Foxie123 schrieb am 16.06.2026:10.53 Uhr: Olaf K. meint sich zu erinnern, dass Gina H. Polizeibeamten vorgeschlagen habe, "doch mal bei Klein Upahl" zu suchen. Sie sei dort einmal mit den Kindern Schlitten gefahren, habe sie den Beamten gesagt. K selbst kann sich aber nicht erinnern, dass Gina H. dort schon einmal Schlitten fahren war.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/gesellschaft/id_101297426/fall-fabian-liveticker-tuempelzeuge-sagt-im-prozess-zu-gina-h-aus.html
Eigentlich ist das doch ganz konsequent und logisch, wie Gina H. beim Drängen auf ein beschleunigtes Auffinden von Fabians Leiche vorgegangen ist.
1.
Polizisten
Als erstes hat sie wohl Polizisten, die nach meiner Erinnerung schon am Tag nach dem Verschwinden von Fabian bei ihr in Reimershagen aufkreuzten, eine Suche bei Klein-Upahl schmackhaft machen wollen.
Das wäre für Gina H. ja die perfekte Lösung gewesen: Ohne weiteres Zutun von ihr hätte man den toten Jungen gefunden.
Offenbar fand dieser Tipp aber bei den Beamten keinen Anklang. Warum sollte man in einem Gebiet suchen, nur weil da mal eine gewisse Gina H. mit Kindern Schlitten gefahren ist?
Also musste Gina H. umschwenken.
2.
„Tümpelzeugen“
In ihrer Not verfiel die Angeklagte auf zwei Bekannte, die sie in der Nacht von Montag auf Dienstag nacheinander zum Tümpel führte und die von sich aus den Fund der Leiche bei der Polizei anzeigen sollten. Doch sowohl Christian D. als auch Olaf K. kniffen; beide „Tümpelzeugen“ hatten Angst, selbst in Tatverdacht zu geraten.
3.
Freundin
Verzweifelt meldete sich Gina H. am nächsten Morgen bei ihrer Freundin Heike M. und überredete sie zu einem Spaziergang mit Hunden am Tümpel, um ein zufälliges Auffinden des toten Jungen zu simulieren. Doch Heike M. durchkreuzte den Plan, indem sie den Ermittlern noch vor Ort verriet, dass Gina H. in der Nacht schon mit zwei Männern am Tümpel gewesen war.
Den Anstoß zur Suche bei Klein-Upahl mit früheren Schlittenfahrten in diesem Gebiet zu begründen, erschien ihr und den Verteidigern dann doch wohl zu dünn. Und so sind sie nun offenbar bemüht, den Eindruck zu erwecken, als habe ein Videobericht in sozialen Medien seinerzeit Gina H. zur Idee animiert, doch mal eine Suche in Tümpelnähe anzuregen.
Als tragfähig wird sich diese Version aber wohl ebenfalls nicht erweisen…