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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

10.10.2017 um 23:53
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:    GermanMerlin schrieb:
   Ich bin eigendlich ziemlich überrascht das die Ihre AIS Sender nicht abschalten.

Dass könnte aber einfach auch nur aus Sicherheitsgründen sein. Schließlich herrscht dort ja auch ein reger Schiffsverkehr.
Kann sein. Aber dann fährt z.B. ein Schiff Gebietssicherung und die anderen suchen. Oder das Gebiet wird vom Nautischen Warndienst eingeschränkt oder ganz gesperrt. "Im Gebiet XYZ finden Vermessungsarbeiten statt - das Gebiet  ist zu meiden".

So kann doch jeder Interessierte bei Seiten wie Marinetraffic - eine Auswertung aller Suchtracks seit dem 10ten bestellen. Sieht dann genau wo die schon überall gesucht haben und insbesondere aber wo noch nicht.
So ein Suchraster für die Restflächen ist von einen privaten Beglückungsmedien Sonar-Ritter schnell programmiert.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 00:06
Möglicherweise gibt es in die U-Boot-Fahrt nicht viel hinein zu geheimnissen. Wenn KW sich dafür aus technischen Gründen nicht interessiert hat, war sie aber evtl. neugierig, wie jeder gute Journalist bei einem unbekannten Thema, wie das so an Bord eines solchen Bootes ist. Wer bekommt schließlich schon die Gelegenheit zu einer solchen Tour.

Als gesichert dürfen wir annehmen, dass sie nicht zu PM ins Boot gestiegen wäre, wenn er ihr bereits während des Interviews seltsam oder pathologisch vorgekommen wäre.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 00:13
Zitat von AndanteAndante schrieb:Als gesichert dürfen wir annehmen, dass sie nicht zu PM ins Boot gestiegen wäre, wenn er ihr bereits während des Interviews seltsam oder pathologisch vorgekommen wäre.
Ja. Das sehe ich auch so.
Die letzten Fotos von ihr auf dem Boot, zeigen eine entspannte KW.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 00:34
Respekt vor dem, was Tammi hier auf Seite 520 geschrieben hat - einen intelligenteren Beitrag als diesen konnte ich bislang im thread nicht finden. Chapeau.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 01:36
Zu dem vermuteten Fundort von Kopf, Beinen, Klamotten, Messer, Metallschrott:

Da gibt es im tiefen Wasser 10+ Tiefe südlich von Amager / Avedöre scheinbar nur ein LongFlash Leuchtfeuer, nämlich ca. 7 km südlich von Avedöre. Das könnte PM nachts durchaus als Navigationsziel gedient haben.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 01:41
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:- Idi Amin’s torture chambers
- Sex and the law in China
- Last ‘freak show’ town in America
- Interview with a real life vampire

Das ist ja wohl eine unzulässige, tendenziöse Verkürzung des breiten Interessenspektrums dieser jungen engagierten und professionellen Journalistin, die sich schlicht und einfach für die gesamte Bandbreite des menschlichen Miteinander interessierte und ihre Artikel durchaus gesellschaftskritisch untermauerte.
Mir erscheint es auch völlig absurd, wie hier journalistische Arbeit von manchen eingeschätzt wird und in diesem Fall auch noch gewürzt mit Respektlosigkeit hinsichtlich der Opferrolle.



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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 01:48
Hier nun die seit längerem angekündigte aktuelle Kartenversion.

Die Einabeitung der Schiffsichtungen (Danke @stationery!) verschiebt den Tauchgang in der Kögebucht ein wenig weiter nach Süden und Westen. Der korrigierte Zeitpunkt für das Wiederauftauchen (Danke @Tililly!) ermöglicht danach eine etwas weitere Fahrt nach Westen, so dass die Angabe für das Wiederauftauchen "südlich von Drogdenfyr" immer mehr Sinn bekommt.
Interessant, dass PM unmittelbar nach seiner Wiederentdeckung die Fahrtrichtung West wohl recht abrupt in Richtung Nord abänderte.


Karte I:  Eine vergrößerte Karte des Gebiets um Middelgrund


Änderungen zur Vorversion: keine
Kurs der UC3 Sichtungen vor 21 30 kOriginal anzeigen (0,3 MB)


19:00 Uhr Refshaleoen. Beginn der Ubootstour mit PM und KW.

19:30 Uhr  Die Aidabella liegt eine halbe Stunde vor dem Auslaufen am Hafen. Der Filmer auf dem Kreuzfahrtschiff steht am Heck steuerbords (rechts) und beobachtet die ihm gegenüberliegende östliche Hafenausfahrt. Dabei filmt und fotografiert er ein einlaufendes Segelschiff und dabei auch das Uboot (Film, min. 1:45-2:28). Vermutlich vom Segelschiff aus werden zwei Fotos vom ausfahrenden Uboot (noch ohne Nationalitätenflagge) gemacht (5, 19) und ein kurzer Film gedreht. Gleich nach der Ausfahrt Richtung Ost (um 19:33 Uhr) biegt das Uboot nach links (Norden) ab. Ziel offenbar Middelgrundsfortet (MF). Kurz vorher (19:30 Uhr) gab es den Kontakt von Peter Madsen mit Christoffer Meyer bzgl. des abgesagtem Bornholm-Trips.

19:55 Uhr  Eine kurze Filmsequenz zeigt wie das Uboot mit PM und KW an Bord Richtung Nordost fährt und auf den Bereich nördlich des Windmühlenparks zuhält. Das Beobachterschiff fährt in die Gegenrichtung, vermutlich zurück in den Hafen.
20:00 Uhr Die Aidabella legt pünktlich ab, fährt nordwärts aus dem Hafen und biegt dann nach Nordosten Richtung MF (Film, min. 0:08-0:51). Der Filmer steht weiterhin immer steuerbords (rechts).
20:15 Uhr  Die beiden vom Fischkutter "nahe Middelgrund" (gemeint hier wohl: Middelgrundsfortet) aufgenommenen Fotos Bild 18 und Bild 25 zeigen das Uboot auf Nordkurs, das Fischerboot fährt etwa Richtung Südwest, also ebenfalls Richtung Hafen.
Zitat von sarkanassarkanas schrieb am 15.08.2017:das U-Boot kam bis auf fünf Meter an sie heran, Madsen und Wall machten einen fröhlichen Eindruck und riefen laut "Hallo".
»Omkring klokken 20.15 ser vi ubåden komme sejlende. Vi diskuterer først, om det faktisk er en ubåd, men han kommer tættere og tættere og er til sidst fem til ti meter fra os«, fortæller Johan Rasmussen til BT.
Både Kim Wall og ubådsejeren vinkede til dem, imens de stod i ubådens tårn. De så glade ud, og der blev råbt 'hej'.
(Pressebericht)
20:30 Uhr  Das Uboot hat eine halbe Stunde Vorsprung, aber das Kreuzfahrtschiff ist natürlich viel schneller als das Uboot und holt dieses in einer halben Stunde wieder ein. Das Kreuzfahrtschiff macht nun eine grosse Rechtskurve (Uhrzeigersinn) um MF herum, um Kurs nach Süden aufzunehmen (Film, min 0:51-1:06). Die Kurve ist noch nicht ganz genommen, die Aida fährt in dem Moment etwa Richtung Südost, da kommt im Film des Kreuzfahrtpassagiers (ab min. 2:30) um ca. 20:30 rechts von MF das Uboot ins Bild. Es fährt (gemäss späterer Aussage des Schlauchbootvaters) recht langsam, mit nur 1 knoten (1,85 km/h) voraus, etwa parallel zur Aida also auch Richtung Süd oder ein wenig Südost.
20:31 Uhr Das Schlauchboot nähert sich aus Westen, d.h. etwas links vom Sonnenuntergang, fährt dann nördlich um das Uboot herum und legt sich backbords (links, östlich) daneben (Foto 92), (vielleicht für ein schönes Foto "Uboot im Sonnenuntergang"?).
Kurz zuvor schon hat das Uboot eine leichte Linkskurve gezogen, also den Kurs von eher Süd (Hafen) leicht nach Osten gezogen. Das ist aber leider nicht exakt zu erkennen. Das Zusammentreffen mit dem Schlauchboot soll ja nordwestlich von MF erfolgt sein. Ein Verschwenken nach Ost führt in den Bereich nördlich der Insel. Dem vom Schlauchboot aufgenommenen Foto nach, scheint die UC3 direkt auf Middelgrundfortet zuzusteuern. Peter Madsen erwähnt in dem kurzen Gespräch mit der Schlauchbootbesatzung das vorbeifahrende Kreuzfahrtschiff, man wolle näher an Middelgrund heranzufahren, um dort zu tauchen, da hier "zu viel Verkehr sei" (Pressebericht). Es entstehen die letzten bekannten Fotos dieses Abends (11 und 12)  


Anmerkung: Die Entfernung zum Hafen beträgt hier ca. 5-6 km, (bei voller Kraft (6 kn) bräuchte man dafür rund 30-35 min., käme also noch in der frühen Abenddämmerung an. bei nur 1 Knoten jedoch mehr als 3 Stunden!). Ich vermute, man hatte bereits abgebremst, um nördlich von MF zu tauchen. Um 20:31 Uhr, kam der neugierige Schlauchbootbesitzer angeknattert und hielt Smalltalk... Das Gespräch dauerte neun Minuten. PM wurde ungeduldig, es ist unklar, ob das von ihm angenommene Telefonat nur vorgeschützt war. Der Hinweis, man wolle wegen des Verkehrs weiter südlich tauchen, ist unverständlich. Denn südlich von MF ist nicht weniger, sondern deutlich mehr Verkehr, da hier der Hafen von MF liegt und die Route nach Flakfortet vorbeiführt. Daher könnte die Behauptung von PM der Versuch gewesen sein, einen lästigen, allzu neugierigen Zuschauer abzuwimmeln. Der Schlauchbootinhaber spricht davon, er habe den Eindruck gehabt, PM habe KW imponieren wollen.

20:40 Uhr  Es war nicht mehr viel Zeit zum Tauchen, nur noch eine knappe Viertelstunde bis Sonnenuntergang (20:55 Uhr). Der Ort war insofern ideal, als dort keine Schiffahrtsrouten entlanglaufen (die Einfahrt zum Hafen MF und die Route nach Flakfortet liegen im Süden der Insel, die grossen Linien nach Norden liegen weit im Westen).

Anmerkung: Die Route der Aidabella scheint recht nah am Uboot vorbeigeführt zu haben. Auf dem Film des Kreuzfahrtschiffs scheint das Uboot fast noch in den Kielwellen der Aidabella zu liegen, (min. 1:00-1:02, min. 2:33-2:39), es dürfte die Route des grossen Schiffs nur wenige Minuten zuvor  gekreuzt haben. Von daher dürfte  das Zusammentreffen mit dem Schlauchboot sogar etwas nördlicher als in der Karte verzeichnet stattgefunden haben.
20:55 Uhr  Sonnenuntergang Kopenhagen
21:00 - 22:30 Uhr  Nach Angaben der Polizei taucht das Boot über einen unbestimmt langen Zeitraum

Karte II: Gesamtrekonstruktion der Route der UC3


Änderungen zur Vorversion: Daten der Polizei vom 7.10. für den Tauchgang von PM in der Køgebucht kombiniert mit Suchschiffdaten vom 10.10.17 (Danke @stationery!), Vermutliche Strecke (C)-(D) westl. des Windmühlenparks Middelgrundet.

Rote Linie - durchgezogen: bekannte Route, gestrichelt: rekonstruierte Route der UC3,
hellrote Linie - rekonstruierte Route der UC3 (Alternativroute Sektor7),
Hellblau schraffiert - häufig befahrene Schiffsrouten,
X X X X X X X X X X - Windmühlenpark Middelgrunden,
\\\\\\\\\\\\\\\\\\ - Von ca. 4:30 bis 6:03 systematisch durchsuchter Meeresgrund

Kurs der UC3 uOriginal anzeigen (0,5 MB)


Donnerstag 10. August
(A) • 19:00 Uhr - Ausfahrt Refshaleøen

(B) • 20:30 Uhr - Film/Fotos von der Bella Aida, 20.31-20:40 Uhr - Schlauchboot-Gespräch (Vater & Sohn), nordwestlich von Middelgrundfortet, Nautilus fährt ca. 1 Knoten voraus, 20.55 Uhr - Sonnenuntergang (B1)

(B2) • Flakfortet und das nordwestlich davon "begrabene" U-Boot Freya liegen schätzungsweise 5 km von dem Ort des Schlauchbootgesprächs (Ende 20:40 Uhr) entfernt. (Es ist unsicher, ob die UC3 dort entlangfuhr, jedoch suchen Polizeitaucher am 24.8. das Wrack nach verdächtigen Spuren ab.)
• 21:00 - 22:30 Uhr. Nach Angaben der Polizei taucht das Boot über einen unbestimmt langen Zeitraum
Die Polizei suchte nach Zeugen insbesondere ab
• 21:30 Uhr. Nautische Abenddämmerung um 21:39 Uhr (d.h. bei klarer Sicht ist der Horizont erkennbar), kurz vorher, am 7.8 war Vollmond, der Mond also noch strahlkräftig,
• 22:00 Uhr - Vermuteter Todeszeitpunkt in der ersten PK der Polizei (später nicht mehr aufgegriffen).
• 22:30 Uhr - spätestmöglicher Zeitpunkt für das Wiederauftauchen (Absetzen einer SMS durch PM) Anmerkung: Damit blieben für das erste Abtauchen nur rund 1 1/2 Stunden.

(C) • 23.30 Uhr - Sichtung des U-Bootes durch 'Frachtverkehr' in der Gegend um Middelgrunden
Punkt C könnte sehr dicht an der letzten Sichtung (B) liegen.
Anmerkung: Die Strecke von Middelgrundsfortet (B) oder Flakfortet (B2) bis zur ersten Wiedersichtung (C) beträgt maximal rund 5 oder 7 km, möglicherweise auch deutlich weniger. Von dort bis zu Punkt (D) sind es vielleicht 5 km bzw. eine halbe Stunde Fahrt.
Den Vorfall auf 20:45 Uhr angesetzt, hätte er sogar schon gegen 21:00 bei (C) sein können, ganze zweieinhalb Stunden bevor er wirklich dort eintrifft (23:30) und zügig seinen Weg zur Öresundbrücke fortsetzt. Was hat er in diesen Stunden gemacht? Und warum hat ihn in dieser Zeit keiner gesehen? Besuchte er das „Freya-Grab“?  Oder erfolgte der erste Tauchgang erst dort?

Freitag 11. August
(D) • 00:00 Uhr - Beinahe Kollison (unter 30m) zwischen einem großen schwedischen Frachter und der UC3 ohne Positionslichter — „nordwestlich der Øresund-Brücke zw. Saltholm und Kopenhagen“. Das U-Boot fährt von West nach Ost Richtung Øresund.
Anmerkung:
Möglicherweise hat PM die erste Strecke nach Süden westlich des Windmühlenparks zurückgelegt, (d.h. auf der Kopenhagen zugewandten Seite) um nicht in der vielbefahrenen Nord-Süd-Trasse zu fahren. Sein Kurs nach Westen könnte daher am Südende des Windparks erfolgt sein und den Versuch darstellen, die Wasserstrasse in Richtung Øresund/Schweden zu durchqueren. Weshalb es danach offenbar zu einer Planänderung kam, ist unklar.

(E) • Der von den Behörden nachvollzogene Kurs bleibt in dänischen Gewässern und führt bis in die nördliche und westliche Köge-Bucht (geschätzter Weg vom Ort des Zusammenstoßes bis zum Punkt des Abtauchens maximal ca. 45 km).
• 03:48 - Mondhöchststand Kopenhagen
• 03:51 - Nautische Morgendämmerung (Horizont Wasser/Himmel erkennbar)
• 04:30 - Beginn der Suchaktion durch Schiffe der Streitkräfte. Man befürchtet eine entsetzliche Tragödie und sucht das Uboot mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

(E3) • 04:40 - Das U-Boot geht (ca. 12 km südlich von Alvedøre Holme) für 3:45 Stunden in Tauchmodus. Die Polizei vermutet dass in diesem Zeitraum die Zerteilung erfolgte.
Anmerkung: Genau zu dieser Zeit Beginnt die großangelegte Suchaktion
• 04:51 - Bürgerliche Dämmerung (lesen im Freien möglich)
• 05:35 - Sonnenaufgang
• 06:03 - Die systematische Suche nach dem als gesunken vermuteten Uboot hatte sich auf den Bereich südöstlich von Amager bis zum Leuchtturm Drogdenfyr konzentriert. Bis zu diesem Zeitpunkt war dort bereits eine Fläche von rund 100 qkm abgesucht worden.
• 06:51 - Twittermeldung der Streitkräfte. Zwei Rettungshubschrauber und drei Schiffe, (später noch das Challengeflugzeug der Streitkräfte) suchen das Uboot.
• 07:11 - Lyngby Radio sendet Alarm an die Schiffe in der westlichen Ostesee um nach dem U-Boot Ausschau zu halten. (Das U-Boot selbst verfügt über keine AIS Satellitenortung.)
• 07:30 - Der Seerettungsdienst der Streitkräfte kündigt an zusätzlich ein Schnellboot als auch die MHV 809 ANTARES zu entsenden. Zu diesem Zeitpunkt ist schon die halbe Kögebucht und die Südwest Küste von Amager abgesucht.
(E3) • 08:25 - Das U-Boot taucht wieder auf und fährt langsam (oder treibt) 40 oder 45 min lang eine 1,8 km lange Strecke bis
(E4) (Das Boot bleibt unentdeckt)
Anmerkung: Die Polizei erwartete hier später die Versenkung der Leichenteile und Kleidung und wurde am 06.10.17 fündig
• 08:30 - Die Streitkräfte bittet nun auch die Privatpersonen um Hilfe.
(E4) 09:10 oder 09:15 - Vermutlich Weiterfahrt bei voller Fahrt (ca. 1 h, max. 11 km) bis zur Wiederentdeckung bei Drogdenfyr (F4)
• 09:45 - Monduntergang Kopenhagen
(03:50 Uhr - Nautische Morgendämmerung) (E gibt nur ganz grob die Position "westliche Kögebucht" wieder).

(F4) • 10:14 Uhr - Schiffe melden das U-Boot südlich des Drogden Leuchturms in der Køge Bucht.

(G) • 11:00 Uhr - PM versenkt das U-Boot und wird
(H) zum Hafen von Dragör gebracht, Ankunft 11:30, Verhaftung 11:36

Sonntag 13. August
(K) • Kopenhagen Südhafen (Sydhavn), Anlandung des gehobenen Uboots

Montag 21. August
(I) • 15:14 Uhr Fundort des Torsos von KW

Freitag, 6. Oktober
(L) • Fundort des Kopfes, der Beine und der Kleidung von KW


Danke für die Hinweise!
Weitere Korrekturen und Ergänzungen gern auch per PN an @Trimalchio.


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Kriminalfall Kim Wall

11.10.2017 um 02:03
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Der korrigierte Zeitpunkt für das Wiederauftauchen (Danke @Tililly!) ermöglicht danach eine etwas weitere Fahrt nach Westen, so dass die Angabe für das Wiederauftauchen "südlich von Drogdenfyr" immer mehr Sinn bekommt.
Interessant, dass PM unmittelbar nach seiner Wiederentdeckung die Fahrtrichtung West wohl recht abrupt in Richtung Nord abänderte.
Du meinst nach Osten und Fahrtrichtung Ost.

Bis auf die max. 45 km Route im Westen der Köge-Bucht :Y: wie ich grad schrieb, gibt es eine Ansteuertonne mit Blitzlicht ziemlich genau über deinem Punkt L, die PM mMn. direkt angesteuert haben könnte / dürfte.


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