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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

51 Beiträge, Schlüsselwörter: Ungerechtigkeit, Schrecken, Unfairness, Raufbolde

Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

12.09.2008 um 16:01
Trotzdem empfinden sie es als ungerecht, dass gerade sie erwischt werden, und nicht Bruder oder Schwester, weil die meine Schritte früher gehört haben.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

12.09.2008 um 16:05
So ist das manchmal.

Es gibt aber weitaus schlimmere Beispiele,als Nachts beim Bücherlesen erwischt zu werden. ;)


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

12.09.2008 um 16:06
Das ist richtig - aber auch relativ.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

17.09.2008 um 22:15
@Mr.Dextar
Mr.Dextar schrieb:@elfenpfad:

Wer kennt schon alle Menschen dieser Welt,um dies beurteilen zu können?
Aber vor allem in Ländern der sogenannten "Dritten Welt" sind viele von der Ungerechtigkeit betroffen. Oder wie siehst du das?
Genauso gut könnte man sagen, in Deutschland sind viele von der Ungerechtigkeit betroffen.
Man hat zwar das Recht auf Arbeit, findet aber nicht immer eine, vor allem ältere Personen = Ungerecht

Oder alte Menschen, die ein Leben lang geackert haben, bekommen ihre Rente gekürzt.
Auch ungerecht

Jemand hat eine tolle Ausbildung gemacht, einen super Job erhalten. Wird unheilbar krank = ungerecht `?


Die Menschen der Drittweltländer werden unterdrückt, in Abhängigkei gehalten.
Klar, kann man sagen, das ist ungerecht.


Ein relativer Begriff, finde ich. Was der eine als ungerecht empfindet, nennt der andere oft Herausforderung, oder Schicksal.


Hab noch ein Zitat gefunden zum Thema ;)

Der Gerechtigkeit kommt an sich kein Sinn zu, vielmehr ist sie nur ein im gegenseitigen Verkehr in beliebigen Erdgegenden getroffenes Übereinkommen zur Verhütung gegenseitiger Schädigung.

Epikur


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 15:45
@elfenpfad:

Du hast viele Beispiele genannt,die zutreffen :)

Ich finde,sowas sind ungerechte oder unglückliche "Schicksalsschläge",für die man nicht wirklich viel kann. Leider.
elfenpfad schrieb:Ein relativer Begriff, finde ich. Was der eine als ungerecht empfindet, nennt der andere oft Herausforderung, oder Schicksal.
Das trifft leider nicht immer zu. Ich bediene mich mal kurzeranhand an einigen deiner genannten Beispiele ;)

Jemand hat eine tolle Ausbildung gemacht, einen super Job erhalten. Wird unheilbar krank = ungerecht

Ich sehe da keine Herausforderung. Dazu gehört viel Pech,würde ich sagen. Zumindest in den meisten Fällen.

Und:
elfenpfad schrieb:Oder alte Menschen, die ein Leben lang geackert haben, bekommen ihre Rente gekürzt.
Auch ungerecht
Ungerecht ist das schon,aber auch hier lautet die Frage: Wo ist da die Herausforderung? Etwa,um mit den Ertrag das bestmögliche zu machen? :|

Trotzdem sind immer einige der Meinung,dass es eine "Herausforderung" ist. Gut,wenn sie damit leben können und es ihnen Hoffnung gibt,dann sollen sie es so sehen.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 16:56
Die erste Herausforderung liegt darin, zu erkennen, dass die Welt nicht gerecht ist und Menschen tagtäglich Ungerechtigkeit widerfährt.

Die zweite, grössere, liegt darin, dies nicht als von Gott gegeben widerstandslos hinzunehmen.

Steht auf und kämpfe für Deine Rechte - und für die derer, die dies nicht tun können.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 17:07
@Mr.Dextar

Deshalb schrieb ich ja : Ein relativer Begriff, finde ich. Was der eine als ungerecht empfindet, nennt der andere oft Herausforderung, ODER Schicksal.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 17:09
Das ganze Leben ist Herausforderung die es anzunehmen gilt - nicht Schicksal, dem man sich ergebenst zu fügen hat.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 17:15
Das Leben ist in der Tat eine Herausforderung,Doors.

Manchmal aber ist es eine wahrlich schwierige Aufgabe. Oder eher: Es IST eine schwierige Aufgabe.


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Ungerechtigkeit-Der wahre Schrecken

18.09.2008 um 17:21
Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
Stichwort Resilienz. Mama Wiki sagt dazu u.a.:

Der Begriff "Resilienz" hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Früher bezeichnete er nur Personen (besonders Kinder), die ihre psychische Gesundheit unter Bedingungen erhielten, unter denen die meisten Menschen zerbrochen wären. In diesem Sinne wurde der Begriff zum Beispiel von Emmy Werner (Psychologin) benutzt. Um ein Kind als "resilient" zu definieren, wurden oft Merkmale der Lebensführung miteinbezogen. Oft wurden etwa Kinder so bezeichnet, die - trotz Bedingungen wie Armut oder Flüchtlingssituation in der Kindheit - im Erwachsenenalter eine qualifizierte Berufstätigkeit ausübten, nicht mit dem Gesetz in Konflikt kamen und psychisch unauffällig waren. Später wurde er ausgeweitet. Dies ist mit der Erkenntnis verbunden, dass psychische Widerstandsfähigkeit nicht nur in Extremsituationen, sondern immer von Vorteil ist. Heute werden Menschen mit diesem Merkmal oft allgemein als resilient bezeichnet. Er wird nun zum Beispiel auch für Menschen verwendet, die mit Belastungen der Arbeitswelt in angemessener Weise umgehen und so ihre psychische Gesundheit erhalten.

Ursprünglich wurde mit Resilienz nur die Stärke eines Menschen bezeichnet, Lebenskrisen wie schwere Krankheiten, lange Arbeitslosigkeit, Verlust von nahestehenden Menschen oder ähnliches ohne anhaltende Beeinträchtigung durchzustehen. Diese Verwendung des Wortes ist auch heute noch häufig. So werden z. B. Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren wie z. B. Armut, Drogenkonsum oder Gewalt gekennzeichnet ist, und sich dennoch zu erfolgreich sozialisierten Erwachsenen entwickeln. Resiliente Personen haben erlernt, dass sie es sind, die über ihr eigenes Schicksal bestimmen (sogenannte Kontrollüberzeugung). Sie vertrauen nicht auf Glück oder Zufall, sondern nehmen die Dinge selbst in die Hand. Sie ergreifen Möglichkeiten, wenn sie sich bieten. Sie haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten.

Auch Menschen, die nach einem Trauma, wie etwa Vergewaltigung, dem plötzlichen Verlust nahestehender Angehöriger oder Krieg nicht aufgeben, sondern die Fähigkeit entwickeln weiterzumachen, werden als resilient bezeichnet.

In der heutigen Persönlichkeitspsychologie werden auch Menschen als resilient bezeichnet, die eines der drei häufigsten Big Five-Persönlichkeitsprofile aufweisen, mit niedrigem Neurotizismus-Wert und leicht überdurchschnittlichen Werten in den vier übrigen Dimensionen (Robins et. al. 1996). In der Längsschnittstudie von Asendorpf und van Aken (1999) wurden resiliente Kinder von ihren Erzieherinnen beschrieben als anpassungsfähig, belastbar, aufmerksam, tüchtig, gescheit, neugierig und voller Selbstvertrauen.


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