Als die Zeit des Experimentes ablief, war das Ergebnis verblüffend. Obwohl die Versuchspersonen Kilometer zurückgelegt hatten, hatten sie sich im Durchschnitt aller vier Ergebnisse nicht weiter als 100 m von ihrem Startpunkt entfernt.
Dieses Phänomen ist nicht unbekannt, ähnliches hört man ja tatsächlich z.b. von Menschen, welche sich im Watt verlaufen bei Nebel. Sie laufen immer im Kreis. Das war auch Thema vor vielen Jahren bei den Rettungsschwimmern, da wurde das auch erwähnt. Mein Vater hat mir das schon als kleines Kind erzählt - seine Erklärung dafür dürfte aber Humbug sein. "Das liegt daran, dass unsere Beine nicht gleich lang sind, wenn wir nix sehen, laufen wir also im Kreis, wie bei einem Zirkel".
Justsaying schrieb:Laut XY-Filmfaellen war Inga aber doch im Wald.
Keine Ahnung, warum da kein Hund eine Fahrt aufgenommen hat,.
Ich frag mich eh, wie zuverlässig Hunde da sind....oder wie zuverlässig der Hundefuehrer seinen Hund lesen kann....
Völlig ernst gemeinte Frage: wie oft haben Hunde denn recht? Hier im Forum, jedenfalls dort wo ich mitgelesen habe, hatten sie immer nur unrecht. Und sorgten nur für mehr Verwirrung.
faultierchen schrieb:dass die beiden großen Mädchen während des Verschwindens Inline Skater fahren gegangen sind- was für Inga aufgrund des Alters sehr wahrscheinlich gar nicht möglich war.
Warum sollte das eine 5 Jährige nicht können? Ich würde behaupten, mit 4 Jahren ist das natürlich drin. Also ab Kigaalter eigentlich kein Problem.
Was mich mehr beschäftigt, die anderen Kinder waren ja dann nicht am Grillplatz oder so. Wiese, Schotter, Waldweg, da kannst nicht fahren. Die müssen eigentlich auf einer asphaltierten Fläche gewesen sein.
Lukka schrieb:Dazu würde mir einfallen, dass mehrmals erwähnt wurde, dass Inga an dem Tag sehr passiv wirkte. Ich fand ihr Verhalten wurde schon sehr in den Vordergrund gerückt.
Das stimmt. Ich frage mich aber, ob dieser Eindruck erst im Nachhinein entstanden ist. Es war ein fremder Ort, es lief nicht wie gewünscht von Inga, die Älteren wollten miteinander spielen, der Tag war lang, so ne Reise ist aufregend, viele Menschen - das kann anstrengend sein.
Und grundsätzlich würde ich dazu tendieren, dass nach müde blöd kommt. Aber...das ist ja sehr individuell.
Ich würde nicht völlig ausschließen, dass diese Einschätzung der Ungewöhnlichkeit retrospektiv entstanden ist. So in etwa:
"ob es was ungewöhnliches gab? Hmmm? Sie war irgendwie still. Was meinst du?"
"Jetzt wo du es sagst, ja still war sie!"
Das Gehirn versucht ja Löcher mit Erklärungen zu füllen.
SkylarBlue schrieb:Das einzige was ich ihr verglichen konnte, ist dass alle Menschen als fremd gelten, die noch nie bei uns zu Hause gegessen haben.
Chapeau! Auf diese Idee bin ich nie gekommen, und fand es sehr schwer zu erklären. Wir trafen sehr viele Menschen, als die Jungs klein waren, und gerade der Kleine wäre mit jedem gegangen, denn er mal gesehen hat. Da wir inzwischen die nächste Generation Wirbelwinde haben, werde ich deinen Vorschlag hierfür nutzen!
Herzlichen Dank für die Anregung.