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Der Uhrmacher des Universums

35 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Universum, Atheismus, Kosmos, Theismus, Deismus, Uhrmacher

Der Uhrmacher des Universums

11.02.2010 um 12:02
@kore
Das Auseinanderdriften der Seelenanteile - oder wie? Meinst du den Engelsturz?


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Der Uhrmacher des Universums

11.02.2010 um 19:39
@mitras Deine Erklärung ist schlüssig. Die vedantische für mich auch. Es gibt vermutlich immer mehrere Ebenen der Wahrheit. Wenn Du möchtest, kannst Du die Bhagavadgita lesen. Dort steht alles prägnant drin, was man fürs Leben wissen muß. Ich möchte hier keinen bekehren, es ist rein eine freundliche Geste von mir. Also bitte nicht falsch verstehen.


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Der Uhrmacher des Universums

12.02.2010 um 16:22
@JanWebbele1

Natürlich gibt's immer immer mehrere Wahrheiten. Selbst Reinkarnationen werden durch die Existenz eines Schöpfers nicht zur Nichte gemacht. Weil im Prinzip könnte man die Reinkarnation auch als eine Art Reifeprozess sehen, den jeder durchleben muss.


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Der Uhrmacher des Universums

12.02.2010 um 19:55
@Hesher Wie wären Reinkarnationen auch ohne einen Schöpfer denkbar?


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Der Uhrmacher des Universums

12.02.2010 um 19:56
@JanWebbele1

Warum nicht? Meiner Meinung nach ist ALLES denkbar. Warum auch nicht?


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Der Uhrmacher des Universums

12.02.2010 um 22:05
Welchen Sinn aber hätte das, gerade wo wir uns im kali yuga befinden?


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kore
ehemaliges Mitglied

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Der Uhrmacher des Universums

14.02.2010 um 12:09
@ mitras
genau das meinte ich. Aber den zuerst geschehenen, der ist ja nicht so augenfällig allgemein als der darauf erfolgte zweite.


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md.teach
ehemaliges Mitglied

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Der Uhrmacher des Universums

21.02.2010 um 16:01
Die Wahrheit kann man nur dann finden, wenn man alles Unmögliche ausschließt!

Dabei muss man aber stets Logisch Denken. :)


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Der Uhrmacher des Universums

21.02.2010 um 18:48
@md.teach

Meinst du, dass der Mensch fähig ist das zu erkennen?


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Der Uhrmacher des Universums

21.02.2010 um 21:16
Logik und Wahrheit sind nicht das gleiche. Logik schließt nach vorgegebenen Wahrheitsregeln, wozu sie auf Wahrheitsgehalte angewiesen ist, auf Beobachtungen, Messergebnisse, Erfahrungen. Wahrheit zu erkennen ist nur im Umfang des menschlich zugänglichen Bewusstseins möglich, wie bei einer Ameise, diese kennt auch nur ihre Ameisenwelt.


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Der Uhrmacher des Universums

27.02.2010 um 14:05
Es ist und bleibt schwer zu erklären, einen Uhrmacher des Universums.

Den we du schon selbst erkannt hast und schreibst:
Meiner Meinung nach ist ALLES denkbar. Warum auch nicht ?

Ist dies grandios und auch ein Problem, für den Menschen.
Jeder einzelne von uns hat seine eigenen Gedanken, Vorstellungen und Bilder im Kopf was und wie alles funktioniert.

Das Problem für den Menschen ist in meinen Augen, das er immer wieder für sich selbst versucht, alles in Einklang und in eine Ordnung zu bringen.

Das was ich denke, musst auch du denken, das ist gut, dann sind wir, auf einem nenner und gut ist.

Das wird nicht geschehen.
Gott ist kein simpler Uhrmacher.
Menschen sind Uhrmacher.
Gott kann man kaum umschreiben.
Die die es versuchen, kommen in meinen Augen nur zu einem Milliardstel Teilchen von dem was er wiklich ist und scheitern schlicht daran.

Liebe, Güte, Barmherzigkeit, Helfer, Schöpfer, Vater usw und sofort, bis in die unendlichkeit beschreibbar mit allen Worten in allen Sprachen dieser Welt.


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Der Uhrmacher des Universums

09.03.2010 um 22:22
Ich bitte darum, mich jetzt nicht wörtlich zu nehmen, denn ich weiß auch nicht, ob das, was ich schreibe gewiss ist.

Gott ist einerseits der Lebensstrom, Geist, andererseits das personifizierbare Wesen, das aus dem Lebensstrom entstanden ist, die geistige Widerspriegelung des Lebensstromes. Gottes Schöpfungen sind durch geistige Evolution entstanden. Gott aber eben kein Mann, weil Mann das Abhandenseins des weiblichen Teils der Person ist und Frau das Abhandenseins des männlichen Teiles, wie bei Ying und Yang. Das bedeutet, wenn Gott ein Mann ist, dann wäre unsere Vorstellung von Mann zu korrigieren und nicht einfach geradeaus auf das Allwesen, Gott, zu übertragen.

Beide Teile, Männliches und Weibliches, in sich zu finden und zu heben, bedeutet Gott näher zu kommen, Männer werden zu Frauenverstehern und Frauen zu Männerverstehern und schon wird die Isolation besiegt, die aus der Instrumentalisierung des jeweils anderen Geschlechtes erwachsen ist.

Sexualität ist die Durchdringung und Vereinigung auf der körperlichen Ebene, in der Mystik gibt es Verwandtes, das ich selbst erlebt habe, das nur hundertemal intensiver ist, ein unbeschreibliches Gefühl absoluter Glückseeligkeit. Menschen versuchen seit Alters her ähnliche Zustände durch Rausch zu verursachen, sehnen sich nach Vereinigung, nach Vollständigheit - denn es fehlt ihnen etwas.

Da der Mensch zu solchen Glücks-Erfahrungen imstande ist, die seinen Horizont wesentlich verändern, bleibt es an ihm, Gott dort zu suchen, wo er ihn auch nur wirklich finden kann: In sich selbst. Wer ihn dort findet, wird ihn auch bei anderen finden.

Die göttliche Kraft im Menschen, gebunden in der Kundalini, in der Sexualkraft, möchte sich ausbreiten, verbreiten. Um sie mit dem Göttlichen zu vereinen muss man seine Gesinnung läutern und akzeptieren, nicht selbst an die Stelle Gottes zu treten, sondern an die Stelle der Gotteskindschaft, deren Macht auf ein mögliches, zugewiesene Maß und Quantum an Lebensenergie begrenzt ist.

Die Suche der Nichtung ist die Suche mit dem Verstand, die zur Theologie geführt hat, Gott wird nicht mit dem Herzen gesucht in der Lebenspraxis, sondern durch Analyse, durch Sezierung mit dem Verstand, der auf das Erfahrungsmaterial des menschlichen Lebens begrenzt ist und daher nicht korrekte Ergebnisse liefert, sondern nur Einspiegelungen.

Damit komme ich zum Fall der Engel. Nach der Lehre des Engelsturzes ist Satan die Schlange, Vorbild der Titanen der griechischen Mythologie, ursprünglich ein göttliches Wesen, Lucifer, der Lichtbringer, das selbst Gott sein wollte und daher ein eigenes Reich erstritten und bekommen hat.
In diesem Reich ist dieses Wesen nun selbst Gott und daraus erklären sich die Widersprüche theoretischer und praktischer Ethik. Der Mensch trägt ein unstillbares Tier in sich, dass wie ein Vampir auf Energiesuche ist, die Lösung des Leidens ist die Annahme des Göttlichen Erbes und das Verzeihen in der christlichen Mystik - anders als im Buddhismus, aber ähnlich.


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Der Uhrmacher des Universums

17.03.2010 um 16:08
Ich möchte kurz meine Version eines Schöpferischen erklären, die eben nur die meinige ist. Ich finde ja, jedem sollte selbst überlassen sein, ob und in wie fern er für sich eine "Übermacht" definiert, darum gehöre ich auch keiner Glaubensgruppierung (mehr) an und dies nun schon einige Jahre.

Für mich hat ein Uhrmacher/Schöpfer/höheres Etwas das Universum so erschaffen, dass alles sich fügt und funktionieren kann. Diese Schöpfungsmacht ist weder weiblich noch männlich, noch stofflich. Für diese Macht ist alles gleichwertig. Säugetiere, Vögel, Repitlien, Pflanzen, Wasser, Steine, ect. Allem hat er gleich viel "Seele" (bzw Leben) eingehaucht und es so angeordnet, dass es funktioniert. Diese Macht greift nicht ein, sie korrigiert ggf. wenn alles den Bach hinunter geht - dabei rede ich vom Universum, nicht davon wenn ein einziger Mensch sich daneben benimmt. Die Erde ist für diesen Uhrmacher kein Maßstab, er pflegt sie wie alle anderen Schöpfungen. Man kann sich als einzelnes Individuum nicht an diesen Erschaffer wenden, nur seine Kreationen bewahren und pflegen.

In diesem Zusammenhang gibt es für mich keine höher gestellten Kräfte oder Spezies auf der Erde oder im All. Allerdings bin ich mir für mich im Klaren darüber, dass nicht nur wir intelligent (was auch immer das heißen mag) erschaffen wurden und dass es Welten, Ebenen und Realitäten gibt, die nicht jedem offen stehen. Ein Flusskrebs nimmt andere Dinge wahr als ein Gorilla und der widerum sieht den Wald und versteht weder das Leben im Fluss noch in der Großstadt. Die Menschen verstehen nur die menschliche Welt aber nicht das Funktionieren der Erde oder des Universums.

Das ist - stark vereinfacht - meine Sicht auf die Dinge.


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Der Uhrmacher des Universums

19.03.2010 um 00:36
@Pantheratigris
Dein Schöpfer erscheint mir uninspiriert zu sein, er möchte nichts für seine Kreaturen, er lässt geschehen, hat die Beobachter-Perspektive inne, und warum soll er nicht stofflich sein, nährt er / es denn nicht alles was lebt?

Wenn man an den antiken Opferkult zurückdenken, kommt man der Wahrheit denke ich näher. Pflanzen opfern sich für den Energiehaushalt, aber auch Tiere? Ist die Erde alles? Welche Sinne habe ich um mehr zu erforschen?

Ein Uhrmacher macht eine Uhr und kann die Zeit nicht anhalten und beeinflussen, ist Gott der Gefangene hinter einer Panzerglas-Fensterscheibe und muss zuschauen, wie seine entflohene Schöpfung sich auffrisst?


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