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Gedichte, die berühren

118 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gedichte, Lyrik, Poesie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gedichte, die berühren

26.01.2026 um 22:40

Acció de gràcies (katalanisch)

Gràcies, àngel. Gràcies, dimonis de la nit.
Gràcies, hivern del cor on cremen
els troncs secs del desig. Gràcies,
llum del fred, nit de les aigües.
Gràcies, odi biliós de mitjanit,
llor de la matinada, puput de l’alba.
Per allò diferent, inesperat, esquerp,
pel dolor i pel mal, gràcies.
Per tot el que som i el que no som,
per allò que evitem, o que volem.
Gràcies per tu i per mi.
Per la paraula perdó, argent,
amor. Gràcies pel sí i pel no.
Per poder donar-te les gràcies
i perquè no calgui fer-ho.
Gràcies per la por, pel pa,
per l’oli, gràcies per la nit.
Gràcies per l’amor de matinada,
per la moneda que trobem al terra,
per l’aigua de la font,
per la teva mà damunt la galta.
Gràcies pels teus ulls i pels teus llavis,
gràcies per cridar amb joia el meu nom.
Gràcies, mort, perquè existeixes
i fas que allò que és
sigui ara tan viu endins de mi,
i sigui bell, ple, rodó, teu.

Francesc Parcerisas, * 30.11.1944, Begues, Spanien

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Dankgebet

Dank sei dir, Engel. Dank sei euch, Dämonen der Nacht.
Dank sei dir, Winter des Herzens, in dem
das Verlangen wie trockene Baumstämme brennt. Dank sei dir,
Licht der Kälte, Nacht der Wasser.
Dank sei dir, galliger Hass der Mitternacht,
Lorbeer der Morgenstunden, Wiedehopf der Dämmerung.
Für das andere, das Unerwartete, das Spröde,
für den Schmerz und das Übel, Dank sei dir.
Für alles, was wir sind und was wir nicht sind,
für das, was wir meiden und was wir wollen.
Dank sei für dich und für mich.
Für das Wort Verzeihung, Silber,
Liebe. Dank für das Ja und das Nein.
Dafür, dir Dank sagen zu können
und dafür, dass es nicht sein muss.
Dank für die Angst, für das Brot,
für das Öl, Dank für die Nacht.
Dank für die Liebe im Morgengrauen,
für die Münze, die wir auf dem Boden finden,
für das Brunnenwasser,
für deine Hand auf meiner Wange.
Dank für deine Augen und für deine Lippen,
Dank dafür, dass du mit Freude meinen Namen rufst.
Dank sei dir, Tod, dafür, dass es dich gibt
und dass du was es gibt
in mir jetzt so lebendig machst und
dass es schön ist, voll ist, rund, und dir gehört.

Francesc Parcerisas | Übertragen von Michael Mechner

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https://www.lyrikline.org/de/gedichte/accio-de-gracies-3090


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Gedichte, die berühren

29.01.2026 um 21:12

Bukolisches Sonet

ich stand der tür im rahmen als ich dachte
wie immer ich es wende u. betrachte
wohin ich auch mein hab u. gut verfrachte
ich weiß nicht wo ich morgen übernachte

der mond ging auf u. ab als ob er schmachte
als ich bei meinen schafen nächtlich wachte
am horizont das weideland verflachte
ich weiß nicht was der schäferhund da machte

worauf ich sonst normalerweise achte
auf einmal fiel ein schuß wobei es krachte
ich sagte zu den schafen sachte sachte

ich sah das schwarze schaf das heimlich lachte
ich sagte sieh dich vor dass ich nicht schlachte
es ist vielleicht dein fell wonach ich trachte

Norbert Hummelt


Schafe



https://www.planetlyrik.de/norbert-hummelt-singtrieb/2010/04/
Foto: https://www.rtva.ad/ca/noticies/societat/ramat-900-ovelles-pastura-prats-comapedrosa


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Gedichte, die berühren

30.01.2026 um 02:02
Screenshot 20260130 015610 Samsung Inter


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Gedichte, die berühren

30.01.2026 um 11:12
Do not stand
By my grave, and weep.
I am not there,
I do not sleep—
I am the thousand winds that blow
I am the diamond glints in snow
I am the sunlight on ripened grain,
I am the gentle, autumn rain.
As you awake with morning's hush,
I am the swift, up-flinging rush
Of quiet birds in circling flight,
I am the day transcending night.
Do not stand
By my grave, and cry—
I am not there,
I did not die.



Clare Harner


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Gedichte, die berühren

02.02.2026 um 19:25

Freiheit SomaryOriginal anzeigen (0,5 MB)




Freiheit –
du bist ein König, der die Treppen scheuert
und nie beteuert,
er habe einst in diesem Schloss gewohnt;

du bist ein Diener, der die Feder führt
und nie berührt
wird von der Frage: hat es sich gelohnt?

Du bist die lächelnde Genügsamkeit -
in karger Zeit
wirst deinen besten Wein dem Freunde geben;

du bist so ganz dabei in deinem Sein
und doch so klein,
dass dich noch freuen kann
das nackte Leben.

Wolfgang Somary



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Gedichte, die berühren

02.02.2026 um 20:24
Das Mozart – Requiem
- Ein elegisches Poem -

... Nun denn, das Requiem ist bestellt. Schreib!
Schreib!
Lass die sinnlosen Fragen.
Wer gab dir den Auftrag?
Ein Geist in Schwarz oder ein Sterblicher,
der einen Toten beweinen will?
Ist dir das nicht gleich?
Als gäbe die Stimme des Windes dir ein: »Schreib, Mozart!«
Wie Sommerregen über ein Ziegeldach
rinnt die Musik,
und Mozart hört sie, sein Herz erklingt, wie eine Saite,
und – für wen es auch sei! – er schreibt
Musik der Ewigkeit, Sehnsucht der Erde.
– Was ist das?
Ist es ein Traum oder Wirklichkeit, die an der Seele nagt?
Die Klaviertasten beben vor Gram.
Und mein Herz wiederholt:
»Leb wohl, Teuerster! Lebe wohl,
leb wohl, lebe wohl auf ewig!«
Mein Gott!
Warum nur nimmt es von mir Abschied? Und wieder diese Stimme,
die lautlos fleht im Halbdunkel der Seele:
» Mozart, schreib! «


Muqaghali Maqatajew


Mozart - Requiem


Der Beginn des Dies irae im Autograph mit Eyblers Instrumentation. Rechts oben Nissens Anmerkung: „Alles, was nicht mit einer Bleyfeder eingezäunt ist, ist Mozarts Handschrift bis auf pagina 32.“ „Eingezäunt“ sind, wie auf der Abbildung sichtbar, die Bläserstimmen (Zeile 4–7) sowie ab Takt 5 die zweiten Violinen und Bratschen (Zeilen 2 und 3). Die Stimme der ersten Violinen (Zeile 1), die Chorstimmen (Zeilen 8–11) und der bezifferte Bass (letzte Zeile) sind ganz von Mozart.


Muqaghali Maqatajew war ein kasachisch-sowjetischer Dichter und Übersetzer.
Wikipedia: Muqaghali Maqatajew
Das Requiem aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition.
Wikipedia: Requiem (Mozart)




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Gedichte, die berühren

03.02.2026 um 22:35
Berührend auf eine eher humoristische Weise, aber in seiner Botschaft noch aktuell:


Bertolt Brecht: Siebenhundert Intellektuelle beten einen Öltank an

Ohne Einladung
Sind wir gekommen
Siebenhundert (und viele sind noch unterwegs)
Überall her,
Wo kein Wind mehr weht,
Von den Mühlen, die langsam mahlen,
Und den Öfen, von denen es heißt,
Daß kein Hund mehr vorkommt.

Und haben dich gesehen
Plötzlich in der Nacht,
Öltank.

Gestern warst du noch nicht da,
Aber heute bist nur du mehr.

Eilet herbei, alle
Die ihr abgesägt den Ast, auf dem ihr sitzet,
Werktätige!
Gott ist wiedergekommen
In Gestalt eines Öltanks.

Du Häßlicher,
Du bist der Schönste,
Tue uns Gewalt an,
Du Sachlicher!

Lösche aus unser Ich!
Mach uns kollektiv!
Denn nicht wie wir wollen
Sondern wie du willst.

Und bist du nicht gemacht aus Elfenbein
Und Ebenholz, sondern aus
Eisen.
Herrlich, Herrlich, Herrlich!
Du Unscheinbarer!

Du bist kein Unsichtbarer,
Nicht Unendlich bist du!
Sondern sieben Meter hoch.
In dir ist kein Geheimnis
Sondern Öl.
Und du verfährst mit uns
Nicht nach Gutdünken, noch unerforschlich
Sondern nach Berechnung.

Was ist für dich Gras?
Du sitzest darauf.
Wo ehedem Gras war
Da sitzest jetzt du, Öltank,
Und vor dir ist ein Gefühl
Nichts.

Darum erhöre uns
Und erlöse uns von dem Übel des Geistes
Im Namen der Elektrifizierung
Der Ratio und der Statistik!

https://www.gedichte7.de/siebenhundert-intellektuelle-beten-einen-oeltank-an.html


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Gedichte, die berühren

15.02.2026 um 19:52





DER SUMMIT-TEMPEL

Am Summit-Tempel stand ich in der Nacht,
Um zu den Sternen meine Hand zu strecken.
Nicht einen Laut hab ich hervorgebracht
Der Angst, in Angst, den Himmel zu erschrecken.

Li Tai Pe


Summit Tempel


Foto: https://mymodernmet.com/fanjingshan-buddhist-temples-china/

The Atlantic | Das zweite Foto ist besonders beindruckend:
https://www.theatlantic.com/photo/2019/04/a-photo-visit-to-mount-fanjing/586879/

https://www.chinahighlights.com/tongren/attraction/fanjing-mountain.htm

https://www.amusingplanet.com/2019/04/the-temples-of-mount-fanjing.html

Wikipedia: Fanjingshan

http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Li-tai-pe


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16.02.2026 um 19:48
💚


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Gedichte, die berühren

17.02.2026 um 08:32
Ich höre ja gern klassische Musik, und hin und wieder auch Kunstlieder. Es gibt von Gustav Mahler die Rückertlieder, und eines davon finde ich besonders schön. Der Text dazu lautet:

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben.

Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh' in einem stillen Gebiet.
Ich leb' allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied.


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Gedichte, die berühren

17.02.2026 um 19:23
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es gibt von Gustav Mahler die Rückertlieder, und eines davon finde ich besonders schön. Der Text dazu lautet:

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben.

Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh' in einem stillen Gebiet.
Ich leb' allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied.
@martenot
Ja, das ist ein Liedtext bei dem das Geschehen in der Welt keine Rolle mehr spielt. Abtauchen in die eigene Seelenlandschaft, sie wahrnehmen, tiefgreifend mit all ihren Facetten, lebensbejahend wie auch Splitter zusammenfegend.

Am liebsten höre ich das Lied gesungen von Magdalena Kožená.
Youtube: Ich bin der Welt abhanden gekommen-Mahler (Eng/Ger/Spa subtitles); Magdalena Kožená, Claudio Abbado
Ich bin der Welt abhanden gekommen-Mahler (Eng/Ger/Spa subtitles); Magdalena Kožená, Claudio Abbado
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Gedichte, die berühren

17.02.2026 um 22:18






Schnee
fällt auf Schnee -
Stille

Santoka Taneda
















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Andr Sollier




Claudio Abado sagte mal über die 9. Sinfonie von Gustav Mahler:

"Ich denke, wenn Mahler von Schmerzen redet, von Leid und Tod, von allem, was ihn verletzt, dann kommt das in dieser Sinfonie stärker zum Ausdruck als in allen anderen.

Denken sie nur an das letzte Adagio der Neunten. Die letzte Seite, das ist der Tod, sein Tod. Er spürte schon das Nahen des Todes. Das hat er geschrieben.

Schnee, der auf Schnee fällt, erzeugt ein kaum wahrnehmbares Geräusch.
Das gibt es auch in der Musik. Es gibt entsprechende Vortragsbezeichnungen. Mahler schreibt “morendo“ oder “nichts“. Aber dieses Nichts ist keine Leere. Es ist ein Nichts, das verschwindet. Wie der Schnee, der auf einen Balkon fällt oder auf eine Schneedecke"
.


Illustration André Sollier, Sumi-e Malerei
https://www.sumi-e.it/en/gallery/


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Gedichte, die berühren

18.02.2026 um 17:13
Kleines Solo

Einsam bist du sehr alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Träumst von Liebe. Glaubst an keine. Kennst das Leben.
Weißt Bescheid. Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Wünsche gehen auf die Freite.
Glück ist ein verhexter Ort.
Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.
Sucht vor Suchenden das Weite.
Ist nie hier. Ist immer dort.
Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.
Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.
Magst nicht bleiben, wer du bist.
Liebe treibt die Welt zu Paaren.
Wirst getrieben. Musst erfahren,
dass es nicht die Liebe ist ...
Bist sogar im Kuss alleine.
Aus der Wanduhr tropft die Zeit.
Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.
Brauchtest Liebe. Findest keine.
Träumst vom Glück. Und lebst im Leid.
Einsam bist du sehr alleine -
und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

-Erich Kästner-


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Gedichte, die berühren

18.02.2026 um 21:27
Zitat von clove13clove13 schrieb:Kleines Solo
:) Das Gedicht kannte ich bisher nicht. :thx: Dankeschön @clove13

kaugummi almy IIDie Grenze

Meine Tochter hat mich gefragt,
ob ich ihr Kaugummi mitgebracht hätte.

Ich sagte, ich hätte kein Kaugummi mitgebracht,
aber dafür sei ich jetzt wieder da.

Sie erwiderte, ich sei das eine,
Kaugummi sei dagegen etwas gänzlich anderes.

Ich wies sie darauf hin, sie könne nicht
immerzu irgendetwas erwarten.

Sie berichtigte mich:
»Nicht irgendetwas, sondern Kaugummi.«

Und obgleich die Sonne schien
und die Vögel um die Wette sangen

und das Gras im Park leuchtend grün war,
weinte meine Tochter wie eine Gießkanne.

Eine glückliche Welt gibt es und eine unglückliche,
zwischen den beiden – ein Kaugummi.


Kristin Dimitrova
Aus dem Bulgarischen von Norbert Randow




https://turmsegler.net/20090827/die-grenze/
https://www.poemhunter.com/kristin-dimitrova/




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Gedichte, die berühren

18.02.2026 um 23:23
@two-cents

ich kannte es bis heute auch noch nicht aber manchmal sieht man etwas, das einfach passt und es berührt einen wirklich sehr:)


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Gedichte, die berühren

23.02.2026 um 23:18

노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬


Die singende Insel

Im Küstenbereich meiner Heimat
Tauchen hier und da Inseln auf,
sehr mystisch und halb versunken.
Eine von ihnen ist
Die kleine singende Insel.

Weht ein stürmischer Wind vom großen gelben Meer,
ist dieser Singsang zu hören,
immer nur
aus dem Umkreis dieser Insel.

Seit alten Zeiten
Sind es Lieder,
die die Geister der im schweren Wetter verunglückten Fischer
mit dem Sturm singen.
Lieder, die ein paar Tage und Nächte erklingen.

Weil ich mit Blick auf die singende Insel
Aufgewachsen bin,
umklammern mich die ehrfurchtserregenden Geister
bis zum heutigen Tag bin ich ein singender Vagabund.

Ein Vagabund,
der in nunmehr ernsten Zeiten
doch nur unzulänglich sang.

Ko Un


노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬 노래섬



Ko Un wurde 1933 in Kunsan, Korea, in der Provinz Nord Cholla, geboren.
Nach den traumatischen Erfahrungen des Korea-Krieges trat er für zehn Jahre in ein buddhistisches Kloster ein.

Aus dem Koreanischen von KIM Miy-He und Sylvia Bräsel
https://www.lyrikline.org/de/gedichte/3159


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Gedichte, die berühren

26.02.2026 um 19:10

:lv: DIE SCHÖNSTE FRAU

die schönste Frau
die ich heute sah
hielt ein kind (etwa drei jahre alt,
nnlich)
an ihrer linken hand, das
auf einen hot dog biß
aus dem senf & ketchup
kackbraun heraus-
quollen und die umgebung des mundes
sowie
die vorderseite des hemdchens
(weiß m. blauen punkten
kräuselkragen, unten offen)
bekleckerten. das kind
hielt indes nicht ein
sondern kaute schluckte
biß kleckerte weiter
&
dabei
hielt es an seiner rechten hand
die schönste frau
die ich heute sah.

Ulrik Remy :thx:




Wikipedia: Ulrik Remy


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gestern um 19:26

Spiegel AllmysteryOriginal anzeigen (0,6 MB)



China, unbekannter Dichter


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