Ruhelose Schädel /schreiende Schädels gibt eine Reihe von Berichten über menschlicheTotenschädel, die bei dem Versuch, sie von ihrer letzten Ruhestätte zu entfernen, diescheusslichsten Schreie von sich geben sollen. Meist sagt man, dass der einstige Besitzerdieser Schädel zu Lebzeiten genau festgelegt hatte, was nach dem Tode mit seinem Körperzu geschehen habe. Bei Zuwiderhandlung seiner Wünsche widersetzte sich sein Totenschädelmit schrecklichem Geschrei. Der bekannteste dieser schreienden Totenschädel befindet sichheute in Dorset. Er gehörte einem Negersklaven, der seinem Herrn gedroht hatte, den Platzzu verfluchen, sollte man seinen Körper nach seinem Tode nicht in seine westindischeHeimat zurückbringen. Der Sklavenbesitzer missachtete diesen Wunsch, was zur Folge hatte,dass der mittlerweile alt und gelbgewordene Totenschädel angeblich auf alle Versuche, ihnfortzuschaffen oder zu beerdigen, mit beängstigenden Tumulten und wildenVergeltungsschreien reagiert. In Christina Holes 1940 erschienenem Buch Haunted Englandsind noch weitere Beispiele von anderen angeblich schreienden Totenschädelnaufgeführt.
http://www.castleofspirits.com/screamingskull.html (Archiv-Version vom 07.06.2007)Ein ebensorätselhafter Schädel befindet sich auf dem Anwesen der großen und alten Familie Pinneyaus dem 17.Jahrhundert in Bettiscombe in Dorset. Im Jahr 1685 verbannte man, nach derNiederlage der Rebellen von Monmouth gegen König Jakob II., Azariah Pinney, von dem Gut.Erst John Frederick Pinney, ein Enkel von Azariah, kehrte auf das Land seiner Vorfahrenzurück. Ein farbiger Sklave, der als Kind verschleppt wurde und mittlerweile ein Freundder Pinneys war, begleitete ihn. Frederick Pinney versprach seinem Sklaven, dass diesernach seinem Tode in seiner Heimat bestattet werden sollte. Leider verstarb FrederickPinney vor seinem Sklaven, so dass sich niemand an das Versprechen gebunden fühlte. Manbeerdigte den Sklaven auf dem Dorffriedhof, in der Nähe seines früheren Herrn und dasUnheil nahm seinen Lauf. Ganze Unwetter vernichteten die Ernte, das Vieh siechte dahinund einige der Bewohner waren sich sicher, Klagerufe aus dem Grab des einstigen Sklavenzu hören.Die Gebeine des Toten wurden kurze Zeit später von der Familie Pinney wiederausgegraben und man nahm den Schädel, um ihm einen Platz in ihrem Anwesen zu geben.Seltsamer Weise verstummten danach die Rufe und auch die Unwetter und das Sterben derTiere blieb aus. Michael Pinney, ein Nachkomme der Familie, erzählte, dass jeder, der esauch nur wagen würde, den Schädel aus dem Haus zu nehmen, binnen eines Jahres sterbenwürde. "The House of the screaming Skull", das Haus des schreienden Schädels, so nenntman mittlerweile das Anwesen der Familie. Als der Kopf eines Tages neun Fuß tiefvergraben wurde, fand man ihn am nächsten Morgen, wie von Geisterhand bewegt, wieder anseinem Platz im Haus. Dort steht er in einer Nische - bis heute ...Im Jahre 1590 erbauteSir Henry Griffith die Burton Agnes Hall in Humberside für seine Familie. Sir GriffithsTochter, Anne Griffith, äußerte damals den Wunsch, dass nach ihrem Tod ihr Schädelabgetrennt werden und in der Hall aufbewahrt werden soll. So ungewöhnlich schien dieBitte nicht zu sein, denn nach ihrem Tod wurde sie erfüllt und der Kopf in der BurtonAgnes Hall verwahrt. Die Erben der Griffith Villa verloren im Laufe der Jahre dasInteresse an dem unheimlichen Erbstück und versuchten es mehrfach aus dem Haus zuentfernen. Immer mit den gleichen Folgen, denn kaum auf dem Haus gebracht, soll der Kopfgrausige Schreie von sich gegeben haben. Erst im Jahre 1900 entschloss man sich zu eineranderen Lösung des Phänomens. Der Schädel von Anne Griffith wurde auf dem Hof in einerWand eingemauert. Und tatsächlich war von diesem Tage an Ruhe im Haus.Auch TheophiliusBroome hatte den Wunsch, dass nach seinem irdischen Dasein sein Schädel auf seinemLandsitz Chilton Cantelo in Somerset verwahrt werden soll. Als er 1670 starb, wurde auchdiesem Wunsch entsprochen und auf dem Friedhof von Chilton Cantelo liegen seine Gebeinebis heute ohne Schädel begraben. Immer, wenn seine Nachkommen versuchten, den Schädel mitin das Grab zu legen, drangen "schreckliche Laute, die von großem Kummer kündeten" durchdas Dorf, wie es auf seinem Grabstein steht. Auf dem Anwesen der alten und großen FamiliePinney aus dem 17. Jahrhundert in Bettiscombe in Dorset liegt ebenso ein rätselhafterSchädel. 1685 wurde von dort Azariah Pinney nach der Niederlage der Rebellen gegen KönigJakob II. verbannt. Erst der Enkel Azariah, John Frederick Pinney, kehrte wieder auf dasAnwesen seiner Vorfahren in Dorset zurück. Bei ihm war ein farbiger Sklave, der als Kindverschleppt wurde und inzwischen ein Freund der Pinneys wurde.Dem Sklaven wurde dasVersprechen gegeben, dass er nach seinem Tode in seiner Heimat wieder bestattet werdenwird. Dies war aber nicht der Fall, denn man beerdigte ihn auf dem Dorffriedhof naheseines früheren Herrn. Damit begann das Unheil im Dorf. Das Vieh starb, Unwettervernichteten die Ente und einige waren sicher, Klagen und Rufe aus dem Grab des einstigenSklaven zu hören. Sein Geist schien im Jenseits keine Ruhe zu finden. Die Familie Pinneygrub die Gebeine wieder aus, nahm den Schädel und brachte ihn in ihr Anwesen. Sogleichwar Ruhe im Dorf eingekehrt. Michael Pinney, ein Nachkomme der Familie, berichtet, dassjeder, der es wagen würde, den Schädel aus dem Haus zu nehmen, innerhalb eines Jahressterben wird. The House of the Screaming Skull, das Haus des schreienden Schädels, nenntman das Anwesen inzwischen. Als eines Tages der Kopf neun Fuß tief vergraben wurde, stander im wahrsten Sinne des Wortes wie von Geisterhand am anderen morgen wieder an seinemPlatz im Haus. Dort steht er in einer Nische bis heute. Quelle: Unerklärliche Phänomene