abberline schrieb: Das ist das Zauberwort. Ein Zusammenhang zum Fall Holland bleibt also denkbar. Die anderen Fälle mal aussen vor. Zwischen beiden Tatorten liegen ungefähr 3 km.
|
Nein der entscheidende Begriff ist hier das Adjektiv
"denkbar" denn es unterstreicht das ein Zusammenhang mit dem Fall Holland rein spekulativer Natur ist! Denkbar kann in dem Fall vieles sein oder eben auch überhaupt nichts - das ist ja die Crux, so Begriffe wie "Hätte, könnte, wäre, wenn, vielleicht" sind reine Spekulation und sagen wenig bis gar nichts aus. In der Kriminalistik aber bedarf es, genauso wie in der seriösen Wissenschaft, konkreter Fakten, Tatsachen und Beweise damit aus einer puren Annahme klare Gewissheit wird.
In den Fällen Bektas/Holland bedeutet der bloße Umstand dass die beiden Tatorte nicht sehr weit auseinanderliegen absolut null Aussagekraft über einen potenziellen Tatzusammenhang noch beweist es etwas! Das ist viel zu dünnes Eis als das sich daraus eine konkrete Spur oder gar ein möglicher Tatverdächtiger ableiten lässt.
abberline schrieb:Drei Jahre später ist natürlich schwierig, wenn man den Täter nur kurz sah. Aber hätte man den dann nicht rasiert antanzen lassen müssen?
|
So oder so wesentlich bedeutsamer ist hierbei der Umstand das zwei der beteiligten Tatopfer nämlich Ömer, Markus Jamal und noch eine dritte Person den Prozess im Fall Holland besucht haben und im dem Angeklagten eben nicht jenen Täter wiedererkannt haben der sie damals angegriffen hat! Das ist einer von mehreren Punkten welche gegen die Täterschaft von Zielezinski im Fall Bektas sprechen.