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Fragen zur Umschulung

15 Beiträge, Schlüsselwörter: Bildung, Umschulung
Seite 1 von 1

Fragen zur Umschulung

07.05.2016 um 11:40
Hallo. Kann mir jemand meine Fragen beantworten zu den 3 Umschulungsarten.

Es gibt ja 3 Arten einer Umschulung . Die Betriebliche Umschulung ( Wie in einer Ausbildung, also Schule und Betrieb) dann die Schulische Umschulung ( nur in der Schule mit einem Praktikum) dann noch die Überbetriebliche Umschulung ( In einer Übungsstätte)

1. Wenn man die betriebliche Umschulung macht, ist der Ablauf in der Schule ganz normal (Klassenarbeiten etc..) in welche Klasse kommt man rein, weil es gibt ja auch Klassen die schon weiter sind im 2 ten
oder im letzten Lehrjahr oder fängt man mit den neuen Schülern an, im 1 ten Lehrjahr?

2. Wie lange dauert so eine Umschulung, sind alle 3 Umschulungsarten gleich lang?

3. Kann man eine Umschulung auch verkürzen, falls ja wie weit und was sind die Voraussetzungen dafür?

4. Wenn man eine überbetriebliche Umschulung absolviert oder die schulische Umschulung , wie sieht das genau aus mit den Ferien und Urlaubstage?

5. Wo findet die schulische Umschulung statt in einer normalen Berufsschule, wie verhält sich das dann genau, weil dort ja die Azubis nicht jeden Tag in der Schule sind, haben ja das duale System?


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Fragen zur Umschulung

07.05.2016 um 11:42
Da würde ich an deiner Stelle mal direkt bei den Schulen oder der Arbeitsagentur fragen, aber doch nicht bei Allmy :D.


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07.05.2016 um 11:43
Vll. hat hier schon jemand eine Umschulung gemacht und kann mir ein bisschen davon erzählen.


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Fragen zur Umschulung

07.05.2016 um 13:02
zu 1 kann ich dir nichts sagen, ich habe eine schulische Umschulung gemacht, was bedeutet das ich 6 monate vorbereitungs kurs machte, dann zwei jahre reguläres Lernen und 3 Monate Praktikum im betrieb mit

zu 2. Ich habe meine Umschulung gemacht, aufgrund der Tatsache das ich nicht mehr im alten Beruf arbeiten konnte, die zeit wie lange sie dauerte waren 2 Jahre 9 Monate( siehe oben wegen der einteilung) . Seit 2016 sidn jedoch nun 6 monate Praktikum Pflicht bei der IHK

zu 3 Ja eine Umschulung konntest du Verkürzen, WENN du Sehr gute Noten geschrieben hattest und das Praktikum Absolviert hattest, so konntest du 2 -3 Monate verkürzen.

zu 4 Die regulären Kirchlichen Feiertage waren Pflichtfrei, weil die Einrichtung halt unter Kirchlicher Obhut stand, auch die Sommer pausen waren Vorhanden, jedoch verkürzter als z.b in Kindeszeiten.

zu5 Wo das ist Unterschiedlich je nach Grund der Umschulung, wennn du aufgrund von Krankheit nicht mehr im alten Beruf arbeiten konntest, so wurdest du in ein Berufsförderungswerk gesetzt wo du die Umschulung absolviert hattest und halt neben bei geschaut wurde wegen Medizinischer und Gesundheitlicher stabilität


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Fragen zur Umschulung

07.05.2016 um 14:04
@AionOne

zu 1. kann ich dir sagen das man direkt ins 2. kommt!

Ist jetzt bei mir der Fall. Ich war von Anfang an dabei (richtige Ausbildung), und nun kam im 2. Jahr noch ein Umschüler dazu...der zufällig genauso alt ist wie ich :troll:

Finds aber auch n wenig blöd, da er ja alles aus dem12. Jahr nicht hatte. Aber so ist nun mal das System.


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Fragen zur Umschulung

07.05.2016 um 14:50
Ich habe gerade erst eine überbetriebliche Umschulung abgeschlossen, daher...

1. weiß ich nicht genau

2. Die überbetriebliche Umschulung mit IHK-Abschluss dauert inklusive Praktika zwei Jahre. Bei vielen kommt aber noch mal eine Vorbereitungszeit von 3-6 Monaten dazu. Da geht es darum, das Wissen aus der Schule noch mal aufzufrischen (Mathe, Deutsch, Allgemeinwissen) und auch schon mal den Umgang mit dem PC zu üben. Dass den jeder so flott bedienen und entsprechend mit Office-Software umgehen kann, ist ja nun auch nicht selbstverständlich. Naja, das mit dem Vorbereitungskurs habe ich aber auch nur von anderen Umschülern so mitbekommen. Ich habe keinen gemacht, weil ich während meiner Reha anderweitigen vorbereitenden Unterricht hatte. Es gibt aber zudem auch noch Qualifizierungen. Diese Maßnahmen laufen zum Teil deutlich kürzer (6-9 Monate), man hat aber am Ende eben kein IHK-Zeugnis in der Tasche, sondern nur einen Wisch, mit dem man meiner Meinung nach auf dem Arbeitsmarkt nicht viel anfangen kann.

3. Nein, die überbetriebliche Ausbildung kann man nicht verkürzen. Die einzelnen Abschnitte sind so darauf ausgelegt, dass man sie am Ende (im Idealfall) alle abgearbeitet hat. Allerdings ist sie im Vergleich zur normalen Ausbildung immerhin auch schon automatisch ein Jahr kürzer.

4. Die Urlaubstage orientieren sich an den Ferien der normalen Schulen, weil viele Umschüler auch Kinder haben und sich um deren Betreuung kümmern müssen. Somit sind sie auch für alle die gleichen. Es sind allerdings weniger als in Schulen, ich würde jetzt mal sagen, es handelt sich ungefähr um die Hälfte der regulären Schulferien. Bei uns wurden aber auch die Praktika um diese Zeiten rum sortiert, damit das mit der Betreuung nicht so schwierig wird. Immerhin haben während der Umschulung die meisten von uns im Internat gelebt und waren nur während Urlaub und Praktika daheim. Das hängt aber auch stark davon ab, zu was man umschulen möchte und ob es da dann entsprechende Berufsförderungswerke in der Nähe gibt. Wenn das nicht der Fall ist und das BFW zu weit weg, dann lebt man während der Zeit im Internat. Alternativ muss man sich dann halt etwas aussuchen, was in der Nähe angeboten wird.

5. kann ich nichts zu sagen, weil meine wie gesagt überbetrieblich in einem BFW war. Da hatten wir dann natürlich extra Klassen, allerdings nicht mit Lehrern, sondern mit Ausbildern besetzt (jene haben dann auch Wert darauf gelegt, als solche benannt zu werden). Abgesehen höchstens von einzelnen Fächern (z.B. Englisch). Da kamen dann noch mal Fachkräfte von außen, auch wenn ich die dann eher als Dozenten, denn als Lehrer bezeichnen würde.


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07.05.2016 um 15:28
@AionOne

Mit einer staatlich überwachten Begabtenprüfung kannst du eine Verkürzung oder einen höheren Abschluß erreichen.

Nachzufragen bei der Bundesarbeitsargtenur. Allderding mußt du dann eine bestimmte Anzahl von Arbeitsjahren nachweisen. Evtl auch heute nicht mehr. Einfach mal fragen.


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07.05.2016 um 15:35
Argentur wird natürlich ohne Ar geschrieben. War leider zu spät. :(


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07.05.2016 um 15:42
Hmm, ich habe eine Umschulung bei einem Bildungsträger (keine Schule, gilt wohl als überbetrieblich) gemacht, ging über etwas weniger als 2 Jahre. Davon war 1 Jahr Unterricht (theoretisch und praktisch) inklusive Englisch und etwas Mathe. Ein halbes Jahr Praktikum in einem Betrieb schloss sich an, danach die Prüfungsvorbereitung und die Praktikumsarbeit. nach der theoretischen Prüfung kam dann noch eine Vorbereitung auf die Vorstellung der Projektarbeit und das Fachgespräch dazu und das selbe schloss dann die Ausbildung ab.

Verkürzen war nicht drin, weil es einen Zeitplan für alle gab, sowie gemeinsame Prüfungen, gemeinsamer Abgabeschluss der Projektarbeit ...
Urlaub wurde vom Bildungsträger vorgegeben ...


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Fragen zur Umschulung

09.05.2016 um 22:54
http://ratgeber-umschulung.de/kostentraeger/arbeitsagentur/

vielleicht findeste hier die infos
die du brauchst..

obs bei allmy hilft :ask:


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Fragen zur Umschulung

11.05.2016 um 14:00
Danke mal für eure ausführliche antworten.


@Bauli

Welchen Abschluss kann man mit der ,, staatlich überwachten Begabtenprüfung" erlangen und wie sind die Voraussetzungen dafür?

Hast du die gemacht bzw. lohnt sich das auch?


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Fragen zur Umschulung

11.05.2016 um 22:48
@AionOne
AionOne schrieb:Hast du die gemacht
Ja. Staatlich überwacht deswegen, weil damals die Bundesarbeitsagentur sie analysiert und ausgewertet hatte. Bei mir gab es für die Neuausrichtung allerdings schwerwiegende triftige Gründe, die ich hier nicht näher erläutern möchte. Auch zählte auch dazu, das ich neben der Berufstätigkeit jede Gelegenheit wahrnahm, um mich von meinem damals schmalen Gehalt weiterzubilden.

Ich hatte wenige Jahre zuvor einen IQ-Test durchlaufen und die Ergebnisse wurden mit herangezogen bzw. sie haben sie sich vom anderen Arbeitsamt kommen lassen.

Ich weiß nicht, wie das heute läuft.
AionOne schrieb:lohnt sich das auch?
Wenn du dir jetzt schon die Frage stellst, ob sich das lohnt, laß dir gesagt sein, laß es es gleich ganz sein. Dein Antriebsmotor sollte Fleiß und keine infrage stellende negative Einstellung ein.

Ich verstehe in diesem Zusammenhang den Begriff Umschulung nicht. Ich weiß nur, das die Tests auch zum Abitur berechtigen, wenn man die Voraussetzung dafür mitbringt.


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Fragen zur Umschulung

12.05.2016 um 14:23
Habe mich jetzt mal schlau gemacht:

Begabtenprüfung:
Über eine Begabtenprüfung erlaubt ein Teil der deutschen Bundesländer den Hochschulzugang auch Personengruppen, die zwar nicht im Besitz der allgemeinen Hochschulreife sind, sich aber aufgrund ihrer Persönlichkeit, den erworbenen Kenntnissen und Begabungen für ein Studium eignen. Aufbau und Ablauf der Begabtenprüfung ähneln stark der normalen Zugangsprüfung für das Studium ohne Abitur, neben schriftlichen Prüfungsleistungen muss eine mündliche Prüfung abgelegt werden, in welcher neben studienspezifischen Fragestellungen auch das Allgemeinwissen auf dem Prüfstand steht.
Quelle: http://www.bafoeg-aktuell.de/studium/studieren-ohne-abitur.html

Ich verstehe das jetzt so, das die Begabtenprüfung nur dient oder nur machen sollte, wenn man Studieren möchte an einer Uni.


Wenn man jetzt aber in einem anderen Berufsfeld arbeiten / anderen Beruf erlernen möchte, sind das zwar auch gute Chancen, besser als wenn man jetzt nur ein Realschulabschluss hat oder niedriger.

Das große ,,Aber" dabei, wenn man eine Umschulung machen möchte, bringt das einem sehr wenig, da es ja drauf ankommt, wer die Umschulung komplett bezahlt. Der Abschluss spielt vll. auch eine Rolle, aber eher eine kleine Nebenrolle.



Es geht mich zwar nichts an, aber was für Gelegenheiten waren das, wo du teilgenommen hast?

Mir ist auch schon im Sinn gekommen, so verschiedene Kurse zu besuchen z.B:
Umgang mit EDV -> Bildbearbeitungsprogrammen oder BWL Kurse -> Bilanzierung etc...

Finde, das bringt einem aber alles nichts, sondern nur als Überbrückung und nicht mal das, das die Kosten auch ja von irgendeinem träger übernommen werden müssen und auf längere Sicht, der Kurs auch mal endet.


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Fragen zur Umschulung

12.05.2016 um 15:20
@AionOne

Vor einer Umschulung ist anzuraten nach Möglichkeit schon mal ein Praktikum in dem Gebiet, in dem man eine Umschulung anstrebt, zu machen. Allein schon, damit man ungefähr weiß, ob das auch wirklich etwas für einen ist. Im Idealfall ist der neue Beruf ja dann immerhin auch der, den man bis zur Rente ausübt.

Weiterhin habe ich folgende Erfahrung bei mir und anderen Umschülern gemacht: Bei der Frage, zu welchem Beruf du umschulst und ob die Umschulung dann betrieblich, überbetrieblich oder sonstwie ist, hat der Kostenträger das letzte Wort und mischt sich da auch ganz gehörig ein. Da spielen dann natürlich mehrere Faktoren eine Rolle. Hast du körperliche/psychische Leiden, die die Ausübung deines aktuellen Berufs unmöglich machen? Oder ist es sogar der Kostenträger (in dem Fall dann höchstwahrscheinlich die Arbeitsagentur), der dich von einer Umschulung überzeugen will, weil deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit deinem bisherigen Abschluss mau sind? Das spielt alles mit rein.

Ist dann immer noch nicht 100%ig klar, welcher Umschulungsberuf es werden soll, hat dein Kostenträger zudem die Möglichkeit, dich an einer sogenannten Berufsfindung teilnehmen zu lassen. Die findet regelmäßig in Berufsförderungswerken statt, die während dieser Interessenten die von ihnen angebotenen Berufszweige vorstellen, auch schon mal mit kleinen praktischen Beispielen. Dauert in der Regel so 1-2 Wochen und im besten Fall macht man die bereits in einem BFW, das mindestens einen Berufszweig anbietet, für den man sich ohnehin interessiert. Manchmal verweist das jeweilige BFW den Teilnehmer aber auch an ein anderes BFW, wenn offensichtlich ist, das deren Angebot wesentlich besser zu einem passen würde.


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Fragen zur Umschulung

12.05.2016 um 17:55
@AionOne

Aber im Großen und Ganzen sagte ich dir ja bereits, das Fleiß ein muß ist, sowie stetiges Lernen.

Sie wird auch unter anderem durchgeführt, um zu sehen, ob du befähigt bist, eine höhere Qualifikation zu erreichen, die ja auch enormes Geld kostet, oder ob das Geld höchstwahrscheinlich zum Fenster rausgeschmissen wird.

Du musst schon an verschiedenen Tagen dort sein, ausgeschlafen vor allen Dingen. Die Zeit wurde auch gemessen.

Es soll ja heute verschiedene Arten der Prüfung geben.

Bevor du BWL oder EDV Kurse durchläufst, mach ein solides Abitur. Was du aufgezählt hast, hört sich nach Hungerleiderkursen an. Das solltest du besser können.


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