lange keine Theorie, sondern vielmehr fundierte, mathematisch belegbare Praxis ist . Theorie hingegen ist, das es mehr als 3 Dimensionen geben soll oder geben könnte, was natürlich bis heute wie immer keiner nachweisen kann . Schlimmer noch diese Theorie bietet nicht einen einzigen Test an, um sie zu wiederlegen . Hingegen die Gravitationskostante, das Plancksche Wirkungsquantum, die Feinstrukturkonstante, eigentlich sämtliche Natur- und Kraftgesetze die wir kennen, sind äußerst harte Argumente für 3 Raumdimensionen weil sie nur unter 3 Raumdimensionen funktionieren können .
"In einem dreidimensionalen Raum gibt es keine Schwerkraft."
Aus welchem Roman stammt denn diese Aussage ?
Naja und um mal von der Theorie in die Praxis zu kommen, schau einfach mal was um dich rum ist . Manchmal ist sehen besser als hören .


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 18:04
es ist doch die stringtheorie, die mit 11 der mehr dimensionen arbeitet.
es hat fast ein jahrhundert lang prima mit 4 dimensionen geklappt, die relativitätstheorie, und große felder der quantenmechanik basieren auf einem 4 dimensionalen gerüst. eine unzahl bemerkenswerter errungenschafften sind auf diesem gerüst gemacht worden; der comptoneffekt, die unschärferelation, die maxwell´schen wellengleichungen, das pauliprinzip usw...

jetzt kommt eine handvoll mathematiker uns schütteln ohne weiteres 10 oder mehr dimensionen aus dem ärmel, nur um ihrem mathematischen modell (und die stringtheorie ist nichts anderes als eins solches) hand und fuß zu geben. ich meine, da stimmt doch schonmal was grundsätzlich nicht. das ist wie, wenn ich einen see zuerst mal als "fest" definieren müsste, wenn ich mit meinen auto früber fahren möchte.

"Ich hab des öfteren gesagt; Irmengard, wenn man sieht, dass eine Sache genetisch versaut ist, kann man da mit Prügeln alleine nichts machen. Die Irmengard hat dann immer geweint." (Gerhard Polt & Biermösl Blosn aus "Willi - ein Verlierer. Drama in drei Akten" auf "125 Jahre DIE TOTEN HOSEN auf dem Kreuzzug ins Glück")


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mûreth
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

30.12.2004 um 20:05
@ Matti:

"Wer ist das ?"

Der Moderator von "Alpha Centauri", der fast wortwörtlich dasselbe in seinen Sendungen schon erzählt hat, was du erzählst...

"Hast recht, wir stehen damit nicht auf festem Grund, sondern auf sehr festem Grund .
Sicherlich kann man alles in Frage stellen, es gibt ja auch genügend Leute die Einstein für Quatsch halten, obwohl man dessen Theorien millionenfach überprüft hat und immer wieder zu dem Ergebnis kommt, das Einsteins Theorien richtig sind . Wenn Einstein also falsch ist,....kompliment,....verdammt gut falsch . Meines Wissens ist bis heute jegliche andersartige Theorie den Bach runtergegangen aber die Leute versuchen's halt immerwieder . Sollen sie auch, so wird Naturwissenschaft gemacht, obwohl ich die meisten Leute, die irgendwelche abenteuerlichen, mit nichts zu prüfenden Theorien aufstellen nicht unbedingt für ernstzunehmende Wissenschaftler halte."

Von einer Falschheit der relativistischen Physik kann keine Rede sein und entsprechendes habe ich auch nicht genannt. Ich sagte, die Theorie ist "unvollständig" - was sie beinhaltet, mag richtig sein, es beinhaltet aber schlicht noch nicht alles. Es gibt mehrere kosmologische Modelle und wir sind uns einig, dass nur höchstens eines richtig sein kann. Es können auch alle falsch sein - bessere Modelle und vorallem kompliziertere Modelle sind in Arbeit.

"Ich muß dich da leider berichtigen, die Hubblekonstante ist so konstant, konstanter gehts nicht und deine sogenannten" neuen Überlegungen " sind mittlerweile mehr als ein Jahr alt und längst überholt . Auch hier haben "Wissenschaftler" versucht, Grundsteine der Astrophysik ins wanken zu bringen . Leider erfolglos, oder ich sollte besser sagen, dem Himmel sei dank erfolglos, weil sonst könnten wir uns gar nicht darüber unterhalten, weil weder du noch ich existent wären."

Ich sprach von neuen Überlegungen - die sind noch nicht einmal offiziell, weil sie in Arbeit sind. Wie willst du also eine Aussage darüber treffen. Und davon mal abgesen hat hier *niemand* versucht irgendwelche Grundsteine ins wackeln zu bringen, weil diejenigen Überlegungen, von denen du sprachst, auf Beobachtungen basierten und ich muss sagen, dass immer noch daran "herumbeobachtet" wird. Von "überholt" kann also keine Rede sein.

"Dann nenn mir doch mal eine einzige von diesen Möglichkeiten und wenn es diese gibt, warum wendet man sie nicht an, dann könnte man die Diskusion darüber doch endlich mal einstellen, weil man dann ja genau wüßte, wie es hinter den Vorhängen aussieht."

So etwas kann nicht einfach so "genannt" werden, ist doch viel zu komplex. Aber ich kann dich beruhigen: die, die dahinter stecken, wenden es an und lösen genug Probleme damit. Es gibt eben Leute, die können sich einfach irre gut Gendaken machen und finden Wege etwas zu lösen, von dem man normalerweise denken würde, dass es keinen Weg gäbe.

"Man redet immer von Theorien, obwohl gewisse Dinge wie 1 : r Quadrat schon lange keine Theorie, sondern vielmehr fundierte, mathematisch belegbare Praxis ist . Theorie hingegen ist, das es mehr als 3 Dimensionen geben soll oder geben könnte, was natürlich bis heute wie immer keiner nachweisen kann . Schlimmer noch diese Theorie bietet nicht einen einzigen Test an, um sie zu wiederlegen . Hingegen die Gravitationskostante, das Plancksche Wirkungsquantum, die Feinstrukturkonstante, eigentlich sämtliche Natur- und Kraftgesetze die wir kennen, sind äußerst harte Argumente für 3 Raumdimensionen weil sie nur unter 3 Raumdimensionen funktionieren können."

Und das weißt du alles ganz genau, weil du ja Experte bist, was diese Theorien betrifft, ja? Also erstmal gibt es S^n, die n-Sphäre. Wenn das Universum eine S³ (3-Sphäre) ist, existieren wir auf der 3 dimensionalen Oberfläche eine 4 dimensionalen Kugel. Allein damit wäre dein 1/r² gerettet und hast keinen Anhaltspunkt mehr, was tatsächlich stimmt.

"Aus welchem Roman stammt denn diese Aussage ?
Naja und um mal von der Theorie in die Praxis zu kommen, schau einfach mal was um dich rum ist. Manchmal ist sehen besser als hören."

Aus einem Roman, der in einer Sprache verfasst ist, die weder du noch ich verstehen kann. Auch hier kannst du keine Aussage darüber treffen, weil du die Theorien nicht kennst. Was das "Sehen" betrifft, so sieht bereits mein Onkel (Astrophysiker) für mich mit und spielt gerne den Blindenhund für seinen Lieblingsneffen :-)

@Palladium:

Hi!

Du hast alles Recht der Welt, skeptisch zu sein, aber so ist es nun mal in der Wissenschaft. Irgendwann muss man sich überlegen: "was wäre wenn", und dann malt man sich die Konsequenzen aus. So entstand die SRT aus zwei Axiomen, die Einstein damals "einfach mal" annahm. Klar liefert die M-Theorie noch keinerlei Ergebnisse, die überprüfbar sind. Aber wenn man am Ende finden sollte, dass es so nicht gehen kann, hätte es ja auch etwas gebracht. Irgendwie muss man in der Physik ja weiterkommen, also muss man wie damals um 1900 einfach mal ein paar Dinge annehmen.


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gran200
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

22.04.2005 um 17:44
Also - die wissenschaftliche Interpretation sieht so aus:

LQG - Schüssel zum kosmischen Gral?

So abenteuerlich solcherlei Gedanken auch klingen - jetzt rüttelt ein deutscher Astrophysiker mit einer noch ungewöhnlicheren Theorie an den Festen der Kosmologie, die die "historische" Dimension des Urknalls zwar nicht in Abrede stellt, dafür aber mit einer höchst fantastischen Erklärung die Zeit vor dem "Big Bang" zu definieren versucht. Diesem neuen Ansatz zufolge existierte unser Universum bereits vor dem Urknall - und zwar in einer negativen Zeitdimension als inverse Kopie seiner selbst, quasi als Spiegeluniversum in einer umgestülpten Zeitdimension. "Das Universum hatte keinen Anfang. Es existierte immer schon", brachte [extern] Martin Bojowald vom [extern] Max Planck Institut für Gravitationsphysik in Golm bei Potsdam den Kern seiner neuen These jüngst gegenüber dem Wissenschaftsmagazin [extern] NewScientist lapidar auf den Punkt.

So abgehoben Bojowald Erklärungsansatz auch anmutet - das theoretische Fundament, auf dem seine Idee fußt, ist sogar noch eine Nuance phantastischer. Er basiert nämlich auf einer noch vergleichsweise jungen Theorie, die sich in der Fachwelt sukzessive als [extern] Loop Quantum Gravity ("Schleifen-Quantengravitation" oder "Loop-Quantengravitation" - LQG) einen Namen gemacht hat. Nicht wenige Forscher glauben, dass dieses Modell eines Tages die Astrophysik revolutionieren könnte. Schließlich bietet es wie kaum ein anderes den derzeit vielversprechendsten Ansatz zur Vereinigung von Quantenmechanik und Gravitation (daher der Name "Quantengravitation"). Gelänge es die widersprüchlichen Prinzipien zwischen Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenphysik aufzulösen und beide Theorien miteinander zu einer höherdimensionierten Formel zu verschmelzen ([extern] Grand Unified Theory), könnte dies der Schlüssel zum Verständnis von Schwarzen Löchern sein, mit dem sich zugleich das Tor zum Urknall-Szenario öffnen ließe. Dann könnten die String-Theorie oder die auf ihr basierende und weiterentwickelte M-Theorie eines Tages das Nachsehen haben, sofern sich der neue mathematische Entwurf auf dem hartumkämpften Markt der Weltformel als bestes Modell durchsetzen sollte.

Die komplexen Spin-Netzwerke der LQG

Entwickelt wurde die "Schleifen-Quantengravitationstheorie" von Lee Smolin und seinem Institutskollegen [extern] Abhay Ashtekar sowie Ted Jacobson (University of Maryland) und [extern] Carlo Rovelli (Université de la Mediterranée Marseille). Nach diesem Konzept, das erstmals 1987 in Indien vorgestellt wurde, besteht die Welt aus kleinsten ringförmigen Gebilden ("Loops"), die maximal einen Durchmesser von 10-33 Metern aufweisen. Nicht allein der Raum, sondern auch die Zeit generieren sich aus diesen strukturellen Bausteinen bzw. "diskreten Stücken", wie Smolin sie nennt. Gäbe es eine Möglichkeit, einen direkten Blick in diesen Sub-Mikrokosmos zu werfen, offenbarte sich dem Betrachter ein linienförmiges, verknotetes unübersichtliches Gewebe aus polymerartigen eindimensionalen Fäden, in dem aber Raum und Zeit noch nicht existent sind. "Nur die Linien und Knoten existieren; sie machen den Raum aus, und die Art ihrer Verbindungen definiert die Geometrie des Raumes", so Smolin über die so genannten Spin-Netzwerke.

Dabei entspreche ein Knoten in der Regel einem Volumen von einer Kubik-Planck-Länge, und eine Linie einer Fläche von einer Planck-Länge zum Quadrat, wobei aber ein solches Spin-Netzwerk, wie Smolin betont, beliebig groß und komplex sein könne. "Könnten wir den Quantenzustand des Universums detailliert abbilden - seine durch die Schwerkraft von Galaxien, Schwarzen Löchern und allem übrigen verzerrte räumliche Geometrie -, so käme ein gigantisches, unvorstellbar komplexes Spin-Netz mit rund 10184 Knoten heraus", verdeutlicht Smolin in einem Fachbeitrag im [extern] Spektrum der Wissenschaft. Noch verzwickter wird das Ganze in bezug auf das "Werden" der Zeit. Ähnlich dem Raum, der durch die diskrete Geometrie seiner Spin-Netze definiert wird, ergeht es der Zeit, wird sie doch erst durch die Abfolge diskreter Züge definiert, die das Netzwerk umordnen.

Das heißt, auch die Zeit ist nun diskret. Sie fließt nicht wie ein Fluss, sondern tickt wie eine Uhr, wobei jedes Ticken ungefähr einer Planck-Zeit von 10-43 Sekunden entspricht.

Das "Nichts" existierte schlichtweg nicht

Just den Konnex von Raum und Zeit vor Augen und zugleich die Art und Weise, wie diese gemäss der LQG kreiert werden, unternahm der deutsche Physiker Dr. Martin Bojowald eine mathematisch-intellektuelle Reise zurück in die frühste Vergangenheit des Kosmos und untersuchte, wie das Universum aus Sicht der LQG zum bzw. vor dem Zeitpunkt des Big Bang ausgesehen haben könnte. Dabei zeigte sich, dass unter Anwendung der LQG-Theorie die bekannten mathematischen Schwierigkeiten der Allgemeinen Relativitätstheorie, die unterhalb der Planck-Skala, also bei Singularitäten auftreten, schlichtweg vermieden werden konnten.

Die LQG-Theorie geht davon aus, dass auf der Planck-Skala eine präzise, reiche und diskrete Struktur existiert, die es zu ergründen gilt. Unter der [extern] Planck-Skala (PDF) verstehen Kosmologen die kleinstmögliche Längenskala, die eine Größenordnung von 10-33 Zentimeter aufweist. "Die klassische Raumzeit löst sich im Urknall auf, aber das Spin-Netzwerk ist noch da", betont Ashtekar, bei dem Bojowald als Postdoc arbeitete. Für Ashtekar währt das Spin-Netzwerk ewig.

Es gab keine Entstehung des Universums aus dem Nichts, weil das Nichts schlichtweg nicht existiert. Es gab immer schon etwas.
Und dieses "Ewas" ist das von den Forschern postulierte Spin-Netzwerk, das zwei Charakteristika aufweist. Erstens hat es eine "feinkörnige" Struktur, die aus unerschöpflich vielen verknoteten schleifenartigen Ringen besteht. Zweitens ist es extrem klein: Jede dieser Schleifen ist jeweils eine Planck-Länge, also 10-33 Zentimeter, groß. Aber damit nicht genug.

Umgestülpter Big Bang

Wie sich während des fast zweijährigen Berechnungsmarathons, den Bojowald allein bewältigte, herauskristallisierte, scheint unter Einbeziehung der "Schleifen-Quantengravitation" bei einem Trip zurück zum Urknall das Reiseziel in der [extern] Pre-Big-Bang-Ära zu liegen. Hiernach wäre der Urknall nicht die Endstation. Vielmehr eröffnete sich auf der anderen Seite dieses Punktes eine bizarre Welt mit negativer Zeit, in der die Expansion des Kosmos durch Kontraktion ersetzt würde.

Es wäre eine Welt, in der - wie in einem umgestülpten Fußball - links und rechts, außen und innen schlichtweg vertauscht wären. "Der Raum wird praktisch in sich selbst umgestülpt. Das kann mit einem ideal kugelförmigen Luftballon veranschaulicht werden, aus dem die Luft entweicht. Übrig bleibt ein leerer Ballon, wobei alle Teilstücke der Hülle aufeinanderstoßen - wie in einer Singularität", verdeutlicht Bojowald gegenüber "Bild der Wissenschaft". Man müsse sich das so vorstellen, als würden sich die Teilstücke der Ballonhülle ungehindert durchdringen können, also einfach weiterfliegen. Dann werde sich der Ballon zwangsläufig wieder, so Bojowald, zu einer Kugel aufblähen, wobei die vorherigen Innenseiten nun außen seien. Gleichwohl würde dieses Universum unserem sehr ähneln. Auch die uns bekannten Naturgesetze hätten in ihm Gültigkeit, was angesichts der Tatsache, dass die meisten Naturgesetze auch für vertauschte Symmetriebedingungen gelten, wiederum nicht verwunderlich wäre.

Neues Weltraumteleskop könnte hilfreich sein

Wohl gemerkt vermag Bojowalds Gleichung nicht das "davor" bzw. die Pre-Big-Ära en detail zu skizzieren oder zu erklären. "Was im einzelnen vor dem Big Bang passierte, bleibt nach wie vor ungeklärt", erklärt der promovierte Physiker gegenüber Telepolis in einem Telefon-Interview.

Ohnehin verstehen wir unter Zeit vor dem Urknall nicht die gewöhnliche Zeit. Auf jeden Fall bildet für uns der Urknall nur eine Übergangsphase. Er markiert nicht den Beginn von allem.
Nun, auch wenn mit dem zur Verfügung stehenden Instrumentarium vorerst eine Überprüfung der Bojowald'schen Theorie aussichtslos scheint, gibt es ab dem Jahr 2006 eine echte Chance, einige Aspekte der neuen Theorie zu verifizieren. Und zwar dann, wenn GLAST, das [extern] Gamma Ray Large Area Space Telescope der US-Raumfahrtbehörde NASA, seine Arbeit im Orbit aufnimmt und sich bestimmten Emissionen von Strahlenpartikeln im Universum widmet, die von der LQG postuliert werden. Hierbei handelt es sich aber keineswegs um unbekannte Emissionen oder gar neue Teilchen, wie Bojowald betont.

Diese Tests beruhen auf Erwartungen, dass sich Teilchen in einer quantisierten Raumzeit etwas anders ausbreiten als in einer klassischen. Diese kleinen Änderungen versucht man zu messen.
Angenommen, den Astrophysikern gelänge es, besagte Modifikation zu registrieren, würde dies zwar nicht automatisch erklären, wie die Welt vor dem Urknall beschaffen gewesen war. Immerhin wäre es aber ein Indiz dafür, dass es irgendetwas vor dem Big Bang gegeben haben könnte - was immer es auch gewesen war, wer immer es auch kreiert haben mag.

Näheres zu Bojowalds Theorie siehe: "Absence of Singularity in Loop Quantum Cosmology" ([extern] Physical Review Letters, Bd. 86/2001, S.5227-30) und "Quantum Gravity and the Big Bang". Siehe [extern] Preprint-Server

Noch Fragen?


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

22.04.2005 um 18:27
ich denke schon, dass der urknall der beginn der zeit ist. oder es gäbe noch eien andere möglichkeit. eine ewige expansion/kontraktion des raumes.

mfg pioid
____________________
Töte einen und du bist ein Mörder - Töte Tausende und du bist ein Held.


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gran200
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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

23.04.2005 um 08:52
Nun, gegen Unwissenheit helfen auch keine Pillen.

Aber ... Lesen bildet!


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

23.04.2005 um 14:01
@gran200

an wen sollte das gehen? Pillen?

mfg pioid
____________________
Töte einen und du bist ein Mörder - Töte Tausende und du bist ein Held.


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

25.07.2010 um 14:12
Es ist interessant, hier zu sehen, wie es eigentlich bei jeder geisteswissenschaftlichen Diskussion zu geht, und zwar an der Erkenntnis vorbei, daß man sich mit Abstraktem abgibt. Über Konkretes können alle mitreden, über uns als Esser, Trinker, Arbeiter, Kacker, was auch immer. Über was in unseren Hirnen spukt, sei es Anthroposophie, sei es Angst, gibt es keinen Austausch. Wer interessiert sich denn für meine Idee, so lange ich sie nicht zum Ausdruck bringe? Dann ist sie jedoch schon Gedanke gewesen, sagen wir: Vorstellung, Einbildung. Erst mit dem Wort oder einem Bild kann man etwas anfangen.

Urknall oder nicht wäre in der antiken griechischen Philosophie als unerheblich kategorisiert worden und gilt heute noch als zwecklos. Dem liegt die Erkenntnis zu Grunde, daß wir einen Zweck wahrnehmen, selbst in der einfachsten Logik. Logik ist die Lehre des Wortes, womit ich wieder beim Austausch bin. Wir tauschen uns aus mit Sprache und Schrift. Niemand bestreitet, daß es eine Ordnung im Ausdruck gibt. Jede Sprache hat verschiedene Wortarten, bei uns kennt man das Hauptwort, das Zeitwort, usw.

Eine Vorstellung von Raum und Zeit müßte vorsprachlich sein. Daß das möglich ist, will ich nicht abstreiten. Doch gerade mit dem Versuch, Abstraktes zu erfassen, mit Konkretem auszudrücken, kommt die Unmöglichkeit. Wir können bloß etwas im anderen anklingen lassen, aber nie ihr oder ihm davon erzählen.

Das ist Gnostik, Erkenntnislehre. Schade, halten wir uns mit Sachen auf, von denen die meisten Physiker nichts verstehen. Sie glauben, es wäre Physik, doch es ist ganz und gar unkörperlich.


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

26.07.2010 um 03:13
das Problem beim Urknall ist einfach das Aktions- Reaktions Prinzip... man braucht halt den "Unbewegten Beweger", wie es Lesch mal so schön formulierte. Sonst kann, Theorie hin oder her, nichts erreicht werden. Ich nehme an, es verhält sich mit einer allumfassenden Theorie ähnlich wie mit Pi; einmal als Zeichen (welches einen Kreis perfekt beschreibt.. zumindest vorerst mal bis man damit rechnet) und einmal als Zahl 3,14... Die Zahl wird immer genauer, aber niemals wird sie die wahre Natur von Pi bzw. einem perfekten Kreis beschreiben. Genauso versuchen wir die Einzelheiten unseres Universums zu verstehen, wo man es ganz einfach als eine "1" beschreiben könnte. Davon könnten wir jetzt zwar nicht allzuviel ableiten, aber dennoch wäre es, wenn man sich einigen könnte, eine korrekte Lösung. Weil das einzige wobei ich mir wirklich 100%ig sicher bin ist, dass es überhaupt irgendetwas gibt (ob Materie, Zeit, Energie oder Sachen an die ich nicht denken kann, weil ich sie nicht kenne (oder irgendjemand anders)).


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

28.07.2010 um 00:50
Die Tatsache, dass unser Universum eine Art Anfang gehabt haben muss; einen "Urknall" wird von der absoluten Mehrheit der Wissenschaftler als genau das angesehen: eine Tatsache. Zu überwältigend ist die Fülle an Beobachtungsdaten und theoretischen Ergebnissen die das aktuelle Standardmodell der Kosmologie bestätigen. Aber wie üblich in der Wissenschaft gibt es auch hier immer ein paar Leute, die andere Wege gehen (damit sind jetzt nicht unbedingt Anhänger des Steady-State-Universums gemeint). Gerade in der Kosmologie gibt es noch einige offene Fragen und solange die Sache mit der Quantengravitation noch nicht geklärt ist ist das auch gut so! Je mehr vernünftige Ideen man hier entwickelt, desto eher wird die richtige dabei sein. Eine interessante Theorie wurde kürzlich von Wun-Yi Shu von der Tsing Hua Universität in Taiwan veröffentlicht. In seiner Arbeit stellt er ein Universum ohne Urknall vor - dafür aber mit anderen interessanten Eigenschaften.

Der Artikel hat den Titel "Cosmological Models with No Big Bang" - und wer sich nicht durch 33 Seiten voller kosmologischer Formeln kämpfen will, der findet im arXiv-Blog eine gute Zusammenfassung. Die Grundidee von Shu ist, dass Raum und Zeit ineinander "verwandelt" werden können; genauso wie Masse und Länge. Während sich das Universum ausdehnt, wird also laufend Zeit in Raum umgewandelt und Masse in Länge.

In Shus Universum sind auch die Fundamentalkonstanten - die Gravitationskonstante und die Lichtgeschwindigkeit - nicht mehr wirklich konstant. Die neuen grundlegenden Konstanten der Kosmologie sind κ und τ wobei κ (das griechische "kappa") der Konversionsfaktor zwischen Zeit und Raum ist und τ (das griechische "tau") der Umrechnungsfaktor zwischen Masse und Länge.
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/kosmologie-ohne-urknall.php

Was haltet ihr von dieser Theorie?


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Urknall - Anfang von Raum und Zeit

28.07.2010 um 02:08
mMn sind das problem die sterne

hätte das universum keinen anfang gehabt, warum ist dann noch all der wasserstoff und das helium da? warum erst so wenig schwerere elemente usw..

also wenn man an die nukleosynthese denkt, ist es schwerlich einzugestehen das das universum keinen anfang gehabt hätte

wie gesagt mMn

clever sollten die burschen ja sein das zu berücksichtigen, vllcht hat er es durch einen geschickten kniff berücksichtigt..


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